Hugo – Prostata Stimulator

Letztens habe ich euch den Ora 2 von LELO vorstellen können. Heute geht es um den Hugo mit Fernbedienung. Ein Prostata Vibrator mit viel Leistung und wunderbarem Design. Vorweg gesagt: ihr könnt ihn sowohl als Mann oder auch als Frau nutzen, auch wenn er extra für die Prostata des Mannes ausgelegt ist. Durch die Stimulation des P-Punktes ist es nämlich möglich, ungeahnte Gefühle frei zusetzten. Daher bleibt gespannt was der Hugo alles für euch bereithält.

Verpackung:
Der Hugo liegt in einer sehr hochwertigen und eleganten Verpackung. Die geprägte Schlangenstruktur lässt in schwarzen Look wirkt sehr schick und ist mit einer goldenen Schrift verziert. Man kann von vorne direkt hineinschauen und man sieht den Hugo bereits darin schlummern. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass die LELO  Produkte wirklich in den schönsten Verpackungen ankommen von den Firmen die ich so bisher kennengelernt habe. Sie sind nicht nur gut durchdacht, sondern auch ganz besonders designet. Hier bekommt man auch schon einen genialen Eindruck, ohne dass man das Produkt alleine in der Hand hält. Im inneren befinden sich vom Hugo und seiner Fernbedienung abgesehen, noch ein Ladekabel mit USB-Anschluss, einer zwölfsprachigen Anleitung, eine Gleitgelprobe, zwei AAA Batterien, ein kleines Plättchen aus Plastik (zum Festziehen der Fernbedienung) und noch ein Chip mit der Nummer zum Registrieren eures Hugos auf der LELO  Webseite. Nicht zu vergessen das auch ein schwarzer Satinbeutel vorhanden ist, um euren Hugo sicher und vor fremden Blicken zu verstauen.
lelo hugo 1Geruchs- und Gefühlstest:
Der Hugo hat weder den klassischen Plug Look, noch sieht er auf den ersten Blick aus wie ein klassischer Anal Vibrator. Man muss sich schon erst mal ein bisschen mit dem Thema befasst haben, bevor man den Hugo sofort als solches erkennt. Er erinnert durch seine Form etwas an einen Joystick für Computer spiele. Er ist extra so geformt, damit er an den P-Punkt reicht und ihn gezielt stimulieren kann. Ich wollte extra mal etwas anderes als nur das schlichte schwarze Toy. Mein Hugo hat ein kräftiges Türkis und strahlt förmlich, was ihn noch verspielter aussehen lässt.  dennoch könnt ihr ihn auch in Schwarz oder Lila erhalten. Dazu gefällt mir gut, dass er nicht glänzt, sondern aus mattem Körper freundlichen Silikon besteht. Das Design steht wie üblich sehr im Vordergrund. Außerdem ist er ordentlich und sehr sauber verarbeitet. Die Fernbedienung ist auch gut verarbeitet und besteht von innen aus ABS und wurde teils mit dem Silikon überzogen und mit dem üblichen Goldton verziert. Er fühlt sich sehr samtig an und riecht anfangs nur ganz leicht nach Produktion. Dies verfliegt aber nach der ersten Reinigung.

FernbedienungAnwendungsmöglichkeiten:
Der Hugo ist sozusagen ein Zweiteiler in einem. Der kleinere Teil am unteren Ende wird auf dem Damm aufgelegt, während der größere Part in den Anus eingeführt wird und den P-Punkt stimuliert. Sowohl als Mann aber auch als Frau kann man mit dem Hugo sein Liebesleben wirklich bereichern. Er ist sehr edel und hat überzeugt Design technisch. Vor allem ist das Set farblich gut aufeinander abgestimmt. Der verchromte Goldeinsatz ist auf dem Hugo selbst und auf der Fernbedienung dezent und gut eingesetzt.
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Einstellungen und Optionen:
Ihr könnt euch aussuchen, ob ihr den Hugo mit oder ohne Fernbedienung nutzen möchtet. Denn er besitzt einen kleinen Druckknopf, welchen ihr mit einem langen Drücken an- und ausschalten könnt. Mit kurzem Drücken könnt ihr euch durch die 6 Vibrationsmuster navigieren. Allerdings ist das beim Tragen gar nicht so leicht bzw. praktisch den Knopf zu betätigen. Da setzt die Fernbedienung an.
Sie besitzt 3 Tasten. Durch den Plus- und Minusknopf könnt ihr die Intensität erhöhen bzw. verringern und durch den ( )-Knopf die Rhythmen bestimmen. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. In der Fernbedienung ist eine sogenannte Sensemotion eingearbeitet. Um in diesen zweiten Modus der Fernbedienung zu gelangen müsst ihr nur kurz die ( )-Taste drücken. Ich war wirklich überrascht, dass das auf Anhieb so schnell und gut geklappt hat. Was diesen Modus so besonders macht, ist das die Steuerung jetzt durch Neigen der Fernbedienung funktioniert. Das ist wirklich sehr innovativ und spart das stetige Knöpfe drücken. Umso schneller ihr die Fernbedienung bewegt, umso stärker wird die Intensität. Anfangs vibriert die Fernbedienung automatisch in derselben Intensität und Rhythmus wie der Hugo. Das kann man auch sehr gut für ein Vorspiel nutzen oder schon beim Akt selbst den Partner noch äußerlich stimulieren. Wer es aber lieber ruhiger angehen mag, kann den ( )-Knopf einfach 5 Sekunden gedrückt halten und schon hört die Vibration der Fernbedienung auf. Durch LED Lichter könnt ihr dann sehen, welchen Knopf ihr betätigt habt. Wirklich spannend ist hierbei, dass die Fernbedienung eine Memory-Funktion hat, welche feststellt, ob ihr sie mit oder ohne Vibration bevorzugt. Aber nichtsdestotrotz könnt ihr sie jederzeit durch längeres Gedrückt halten an- und ausschalten.
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Für wen das etwas verwirrend klingt, keine Sorge. LELO  beschreibt alles ganz simpel und zusammen-gefasst in der mitgelieferten Anleitung. Dort könnt ihr jederzeit nachlesen oder ggf. auch im Netz einsehen. Dafür könnt ihr einfach hier klicken: Betriebsanleitung

Preisleistung:
Wer das nötige Kleingeld hat und weiß, dass Prostata Stimulation gefällt (oder allgemein anal), sollte hier zugreifen. Der Hugo ist mit 199 € nicht günstig, aber umwirbt euch in voller Qualität in jeglicher Hinsicht. Von leichter Pflege, bis hin zu guter Bedienbarkeit, perfekter Handhabung und einem explosiven Orgasmus Erlebnis. Daher kann ich ihn euch ganz klar empfehlen. Von den Spielzeugen, die ich für anale Stimulation bisher kennenlernen durfte, ist der Hugo wirklich herausragend. Damit meine ich nicht, dass er übermäßig groß ist, sondern einfach ein ganz neues Gefühl der Befriedigung mit sich bringt. Da er anatomisch gebaut ist, lässt er sich mit Gleitgel auf Wasserbasis auch sehr leicht einführen. Durch die Zusatzstimulation am Damm weiß man anfangs gar nicht so recht, ob man wirklich eine Stufe höher schalten soll, weil man rundum schon verwöhnt wird. Hat man sich aber erst mal daran gewöhnt, macht es viel Spaß sich durch die Programme zu schalten und ein bisschen mit der Sensemotion herum experimentieren. Toll finde ich auch, dass man ihn in die Badewanne mitnehmen kann. Im warmen Wasser entspannt der Körper sich einfach noch ein bisschen mehr. Es ist einfach eine ganz einzigartige Erfahrung, die ich jedem von euch ans Herz legen kann.

Wer aber immer noch unsicher ist oder noch nicht weiß ob anal etwas für ich oder sie ist, sollte mal bei meinem Erfahrungsbericht vom Workshop anal für Anfänger hereinschauen. Dort findet ihr alles, was ihr zum Thema wissen müsst.
->Anal für Anfänger Teil 1


Weiterempfehlung:
Wie euch bestimmt aufgefallen ist, bietet der Hugo viele Möglichkeiten für den Extrakick, ist somit aber auch um einiges komplexer. Allerdings gewöhnt man sich an diese sehr schnell und Übung macht ja bekanntlich den Meister. Ich finde sowohl Design als auch seine Funktionalität wirklich gut durchdacht und finde ihn auch für Anfänger nicht zu groß. Wie üblich handelt es sich bei LELO  um keine Billigprodukte und sie begeistern immer wieder aufs Neue mit ihrer Leistung und Qualität. Wer sich noch nicht ganz sicher ist, ob P-Stimulation etwas für ihn ist, oder ob anal überhaupt zum Thema wird, sollte eventuell auf eine günstige Variante zurückgreifen und sich ausprobieren. Wenn es gefällt, kann ich den Hugo vom Komfort nur empfehlen. Denn seine Maße von 13,1 x 16,8 x 4,1 cm sind so angepasst, dass man sich auch als Neuling daran trauen kann. Außerdem hat er schöne Maße um ihn auch in den Urlaub zu entführen.
Nicht zuletzt ist er von den Abmessungen auch nicht sonderlich groß und dadurch ideal für Reisen geeignet. Damit auch du dir einen besseren Eindruck von den Dimensionen. Der Hugo bietet alles, um sich fürsorglich um die Prostata zu kümmern, sie zu verwöhnen und liebkost. Vom selbstständigen Produkt bis hin zur innovativen Fernbedienung mit Sensemotion und Memory-Funktion. Hier hat man nicht nur Technik verpackt, sondern eine Menge Spaß ist garantiert. Auch wenn er mit 199 € zu den teuren Spielzeugen gehört, finde ich, dass sein Können dies rechtfertigt. Hier muss man ein bisschen überlegen, ob man investieren machte, aber ich verspreche, dass es sich lohnt. Nicht zu vergessen, dass die P-Stimulation den Orgasmus des Mannes intensiviert. Wer sich selbst nach allen Möglichkeiten der Lust verwöhnen lassen will, macht hier nichts falsch. Egal in welcher Konstellation von Beziehung ihr seid oder auch als Single, der Hugo bereitet ein intensives Lustgefühl und bekommt von mir satte 10/10 Punkten.

Eure Lady Bluebird

LOVELY

Durch die Venus durfte ich die Bekanntschaft von den Herstellern und Entwicklern vom LOVELY machen. Ein Penisring der Extraklasse. Ich habe mir das Konzept vorstellen lassen und war so begeistert ihn für euch testen zu dürfen. Denn der LOVELY kann um einiges mehr als nur vibrieren und ich sage jetzt schon mal, dass ich ihn jedem Paar empfehlen kann.

Verpackung
Der kommt in einem kleinen schönem Karton, wo man vorne schon hereinschauen kann und den Penisring selbst erblickt. Die Verpackung ist schön gestaltet und gibt bereits in 10 Sprachen eine Kurzanleitung und eine Übersicht der vielen Funktionen und wo/wie man die App für den LOVELY herunterladen kann. Und ja, er kann mit einer LOVELY-App benutzt werden, aber dazu später mehr. In der ersten Schicht des robusten Kartons liegt direkt unser LOVELY, darunter befinden sich dann die Induktive-Ladestation, ein USB-Anschlusskabel, als auch noch eine 10 sprachige Anleitung. Hier finde ich es sehr gut, dass sie kurz und sehr übersichtlich gehalten ist. Auf nur zwei kleinen Seiten findet man alles, was man braucht um sich mit dem LOVELY vertraut zu machen. Der Karton so kompakt, dass man ihn an sich auch darin aufbewahren nutzen kann, aber ich packe meine Spielsachen immer lieber in kleine Organzasäckechn. So lassen diese sich in der Masse einfach leichter verstauen.

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Anwendung und Gefühlstest
Der hübsche Penisring kommt in einem stilvollen Design daher. Er besteht aus körperfreundlichem Silikon und ist durch seine induktive Lademöglichkeit auch noch wasserfest. Im oberen Teil steckt die Technik, welche dadurch robust und fest ist. Unten hingegen lässt er sich dehnen und sitzt somit fest aber angenehm auf den durchschnittlichen und unterschiedlichen Größen des Mannes. Er fühlt sich samtig weich an und sehr strapazierfähig. Mit Gleitgel auf Wasserbasis kann man das Aufsetzten noch angenehmer gestalten. Durch seine Form, welche oben breit erst breit ist und dann zusammenläuft, kann man je nach Position noch die Frau an der Klitoris mit stimulieren. Er lässt sich also vielseitig einsetzten und sorgt mit seinen 10 Einstellungen für viel Spaß. Durch seinen Druckknopf kann man ihn einschalten. Dafür müsst ihr in nur ein bisschen länger gedrückt halten. Dasselbe gilt wie üblich auch fürs ausschalten. Durch kurzes klicken könnt ihr jetzt durch die Vibrationsstufen und Rhythmen navigieren. Diese fangen immer wieder von vorne an, wenn ihr einmal durch seid. Schaltet ihr den LOVELY z. B. Auf Stufe 3 aus, schaltet er sich auch da automatisch wieder ein. Das kann praktisch, aber auch manchmal etwas zu viel sein. Aber wer das erst mal weiß, kann sich darauf auch gut einstellen. Durch seine glatte Oberfläche lässt er sich sehr leicht reinigen. Egal ob im Vollwasserbad, mit milder Seife oder einem Toycleaner, danach blitzt er wieder wie neu. Es ist schön ein pflegeleichtes Produkt zu haben, so muss man sich keine Sorgen wegen haftender Bakterien machen. Soviel zum LOVELY selbst, aber kommen wir zu der innovativen App , welche ihn und euch dann begleitet.
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Die App 
Da war nun mein LOVELY, geladen und auch schon fertig von der ersten Runde. Zeit sich mal der bereits von mir installierten App zu widmen. Diese lässt sich in den App Stores für Iphone®oder für AndroidTM-Nutzer (ab KitKat 4.4) ganz leicht finden, wenn ihr ‚Our LOVELY‘ eingebt. Die App startet und ihr müsst erst mal ein kleines Profil einrichten, nun gut, es soll ja schließlich auch auf mich abgestimmt sein. Nach ein paar Fragen zu meiner Person gelange ich dann zum ‘Wunschpflücker‘. Hier werden euch 9 spannende Kategorien vorgestellt, aus denen ihr aussuchen sollt, was euch interessiert. Dabei geht es nicht darum, was ihr davon bereits ausprobiert habt, sondern darum, dass das System einfach weiß, was ihr vielleicht mögen könntet. Ich habe direkt und ehrlich gleich 8 der vorgeschlagenen Kategorien gewählt und schwuppdiwupp, da war die App mit all ihren Zugängen.

Diese lässt sich in vier Punkte unterteilen. Davon heißt die erste: entdecken. Ganz oben werden euch vier Symbole gezeigt mit den folgenden Namen: achtsam, sinnlich, leidenschaftlich und verrückt. Ihr könnt euch pro Tag eine dieser Kategorien aussuchen und dazu einen sogenannten ‘Täglichen Tipp‘ abholen. Ich finde die Idee einfach schön und simpel. Das, was mich gerade interessiert und wonach mit vielleicht auch gerade ist, wird einfach angeklickt und schon regt die App ein Gespräch zwischen mir und meinem Partner an. Dass können schon Kleinigkeiten sein wie: vervollständige folgenden Satz über deinen Partner … Oder: gib ein, was du am meisten bei hartem Sex genießen würdest und was du vermeiden möchtest. Das kann man alles für sich behalten, sich nur verbal darüber austauschen oder direkt mit seinem Partner an seine App teilen. Denn diese lassen sich ganz leicht verbinden. Ansonsten findet ihr unter dem Thema ‚‘Entdecken‘ noch alle Informationen zu eurer letzten Anwendung. Wenn ihr den LOVELY startet, die App besitzt und dann noch Bluetooth anhabt (oder auch nachträglich miteinander verbindet) sammeln sich die Daten und übertragen sich in der App . Dort könnt ihr zb. Einsehen wie lange der Sex mit dem LOVELY ging, wie viele Kalorien ihr dabei verbucht habt und ganz personalisiert auf die Analyse eures Liebesspieles gibt es noch Anregungen und Tipps. Das geschieht alles durch die Desire-SensingTM Technologie. Sie erkennt, wie was gemacht wird beim Sex und verarbeitet aus den dadurch gesammelten Daten (anonym) Tipps. Ich finde das ehrlich gesagt mehr als genial. Beispielsweise war mein erster Vorschlag für das nächste Mal zum Thema Kitzler. Spannend, detailliert und sehr informierend wie ich gestehen muss.
lovely 3Der zweite Punkt nennt sich ‚dein LOVELY‘ und lädt User dazu ein, ein kostenpflichtiges Abonnement zu schließen. Um kurz zu erklären, was ihr euch darunter Vorstellen könnt: Ihr habt nach dem Kauf die Möglichkeit mit ausgebildeten Sex-Educators zu schreiben (soweit ich weiß ausschließlich auf Englisch) und euch Premium-Wellness-Trainings ansehen. Ehrlich gesagt finde ich es etwas zu teuer. Für 29,99 € pro Monat ist mir das zu wenig Leistung. Natürlich ist Austausch klasse. Aber dafür brauche ich zumindest nicht knapp 30 € pro Monat ausgeben, um eventuell eine Frage zu fragen und mir Wellness-Videos angucken. Dafür gibt es das liebe Internet und mich. Zusätzlich scheinen sie nur Kreditkarten zu nehmen, worauf ich beispielsweise verzichte und somit den Content ohnehin nicht nutzen kann, selbst wenn ich wollte. Trotzdem finde ich es gut, dass sie so etwas überhaupt anbieten. Für die, die es gerne haben möchten, brauchen oder wollen, ist es praktisch alle zusammen an einem Fleck zu haben und nicht 5 verschiedene App herunterladen zu müssen. Außerdem ist es ja kein Dienst den man mit dem Kauf des LOVELY’s in Betracht ziehen muss. Man kann diesen Punkt ja einfach auf sich beruhen lassen und wenn man es sich anders überlegt, kann man sich das ja immer noch einrichten. Es ist schlichtweg einfach eine erweiternde Funktion. Aber machen wir erst mal weiter.lovely 4
Der dritte Punkt nennt sich ‚Bedienung‘. Aber leider muss ich sagen, dass ich noch nicht herausgefunden habe, was ich hier machen kann. Auch wenn mein LOVELY bereits verbunden ist, steht dort: suche nach LOVELY‘s. Ansonsten kann ich nur eine rote Linie einsehen, wo Max. Drunter steht. Ich gehe eigentlich davon aus, dass man so den LOVELY noch zusätzlich steuern können soll. Denn einmal hat sich bei mir die rote Linie nach oben/unten verschieben lassen. Wenn ich das jetzt aber versuche, stürzt die App leider ab. Der LOVELY steht noch in den Startlöchern und ist noch frisch und neu, ebenso die App . Daher sehe ich das noch nicht als direkten Makel an. Es ist sozusagen wie eine Beta-Version, die aber schon für alle zugänglich ist, aber nicht das fertige Produkt repräsentiert. Bzw. ist der LOVELY fertig, aber die App muss noch etwas überarbeitet werden. Aber ich habe mich bereits mit den Herstellern in Verbindung gesetzt und hoffe euch bald mehr darüber erzählen zu können. Wer weiß, vielleicht spinnt ja auch nur mein Smartphone.
Der letzte Bereich nennt sich ‚Profil‘. Hier könnt ihr eure angegebenen Inforationen jederzeit ändern, auch die des Wunschpflückers. Dazu kommt ihr hier zu Update Funktionen, die Option euren LOVELY zu koppeln/zu vergessen, denn üblichen Datenschutzbestimmungen und co, als auch die Möglichkeiten euch abzumelden, LOVELY zu kontaktieren oder auch die App mit einer PIN zu sichern und somit vor fremden Fingern zu schützen.

Preisleistung
Den LOVELY gibt es in zwei sehr schicken Farben. Einmal in einem dunklen und verführerischen Türkis und einmal in einem sanften und anregenden Rosa. Für bereits 139 $ / ca. 122 € gehört euch ein LOVELY, samt App und allem drum herum. Auch wenn die App noch nicht zu 100 % ausgreift ist oder ich eventuell wegen meiner Altbauwohnung Verbindungsprobleme habe, ist der LOVELY selbst schon sein Geld wert. Er bringt so viele Ideen, Innovationen und Anregungen mit in die Beziehung und ist perfekt auf das eigene Liebesleben abgestimmt. Dazu bleibt alles anonym und man kann sich einfach über die Anreize freuen. Oder ich auch schlichtweg ‚nur‘ als Penisring sowohl mit oder auch ohne Vibration benutzen. Hier bekommt man ausreichen zurück für sein investiertes Geld. Da der Bericht durch die App etwas länger geworden ist, habe ich euch mal eine kurze Übersichtsliste geschrieben, um alles auf den Punkt zu bringen.

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Alles auf einen Blick:lovely 5.jpg

  • Penisring LOVELY mit App
  • 10 Vibrationseinstellungen
  • Wasserdicht
  • Induktive Ladestation mit Kabel inbegriffen
  • Bedienungsanleitung in 10 Sprachen
  • Desire Sensing TM Technologie für Analysen und Tipps
  • Inspirationen durch die App als Text oder Bilder
  • Einfach zu reinigen
  • Körperfreundliches Silikon
  • Anregung für Gespräche mit dem Partner und umsetzten neuer
  • Ideen/Stellungen/Wünsche
  • Preis: 139 $ / ca. 122 €

Weiterempfehlung
Der LOVELY ist schick und ein Bündel voller schöpferischer Technik. Es heißt immer, man kann das Rad nicht neu erfinden, aber der LOVELY beweist für mich genau das! Es geht sehr wohl. Auch, wenn er ein Penisring ist, bringt der LOVELY so viel mehr als das. Ich bedauere immer wieder, wie wenig die Menschen in ihren Beziehungen miteinander reden, wie viele unglücklich sind, fremdgehen und da bekommen, was sie Zuhause nicht kriegen. Aber so muss es doch nicht sein. Kommunikation ist der Schlüssel und genau das will LOVELY bewirken. Ich bin wirklich hin und weg und für mich ist der LOVELY ganz klar das Produkt des Jahres 2018. Für seinen Preis bietet er so einiges, was hoch technologische Vibratoren und Co. Bei weitem nicht leisten können für den Preis oder höher. Ich lasse bei meiner Bewertung das Manko mit der App (Bedienung) erst mal außer Acht, da ich noch nicht sicher bin, ob es an dem LOVELY oder meiner Wohnung liegt. Ihr findet hier dann aber gegebenenfalls ein Update im Bericht. Entsprechend vergebe ich 11/10 Punkten. Ganz genau, er bekommt die absolut höchste Wertung, da er mich im vollen Umfang mehr als überzeugt hat. Ich empfehle ihn wirklich an jedes Paar, beziehungsweise jeden, der gerne Sextoys benutzt, mehr über sich, seinen Körper und sein Sexleben lernen möchte. Das geht ja selbstverständlich auch mit wechselnden Partnern. In diesem Sinne wünsche ich euch alles erdenklich gute und hoffe, ihr hattet besinnliche Weihnachten und ein frohes Fest. Rutscht alle gut und sicher in das neue Jahr 😉

Wir schreiben und dann in alter und verruchter Frische wieder in 2019. #PleasureSquad
Eure Lady Bluebird

Otouch 2.0

Um sich nun endlich auch um die Männer zu kümmern, hat mein Freund Krümel angeboten mir als Tester beizustehen. Daher gibt es heute den ersten Bericht zu einem Wärmemastubator.
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Verpackung:
Der Otouch besticht auf den ersten Blick mit einer modernen aber schlicht designten Schwarzen Box aus Pappe, auf welcher von vorne ein Bild des Produktes abgebildet ist. Würde nicht das Wort „Masturbation“ die Verpackung zieren, könnte man den Masturbator auch für einen anderen hochwertig Verpackten Technikartikel halten. Innerhalb der Verpackung befindet sich der Otouch in einem kleinen Schwarzen Beutel, ein kleines Ladekabel sowie die Bedienungsanleitung, welche die Funktionen des Otouch in den gängigen Sprachen erläutert.

Material- und Gefühlstest:
Das Gerät sieht auf den ersten Blick hochwertig verarbeitet aus. Er ist von außen mit einer schwarzen, rau gummierten Oberfläche versehen und liegt dadurch, als auch wegen seiner Grifffläche gut in der Hand. Ein Stück vor dem Einführungskanal geht die Gummifläche in eine weiche und glatte rosa Silikonfläche über, welche sich ebenfalls gut verarbeitet anfühlt. Wenn man mit dem Finger innen versucht, in das Produkt hinein zu drücken, erfühlt man neben einer Menge Hohlraum auch die gewellte Bereiche und andere Teile, die wahrscheinlich für seine weiteren Funktionen verantwortlich sind.

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Optionen und Anwendung:
Vor der Benutzung sollte man den Otouch eine kurze Weile an das Ladekabel anschließen. Hierzu muss man das Kabel in ein kleines Loch an der Oberseite stecken, was sich schwieriger anfühlt als bei herkömmlichen Geräten, da es mit Gummi enger gemacht wurde um einen Wasserschaden zu verhindern.
Zum Anschalten muss der Power-Knopf 3 Sekunden lang gedrückt werden, wodurch der Otouch sofort im ersten seiner 6 Modi zu vibrieren beginnt. Die Modi sind von Dauervibrationen bis hin zu abwechslungsreich Rhythmen und lassen sich durch einmaligen kurzen Druck auf die gleiche Taste wechseln. Wenn man die Intensität der Vibration verändern möchte, kann man dies durch die Plus oder Minustaste tun. Außerdem gibt es noch den Temperaturknopf, mit welchem sich ein kleines Hitzeaggregat anschalten lässt, welches den Innenraum auf 40°C erwärmen soll.
Wer das Glied in den Hohlraum bekommen möchte, sollte auf jeden Fall mit einem Gleitgel auf Wasserbasis der persönlichen Wahl arbeiten. Außerdem sollte bei Bedarf auch schon vor der Benutzung der Wärmemodus angeschaltet werden, da dieser einen kleinen Moment braucht, bis er seine vollständige Wärme erreicht hat. Die Kammer wird dadurch nicht gleichmäßig warm, sondern eher nur im oberen Bereich, was sich sehr ungewohnt und ein bisschen seltsam anfühlt.
Die Einführung selbst läuft durch das Vakuum zwar nicht „flutschend“, stellt aber auch nicht unbedingt ein größeres Problem dar und  der Otouch sitzt danach relativ fest. Da der Einführungskanal auch nicht sehr lang ist, werden die meisten Männer auch nicht ihr gesamten Penis hinein bekommen, was für mich persönlich ein weiterer kleiner Minuspunkt war.
Nun kann ganz nach Belieben eine Vibrationsstufe eingestellt und die Intensität gewählt werden. Durch das Vakuum bleibt es jedoch ausschließlich bei der Stimulation durch Vibration, da keine Reibung erzeugt werden kann. Für mich war das zwar erst einmal etwas ungewohnt, empfand es jedoch nach kurzer Zeit sehr entspannend, ihn zuerst auf kleiner Intensität laufen zu lassen und sich dann bis zum Höhepunkt weiter zu steigern.

Preis-Leistung:
Der Otouch hat eigentlich genau das gehalten, was er verspricht. Für meinen Geschmack könnte die Wärmefunktion gleichmäßiger sein und der Innenraum ein Stückchen länger, jedoch war letzteres wahrscheinlich eine Designentscheidung um das Thema „Blowjob“ und bei einem Preis von 34,99€ kann man auch nicht wirklich meckern.
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Weiterempfehlung:
Wer mit der puren Vibrationsstimulation etwas anfangen kann und sich einfach gerne zurücklehnt und genießt, der ist mit diesem Gerät ganz gut beraten. Ich persönlich würde mir aber für dieses Geld dann doch einen Masturbator kaufen, welcher das gewohnte Gefühl von Reibung erzeugt. Aber hier muss jeder für sich entscheiden was er benötigt oder möchte.

Euer Krümel