The Ussy – Futuristischer Masturbator

Dieses Mal kein typischer Test. Denn heute haben wir einen Gastbeitrag von Fields am Start. Los geht’s!

Tatsächlich habe ich mir einen neuen Masturbator gekauft und da ich super zufrieden damit bin und mittlerweile auch Lady Bluebirds Seite kenne, dachte ich mir: Hey,
The Ussy verdient mehr Aufmerksamkeit! Mein größtes Problem mit meinen früheren Masturbatoren war oftmals die Reinigung und das Material, das nach einiger Zeit rissig oder einfach spröde wurde. Und das selbst im höheren Preissegment. Mein Anspruch war demnach vor allem die Qualität/Langlebigkeit und Reinigung. Dabei bin ich eher zufällig auf den mir bis dato noch unbekannten Hersteller und The Ussy gestoßen und wollte mal was Neues ausprobieren.

Verpackung:

Ich habe meinen Masturbator schon eine Weile und habe ich meiner Vorfreude die Verpackung natürlich direkt mal ignoriert. Daher kann ich hierzu nichts mehr wirklich erzählen. Aber ich gehe davon aus, dass sie die üblichen Standards erfüllt hat. Klares Design wie ich es von dem Hersteller kenn und sicher auch erste Informationen und ein Bild vom Produkt auf der Verpackung. Wusstest ihr übrigens, dass ihr euch euren Ussy in gefühlt jeder Farbe herstellen lassen könnt? Das nenne ich mal Individualität.

Geruchs- und Gefühlstest:
Da ich das Toy schon eine Weile besitze, sind meine Erinnerungen hier nicht mehr ganz so frisch. Ein strenger Geruch beim Auspacken wäre mir aber sicher negativ in Erinnerung geblieben. Mittlerweile, nach einigen Benutzungen und Reinigungen, gibt es jedenfalls nur noch einen sehr schwachen wahrnehmbaren Geruch vom Material her. Hierbei handelt es sich übrigens um Silikonkautschuk, welches angenehm in der Hand liegt. Die Öffnung sowie der hintere Teil sind etwas dicker und somit robuster, in der Mitte ist das Material etwas dünner gehalten. Dennoch ist das Toy rundum flexibel genug, dass man den Druck und somit die Enge beim Eindringen individuell bestimmen kann. Gerade das schätze ich sehr am Ussy. Es ist nicht wie viele der üblichen Flashlights aufgebaut: Penis rein und raus – fertig. Durch die Designform ist es euch möglich, den umschließenden Druck selber anzupassen.

Anwendungsmöglichkeiten:
Es handelt sich bei dem Toy um einen üblichen Masturbator ohne Vibration oder andere technische Highlights. Für ein angenehmes Gefühl empfiehlt es sich daher, die Ussy kurz vor Benutzung in warmes Wasser zu legen oder Wasser durchlaufen zu lassen. Für die Benutzung sollte ein Gleitmittel auf Wasserbasis verwendet werden. Mit einer Länge von rund 22,5cm ist The Ussy größer als manch anderer Masturbatur, so dass die meisten Männer keine Probleme haben sollten, ihr Glied komplett einzuführen und so nicht nur das erste Drittel stimulieren müssen. Im Unterschied zu anderen Masturbatoren verfügt The Ussy über eine nicht so ausgeprägte Innenstruktur. Ich selbst empfinde dies als eher positiv. Das Gefühl bei der Benutzung mag zwar nicht so intensiv sein, dafür hält man auch länger durch und der Spaß ist nicht direkt nach zwei Minuten wieder vorbei. Durch die fehlende Struktur ist die Innenfläche auch kleiner, wodurch man weniger Gleitgel benötigt. Leider ist die Struktur aber oftmals das, was das Gleitgel an Ort und Stelle hält. Benutzt man The Ussy in der Horizontalen, also quasi in der Missionarsstellung, ist das alles kein Problem. Man sollte sich aber bewusst sein, dass das Toy bei vertikaler Haltung schnell mal ausläuft. Da ist also eine kleine Sauerei vorprogrammiert. Dafür gibt’s aber so etwas wie einen kleinen Abzug. Positiv ist hingegen, wie oben erwähnt, dass man durch die fehlende Hartplastikhülle die Enge selbst variieren kann. Verschließt man zudem das „Atemloch“ am hinteren Ende des Toys, entsteht ein angenehmer Unterdruck, der das Gefühl intensiviert. Ein wichtiger Aspekt war für mich wie gesagt die Reinigung – bei welcher The Ussy wirklich punkten kann. Mit etwas warmem Wasser und milder Seife lässt sich das Toy in zwei bis drei Minuten im Waschbecken oder unter der Dusche einfach ausspülen und dank der großen Öffnung trocknet es auch relativ schnell und ohne zu riechen. So bleibt das Toy lange sauber und entwickelt auch kein Eigenleben.
Die Gesamtlänge beträgt laut Hersteller 22,5cm, die Breite und Höhe im Inneren jeweils 3cm. Mehr als genug Spielraum für die meisten von uns. Trotz der Größe liegt das Toy gut in der Hand. Das schlichte Design rundet das Gesamtbild für mich stilgerecht ab.

Preisleistung:
The Ussy ist ein Produkt, von dem es aktuell nur ein Modell gibt. Je nach Geschmack gibt es acht Farbausführungen – von Schwarz über ein dezentes Weinrot bis zu knalligen Farben wie Gelb und Blau. Zwischenzeitlich gab es online das Angebot, mit einer angegebenen Farbcodierung sich seine Farbe selber sogar aussuchen zu können. Der Preis ist mit 149€ recht stolz für ein Toy ohne Technik, was mir eine Einschätzung zum Preis/Leistung-Verhältnis zugegebenermaßen schwer macht. Allerdings muss man dazu auch sagen, dass es sich um ein qualitativ sehr hochwertiges Toy handelt, welches selbst nach mehreren Monaten noch keinerlei Abnutzungserscheinungen zeigt. Dazu ist es auch Made in Germany – und ich finde den Gedanken einfach toll, dass ich im Fall der Fälle beim Hersteller persönlich vorbei und mich beraten oder auch beschweren kann. Daher ist der Preis für mich gerechtfertigt.

Weiterempfehlung:
Was meine Erfahrungen mit dem Toy angeht, bin ich eigentlich sehr zufrieden – es hat eine hohe Qualität, fühlt sich gut an und die Reinigung ist ebenfalls schnell erledigt. Einen kleinen Punktabzug gibt es dennoch für das oben erwähnte Auslaufproblem aufgrund der geringen Innenstruktur. Alles in allem hatte ich mit The Ussy aber sehr viel Spaß bisher und würde dem Toy 8/10 Punkten geben. Wer bereit ist, etwas mehr in einen Masturbator zu investieren, wird hiermit sicher seinen Spaß haben.

Euer Mr. Fields

PS: Da es gerade ein neues Schreibmodul gibt, werden Bilder noch nachgereicht!

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