Michelle – Die halbe Liebespuppe

Sexpuppen gibt es mittlerweile in allen Größen, Formen und Farben. Als männliche oder weibliche Puppe, Ganzkörper-Nachbildungen, oder auch nur Teile davon. Sie gehören mittlerweile zum Jargon der Sexspielzeuge und dienen der Selbstbefriedigung und weiteren kreativen Ideen, zum integrieren in das Liebesspiel. Ich durfte diese Erfahrungen mit Michelle einer Mini-Liebespuppe ohne Gliedmaßen machen. Das klingt erst mal komisch, aber lasst mich davon berichten. Gestellt wurde sie mir von Amorjoya.

Verpackung:
Unsere Liebespuppe Michelle kommt in einem Schwarzen Karton mit roten Unterlegungen mit weißer Schrift daher. Vorne und hinten steht in roter großer Schrift der Name geschrieben mit einer dunkelblau-schwarzen Blume im Hintergrund. Ansonsten stehen noch ein paar grundlegende Informationen darauf, welche nicht ganz unwichtig sind. Z. B. ist Michelle völlig Phthalat frei, 3-D designet mit Vagina und Anus, sowie natürlich geformt und aus hoch elastischem Material. Im inneren liegt eine Plastikverpackung mit Deckel, in Form der Puppe. Dort liegt sie in ihrer Einlassung und ist geschützt. So vom ersten Eindruck macht sie schon einiges her, auch wenn es merkwürdig ist nur einen Torso anzuschauen. Mich stört das Fehlen der Arme und Beine eher weniger. Abstrakter finde ich, dass man kein Gesicht hat, in das man guckt. Aber ich denke, das ist wohl ein Gewöhnungsprozess. Als Vorwarnung, das Kautschuk hat einen sehr starken Eigengeruch! Das sind Rückstände aus der Produktion, also keine Sorge. Zum Teil können diese sich auch leicht fettig oder klebrig anfühlen. In der beiliegenden Anleitung werdet ihr auch darauf hingewiesen, dass ihr Michelle ohnehin erst mal vorsichtig waschen müsst, sodass Geruch und das klebrige/fettige Gefühl dann verschwinden. Bitte lest euch diesen schritt sorgfältig durch. Er ist besonders wichtig um eurer Michelle ein langes Leben und viel Spaß zu bescheren.
Michelle 1

Aussehen:
Michelle besteht aus einem Naturfarbenden Torsos, sprich Oberkörper mit Brüsten bis hin zum Unterkörper mit Vaginal- und Analeingang. Auf dem Originalbild sind die Nippel leicht rosa gefärbt, was bei dem eigentlichen Produkt nicht so ist. Hier besteht alles aus einem sauber verarbeiteten Guss, mit entsprechender durchgehender Farbe. Die Puppe hat sehr sauber gearbeitete Schnittkanten. Bis auf an einer Stelle sind die Übergänge der Körperteile sehr fließend. Allgemein ist die Form sehr weiblich betont und sieht wirklich schön aus. Schlanker Bauch, eine wohlgeformte Vulva, große Brüste, einen knackigen Po und eine schöne Taille. Also egal in welcher Position man sie liebkost, es gibt immer einen schönen Anblick. Wie bereits erwähnt handelt es sich um eine Miniaturfigur und kein 1:1 Modell. Insgesamt ist sie ca. 22 cm hoch, 9,0 cm bis 15,5 cm breit (breiteste Stelle: Oberschenkel bis Oberschenkel, dünnste Stelle: Taille) und 6,0 cm bis 9,0 cm tief (breiteste Stelle: Rücken bis Nippel, dünnste Stelle: unterer Rücken bis Bauch). Somit ist sie leicht wieder in ihrem Karton oder an einem anderen Sonnengeschützen Platz. Tipps bei Haustieren: so schön die kleine Michelle auch aussehen mag, legt sie Tier sicher zur Seite. Unsere Lieblinge erkennen den Unterschied zum Spielzeug nicht und riechen lediglich den thermoplastischen Kautschuk, auf dem sie gerne herum beißen würden. Das ist nicht nur ungesund für das Tier, wenn etwas verschluckt wird, sondern auch noch sehr ärgerlich, wen überall etwas von der Puppe fehlt. Der Einfachheit halber habe ich mich dazu entschlossen, sie in ihrem Karton mit Plastikalterung aufzubewahren.
Kommen wir zum delikaten Teil des Aussehens. Glücklicherweise musste ich Michelle nicht aufschneiden, um mir ihre inneren Strukturen anzuschauen. Hot Dreams hat bereits ein Bild veröffentlicht, wo man all diese erkennen kann. Diese kann man auch gut ertasten und beim Strecken der Öffnungen auch gut erkennen. Michelle ist bei beiden Öffnungen, ohne sie zu Dehnen, gut 12 cm tief. Wer jetzt sagt, dass er oder sie was Tieferes will, sollte kurz innehalten. Die Durchschnittliche Tiefer einer Menschlichen Vagina liegt auch gerade mal bei 11–12 cm. Den sowohl unser Körper, als auch der Kautschukkörper von Michelle lassen sich noch etwas dehnen. Also bietet sie alles, was man für ein bisschen Spaß braucht.
Michelle

Gefühlstest
Alls aller erstes muss ich sagen, ich werde immer eine Frau sein und genieße meine Weiblichkeit in vollen Zügen. Daher kann ich Michelle schon mal ein Lob geben. Teilweise fühlt sie sich im Inneren wirklich sehr ähnlich an. Ich finde es gut, dass sich jemand bei der Produktion Gedanken gemacht hat und nicht einfach nur Rillen im selben Abstand geformt hat. Es ist schwierig zu beurteilen, ob Sex mit einer Sexpuppe gut ist oder nicht. Denn egal was ich empfinde, wisst ihr danach noch nicht, wie es für euch ist. Daher empfehle ich: wenn ihr begeistert seit probiert es einfach aus. Wenn ihr davon allgemein interessiert seid, aber es euch nicht vorstellen könnt, probiert es aus. Dafür ist dieses kleine und dezente Modell einfach perfekt geeignet. Man muss ja nicht gleich für mehrere Tausend Euro eine lebensechte Puppe kaufen. Ich fand es am Anfang erst mal spannend ihren ‘Körper‘ zu erkunden. Ich habe meine Finger erst mal alles ertasten lassen, was Michelle hergibt. Nun, jetzt wurde es spannend. Ich finde den Gedanken jemanden zu nehmen an sich sehr anreizend. Als Frau müssen wir natürlich nicht passiv sein und können auch beim Sex selbst sehr dominant auftreten, trotzdem empfinde ich den Akt des genommen werden sehr passiv im Allgemeinen. Daher hat es mich schon länger interessiert, wie es ist, der penetrierende Part zu sein. Wer sagt letztlich, dass nur Männer mit weiblichen Liebespuppen Spaß haben können? Als bisexuelle Frau fand ich es noch mal umso spannender. Wer diese Gedanken teilt (und sich zu den Frauen zählt, rein körperlich gesprochen) kann sich mit einem Strap-On nachhelfen und den Fantasien freien Lauf lassen. So oder so fühlt sich Michelle wirklich sehr angenehm an, auch wenn ihr euch den Anblick wirklich sehr lustig vorstellen müsst. Man muss schon in der Lage sein, seinen Kopf abzuschalten. Wie gesagt ist sie klein und besitzt auch keinen Kopf, was das Gesamtbild ein klein wenig schmälert.

Pflege:
Zwar stehen alle notwendigen Pflegehinweise in der Anleitung, aber ich finde, es ist trotzdem wichtig zu erwähnen, wie man sich um seine Michelle kümmert und das eventuell auch schon vor dem Kauf. Sie lässt sich leicht unter Wasser mit milder Seife reinigen. Das solltet ihr vor der ersten Benutzung machen, als auch logischerweise nach jeder weiteren. Es sollen ja keine Rückstände bleiben, weder außen, noch innen. Wichtig hierbei ist das ihr keine Spülmittel mit fett-lösenden Eigenschaften nutzt oder Silikonhaltiges. Das Gilt selbst verständlich auch für Gleitmittel. Wenn ihr Michelle besonders gut Pflegen wollt, könnt ihr Gleitmittel auf Pflanzenölbasis nutzen, da diese das Material pflegen und geschmeidig halten. Ansonsten geht auch ein übliches Gleitmittel auf Wasserbasis. Wenn ihr Michelle nun abgewaschen und gesäubert habt, könnt ihr sie vorsichtig abtupfen. Bitte rubbelt sie nicht trocken. Bei uns kann dabei die Haut beschädigt werden und bei Michelle das Kautschuk. Wer möchte, kann sie anschließend noch leicht Pudern, da dies ebenfalls sehr gut für das Material ist, aber es ist nicht zwingend notwendig. Jetzt solltet ihr alles Wichtige wissen um lange Spaß mit Michelle haben zu können.
michelle 2
Der Kostenpunkt:
Die anfänglichen Sexpuppen waren eher Karikaturen, als Körper-getreu. Der wohl größte Unterschied war aber die Materialauswahl. So musste man sie früher aufblasen. Ein langer Prozess um letztlich Spaß mit einem quatschenden Luftballon zu haben. Günstig aber auch nicht das wahre. Eventuell lustig für ein Geburtstagsgeschenk oder auch einen Junggesellinnen-Abschied. Aber ansonsten sehr unbrauchbar. Wie erwähnt sind Ganzkörper-Sexpuppen leider fast unbezahlbar für den Durchschnitt und Sonderanfertigungen sind sowieso noch höher angesetzt. Treffen wir uns also mit Michelle in der Mitte. Für nur 44,95 € könnt ihr sie über Amorjoyas Amazon oder Onlineshop kaufen. Hier sieht man und weiß man spätestens jetzt, was man bekommt. Viele der modernen Sextoys sind bei weiten teurer. Auch viele Flashlight sind im ähnlichen Preissegment und bieten weniger Qualität als Michelle. Ich finde, sie liegt mit ihrem Preis genau richtig. Zumal ihr bei Amazon auch noch eine kostenlose und entsprechend diskrete Lieferung bekommt.

Weiterempfehlung:
Ich muss nicht einsam sein, in einer kaputten Beziehung oder dem Drang nach Polygamie unterliegen, um einfach meinen sexuellen Horizont zu erweitern. Es war eine spannende Erfahrung, die ich jedem interessierten ans Herz legen kann. Egal um als Paar zu erfahren, wie es eventuell mit einer weiteren Person wäre, um als Mann sich ein paar schöne Momente auch ohne Partnerin zu nehmen, wer sich als Frau neu erfinden will oder aus welchen der tausenden anderen Gründe auch immer. Michelle liegt in einem angemessenen Preissegment und bietet eine wunderbare Qualität, ohne Fehler oder Makel. Ich finde es einfach klasse, dass es etwas relativ günstiges gibt, um sich einen guten und vor allem positiven ersten Eindruck über das Thema der Sexpuppen zu bilden. Dennoch finde ich eine kopflose Puppe sehr abstrakt. Ich muss öfters mal schmunzeln und stelle mir einen Mann vor, der auf den Rücken liegt und mit ihr (sozusagen in Reiter-Stellung) masturbiert. Als Voyeur in der Szene muss ich wirklich lachen. Aber das macht ja nichts, Sex muss und soll nicht ernst sein und genauso wenig muss man darüber schwiegen. Ich finde Michelle niedlich und sehr praktisch aus vielerlei Hinsicht. Zumal sie auch wirklich sehr strapazierfähig und leicht zu pflegen ist. Von mir bekommt sie daher eine gute Bewertung: 9/10 Punkte.

Eure Bluebird

Venus 2018

Heute gibt es einen Erfahrungsbericht vom lieben Krümel zu seiner aller ersten Venus Messe. Ich kann euch natürlich viel erzählen, aber dachte, es ist eher mal was anderes und spannend, zu erfahren wie es einem Neuling ergeht. denn in diese Situation kann ich mich als Jahre lange Venus-Besucherin nur schwer zurückversetzten. zumal ich ja auch aus ganz anderer Motivation damals hin ging. Daher lasst euch überraschen wie sein ersten mal dort war und vielleicht inspiriert es ja auch ebenfalls dort nächstes Jahr vorbei zu schauen. Los geht’s:

Meine Vorerfahrung
Die Venusmesse 2018 ist vorüber und mir als ein wahrhaftes Spektakel in Erinnerung geblieben. Die Gespräche Firmen und neuen Partnern haben Spaß gemacht, neue Kontakte konnten geknüpft und sogar die ein oder andere nette Bekanntschaft gemacht werden. Ein voller Erfolg also.
Doch zu sagen, dass ich wusste was mich erwartet, wäre glatt gelogen. Denn als Neuling in der Welt der Erotik sind mir solche geballten Zusammenkünfte all ihrer Facetten bisher nur durch Informationsmedien in Erscheinung getreten. Und sind wir mal ehrlich, wenn man sich durch das Fernsehen versucht, über die Venus als Unerfahrener Mensch eine Meinung zu bilden, bleibt vor allem eines hängen: Striptease, nackte Haut und Männer, die den Frauen der Life Shows zujubeln.
Doch das die Venus aus dem richtigen Blickwinkel noch so viel mehr zu bieten hat, geht dabei leider sehr schnell unter. Denn so wie andere Messen ist auch die Venus zu einem großen Teil dazu da, Platz für Produkthersteller zu bieten, welche die neuesten Innovationen unter die Leute bringen wollen. Und genau das war das Kind, das ich mit Bluebird am Schopf packen wollte und so habe ich mich völlig unvoreingenommen gemeinsam mit Ihr direkt ins Getümmel gestürzt.

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Hier ein paar unserer Lieblingsbilder der Venus 2018


Die Messe

Das Gelände der Messe war in drei Bereiche eingeteilt. Vom Eingang aus auf der rechten Seite war der Hauptausstellungsraum für Produktneuheiten aus der großen Welt der Toys. Nach vorne ging es zum Fetischbereich und links entlang kam man zu den Life Shows, den Ständen mit den 3D-Brillen u.ä. sowie zur großen Bühne.
Den größten Teil der Zeit haben wir uns natürlich bei den Toys aufgehalten. Auch wenn es laut einigen Erfahrungsberichten hier diesmal etwas kleiner ausgefallen sein soll, als in den vergangenen Jahren, so gab es hier trotzdem eine Menge zu entdecken. Neben den üblichen Verbesserungen von bereits vorhandenen Ideen und Modellen, stachen hier vor allem die beiden Stände von LELO und MYSTIM hervor und das nicht bloß, weil sie direkt im Eingangsbereich die extravaganteste Aufmachung hochgefahren haben. Gerade der „F1s“ von LELO ist mir besonders in Erinnerung geblieben und stellt den Prototypen eines neuen Masturbators für Männer dar, welcher ähnlich wie der „SONA“ mit Schallwellen arbeiten und mit etwas technischer Affinität sogar Spielereien wie das steuern eines Autos in einem Rennspiel per „Joystick“ zulassen soll ;). Hier bin ich definitiv noch gespannt, wie das am Ende funktionieren wird!

Zum Toy-Bericht des Sonas kommt ihr hier -> Sona Cruise von Lelo
Zum Bericht über die schönsten Fesseln der Welt kommt ihr so: Fesselutensilien von Black Swan Designz

Außerdem waren die Hersteller für Lebensechte Sexpuppen dieses Jahr sehr präsent. Gleich mehrere europäische und auch asiatische Hersteller haben sich diesmal auf die Venus gesellt und ihre schönsten Exemplare aufgereiht.
Wir wuselten uns also von Stand zu Stand durch den Raum und konnten neben sehr erfolgreichen Gesprächen mit den Vertretern der Firmen und viele gute Gespräche führen. So war die Venus nicht bloß für Bluebird ein voller Erfolg sondern konnte auch mich auf persönlicher Ebene sehr bereichern.
Der Fetischbereich war eine ganze Ecke kleiner und mit einer kleineren Bühne als die im Showbereich ausgestattet. Die Firmen boten hier viele Handgemachte qualitativ hochwertige Waren an. Lack, Leder, Gerte, Halsbänder, Masken – hier fand man wirklich alles um glücklich zu werden, wenn man darauf steht. Mein persönlicher Fall war das meiste jedoch noch nie und großartig neues war nicht zu finden, weswegen ich mich hier auch nur sehr kurz aufgehalten habe. Trotzdem war es nicht uninteressant, hier mal etwas herum zu schlendern. Die Designs sind nämlich wie immer sehr eindrucks- und liebevoll gestaltet. Wirklich ein Hingucker!
Bereich mit der Nummer 3 war für Liveshows vorgesehen, man hierdurch zur großen Live-Bühne. Nachdem ich hier in Cowboy-Manier einen gekonnten Ritt auf dem großen Rodeo-Phallus vollführen durfte (welcher mich am Ende trotzdem in das Luftkissen geschleudert hat), sind wir auch hier mal durch die Reihen gelaufen, hatten nach dem langen Aufenthalt jedoch nicht mehr viel Muße um auch bei den Interaktiven Ständen mitzuwirken.

Fazit:
Ich war sehr überrascht, wie gut man hier doch auf eine witzige und ungezwungene Art und Weise seine Zeit verbringen konnte. Die Menschen waren offen und fröhlich und es gab für mich als Laien viel zu entdecken. Das Spektakel hat im Endeffekt sogar so viel Spaß gemacht, dass ich mich jetzt schon auf das nächste Jahr freue.
Außerdem kann ich den Toy-Bereich definitiv auch jedem Pärchen mal ans Herz legen, das vielleicht mal etwas neues in ihrem Schlafzimmer haben wollen. Die Auswahl ist groß und es ist wirklich für jeden Bedarf etwas dabei – und wo kann man sich besser einen Überblick verschaffen, als hier auf der Venus?

Euer Krümel

Otouch 2.0

Um sich nun endlich auch um die Männer zu kümmern, hat mein Freund Krümel angeboten mir als Tester beizustehen. Daher gibt es heute den ersten Bericht zu einem Wärmemastubator.
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Verpackung:
Der Otouch besticht auf den ersten Blick mit einer modernen aber schlicht designten Schwarzen Box aus Pappe, auf welcher von vorne ein Bild des Produktes abgebildet ist. Würde nicht das Wort „Masturbation“ die Verpackung zieren, könnte man den Masturbator auch für einen anderen hochwertig Verpackten Technikartikel halten. Innerhalb der Verpackung befindet sich der Otouch in einem kleinen Schwarzen Beutel, ein kleines Ladekabel sowie die Bedienungsanleitung, welche die Funktionen des Otouch in den gängigen Sprachen erläutert.

Material- und Gefühlstest:
Das Gerät sieht auf den ersten Blick hochwertig verarbeitet aus. Er ist von außen mit einer schwarzen, rau gummierten Oberfläche versehen und liegt dadurch, als auch wegen seiner Grifffläche gut in der Hand. Ein Stück vor dem Einführungskanal geht die Gummifläche in eine weiche und glatte rosa Silikonfläche über, welche sich ebenfalls gut verarbeitet anfühlt. Wenn man mit dem Finger innen versucht, in das Produkt hinein zu drücken, erfühlt man neben einer Menge Hohlraum auch die gewellte Bereiche und andere Teile, die wahrscheinlich für seine weiteren Funktionen verantwortlich sind.

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Optionen und Anwendung:
Vor der Benutzung sollte man den Otouch eine kurze Weile an das Ladekabel anschließen. Hierzu muss man das Kabel in ein kleines Loch an der Oberseite stecken, was sich schwieriger anfühlt als bei herkömmlichen Geräten, da es mit Gummi enger gemacht wurde um einen Wasserschaden zu verhindern.
Zum Anschalten muss der Power-Knopf 3 Sekunden lang gedrückt werden, wodurch der Otouch sofort im ersten seiner 6 Modi zu vibrieren beginnt. Die Modi sind von Dauervibrationen bis hin zu abwechslungsreich Rhythmen und lassen sich durch einmaligen kurzen Druck auf die gleiche Taste wechseln. Wenn man die Intensität der Vibration verändern möchte, kann man dies durch die Plus oder Minustaste tun. Außerdem gibt es noch den Temperaturknopf, mit welchem sich ein kleines Hitzeaggregat anschalten lässt, welches den Innenraum auf 40°C erwärmen soll.
Wer das Glied in den Hohlraum bekommen möchte, sollte auf jeden Fall mit einem Gleitgel auf Wasserbasis der persönlichen Wahl arbeiten. Außerdem sollte bei Bedarf auch schon vor der Benutzung der Wärmemodus angeschaltet werden, da dieser einen kleinen Moment braucht, bis er seine vollständige Wärme erreicht hat. Die Kammer wird dadurch nicht gleichmäßig warm, sondern eher nur im oberen Bereich, was sich sehr ungewohnt und ein bisschen seltsam anfühlt.
Die Einführung selbst läuft durch das Vakuum zwar nicht „flutschend“, stellt aber auch nicht unbedingt ein größeres Problem dar und  der Otouch sitzt danach relativ fest. Da der Einführungskanal auch nicht sehr lang ist, werden die meisten Männer auch nicht ihr gesamten Penis hinein bekommen, was für mich persönlich ein weiterer kleiner Minuspunkt war.
Nun kann ganz nach Belieben eine Vibrationsstufe eingestellt und die Intensität gewählt werden. Durch das Vakuum bleibt es jedoch ausschließlich bei der Stimulation durch Vibration, da keine Reibung erzeugt werden kann. Für mich war das zwar erst einmal etwas ungewohnt, empfand es jedoch nach kurzer Zeit sehr entspannend, ihn zuerst auf kleiner Intensität laufen zu lassen und sich dann bis zum Höhepunkt weiter zu steigern.

Preis-Leistung:
Der Otouch hat eigentlich genau das gehalten, was er verspricht. Für meinen Geschmack könnte die Wärmefunktion gleichmäßiger sein und der Innenraum ein Stückchen länger, jedoch war letzteres wahrscheinlich eine Designentscheidung um das Thema „Blowjob“ und bei einem Preis von 34,99€ kann man auch nicht wirklich meckern.
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Weiterempfehlung:
Wer mit der puren Vibrationsstimulation etwas anfangen kann und sich einfach gerne zurücklehnt und genießt, der ist mit diesem Gerät ganz gut beraten. Ich persönlich würde mir aber für dieses Geld dann doch einen Masturbator kaufen, welcher das gewohnte Gefühl von Reibung erzeugt. Aber hier muss jeder für sich entscheiden was er benötigt oder möchte.

Euer Krümel