Pulsatoren

Fetish Pad

Ich habe festgestellt, dass ich euch versehentlich einen Bericht über die Fetish Pads von MEO vorbehalten habe. Daher möchte ich das nun gerne nachholen. Die Fetish Pads haben die wunderbare Beschreibung „Black absorber“, also kurz um: sie saugen alles auf, was möglicherweise danebengehen könnte. Mir fallen da spontan auch einige Sachen ein. Ich finde auch die Idee an sich sehr spannend. Ich hatte bereits die Bettlacken Sheets of San Fransisco getestet. Ich denke, dass sie ähnlich funktionieren. Allerdings bietet sich hier einfach eine andere Anwendungsart mehr an. Also gehen wir dem nun auf den Grund und schauen, ob sie halten, was sie versprechen.

Verpackung:
Die Fetish Pads sind sehr simpel verpackt und erinnern ein bisschen an Haushaltswaren wie Taschentücher, Küchenrolle oder Windeln. Sie sind einfach in schwarzem Plastik eingepackt und haben oben einen Tragegriff. Vorne kann man sowohl den Titel, Untertitel und Anzahl von 15 Pads lesen. Rechts unten befindet sich noch der Aufkleber von MEO. Bis hierhin ist alles recht unauffällig und schlicht gehalten. Dennoch haben sie es geschafft, die wichtigsten Informationen auf die Rückseite zu drucken. Auf der Rückseite kann man nun lesen, wofür sich die Pads eignen (dazu später mehr) und bekommt eine kleine Beschreibung in 12 Sprachen. Wichtig anzumerken: die Pads sind zum einmaligen Gebrauch gedacht. Darunter befindet sich dann noch die Auflistung, aus welchen Lagen sie bestehen und wo man sie alles einsetzten kann. An sich befindet sich alles auf der Verpackung, was nötig ist. Auch wenn die sehr simpel gehalten ist, ist sie zeitgleich auch recht unauffällig. Man muss ganz oben die Verpackung aufreißen und kann dann eines der Fetish Pads herausziehen. Dennoch hält alles sehr stabil, solange genug Pads drin sind. Später empfiehlt es sich, sie einfach einzeln mitzunehmen, wenn ihr sie nicht daheim braucht.
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Allgemeines:
Es gibt viele Diskussionen darüber, ob es den G-Punkt gibt oder ob zum Beispiel Squirten in vielen Pornos einfach gefacked ist. Ich finde das wirklich erstaunlich, denn für mich gibt es daran gar keinen Zweifel. Ich und mein ehemaliger Partner haben sogar mit ziemlicher Sicherheit meinen G-Punkt entdeckt und somit habe ich auch das Spritzen gelernt. Um gleich ein paar Gerüchte auszuräumen: nein, es ist kein Urin, sondern kommt aus einer kleinen Drüse, die lediglich durch die Harnleiter führt. Ähnlich wie bei Männern, wenn sie kommen. Da muss es ja auch letztlich nun mal durch die Harnleiter um herauszukommen. Aber kommen wir zurück zum Thema. Spritzen als Frau ist ein unüberschreitbar gutes Gefühl. Für mich geht es mit dem besten aller Orgasmen Hand in Hand. Aber die Nässe macht sich natürlich bemerkbar. Wenig ist so nervig, wie in einem Bett mit nassen stellen schlafen zu müssen, oder im schlimmsten Fall das Sofa zu beflecken (oder wo auch immer man es gerade machen möchte). Genau hier setzten die Fetish Pads an. Sie sind jeweils 60 x 90 cm groß, was mir erst mal nicht so viel sagt, denn ich finde Größenvorstellung genauso wie das Erraten von Alter sehr schwierig. Aber glaubt mir, wenn ich euch sage, dass es nicht zu klein ist und sich perfekt unterlegen lässt.

Gefühlstest:
Wie bereits erwähnt bestehen die Fetish Pads aus drei Lagen. Die oberste besteht aus weichem und Haut freundliches Material. Allerdings ist der Stoff sehr reißfest und stark, sodass er auch eurem Liebesspiel standhalten kann. Er ist schwarz, aber leicht transparent, sodass die zweite weiße Schicht leicht durchscheint. Die zweite Lage besteht aus einer fluffigen super absorbierenden Schicht die etwas an Watte erinnert. Sie ist dafür gedacht, jegliche Flüssigkeiten sofort aufzunehmen. Die unterste Lage fühlt sich wie Plastik an, was hier auch völlig dem Sinn entspricht. Es ist extra ein wasserfester Stoff verarbeitet worden, damit auch unter dem Pad keine Flüssigkeit den weg rausfindet. So seid ihr definitiv auf der sicheren Seite: Die Fetish Pads selber sind sehr geruchsneutral und fassen sich auf der Oberseite auch sehr angenehm an. Die unterste Lage hingegen macht auch entsprechend ein paar knister Geräusche, wenn man sich bewegt. Mich erinnert das ein bisschen an Caretaker Spiele, was zugegeben wirklich nicht meins ist. Insgesamt vergisst man irgendwann das Pad unter sich, aber eine leichte Geräuschkulisse gibt es trotzdem. Laut Hersteller kann ein Pad bis zu einem Liter Flüssigkeit aufnehmen.

Anwendungsmöglichkeiten:
fetish-pad-the-black-absorber-ref-1572-00 2Die Fetish Pads lassen sich vielseitig einsetzten. Auf der Rückseite der Verpackung bekommt ihr dafür ein paar Ideen und Anreize: BDSM, Fisting, Naturspiele, Futterspiele oder allgemein Pet Play, für den Einsatz von Wachs oder Sex im Auto. Selbstverständlich könnt ihr die Pad überall hin legen, wo ihr möchtet. Wie gesagt eignen sie sich für mich wunderbar zum Spritzen. Wenn ihr „Piraten“ seid, könnt ihr sie auch wunderbar dafür benutzen. Euch sind fast keine Grenzen bei der Anwendung gesetzt. Und gerade das macht sie so praktisch und einzigartig. Ich liebe meine SOSF, aber sie sind eben auch nur für das eigene Bett gedacht und lassen sich nicht gut woanders anwenden. Die Pad werden einfach da ausgebreitet, wo man sie gerade braucht, was definitiv sinnvoll ist, da ich beispielsweise nicht nur gerne Sex im Bett habe. Außerdem muss man sich keinerlei Gedanken über das danach machen. Nichts muss sauber gemacht oder gewaschen werden. Zwar entspricht das dem Verbraucher Konsum, aber hier finde ich das völlig in Ordnung. Einfach nach der Nutzung zusammenknüllen und in den Mülleimer werfen. Ich finde das durchaus praktisch und es erleichtert einfach, dass eine einer Session und man kann sich den wesentlichen Dingen hingeben.

Preisleistung:
In einer Box sind 15 Fetish Pads beinhaltet die entsprechend auch für 15 schmutzige Abenteuer reichen. Bei MEO bekommt ihr sie schon für 39 €. Aktuell (Januar 2019) sogar 10 € günstiger im Shop. Daher lohnt es sich da zuzugreifen! Sie sind simpel, aber erfüllen vollkommen ihren Zweck. Ich finde es auch angenehm, dass sie dunkel gehalten sind, auf weiß fände ich es hinsichtlich vieler Spiele eher unangenehm. Insgesamt betrachtet finde ich den Preis auch in Ordnung. So kostet ein Pad im Normalpreis um die 2,60 € und im Angebot keine 2 €, wenn man es genau haben will. Und das ist es mir auf jeden Fall wert.

Kurzübersicht:
– 15 Fetish Pads pro Box
– Farbe: schwarz
– Schutz in 3 Lagen
– Größe: 60×90 cm
– Für jegliche Spiele und Outdoorsex geeignet
– Schützt vor Flecken und Ähnlichem
– Preis: 39,00 € im Angebot 29,00 €

Im Test:fetish-pad-the-black-absorber-ref-1572-00
Selbstverständlich wollte ich aber genau wissen, ob sich die Fetish Pads im richtigen Test auch bewähren und daher habe ich damit einiges ausprobiert. Ich habe mit etwas ganz leichtem angefangen und etwas flüssiges Wachs auf das Pad tropfen lassen. Wachs hat ja meistens, egal ob extra für BDSM Spiele oder Alltagskerze, die Eigenschaft schnell zu trocknen. Was auch auf dem Pad der Fall war. Es konnte ohnehin nicht viel Verlaufen, aber es bietet trotzdem eine gute Unterlage, um Flecken auf dem Bett zu vermeiden. Als Nächstes habe ich zum Massageöl gegriffen. Das ist ja immerhin flüssig und geht meistens auch eher in kleineren Mengen daneben. Also ein kleiner Vortest. Aber auch hier gab es keinerlei Probleme. Es wurde recht gut vom Pad aufgenommen und nichts sickerte durch, auch nicht nach längerem warten. Zuletzt wollte ich dann überprüfen, wie es sich mit der angegebenen Literanzahl verhält. Es kann ja durchaus mal zur Verwendung von etwas mehr Gleitgel kommen und auch bei Spritzen kann einfach eine gute Menge Flüssigkeit zusammenkommen. Ich denke, aber bei so ziemlich allen Spielen kommt man sicher nicht über die Grenze von einem Liter (was ja auch für die Nutzung empfehlenswert wäre). Trotzdem ist es nicht ganz unerheblich, ob die Fetish Pads denn wirklich so viel aushalten. Also habe ich mir ein Glas geschnappt und angefangen Wasser langsam über das Pad zu kippen. Der erste Viertelliter wurde wunderbar aufgenommen. Die Watteartige Schicht zog sich voll und nichts lief an den Seiten über oder kam unten wieder raus. Das habe ich dann entsprechend noch dreimal wiederholt. Ich merkte bei dem letzten Glas, dass ich das Wasser wirklich auf dem Pad verteilen musste, also nicht nur in die Mitte kippen konnte, sodass es sich wirklich auch in den Ecken vollziehen konnte. Aber es reichte aus. Als ich dann anfing mehr als einen Liter darauf zu verteilen, stand das Wasser langsam auf dem Pad und wäre beim raufdrücken/bewegen an den Seiten auch übergelaufen. Den Liter hat es aber gut weggesteckt. Damit sichern sich die Pad meiner Meinung nach auch sehr gut ab. Es ist eine sehr hohe Toleranzgrenze, die man nicht so ohne weitere überschreiten kann und automatisch damit Sauereien vermeidet. Ich habe für euch mal etwas recherchiert und herausgefunden, dass der Mensch beispielsweise im Durchschnitt nur 300–400 Milliliter Urin beinhaltet (es kann hochgehen bis zu 500–600 Milliliter, aber das ist eher ungesund und kommt nur bei langem Warten zustande). Das bedeutet selbst dafür wäre das Fetish Pad noch nützlich und nicht ausgelastet oder überlastet.

Weiterempfehlung:
Ich finde die Fetish Pads gibt es für einen erschwinglichen Preis. Jedenfalls sind sie günstiger als komplettes Gummibecken für versaute Spiele oder ein Bettlacken (was nun mal auch leider an das Bett gefesselt ist). Sie bietet die Möglichkeit sich auszuprobieren, Experimente zu machen oder sich dem Fetisch völlig hinzugeben, welcher auch immer eurer sein mag. Sie halten das, was der Hersteller angibt, nehmen Flüssigkeiten gut auf und schützen jegliche Oberflächen. Ich finde es super, dass man sie so Vielseitig einsetzten kann. So adressieren sich die Fetish Pads an jeden, egal was man mag oder welcher Szene/Fetisch man angehörig ist. Für mich haben sie sich als extrem praktisch erwiesen und ich freue mich über ihren angenehm neutralen Look. Sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Verpackung. Es ist einfach zu nutzen, erspart viele Sauereien und man kann sie praktisch und diskret überall hin mitnehmen. Dafür bekommen sie von mir 9 von 10 Punkten.

Eure Lady Bluebird

Aissikul – Eiszapfen

Lange ist es her, aber ich habe mal wieder einen Dildo für euch, der genau zu der kalten Jahreszeit passt und im Sommer einen angenehm erfrischende Gedanken bringt. Ich durfte nämlich von SelfDelve den EISZAPFEN Aissikul MIT SILBEREFFEKT testen. Es handelt sich zwar um ein Einzelstück, aber keine Sorge. Den Eiszapfen „Aissikul“ gibt es auch noch in anderen Farben für euch. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass SelfDelve alle Produkte eigenständig produziert und natürlich auch überprüfen lässt. Ich habe mich direkt in die Form verliebt und freue mich darauf euch jetzt vom dem hübschen Eiszapfen Dildo berichten zu können.

Verpackung:
Der Aissikul kam in einem ganz neuralen Paket schon nach nur zwei Werktagen bei mir an. Ich weiß ja, dass der Weg von Dresden nach Berlin nicht weit ist, dennoch war ich sehr positiv überrascht. Mit im Karton war sowohl die Rechnung, als auch ein Dokument, was alle möglichen Fragen beantwortet. Von Haftung bis zur Pflege.20190119_162450
In dem gut gepolsterten Karton kam dann noch eine schöne silberfarbene Metalldose zu Vorschein auf der sowohl das Logo, als auch der Produktname, Produktnummer und die Webseite selbst abgebildet war. Im inneren stand der Aissikul in schwarzes Seidenpapier eingeschlagen und noch mal extra in einer Plastiktüte mit versiegelten Hygienezeichen. Die Dose selbst eignet sich wunderbar als Aufbewahrungsort für unseren adretten Dildo. Den dort ist er vor Sonneneinstrahlung geschützt, was nicht nur für das Material selbst gut ist, sondern auch für den Erhalt der Farbe und man umgeht lästige Flusen. Ich finde es sehr passend, dass sie schlicht Designt ist. So fällt nicht wirklich auf, was sich darin verbirgt und man kann die Dose samt Inhalt überall Griffbereit hinstellen. Vom Aissikul abgesehen befand sich auch noch direkt eine Probe Gleitgel auf Wasserbasis von Pjur und ein Heftchen zur Produktinformation. Dort kann man nochmal zusammengefasst einige wichtige Sachen auf Englisch oder Deutsch nachlesen.

Geruchs- und Gefühlstest:
Die wunderbare Eigenschaft von Dildos hat gegenüber den meisten Vibratoren den Vorteil, dass man nichts aufladen muss, sondern direkt loslegen kann. Durch das Probegleitgel kommt man nicht mal in die Verlegenheit darauf warten zu müssen oder extra eine Packung besorgen zu müssen vor dem ersten Ausprobieren. Ich habe nun einige Silikonspielzeuge getestet aber muss gestehen, dass der Aissikul mit Abstand den angenehmsten Geruch von allen hat. Kaum wahrnehmbar riecht er ganz minimal, aber nicht auf die unangenehme chemische Art. So oder so empfehle ich euch trotzdem ein erstes waschen vor der Benutzung. Bei SelfDelve habt ihr bei den meisten Produkten die Wahl zwischen einem weichen Silikongrad oder einem mittleren. Ich persönlich bevorzuge mittlere Stärke, welcher mein Aissikul auch besitzt. Dadurch ist er noch Flexibel, aber nicht zu weich. Er lässt sich gut biegen und dehnen ganz, ohne dass die Befürchtung aufkommt, dass er reißen könnte. Ich bin auch wirklich von seiner Farbe begeistert. Er ist hellblau, aber wird an den dünneren stellen leicht transparent. Verziert im Inneren ist er mit silberfarbenen Pigmenten verziert. Der sonst erhältliche Aissikul ist in einem dunkleren Blauton gehalten und mit weißen Pigmenten im Inneren verfeinert. Beide Varianten sind wirklich sehr schön und erinnern an eiskalte tage, wo man sich am liebsten vor den Kamin kuscheln möchte. Der Aissikul bietet schlichtweg deinen sehr überzeugenden ersten Eindruck.
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Anwendungsmöglichkeiten:
Lasst mich euch den Aissikul noch etwas genauer beschreiben. Er ähnelt einem echten Eiszapfen, wie wir sie leider in Berlin sehr, sehr selten haben. Die Grundform ist die eines Kegels, der aber unsymmetrische Erhebungen hat, sodass man bei dem einführen einen ganz besonderen Reiz bekommt. Unten besitzt er (in meiner Version ohne Saugnapf) einen Fuß, sodass man ihn gut fest halten kann, hinstellen kann oder auch als Analspielzeug nutzen kann. Ich finde es einfach klasse, dass man ihn hinstellen kann. Denn bei einigen Toys die einen Standfuß hatten, musste ich leider feststellen, dass sie 20190119_162703trotzdem eine ungleiche Gewichtsverlagerung hatten und immer umkippten. Das hat man hier nicht. Die Fläche ist wunderbar eben und weist auch keine unsauberen Schnittstellen auf. Durch den gleichmäßigen und sauberen Guss gibt es auch keine sichtbaren Lufteinschlüsse oder andere Mängel. Daher könnt ihr frei entscheiden, wie ihr den Aissikul nutzen wollt. Von vaginaler Stimulation, bis hin zum Vordehnen oder allgemeiner analen Verwöhnung. Insgesamt ist er ganze 19 cm lang und hat somit eine gute und für mich auch ausreichende Größe. Der kleinste Durchmesser befindet sich mit ca. 2 cm an der Spitze und ist am unteren Schaft mit einem Durchmesser von ca. 4 cm am breitesten. Durch seine kanten freie Form lässt er sich auch leicht rundum reinigen. Mit Wasser und milder Seife oder einem Toycleaner kriegt ihr alles gereinigt und frei von Bakterien. Somit ist auch die Pflege des Aissikul sehr leicht und überzeugt im Gesamt. Durch seine konische Form lässt er sich auch leicht einführen, was einem das Starten sehr vereinfacht. So habt ihr die Möglichkeit euch an die jeweiligen Durchmesser heranzutasten. Dadurch, dass er so biegsam ist, passt und schmiegt er sich auch sehr gut dem Körper an. Sein optisches stimmt für mich persönlich sehr gut mit der Größe überein und lässt sich leicht benutzen. Durch den Verzicht von Technik hat man automatisch keine Bedienungsanleitung zum auswendig lernen und auch keine Knöpfe, bei denen man herausfinden muss, wo für sie eigentlich gut sind. Das nenne ich mal ein intuitiv benutzbares Spielzeug.

Preisleistung:
Wie bereits erwähnt gab es aktuell den Aissikul in Hellblau mit Silber und wird sonst in Blau mit weißen Einschlüssen angeboten. Das Bild kann sich immer leicht vom zugesandten Produkt unterscheiden (wenn es sich nicht um ein Einzelstück handelt). Das kommt daher, dass jedes individuell Handgefertigt wird und somit die inneren Farbverläufe zufällig neu entstehen und jeder Aissikul somit zum Unikat wird. Ihr erhaltet den Aissikul für 85 € im Online Shop von SelfDelv. Als Zusatzoption kann man sich extra noch einen Saugfuß unten anfertigen lassen. So könnt ihr ihn auf den meisten glatten Oberflächen einfach durch Unterdruck befestigen. Auch die Silikonstärke könnt ihr im Shop selber bestimmen oder via E-Mail/Telefon in Kontakttreten, wenn ihr einen ganz individuellen Wunsch habt. Denn dafür bietet SelfDelve extra ein Anfrageformular an. Das ist auf jeden Fall wunderbare Kundenbetreuung. Sehr niedlich finde ich auch, dass sie auf der Seite erklären, wie es zum Produktnamen kam.

Wußten Sie, daß es die Sprache Igbo gibt? Sie wird von Millionen Menschen in Nigeria gesprochen. Von ihnen stammt der Name Aissikul, denn es ist deren Wort für Eiszapfen.“

Kurzübersicht:
• Gesamtlänge ca. 19 cm20190119_162546
• kleinster Durchmesser an der Spitze: ca. 2 cm
• größter Durchmesser unterer Schaft: ca. 4 cm
• Fuß: ca. 6 cm
• hellblau durchscheinend mit zufälligen Silber Pigmenten
• Lieferung in einer silberne Metalldose, schwarzes Seidenpapier, mit Gleitgel Probe
• Zusatzoption Saugfuß buchbar

Weiterempfehlung:
Mich hat der Aissikul überzeugt. Er entspricht genaue dem, was ich mir von einem Dildo wünsche. Er ist leicht zu handhaben, sitzt perfekt, lässt sich leicht reinigen, ist außerhalb des Liebesspiels ein wahrer Hingucker, vielfältig einsetzbar und vor allem hat er eine angemessen Größe mit verschiedenen Durchmessern, die einen wahrlich auf Trab halten. Er gehört sicher nicht zu den günstigsten Toys, aber dafür kann man sich hierbei sicher sein, dass es sich um ein Unikat Produkt handelt, was mehrfach geprüft wurde und aus sicheren und medizinisch geprüften Silikon besteht. Bei Produkten von der Stange kann man sich, da oft nicht sicher sein finde ich, zumindest nicht, wenn man auf unseriösen Seiten für kleines Geld shoppen geht. Somit ist der Aissikul sein Geld auf jeden Fall wert. Ich finde es klasse, aus so alltagstauglichen Gegenständen etwas Fantastisches zu kreieren, was man mit Leidenschaft und Romantik verbinden kann. Ich werde jedenfalls keinen Eiszapfen mehr so sehen, wie ich sie vor dem Aissikul  gesehen habe. Von mir gibt es insgesamt 8 von 10 Punkten! Er eignet sich wunderbar als erstes Toy oder kann auch eine große Sammlung komplettieren. Man muss hier wirklich keine Abstriche hinsichtlich der Benutzung oder Qualität machen. Ich bin begeistert und kann ihn euch mit Gänsehaut empfehlen.

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Eure Lady Bluebird

Sexpuppen und RealDoll24

Meine Lieben, heute habe ich einen Informationsartikel über Sexpuppen, Liebespuppen, Real Dolls oder wie ihr sie am liebsten nennen möchtet. Es gibt einige über das Thema zu berichten und erfahren. Ich muss gestehen, dass ich viel Spaß bei der Recherche hatte und mir persönlich eine eigene Puppe schon seit langem wünsche. Daher lasst mich euch in meine Gedankenwelt eintauchen und im gleichen Zuge noch eine sehr spannende Firma vorstellen: RealDoll24, ihr könnt ja gerne raten, was sie wohl herstellen 😛

Allgemeines:
wenn man sich das erste Mal mit dem Thema Sexpuppen beschäftigt, kann das ganz schön überwältigend sein. Von den vielen Synonymen abgesehen, gibt es noch mehrere Varianten der Herstellung und Materialnutzung. Es gibt die alte Variante der aufblasbaren Sexpuppen, die meistens aber eher als Witz gedacht sind und mit den modernen Modellen nicht mehr mithalten können. Die oftmals „Real Doll“ genannten Puppen sind im Vergleich von bester Qualität, überzeugen mit ihrem echten Look und Gefühl. Die Sexpuppen von RealDoll24 sind beispielsweise mit beweglichen Gelenken verarbeitet, sodass sie jegliche Positionen einnehmen können und das Spiel so noch echter wirken lässt. Das Hauptaugenmerk liegt bei der Ähnlichkeit zum Menschen, wo bei den meisten üblichen Sexpuppen eher um den Befriedigungsaspekt geht und somit einiges an Ästhetik verloren geht. Die Auswahl und Varianten von Sexpuppen sind beinahe unerschöpflich, vom weiblichen und männlichen Geschlecht, Torso Puppen bis hin zu Shemales in jeder Form, Farbe und Größe. Ein angenehmer Anreiz ist ebenfalls, dass die Puppen alle drei Öffnungen anbieten. So waren es früher oft nur die vaginal oder orale Anwendung möglich und inzwischen wurde der After berücksichtigt und bietet somit die dritte Möglichkeit.

Beziehungsersatz?:
Man kann die Sexpuppen natürlich nutzen, wie man möchte. Ganz klar ist, dass oft das Thema Sex im Fokus steht. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass viele es angenehm finden, wenn man abends nach Hause kommt und sozusagen jemand auf einen „wartet“. Eine Puppe ist nicht in der Lage eine komplette menschliche Beziehung zu imitieren, aber sie kann teils das Gefühl von Geborgenheit bringen. Gerade in der japanischen Kultur ist es nicht unüblich, sich eine Familie für ein paar Stunden zu kaufen, um bestimmte Bedürfnisse (nicht sexueller Art) zu erleben, die es in der Gesellschaft oft erschweren. Ähnlich gehen das auch manche Menschen mit Sexpuppen an. Sie dienen nicht nur dem Zweck der Befriedigung, sondern implizieren mehr als das und sitzen auch mit am Tisch beim Abendessen. Ein wichtiger Unterschied bleibt dennoch die Liebe, auch wenn viele Puppenbesitzer ihre Liebste ungern verkaufen oder teilen wollen würden. Man kann nicht verschwiegen, wie spannend dieses Thema ist.

Gesellschaftliche Aspekte:
Schon Sexualität an sich findet nur langsam aber sicher einen aussprechbaren Platz in unserer Gesellschaft. Ich muss sagen, dass ich froh bin wie offen Deutschland, besonders Berlin, ist. Ich finde wir haben hier verhältnismäßig gute Chancen uns ausleben zu können und häufig auch akzeptiert werden für das, was wir sind. Vor einer großen Hürde stand ehemals auch die Sexpuppen Industrie. Leider handelt es sich hierbei noch oft um ein Tabuthema und wird eher mit Scham und Pein betrachtet, was meiner Meinung nach überhaupt nicht sein müsste. Oft kann man sich im Internet Austauschen, in Foren stöbern oder eventuell vertraut man sich engen Freunden an. Dort kann man sich diverse Anregungen holen, wie man seine Puppe anziehen kann oder weitere Tipps erfragen. Schade bleibt trotzdem die Barriere der Gesellschaft. Ich befürchte, auch wenn es langsam besser wird, dass es noch eine Weile dauert, bis man Sexpuppen als etwas Normales, nicht schmutziges oder negativ anrüchiges sehen wird. Dabei bleibt doch die Frage: wieso sind Vibratoren oder Masturbatoren so sehr toleriert, wenn eine Sexpuppe etwas Ähnliches bloß in groß und ästhetischer Ähnlichkeit ist? Vermutlich ist es genau das, worüber die wenigsten nachdenken. Es wird niemandem geschadet, also wieso nicht mal etwas Neues ausprobieren? Natürlich geht jeder mit dem Thema anders um, von heimlich verklemmt bis offen. Insgesamt kann man aber festhalten, dass das Interesse insgesamt steigt und somit auch die Akzeptanz. Eine Studie berichtet, dass die Altersfrage hierbei eher weniger relevant ist und von jung bis älter ein Interesse spielt. Angeblich soll eine Studie aussagen, dass jeder dritte Deutsche bereit wäre, Sex mit Robotern zu haben. Was man doch als großen Aufschwung identifizieren kann. Alleine die Medienpräsenz nimmt vielen die Angst und klärt über viele Sorgen auf. So wie hier mit diesem Artikel zum Beispiel 😉

Wie pflege und benutze ich meine Puppe:
RealDoll24bietet drei Kategorien an. Die Premium Liebespuppe aus Frankreich: Dream Doll, die Eigenmarke aus TPE (nature skin): EVE und TPE Puppen für das echte Hautgefühl: Real Dolls. Dennoch folgen sie alle denselben Pflegehinweisen, die ich hier für euch zusammengestellt habe.

– Helle Kleidung wird empfohlen, da es bei dunkler Wäsche zu Verfärbungen der Haut kommen kann. Um das zu vermeiden, solltet ihr besonders dunkle Wäsche ausgiebig reinigen und waschen, bevor eure Puppe dies anzieht.
– eine regelmäßige Pflege ist das A und O. SO haltet ihr die Haut stets rein und habt länger Spaß. Durch parfümfreies Babypuder könnt ihr stetig die Haut eurer Puppe verwöhnen. Gerade die TPE Puppen behalten so ein seidiges Gefühl. Babypuder könnt ihr zum Beispiel mit einem Pinsel auftragen. So bleibt die Haut weich und ihr vermeidet Risse und Aufrauen der Haut. Wer es leichter mag, kann auch einfach ein Mikrofasertuch nutzen, welches nach der Benutzung einfach bei 60 Grad ohne Weichspüler in die Waschmaschine tun könnt.
– Innenpflege ist am einfachen, wenn ihr als Mann einfach ein Kondom nutzt. So spart ihr euch eine aufwendige Spülung des Intimbereichs, welche wirklich sehr wichtig ist. So vermeidet ihr, das festsetzten von Sekreten und vermeidet Bakterienansammlungen. Eure Puppe ist somit immer frisch und gepflegt.
– um Sitzfalten, Abwerbungen und Verunreinigungen zu vermeiden, legt sie doch am besten in euer Bett, deckt sie mit einer Fusel freien Decke ab.
– die Pflege danach ist ebenfalls wichtig um eurer Puppe ein langes Leben zu ermöglichen. Mit warmen Wasser, einem Waschlappen und milder Seife könnt ihr eure Puppe vorsichtig reinigen oder eventuell daraus sogar ein Spiel entstehen lassen. Wer auf ein Kondom verzichtet, sollte die mitgelieferte Intimdusche nutzen, um eure Liebsten gerecht zu werden und sie ausreichend zu reinigen, an den wichtigsten stellen. Durch das Nutzen eines Toycleaners könnt ihr nach dem Trocknen die Körperöffnungen noch mal den letzten Schliff geben. Denn diese wirken antibakteriell und hält eure Puppe oder auch weitere Sextoys sauber und beschädige auch nicht das Material.

– Verzichten solltet ihr allerdings auf (nicht gut ausgewaschene) dunkle Kleidung, spitze oder scharfe Gegenstände, da ihr somit die Puppe beschädigen könntet, Hitze quellen und eine schlechte bzw. nicht saubere Lagerung.

Hier ein paar TPE-Puppen als Beispiele:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und vergessen wir nicht die Silikon -Puppen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vorteile:
Gehen wir mal ganz ehrlich und offen mit dem Thema um, Sexpuppen haben einige Vorteile (egal welches Geschlecht) gegenüber realen Partner, auch wenn sie diese von der Liebe her nicht ersetzten können. Klar ist, dass sie keinen Unterhalt benötigen. Man hat keine finanziellen Belastungen, wie bei leider doch recht häufig vorkommenden Scheidungsstreits. Man vermeidet versehentliche Schwangerschaften und muss sich diesbezüglich auch niemals Sorgen machen. Nicht zu vergessen, dass man keine Angst vor sexuell übertragbaren Krankheiten haben muss! Sexpuppen bleiben bis zu ihrem Verkauf völlig unberührt (falls nicht anders ausgeschildert, man findet ja im weiten Internet nun doch heutzutage so einiges). Eure Puppe ist euch treu, wird euch nichts ausschlagen und ist immer für euch bereit, wenn ihr es seid. Nicht nur körperlicher Betrug, sondern auch emotionaler ist hierbei völlig ausgeschlossen. Nicht zu vergessen, dass die Pflege wirklich nicht sehr umständlich ist. Allgemein werden Streitsituationen vermieden, da eure Puppe doch recht ruhig ist und bleibt. Man kann sich schnell über Kleinigkeiten und Macken des anderen im Alltag streiten. Gerade bei langen Beziehungen, wenn die rosarote Brille ab ist, kommt das häufiger vor. Von Unwichtigkeiten wie das Licht im Zimmer versehentlich anlassen, den Klodeckel oben lassen, oder sich einem Hobby widmen, was dem Partner nicht gefällt. Das wird euch mit eurer RealDoll24 natürlich nicht passieren. Es ist eher ein harmonisches Miteinander, was sich liebevoll in Lust ausschweifen lässt. Man wird nicht dafür verurteilt, wer man ist (nicht, dass es zwangsweise in Beziehungen dazu kommen muss. Aber es bedarf einer Menge Arbeit um eine gesunde und ausgewogene Beziehung zu führen). Es wird keine Manipulation geben, keine Eifersucht, keine Ausreden um auf Sex zu verzichten, steigern sich i keine Beziehung rein oder euch zu testen. Ich möchte noch mal klarstelle, dass sich all diese Beispiele sich weder ausschließlich auf das eine, noch auf das andere Geschlecht übertragen lassen. Ob man den Sex mit der Puppe gut findet oder nicht, kann im Endeffekt nur selbst ausprobiert werden. Trotzdem gibt es vielerlei Vorteile, die man einfach abwägen sollte, wenn man den Kauf einer Puppe in Betracht zieht. Und nicht zu vergessen: Von den Anschaffungskosten abgesehen hat man keiner weiterlaufenden Kosten. Man kauft keine Katze im Sack, sondern sucht sich in individuell geeignetes Modell aus oder modifiziert es noch nach eigenen Wünschen. Man muss keine Dates oder aufwendigen Jahrestagesgeschenke besorgen. Sexpuppen führen doch eher ein schlichtes, aber meist sehr erfülltes Leben.

Warum RealDoll24?
Zum einen Bietet RealDoll24 ein sehr großes und gutes Sortiment an. Von den Doll Kategorien lassen sie keinen Wunsch offen. Spätestens auf Anfrage lassen sich eigentlich die meisten Ideen und Fantasien umsetzten, von schwangeren Puppen bis hin zu XL brüsten, oder Elfen Ohren. Aktuell befinden sich in der TPE Puppen Kategorie 369 Modelle (6 Seiten a 60 Modelle, letzte Seite 9). Ich habe mich durch alle durchgeklickt um einen guten Eindruck zu bekommen und auch um zu schauen was mir gefällt. Zum einen bin ich sehr kritisch bei meinen Vorstelllungen und bei der Bewertung des Gesichts, zum anderen fallen bestimmte Merkmale bei mir direkt durch. Obwohl ich versucht habe, meine erste Auswahl gering zu halten habe ich mich für ganze elf Modelle entschieden, die ich für mich aus Interesse noch weiter runter brechen möchte, um zu schauen, was mir am besten gefällt. Was man dabei wieder nicht vergessen darf ist, wie anpassbar die einzelnen Modelle sind. So kann man vieles abwandeln, wie z. B. auch die Perücke, falls eine bestimmte Farbe, die man auf dem Vorstellmodell sieht, nicht zusagt, Körperton, Nagellack, Brustgröße, Pogröße und vieles mehr. In der Kategorie, der hochwertigeren Silikon Puppen gibt es 28 Modelle, wo mir zwei ganz gut gefallen haben. Von daher ist es gar nicht so leicht, sich überhaupt für eine zu entscheiden. Ganz zu schweigen davon, dass das gesamte Sortiment natürlich geprüft ist und vor dem Versand auch auf seine Qualität hin getestet wird (nicht im sexuellen Sinne, bitte nicht falsch verstehen).

Kommen wir aber zu den weiteren guten und auch sehr praktischen Aspekten, die uns RealDoll24 bietet. Bestellungen werden direkt aus Deutschland versendet, was leider eine ganz schöne Seltenheit ist. Oft werden Produkte billig in asiatischen Ländern produziert, aber gewisse Internetseite unseriös verschickt und am Ende jammert man, da man gerade für 800 Euro eine vermeidlich gute und günstige Puppe gekauft hat, aber sie dann doch aufblasen muss und sie dem eigentlichen Bild nicht Ansatzweise ähnlich sieht. Hier müsst ihr das allerdings nicht befürchten. Oft befürchtet viele, dass die eigenen Daten gespeichert oder im schlimmsten falle irgendwo veröffentlicht werden. Es muss ja nicht jeder wissen, was man wo gekauft hat. RealDoll24 legt einen hohen Wert auf Diskretion, vom Versand bis hin zu den persönlichen Daten und einer neutralen Darstellung auf dem Kontoauszug. Ihr könnt hier sicher sein, das ihr erhaltet, was ihr kauft. Es handelt sich um einen sogenannten „Trusted-e Shop“ mit 100 % Sicherheit über SSL Verschlüsslung und sicherer Bezahlarten und transparenter Nachverfolgung von Sendungen. Also wisst ihr jederzeit, wo sich eure Puppe bereits befindet und habt keine Sorge, dass sie eventuell nicht mal in Deutschland ankommt, wenn ihr z. B. in China bestellt. Auch wenn die wenigstens es sich anders überlegen werden, bietet der Shop auch noch eine 30 Tage Rückabnahmegarantie bei ungeöffneter Hygienefolie. Eventuell wolltet ihr ja auch jemanden überraschen und es gefällt nicht, das wäre es natürlich mehr als schade, die Puppe nicht zurückschicken zu können. Ab einer Puppe im Wert von 1049 € gibt es sogar ein Starterset geschenkt und ab einen Warenwert von 29 € eine kostenlose Lieferung. Also kann man sagen, dass man eigentlich immer Versand frei bestellen kann, denn es ist doch recht unwahrscheinlich unter diesen Wert zu fallen. Zusätzlich ist RealDoll24 immer gut zu erreichen, ob über die Seite, E-Mail oder die sozialen Medien wie Facebook und Instagram. Scheut euch also nicht zu schreiben, falls ihr fragen oder Anregungen habt. Nicht zuletzt hat RealDoll24 in Potsdam, also nahe Berlin einen sehr gut erreichbaren Showroom. Egal ob via Regionalbahn, S-Bahn, Bus oder Auto sind sie sehr leicht zu erreichen. Daher kann man auf Anfrage, so wie ich letztens, einfach mal vorbeischauen und sich einen ersten Eindruck machen, mal anfassen und alle Fragen auch in einem persönlichen Gespräch klären und beraten lassen.

Fazit und Aussicht für die Zukunft:
Ich muss wirklich sagen, dass ich ein riesiger Fan von Liebespuppen bin und schon länger, wie ihr sicher wisst, eine für mich und auch für euch testen möchte. Zum einen um euch davon zu berichten, euch mit wunderschönen Bildern zu versorgen und zum anderen auch eventuell ein Bericht zum Unterschied zwischen Silikon und TPE Puppen zu schreiben. Ich bleibe weiterhin gespannt und muss mich ohnehin erst mal daran machen, meine Auswahl etwas zu verringern. Ich glaube, das Thema bietet viel Potenzial und sollte mehr Aufmerksamkeit bekommen. Schließlich finde ich, dass man eine Liebespuppe auch in eine Beziehung einbinden könnt, was auch kein umspannendes Thema darstellt. Wie ihr merkt, habe ich noch jede Menge Ideen hierzu und hoffe, sie künftig umsetzten zu können. Dennoch hoffe ich, euch einen guten ersten Überblick zum Thema vermittelt zu haben. Wie üblich könnt ihr euch bei Fragen an mich oder direkt an RealDoll24 wenden. Was haltet ihr von dem Thema, würdet ihr mit einer Sexpuppe schlafen oder habt es vielleicht sogar schon? Schreibt mir gerne zum Thema oder lasst ein Kommentar da!

Eure Lady Bluebird

ManiFest – Masquerade Ball 2019

Ich hatte das große Glück von Stig dem Veranstalter des Manifest Fetisch Maskenballs am 05.01.2019 eingeladen worden zu sein. Ich muss zugeben, dass ich besonders stolz darauf bin, daher Journalisten dort eigentlich nicht gestattet sind. Also habe ich gegen Ende letzten Jahres mein Flug und Unterkunft gebucht und bin am 04.01. nach Kopenhagen geflogen.

Das große Davor:
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie aufgeregt ich war. Zu einem Maskenball zu gehen war schon seit Ewigkeiten mein Traum. Ich finde die Idee zwischen fremden maskierten zu tanzen aufregend und so geheimnisvoll. Dazu handelt es sich hierbei ja auch noch um einen Fetisch Maskenball. Also alle Träume vereint. Ich hatte davor ein bisschen recherchiert und festgestellt, dass man eine Mitgliedschaft braucht, um zum Fetisch Maskenball gehen zu dürfen. Der Druck und das Ehrengefühl wurden also immer größer. Ich habe mir ewig Gedanken gemacht, was ich brauchen würde und anziehen soll. Letzten Endes habe ich mich besinnt und mich an die Swinger Bibel von meiner geliebten Lotta Frei erinnert. Dort beschrieben sie alles rund ums Swingen und ich dachte mir, letzten Endes kann ich die Vorbereitungen dafür, auch auf den Maskenball übertragen. Ich möchte aber nicht nur ihr danken, sondern auch meiner guten Freundin Tiana. Sie hat mit mir gemeinsam mein Outfit herausgesucht, sodass ich mich am Abend nur noch fertig machen brauchte und auf große Outfitsuche verzichten konnte.

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Die Ankunft:
Das Gefühl bei der Ankunft war fast unbeschreiblich. Ich bin den Leuten, die offensichtlich auch dort hin wollten gefolgt und habe somit auch den Eingang gefunden. Es war verhältnismäßig noch leer und die ersten Gäste zogen sich in der großen Gemeinschaftskabine um. Irgendwie machte mich das stutzig, andererseits sollten wir alle voneinander noch so viel am Abend sehen, dass es eigentlich auch gar keinen Unterschied machte. Also setzte ich nur noch meine Maske auf, schaute in den Spiegel und ging hinein. Eins war klar, so sehr ich die Leute auch unauffällig beobachtete, jeder schaute anfangs zu jedem. Es war ein aufregendes Gefühl zu wissen, dass man betrachtet wird und derjenige vermutlich gerade ein Urteil für sich und für den individuellen Abend fällt. Ich fühlte mich unverwundbar, sexy und wie eine Königin die auf ihrem Platz saß und das Volk betrachtete. Es ist unvorstellbar wie sehr ein extravagantes Outfit, die richtige Atmosphäre und eine Maske das Denken und Fühlen beeinflussen. Der Hauptraum gefiel mir wirklich gut.

Vorne gab es eine große Bühne, davor eine weitflächige Tanzfläche mit ein paar Sitzgelegenheiten an den Seiten und etwas abgetrennter eine Bar, wo man nicht direkt an der Bar saß, sondern zu Bühne hin gewandt. Und hier saß ich erst mal eine Weile und betrachtete die Menschen vor mir. Und glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich an dem Abend so einige heiße junge Männer und Damen gesehen habe. Spannend waren auch die Masken. Ich habe glaube ich jede erdenkliche Art gesehen. Von venezianischen, Petplay, Steam Punk, Hasenmasken, Zorromasken, Gasmasken, jede erdenkliche Form von Latexmasken, Drachen und Gladiatoren Masken, Sturmmasken, LED Masken mit verrückten Gesichtern, Teufels und Brautschleiermasken und alles dazwischen und darüber hinaus. Ich war so beeindruckt und fühlte mich in der langsam steigende mengen recht normal im Vergleich zum Durchschnitt. Großteile der Leute waren recht freizügig unterwegs und die Hauptfarbe war schwarz. Umso mehr sind dann die anderen und farbigeren Kostüme herausgestochen. Ich fühlte mich wie in einem Film. Einem dieser Filme, wo die Partys riesig ist, jeder macht, was er will und man immer denk: so was gibt s doch nur im Film. Diesen Abend durfte ich genau das Live erleben. Auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht so lange auf der Feier war, stand für mich fest, dass es weder das erste noch das letzte Mal sein würde, das ich zu so einer Veranstaltung hingehen würde. Ich fühlte mich, als hätte ich Blut geleckt und davon wollte ich definitiv mehr.

Das Publikum:
Als es langsam voller wurde, konnte man schnell erkennen, wer zusammen gehört. Es gab viele Paare, die aber offensichtlich (wer weiß, ob nur für diesen Abend) eher offen und locker mit ihrer Beziehung umgegangen sind. Sehr beeindruckend wie ich finde, aber für mich nur schwer vorstellbar. Außerdem gab es viele eingefleischte Gruppen, die sich scheinbar schon lange und gut kannten. Man konnte alle sehen, von netten runden die quatschten, trank bis hin zum Partnertausch oder dem schlichten Voyeurismus untereinander. Dazu gab es viele Machtspiele zu beobachten. Oft kam es vor, dass man einen der Partner am Halsband und Leine sehen konnte. An sich gab es alles erdenklich auch vom Kleidungsstil. Von Postapokalypse (worauf ich ja wirklich sehr stehe) bis hin zu Horror-Clowns und Gala Kleidern. Ich weiß ja, dass meine kleine Welt nicht der durchschnitt ist, aber ich war überrascht, dass deutlich mehr Frauen den Dominante Part übernahmen. Eines der interessantesten Kostüme des Abends stammte von einem Paar. Vielleicht klingt es für euch nicht so spannend, aber das Bild was die beiden zusammen abgaben, hängt mir immer noch im Gedächtnis. Sie war ganz offensichtlich als Reiterin verkleiden. Eher angezogen und normal, wie man es sich draußen auf der Straße … naja eher auf einem Reiterhof vorstellt. Mit einer Leine in der einen Hand und einer Gerte in der anderen. Verfolgte man nun die Leine konnte man sehen, dass sie zum Hals ihres Partners führte. Er trug ein großes Pony Geschirr mit Ohren um den Kopf. Es passte einfach alles perfekt zusammen. Die laszive, strenge aber von außen 20190105_204600zurückhaltende Reittrainerin mit dem offensichtlichen Pony Pet im Anhang. Es war so konträr, dass es mir einfach wunderbar gefallen hat. Gerne möchte ich aber noch ein Outfit des Abends küren: einer der Herren hatte ein ganz Körper Latex Kostüm an mit passender Maske, schlicht in Schwarz und Weiß gehalten. Hab ihr schon eine Idee? Es stammt aus einem der berühmtesten Fantasie Universen … Ja genau. Wo Tom Hardy auch einen von gespielt hat. Immer noch keine Idee? Ich verrate es euch: er war als Stormtrooper verkleidet. Es hat einfach alles gepasst und ich möchte nicht wissen, wie viel sein Outfit gekostet hat, aber es viel auf, war ein Hingucker und einfach nur spektakulär. Irgendwann vergisst man selbst völlig, dass man eine Maske trägt und ist einfach mitten im Geschehen.

Die Playrooms und Shows:
20190105_234006Nach einiger Zeit ging ich auch die restlichen Räume erkunden und wanderte somit die Treppe nach oben. Dort gab es einen kleinen Vorhang, der den Raum abtrennte und dahinter durfte man so einiges erblicken. In den Nischen ging es ordentlich zur Sache. Ich finde es schön, dass jeder dem nachgehen konnte, wofür er an dem Abend erschienen ist, aber genug Respekt den anderen Gästen gegenüber hatte, sich dafür auch eine kleine Ecke zu suchen. Wer wollte stand mit gespannter Mimik daneben oder bat eine helfende Hand an. Es war schon ein spannendes Spektakel wie alle über die Zeit ihr selbst für den Abend herausließen. Da mich der Außenbereich, ein Balkon zum Rauchen, nicht sonderlich interessierte begabt ich mich runter und schaute mir nun die weiteren Räume an. Ich erhaschte einen Blick in den BDSM Playrooms. Ein gut ausgestatteter Raum mit wunderbaren Utensilien. Von einer Fesselbank bis hin zum Andreaskreuz und einigen Schlagutensilien war so ziemlich alles da, was man sich wünschen konnte. Und die Menge war auch schon fleißig dabei. Als ich meinen Blick so schweifen ließ viel mir auf, wie sehr ich selbst das alles vermisse. Die Leidenschaft, Intimität und das Gefühl gemeinsam etwas Verbotenes zu tun. Ich glaube, gerade für Paare ist das ein unfassbares Erlebnis. Gesehen zu werden und doch, wenn man möchte, für alle anderen unantastbar zu sein. Da läuft es mir kalt den Rücken runter. Über den Abend gab es natürlich durchgängig Musik und die DJs wechselten auch regelmäßig. Manchmal wurde es allerdings kurzzeitig etwas ruhiger, denn das Pult wurde schnell zur Seite getragen und schon war die Bühne frei für die Shows. Schnell sammelten sich die meisten soweit vorne, wie es nur ging und man hatte das Gefühl, dass alle gespannt ihren Atem anhielten. Über den Abend konnten wir so viele wunderbare Auftritte sehen, aber besonders der erste war sehr skurril. Es war eine Künstlergruppe die anfangs eine Art Ritus präsentierten. Zumindest ist es das, was ich interpretiere. Es wurde nicht gesprochen, sie hatten wilde Masken auf und es klang eine interessante Musik im Hintergrund. Nebel stieg auf und sie tanzen. Bis es letztlich zum Hauptakt kam und damit meine ich nicht Sex, denn diesen stellten sie halb angezogen in einer Art Ausdruckstanz dar und animierten die Menge zum Atmen und stöhnen. Ich weiß gar nicht so genau, wie ich es in Worte fassen soll, aber mit so etwas habe ich zum Beispiel nicht gerechnet. Einige beobachteten die Spektakel auf der Bühne, wenn möglich auch aus sitzenden Positionen, aber man konnte merken, wenn manche Shows eher zusagten und welche nicht. Ein weiteres spannendes Konzept war die kleine Ecke mit dem Namen „Pandoras Box“. Das hatte ich bisher weder gesehen noch davon gehört. An einem Seil hin ein schwarzer Karton, den man sich über den Kopf stülpen konnte. Da stand man dann nun und konnte von dem Partner oder von fremden verwöhnt werden. Es ist erstaunlich wie intensiv sich Berührungen anfühlen, wenn man sie nicht kommen sieht und genau das macht sie die Box zu nutzen. An und in dem Kasten, der daneben stand konnte man sich dafür Seile und ähnliche Utensilien fürs Spiel ausleihen. Aber natürlich hatten die meisten ihr eigenes Spielzeug mit dabei.

beispielraum
Beispiel Playroom von http://dominionsm.com/rooms/enclave/

Meine Erfahrungen:
Ich muss gestehen, dass ich sehr stolz darauf war, dass ich öfters zum Tanzen aufgefordert worden bin oder gefragt wurde, ob man mir nicht ein Getränk ausgeben könnte. Auffällig war aber vor allem, dass jegliches nein sofort akzeptiert wurde. Ich möchte unsere Community dafür an dieser Stelle ganz herzlich loben. Alle haben immer Angst, denken an Schläge und schlimmeres. Aber die Fetischszene an sich ist so viel mehr als das. Ich hatte wunderbare Gespräche mit Menschen meiner Altersklasse, deutlich älteren und mit Paaren. Ich habe so viele Eindrücke gesammelt und Menschen kennengelernt, dass ich hier nicht alles auch nur ansatzweise wiedergeben kann. Aber ein Thema war bei jedem Gespräch dabei. Es stellte sich heraus, dass die Menschen in Dänemark bei weitem prüder und zurückhaltender sind, als wir in Berlin. Die eine Dame (bei deren alter ich mich gekonnt um ganze 15 Jahre verschätzt hatte) schwärmte von ihren Erfahrungen in Berlin und wie gerne sie hier herkommt. Ich war fasziniert von ihren Erzählungen, fand es aber auch schade, als sie mir sagte, dass viele Leute an diesem Abend einiges Riskieren. Sie erklärte es mir so, dass es schlimm wäre dort erkannt zu werden. Wobei ich mir denke, wenn dich jemand erkennt und du denjenigen, wo liegt denn dabei das Problem? Ihr seid ja beide dort und müsst außerhalb ja nicht darüber reden. Aber die Kultur dort ist schlichtweg anders, wie mir alle meine Gesprächspartner vermittelten. Daher bin ich stolz so offen darüber reden zu können und vor allem zu dürfen. Es hat mich nur noch mehr in meiner Aufgabe bestärkt die Menschen für das schönste der Welt wach zu rütteln. Auch in Dänemark geht die Entwicklung langsam voran, lässt sich aber wie ihr sicher bemerkt habt, nicht mit Berlin vergleichen. Auffällig war, dass der Altersdurchschnitt bei ca. 30 Jahren lag. Es gab auch alles weit darüber und mit mir auch weit darunter. Aber das war ungefähr das Mittelsegment. Was dafür spricht, das die jüngere Generation anfängt sich zu zeigen und das heiße ich herzlichst willkommen. Ich kann nur wiederholen, was ich schon so oft gesagt habe: Keiner muss sich für das schämen, was er mag oder wer er ist und die Gesellschaft sollte keinen von uns verurteilen, solange wir niemanden etwas aufzwingen oder (in böser und angesprochener) Absicht schädigen.

Der Abend im Rückblick:
20190105_221543Ich kann euch nur ans Herz legen, eine Veranstaltung wie den Manifest Fetisch Maskenball oder ähnliches zu besuchen. Die üblichen Ängste sind völlig unangebracht. Keiner wird euch was aufzwingen, euch etwas in den Drink mischen oder euch weh tun. Nur wer zu etwas ja sagt, darf in leiser Aufregung darauf warten, dass es auch passiert. Der Abend hat mir meine eigene Sexualität wieder ganz bewusst in mein Gehirn gerufen und mich daran erinnert, wie sehr ich das alles lieben und schätzen gelernt habe. Besonders der Vergleich zwischen Dänemark und Deutschland war für mich das unerwartete am gesamten Abend. Ansonsten kann ich euch nur sagen, wie wunderbar die Atmosphäre war, wie gut es sich angefühlt hat alle Regeln brechen zu dürfen und einfach ich selbst zu sein über einen Abend hinweg. Das Schöne daran ist: ihr könnt es auch. Traut euch und geht doch einfach mit jemanden zusammen aus. Manchmal reicht es schon den besten Freund dabei zu haben und sich alles in Ruhe anzugucken. Keiner erwartet von euch, dass ihr ungehemmt und nackt auf den Tischen tanzt. Für mich ist klar, dass ich gerne mit einem zukünftigen Partner zu so einer Veranstaltung gehen wollen würde. Ich bin fasziniert von der Welt, dem gesehenen und dem unbeschreiblichem Selbstbewusstsein, der mir dieser Abend verliehen hat.

Eure Lady Bluebird

Hugo – Prostata Stimulator

Letztens habe ich euch den Ora 2 von LELO vorstellen können. Heute geht es um den Hugo mit Fernbedienung. Ein Prostata Vibrator mit viel Leistung und wunderbarem Design. Vorweg gesagt: ihr könnt ihn sowohl als Mann oder auch als Frau nutzen, auch wenn er extra für die Prostata des Mannes ausgelegt ist. Durch die Stimulation des P-Punktes ist es nämlich möglich, ungeahnte Gefühle frei zusetzten. Daher bleibt gespannt was der Hugo alles für euch bereithält.

Verpackung:
Der Hugo liegt in einer sehr hochwertigen und eleganten Verpackung. Die geprägte Schlangenstruktur lässt in schwarzen Look wirkt sehr schick und ist mit einer goldenen Schrift verziert. Man kann von vorne direkt hineinschauen und man sieht den Hugo bereits darin schlummern. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass die LELO  Produkte wirklich in den schönsten Verpackungen ankommen von den Firmen die ich so bisher kennengelernt habe. Sie sind nicht nur gut durchdacht, sondern auch ganz besonders designet. Hier bekommt man auch schon einen genialen Eindruck, ohne dass man das Produkt alleine in der Hand hält. Im inneren befinden sich vom Hugo und seiner Fernbedienung abgesehen, noch ein Ladekabel mit USB-Anschluss, einer zwölfsprachigen Anleitung, eine Gleitgelprobe, zwei AAA Batterien, ein kleines Plättchen aus Plastik (zum Festziehen der Fernbedienung) und noch ein Chip mit der Nummer zum Registrieren eures Hugos auf der LELO  Webseite. Nicht zu vergessen das auch ein schwarzer Satinbeutel vorhanden ist, um euren Hugo sicher und vor fremden Blicken zu verstauen.
lelo hugo 1Geruchs- und Gefühlstest:
Der Hugo hat weder den klassischen Plug Look, noch sieht er auf den ersten Blick aus wie ein klassischer Anal Vibrator. Man muss sich schon erst mal ein bisschen mit dem Thema befasst haben, bevor man den Hugo sofort als solches erkennt. Er erinnert durch seine Form etwas an einen Joystick für Computer spiele. Er ist extra so geformt, damit er an den P-Punkt reicht und ihn gezielt stimulieren kann. Ich wollte extra mal etwas anderes als nur das schlichte schwarze Toy. Mein Hugo hat ein kräftiges Türkis und strahlt förmlich, was ihn noch verspielter aussehen lässt.  dennoch könnt ihr ihn auch in Schwarz oder Lila erhalten. Dazu gefällt mir gut, dass er nicht glänzt, sondern aus mattem Körper freundlichen Silikon besteht. Das Design steht wie üblich sehr im Vordergrund. Außerdem ist er ordentlich und sehr sauber verarbeitet. Die Fernbedienung ist auch gut verarbeitet und besteht von innen aus ABS und wurde teils mit dem Silikon überzogen und mit dem üblichen Goldton verziert. Er fühlt sich sehr samtig an und riecht anfangs nur ganz leicht nach Produktion. Dies verfliegt aber nach der ersten Reinigung.

FernbedienungAnwendungsmöglichkeiten:
Der Hugo ist sozusagen ein Zweiteiler in einem. Der kleinere Teil am unteren Ende wird auf dem Damm aufgelegt, während der größere Part in den Anus eingeführt wird und den P-Punkt stimuliert. Sowohl als Mann aber auch als Frau kann man mit dem Hugo sein Liebesleben wirklich bereichern. Er ist sehr edel und hat überzeugt Design technisch. Vor allem ist das Set farblich gut aufeinander abgestimmt. Der verchromte Goldeinsatz ist auf dem Hugo selbst und auf der Fernbedienung dezent und gut eingesetzt.
lelo hugo
Einstellungen und Optionen:
Ihr könnt euch aussuchen, ob ihr den Hugo mit oder ohne Fernbedienung nutzen möchtet. Denn er besitzt einen kleinen Druckknopf, welchen ihr mit einem langen Drücken an- und ausschalten könnt. Mit kurzem Drücken könnt ihr euch durch die 6 Vibrationsmuster navigieren. Allerdings ist das beim Tragen gar nicht so leicht bzw. praktisch den Knopf zu betätigen. Da setzt die Fernbedienung an.
Sie besitzt 3 Tasten. Durch den Plus- und Minusknopf könnt ihr die Intensität erhöhen bzw. verringern und durch den ( )-Knopf die Rhythmen bestimmen. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. In der Fernbedienung ist eine sogenannte Sensemotion eingearbeitet. Um in diesen zweiten Modus der Fernbedienung zu gelangen müsst ihr nur kurz die ( )-Taste drücken. Ich war wirklich überrascht, dass das auf Anhieb so schnell und gut geklappt hat. Was diesen Modus so besonders macht, ist das die Steuerung jetzt durch Neigen der Fernbedienung funktioniert. Das ist wirklich sehr innovativ und spart das stetige Knöpfe drücken. Umso schneller ihr die Fernbedienung bewegt, umso stärker wird die Intensität. Anfangs vibriert die Fernbedienung automatisch in derselben Intensität und Rhythmus wie der Hugo. Das kann man auch sehr gut für ein Vorspiel nutzen oder schon beim Akt selbst den Partner noch äußerlich stimulieren. Wer es aber lieber ruhiger angehen mag, kann den ( )-Knopf einfach 5 Sekunden gedrückt halten und schon hört die Vibration der Fernbedienung auf. Durch LED Lichter könnt ihr dann sehen, welchen Knopf ihr betätigt habt. Wirklich spannend ist hierbei, dass die Fernbedienung eine Memory-Funktion hat, welche feststellt, ob ihr sie mit oder ohne Vibration bevorzugt. Aber nichtsdestotrotz könnt ihr sie jederzeit durch längeres Gedrückt halten an- und ausschalten.
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Für wen das etwas verwirrend klingt, keine Sorge. LELO  beschreibt alles ganz simpel und zusammen-gefasst in der mitgelieferten Anleitung. Dort könnt ihr jederzeit nachlesen oder ggf. auch im Netz einsehen. Dafür könnt ihr einfach hier klicken: Betriebsanleitung

Preisleistung:
Wer das nötige Kleingeld hat und weiß, dass Prostata Stimulation gefällt (oder allgemein anal), sollte hier zugreifen. Der Hugo ist mit 199 € nicht günstig, aber umwirbt euch in voller Qualität in jeglicher Hinsicht. Von leichter Pflege, bis hin zu guter Bedienbarkeit, perfekter Handhabung und einem explosiven Orgasmus Erlebnis. Daher kann ich ihn euch ganz klar empfehlen. Von den Spielzeugen, die ich für anale Stimulation bisher kennenlernen durfte, ist der Hugo wirklich herausragend. Damit meine ich nicht, dass er übermäßig groß ist, sondern einfach ein ganz neues Gefühl der Befriedigung mit sich bringt. Da er anatomisch gebaut ist, lässt er sich mit Gleitgel auf Wasserbasis auch sehr leicht einführen. Durch die Zusatzstimulation am Damm weiß man anfangs gar nicht so recht, ob man wirklich eine Stufe höher schalten soll, weil man rundum schon verwöhnt wird. Hat man sich aber erst mal daran gewöhnt, macht es viel Spaß sich durch die Programme zu schalten und ein bisschen mit der Sensemotion herum experimentieren. Toll finde ich auch, dass man ihn in die Badewanne mitnehmen kann. Im warmen Wasser entspannt der Körper sich einfach noch ein bisschen mehr. Es ist einfach eine ganz einzigartige Erfahrung, die ich jedem von euch ans Herz legen kann.

Wer aber immer noch unsicher ist oder noch nicht weiß ob anal etwas für ich oder sie ist, sollte mal bei meinem Erfahrungsbericht vom Workshop anal für Anfänger hereinschauen. Dort findet ihr alles, was ihr zum Thema wissen müsst.
->Anal für Anfänger Teil 1


Weiterempfehlung:
Wie euch bestimmt aufgefallen ist, bietet der Hugo viele Möglichkeiten für den Extrakick, ist somit aber auch um einiges komplexer. Allerdings gewöhnt man sich an diese sehr schnell und Übung macht ja bekanntlich den Meister. Ich finde sowohl Design als auch seine Funktionalität wirklich gut durchdacht und finde ihn auch für Anfänger nicht zu groß. Wie üblich handelt es sich bei LELO  um keine Billigprodukte und sie begeistern immer wieder aufs Neue mit ihrer Leistung und Qualität. Wer sich noch nicht ganz sicher ist, ob P-Stimulation etwas für ihn ist, oder ob anal überhaupt zum Thema wird, sollte eventuell auf eine günstige Variante zurückgreifen und sich ausprobieren. Wenn es gefällt, kann ich den Hugo vom Komfort nur empfehlen. Denn seine Maße von 13,1 x 16,8 x 4,1 cm sind so angepasst, dass man sich auch als Neuling daran trauen kann. Außerdem hat er schöne Maße um ihn auch in den Urlaub zu entführen.
Nicht zuletzt ist er von den Abmessungen auch nicht sonderlich groß und dadurch ideal für Reisen geeignet. Damit auch du dir einen besseren Eindruck von den Dimensionen. Der Hugo bietet alles, um sich fürsorglich um die Prostata zu kümmern, sie zu verwöhnen und liebkost. Vom selbstständigen Produkt bis hin zur innovativen Fernbedienung mit Sensemotion und Memory-Funktion. Hier hat man nicht nur Technik verpackt, sondern eine Menge Spaß ist garantiert. Auch wenn er mit 199 € zu den teuren Spielzeugen gehört, finde ich, dass sein Können dies rechtfertigt. Hier muss man ein bisschen überlegen, ob man investieren machte, aber ich verspreche, dass es sich lohnt. Nicht zu vergessen, dass die P-Stimulation den Orgasmus des Mannes intensiviert. Wer sich selbst nach allen Möglichkeiten der Lust verwöhnen lassen will, macht hier nichts falsch. Egal in welcher Konstellation von Beziehung ihr seid oder auch als Single, der Hugo bereitet ein intensives Lustgefühl und bekommt von mir satte 10/10 Punkten.

Eure Lady Bluebird