Pulse One – Vorstoßend oder nicht?

Hallo ihr Lieben, ich bin endlich wieder da. Für alle, die sich gewundert haben wo ich abgeblieben bin, möchte ich eine Mini-Erklärung abgeben. Mein Jahr 2021 hat leider mit einem Trauerfall gestartet, als auch einem Unfall auf dem Weg zur Arbeit. Ich möchte nicht viel von dem Bereich teilen, aber versichere euch, dass es mir soweit wieder gut geht. Vor allem möchte ich mich bei meiner Community bedanken. Obwohl ich einen Monat abwesend war, waren alle von euch unglaublich unterstützend durch weitere Klicks auf der Webseite, Instagram und Co. Wir haben kaum Verluste in der Zeit gehabt und dafür möchte ich mich wirklich mit allem was wir haben bedanken.
Um nun nochmal neu in dieses Jahr zu starten, gibt es nun endlich den ersten Bericht zum Pulse One von MEO. Hierbei handelt es sich um einen Pulsator / Vibrator, aber nun von einer Firma, die ich bisher noch nie getestet habe. Ich bin gespannt, wie sich die Technik macht und wie es sich anfühlen wird. Auf jeden Fall mag ich das Design schon jetzt!

Verpackung:
Die Verpackung vom Pulse One gefällt mir sehr. Ich mag die gewählte Kombination aus weißem Karton mit den Bronzeaktzenten. Dazu ist das Produkt selbst auf zwei Seiten abgebildet. Da er hauptsächlich Schwarz ist mit Goldverziehrungen, bildet dies einen schönen Kontrast zum restlichen Karton. Auf der Rückseite findet ihr ein Bild, was veranschaulicht, wie sich der Pulse bewegt. Zudem sind dort ein paar Informationen zu Größe und Funktionen abgebildet. So schick der Karton auch ist, handelt es sich hierbei nur um die äußere Verpackung. Denn schiebt ihr ihn hoch, habt ihr eine diskrete weiße Box in der Hand, welche lediglich den Namen der Firma eingeprägt hat. An der kleinen Schlaufe vorne könnt ihr ganz einfach den Deckel öffnen und schon seht ihr den Pulse One als auch sein USB-Ladekabel in einer Form aus Schaumstoff liegen. Zudem gibt es einen niedlichen Gruß der Firma im Deckel, das hat mich auf jeden Fall positiv überrascht. Die Schaumstoffform könnt ihr herausnehmen, um die darunter liegende Anleitung zu inspizieren.
Diese ist zwar einfach ein zusammengefalteter Zettel, jedoch gut strukturiert und übersichtlich. Auch die deutsche Übersetzung ist gut verständlich geschrieben und erklärt das Produkt und seine Handhabung in wenigen Sekunden. Auch wenn es hier kein Beutelchen gibt, könnt ihr überlegen, ob ihr den inneren Karton mit der schönen Schaumstoffpolsterung zur Aufbewahrung nutzen möchtet. Es passt alles perfekt und sieht an sich auch sehr schön aus. Nur nimmt es auf Dauer etwas mehr Platz weg, aber das ist bei mir ja doch nochmal ein etwas anderes Problem haha

Geruchs- und Gefühlstest:
Der Pulse One hat anfangs einen leichten Produktionsgeruch, welcher aber schon nach dem ersten Reinigen verfliegt. Was mir besonders gefällt ist sein unglaublich angenehm samtiges Silikon. Zwar sieht man leicht eine Naht, jedoch ist sie kaum spürbar und sehr gut verarbeitet. Zudem liebe ich die Form. Da der Schaft, wo er gehalten wird und sich das Bedienfeld befindet leicht gebogen ist, liegt er perfekt in der Hand, um ihn extern bei jemand anderem zu benutzen. Auch das etwas schwere Gewicht gefällt mir dabei sehr und es gibt mir das Gefühl von Stabilität und Stärke. An sich ist der Pulse One sehr steif, jedoch lässt sich oben am Kopf, das Silikon leicht eindrücken. Allerdings solltet ihr da nicht zu doll drücken, da sich dahinter die Technik zum Vorstoßen verbirgt. Ich denke zwar nicht, dass man dort so schnell etwas kaputt machen kann, aber darauf anlegen möchte ich es auch nicht. Dennoch fühlt es sich ganz lustig an, dass zwischen Kopf und dem steifen Korpus eine kleine Lücke ist, wo sich das Silikon nach innen drücken lässt. Am unterem Ende befindet sich das Löchlein fürs Aufladen, schade jedoch ist hier, dass es nicht verdeckt ist, dafür wurde hier mit ABS ein kleiner goldfarbener Ring herumgezogen. Dieser wiederum passt gut zum Bedienfeld, da dort ebenfalls eine goldene Markierung um den Pulse gezogen wurde.

Anwendungsmöglichkeiten:
Ich muss gestehen, dass ich etwas irritiert von der Beschreibung des Pulse One war. Denn ausgeschrieben steht er als Vibrator mit Stoßfunktion. Also bin ich davon ausgegangen, dass er wie andere Pulsatoren funktioniert und zudem noch Vibrationsfunktionen hat. Jedoch wurde ich grundlegend eines Besseren bzw. anderem belehrt. Denn es handelt sich weder um einen Vibrator noch um einen Pulsator wie ich ihn bisher kennengelernt habe. Denn die Technik selbst bringt nicht das Produkt zum vor und zurückstoßen, aber darauf gehe ich gleich noch genauer ein. Jedenfalls war ich nun wegen der nicht vorhandene Vibrationsfunktion etwas enttäuscht, da ich ihn so nicht extern zur Stimulation für mich oder meinen Partner einsetzten können würde. Nichts destotrotz eignet er sich sehr gut zur vaginalen Stimulation, sofern ihr nicht zwangläufig einen Vibrator dafür benötigt. Für den Analgebrauch fände ich die Technik zwar spannend, aber würde den Pulse One aus persönlicher Sich nicht empfehlen, auch wenn er indirekt so beworben wird. Er selbst hat keinen Stopper, auch wenn er an sich lang genug sein sollte, um gewissenhaft damit umzugehen. Dennoch ist der Schaft wie erwähnt nicht konstant und ich weiß nicht genau, wie sich die Technik dort verhält, sollte sie zu fest umschlossen werden. Somit würde ich euch eher davon abraten, um nicht im schlimmsten Fall euren Pulse One kaputt zu machen. Zudem wäre mir persönlich er Durchmesser zu groß dafür, dennoch können Mutige natürlich ausprobieren, was sie möchten 😉

Einstellungen und Optionen:
Grundlegend lässt sich der Pulse One unglaublich leicht bedienen. Auf dem Schaft befinden sich zwei Knöpfe, die recht gut verdeutlichen, wo für sie gedacht sind. Der obere Knopf ist für das An- und Ausschalten zuständig. Zudem könnt ihr mit ihm das Travel-Lock an und ausschalten. Hierfür müsst ihr ihn nur ca. vier Sekunden lang gedrückt halten. Leuchten nun die weißen LEDs, wisst ihr, dass er eingeschaltet ist und bereit für euch. Der untere Knopf zeigt Pfeile nach oben und unten und genau das macht er dann auch. Hier könnt ihr nun zwischen vier verschiedenen Stoßrhythmen entscheiden. Der erste hat kurze und gleichmäßige Stöße, der zweite Modi stößt schnell hintereinander, der dritte ist mein Favorit. Mit einem Wechsel aus langsamen und dann schnellen Stößen, und zuletzt gibt es noch viele kurze Stöße mit einer kleinen Pause. Grundlegend mag ich die Optionen, allerdings war ich überrascht, da es keine Vibration gibt und wirklich nur diese 4 Programme. Es gibt keine Möglichkeit die Intensität der Stöße in den 4 Rhythmen zu bestimmen oder sonst etwas auf den eigenen Bedarf anzupassen. Zudem sind die Stöße zwar angenehm, aber nicht wirklich weitreichend. Ich schätze mal, dass es ca. ein Zentimeter tief stößt. Nichts destotrotz sind sie eine angenehme Abwechslung, jedoch war ich von den vorherigen Pulsatoren gewöhnt, dass sie sich wirklich komplett bewegen, was hier nicht der Fall ist. Mir gefällt das Gefühl, aber das Produkt ist meines Erachtens nach völlig falsch beschrieben vom Hersteller selbst. Ich weiß zwar nicht genau, wie ich es nennen würde, aber es kommt einer Fuck-Maschine noch am ehesten, wobei die deutlich tiefer reichen… habt ihr eine Idee, wie man so ein Produkt nennen könnte?
Jedenfalls ist durch die zwei Knöpfe die Bedingung mehr als einfach und gelingt auch ohne Anleitung intuitiv. Zudem lässt sich der Pulse One unglaublich leicht reinigen, da er keine wirklichen Rillen oder Unebenheiten besitzt. Da er jedoch nur Spritzwasser geschützt ist, solltet ihr trotzdem etwas aufpassen, oder einfach einen ToyCleaner nutzen.

Kurzübersicht:
– Hersteller: Mae B
– Verkäufer: MEO
– Name: Pulse One / Pulse I
– Art: “Vibrator“ -> stoßend ohne Vibration
– Material: Körperfreundliches Silikon und ABS
– Größe: 24,5 cm lang, bis zu 4 cm Durchmesser
– Farben: Schwarz
– Einstellungen: 4 Rhythmen
– USB-Ladekabel
– Spritzwasser geschützt
– verhältnismäßig leise
– Travel-Lock Funktion
– Preis: 169,90 € aktuell im Angebot für 129,90 € (Stand Jan. 21)

Preisleistung und Empfehlung:
Tatsächlich war ich etwas enttäuscht, da die Verpackung mehr versprochen hat, als das Produkt letztlich kann und daher finde ich den Preis von 169,90 € persönlich auch zu hoch angesetzt. Wenn man direkt wüsste, dass er nur eine Stoßbewegung macht und nicht wirklich vorstößt von sich aus und dass er nicht zusätzlich vibrieren kann, sähe mein Urteil hier etwas anders aus. Ich mag den Pulse One, ich mag das Gefühl und die schnellen kleinen Bewegungen sehr, und auch wenn er nicht zusätzlich vibriert, leitet es ja dennoch etwas das Gefühl weiter. Dennoch kauft man hier ein bisschen die Katze im Sack. Daher hoffe ich, dass euch der Bericht hilft. Ich kann den Pulse One wirklich empfehlen, aber unter der Prämisse, dass er nicht genau das macht, was eben außen draufsteht. Wenn ihr also an einem „Pulsator“ mit schickem Design und leisem Motor interessiert seid, ist er sicher genau das richtige für euch. Steht ihr jedoch zu sehr auf Vibration oder wollt ohne viel Zusatz der eigenen Hand tiefes Stoßen, solltet ihr euch das nochmal überlegen. Da er gerade im Angebot ist, finde ich ihn deutlich ansprechender vom Preis und muss sagen, dass er sich dafür mit kleinen Abzügen in der Punktvergabe und vorausgesetzt man kennt die Differenzen hinsichtlich der Einstellungen, lohnt.
Ich habe übrigens herausgefunden, dass es noch einen Pulse II gibt, jedoch habe ich mich noch nicht wirklich mit den Unterschieden beschäftig, aber glaube gelesen zu haben, dass es noch einen Klitorisaufsatz bei dem Modell gibt. Ob sich Stoßen und Aufsatz vereinen lassen? Nun ja, vielleicht kümmere ich mich darum in einen anderem Bericht. Letztlich bekommt der Pulse One verkauft durch MEO von mir 2,5 von 5 möglichen Sternen. Angesichts der unpassenden Beschreibung und der doch sehr wenigen Einstellungen hätte ich mir einfach für den Preis mehr vorgestellt.

Bewertung: 2.5 von 5.

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Euer Lady Bluebird

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