Sexschaukel

Ich durfte nicht nur letzten die niedliche und praktische Liebespuppe Michelle von Amorjoya testen, sondern habe noch gleich zwei Sexschaukeln zugeschickt bekommen. Ich hatte schon Jahre zuvor eine (leider recht günstige) Sexschaukel gehabt, mich aber nie wirklich getraut sie zu montieren geschweige denn zu nutzen. Es ist zwar reizvoll, aber auch ein bisschen gruselig am seidenen Faden zu hängen, falls ihr versteht was ich meine. Daher habe ich mich jetzt mit der neuen und stabilen Version mit Metallrahmen vertraut gemacht und sie für euch getestet.

Amorjoya bietet diverse Bilder an, damit man sich einen ersten Eindruck schaffen kann und vor allem eine Vorstellung dafür bekommt, was es bedeutet eine Sexschaukel zu benutzen. Hier ein Beispiel:

Also hieß es für mich ohne langes herum Drucksen: ab in den Warenkorb und warten bis sie endlich ankommt. Ich war selten so aufgeregt vor einem Produkttest. Denn es kommt nicht oft vor, dass ich etwas teste, was ich nicht eventuell schon in anderer Variante ausprobiert habe, aber wie es so schön heißt: ‚es gibt immer für alles ein erstes Mal‘.
Schon sehr bald am dann das erste Paket an. Michelle und die erste Liebesschaukel. Sie unterscheidet sich kaum, von der zweiten. Den die zweite Sexschaukel hat als Zusatz (selber Preis) noch eine Augenbinde. Bleibt aufmerksam, diese wird es im Frühjahr auf meinem Instagramprofil zu gewinnen sein. Die Schaukel war in einem kleinerem Karton verpackt und beinhaltet einen Beutel, in dem alles Notwendige verpackt war. Es war ein Beutelchen mit Zugband und dem Logo in Rot, schlicht schick und praktisch. Dort befand sich natürlich die Schaukel selbst drin, mehrere Karabinerhaken, eine Kette und alles weitere für die Montage, als auch ein kleines Heft zur Inspiration. Dort sind nämlich 10 Stellungen als kleine Bilder abgedruckt, falls ihr euch neue Ideen aneignen möchtet und auch noch ein Bild, wie die fertige Montage aussehen sollte.

Nun, die Schaukel ist für den Einbau in einer Betondecke gedacht. Da ich damit nicht dienen konnte, habe ich mir kurzerhand noch schnell einen gut belastbaren Deckenhaken für Holzbalken im Internet bestellt. Ab hier ging dann alles sehr schnell. Ein paar schrauben versenken, die Springfeder befestigen, den Rahmen aufhängen und mit den Karabinerhaken die Schlaufen an den richtigen Stellen fest machen. Ich dachte zuerst, es wäre recht kompliziert, aber wenn man sich von oben, nach unten arbeitet, geht es recht intuitiv. Und schon hin meine eigene Sexschaukel in meinem Zimmer.

Die Schaukel ist ausgewiesen, bis zu 150 KG Traglast heben zu können. Rein aus Sicherheitsgründen und auch aus mehreren Bondage-Workshops habe ich gelernt, dass es immer gut ist, wenn die Traglast ca. das Doppelte des eigenen Gewichts tragen kann. Das ist absolut kein Muss, aber beruhigt mich dennoch sehr. Und 150 KG reichen hier, also völlig aus. Auch der dazugekaufte Deckenhacken muss natürlich die gleiche Belastbarkeit tragen können. Solltet ihr also noch was zur Befestigung kaufen, achtet darauf. Das ist wirklich wichtig. Am liebsten hätte ich sie über meinem Bett befestigt, aber so konnte ich Löcher in der Decke umgehen (sie hängt bei mir an Holzbalken, die ich selber mal eingebaut habe, für meine Poledance Stange) und dazu wäre ein Hochbett dafür erdenklich unpraktisch.
Schaukel

Die Schaukel hängt, alles ist fest, fehlt also nur noch ich darin. Los geht’s. In Anziehsachen ab in die Sexschaukel. Ich hatte wirklich Sorge, ob mich das Konstrukt halten würde oder ob ich nicht doch zu schwer bin oder was man noch so in solchen Momenten denkt. Alles zischte mit durch den Kopf und ehe ich mich versah, saß ich auch schon drin. Komisch, so viel Nervosität und plötzlich ist alles okay. Die Feder macht ein paar Geräusche, wenn sie sich spannt, was mich doch ein – zweimal zusammen zucken lassen hat, aber ansonsten kann ich jetzt jeder Zeit einfach die Seele baumeln lassen. Das muss wirklich etwas lustig ausgesehen haben von draußen. Denn sie hängt sozusagen direkt vor meinem Fenster. Wie ich da so in voller Bekleidung in meiner Sexschaukel hin und mich ein bisschen hin und her bewegte und drehte.

Das schöne ist ja auch, dass man sie mit der Feder zusammen und allem was so noch dazu gehört jeder Zeit abmachen kann. Ich finde, es wirkt sehr diskret, wenn man nur einen Haken an der Decke sieht. Da könnte ja schließlich alles Mögliche hängen. Aber da ich sie recht hübsch finde und meine Poledance Stange aktuell noch nicht wieder befestigt ist, lasse ich sie da erst mal ein bisschen hängen.

Kommen wir zum Material. Der Rahmen besteht, wie erwähnt, aus Metall, welches schwarz lackiert wurde. So passt er nämlich farblich wunderbar zur restlichen Schaukel. Auch die D-Ringe zum einhacken in die Karabiner wirken sehr stabil und strapazierfähig. Zumindest bin ich bisher noch nicht auf dem Boden gelandet. Die Schlaufen bestehen aus einem festen Stoff, welche ausgepolstert sind. Hier wurde in den Körperstützendschlaufen jeweils gepolsterter mit einem Polyester – Stoff. Das macht das Sitzen viel angenehmer und man vermeidet mögliche, unangenehme Abdrücke oder Schürfwunden. Denn nur auf dem Zug der Bänder zu sitzen wäre sicher bei etwas Schwung und Reibung sehr unangenehm. Die zwei Fußschlaufen, als auch die Po – und Rückenstütze (auch als Kopfstütze praktisch) lassen sich durch Plastikstopper auf die richtige Höhe einstellen. Schade aber, dass sie aus Plastik bestehen.

Ein paar Tipps möchte ich euch noch zur Bequemlichkeit auf den Weg geben. Wenn ihr nur aufrecht sitzt, wie auf einer normalen Schaukel, ist es bei weitem nicht so bequem. Traut euch etwas mehr, legt euch rein, verteilt euer Gewicht oder nutzt auch die Fußschlaufen, das macht alles viel angenehmer. Und genau dafür ist sie ja letztlich auch gedacht. So oder so braucht ihr etwas Übung, um geschickt in die Schaukel einsteigen zu können, aber Übung macht den Meister. Auch euer Partner kann euch ja zur Hand gehen und euch helfen. Gemeinsam Erfahrungen sammeln ist immer das schönste.

Besondere schön finde ich die Vielfalt der Schlaufen. Man kann so viele Positionen probieren und wechseln, sodass man den Kopf nicht hoch halten muss, die Beine entspannen kann und sich einfach liebe voll nun lasst es mich konkret sagen einfach mal nehmen lassen kann. Man lässt sich immer mehr fallen und die Sorge, dass einem die Decke samt Schaukel auf den Kopf fällt, vergeht nach und nach immer mehr.
Schaukel 3

Wer sein Liebesspiel erweitern möchte, liegt hiermit genau richtig. Die Sexschaukel bleibt ihrem Namen treu und sorgt für frischen Schwung (haha)! Es ist ein ganz neues Erlebnis begleitet von viel Spaß und Humor. Ich finde es wirklich schade, dass ich das nicht schon früher ausprobiert habe. Und mit einem Preis von 89,95 € kann man sich das auch mal leisten. Es ist bei weitem nicht die günstigste und Amorjoya bietet bei sich auf der Webseite, als auch über Amazon noch andere und günstigere Modelle an. Auch auf billigen Internetseiten (dessen Name ich hier nicht erwähnen möchte) kann man noch viel gütigere finden. Aber glaubt mir bitte, wenn ich euch sage, dass es sich nicht rentiert. Viele achten nicht auf die Traglast, auf die Montage, verwenden billige Materialien oder haben offensichtlich nicht das Konzept durchdacht. Nicht ohne Grund habe ich eine noch verpackte Liebesschaukel seit mehreren Jahren in meiner Couch deponiert.

Wer Qualität sucht wird hier fündig. Man bekommt durch die Liebesschaukel die Chance, seinem Lustgefühl einen neuen Kick zu verabreichen. Es ist ein ungewohntes, aber aufregend neues Gefühl, man kann so viele Positionen ausprobieren und nicht nur die 10, welche in dem Begleitheft vorgestellt werden. Kurzum kann man seiner Lust freien Lauf lassen und gemeinsam mit Spaß kreativ werden. Der Preis ist hinsichtlich des Designs, dem mitgelieferten Montagematerial und der Belastbarkeit wirklich in Ordnung. Da Lohnt es sich im Vergleich zu billigen Produkten mal etwas zu investieren. Jetzt wo ich die Schaukel getestet habe und weiß wie schön und bequem es im Hängen sein kann, möchte ich sie auch nicht mehr missen. Es war gerade die ersten Male ein spannendes und interessantes unterfangen. Also für alle, die gerne etwas Neues ausprobieren möchten, ist das genau das richtige, denn beide Partner kommen ganz auf ihre Kosten. Da sie sich individuell auf die Größe einstellen lässt, muss man sich also keinerlei Sorgen machen, dass man zu hoch, oder niedrig hängt. Rundum passt es einfach sehr gut und es gibt keine Mängel und wenn, kann man es nur Meckern auf hohem Niveau nennen. Daher vergebe ich 9/10 Punkten.

Eure Bluebird

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