Latex Rock und T-Shirt

Es ist wirklich interessant, wie oft man Modells, Influencer oder wie sie sich alle schimpfen in Latex Outfits draußen auf der Straße sieht. Da gibt es wirklich alles an Kleidung, von Kleidern, über Hosen oder auch Shirts und alles dazwischen. Aber wie ihr wahrscheinlich wisst, ist Latex oftmals gar nicht so günstig, braucht Pflege und die Frage ist doch, ist es wirklich so Alltags tauglich? Handelt es sich wirklich um reine Fetisch-Kleidung? Auf diese und weitere Aspekte möchte ich heute eingehen. Denn ich habe von Lovehoney sowohl einen Latex Rock, als auch ein wunderschönes Oberteil aus Latex bekommen und mal ausprobiert (in verschiedenen Kombinationen), wie sich das im Alltag macht.

Ich wollte mich dem Thema Latex schon eine geraume zeit widmen, aber habe mich nie so ganz getraut. Es sieht dann doch immer sehr anreizend aus. Da habe ich mir Sorgen gemacht, ob ich so was außerhalb von einem Club überhaupt tragen kann oder sollte. Nun gut, dass ich auf Arbeit darauf achte, was ich trage, ist wieder was anderes. Als Babysitterin kann ich nun nicht ganz so frivol voll ausgehen. Aber sonst bin ich auch eher der bequeme Mensch. Ich ziehe zu Hause gerne meine bequeme Jogginghose an, auch wenn das jetzt einige schockieren mag. Immer gemacht bin ich nun wirklich nicht.

Also wurde es nun ernst. Meine zwei ersten Latex-Kleidungsstücke trafen ein und ich wollte sie sofort anziehen. Dass aller erste was ich bemerkte, war die zwar an sich bekannte, aber neue Textur. Ich wusste zwar, dass man oft sagt, es ist, wie eine zweite haut, aber ich dachte, dass das Material trotzdem etwas dicker sein würde. Ich hatte total Panik, dass ich es einfach mit meinen Fingernägeln kaputt reißen würde beim Anziehen. Aber keineswegs. Das Latex ist unsagbar strapazierfähig und war noch frisch eingepudert. Also musste ich es erst ein mal schön polieren, damit es glänzt. Es gibt verschiedene Produkte womit man das machen kann. Aber Lovehoney hat mir berichtet, dass man dafür auch ihr schönes Gleitgel auf Silikonbasis nehmen kann und mir prompt noch eine Packung davon mitgeliefert. Ansonsten könnt ihr das Gleitgel auch schon für 8,95 € bei Lovehoney erstatten. Also … Ab ans polieren. Für mich war es tatsächlich einfacher, dass erst im getragenem zustand zu machen, aber da kann ja jeder das Handhaben, wie es ihm leichter fällt.

Der Tragekomfort war im ersten Moment gar nicht zu beschreiben. Eng, aber nicht zu eng und kurz darauf hat man das Material kaum noch gemerkt. Es hat sich perfekt der Körpertemperatur angepasst und plötzlich verstand ich, wieso alle immer dazu ‚‘zweite Haut‘ sagen. Ich liebe Röcke und dieser hat sich wunderbar angeschmiegt und betont richtig schön meine kurven und Beine. Das T-Shirt saß etwas lockerer, da habe ich mich wohl ein bisschen für die falsche Größe entschieden. Die Brüste sitzen darin ganz gut und auch ohne BH. Nach unten hin fällt es aber doch etwas breiter aus, als ich bin. Aber das macht ja nichts. Zusammen sah das schon wirklich schick aus, aber ich habe auch probiert andere Kleidungsstücke dazu anzuziehen. Besonders den Rock fand ich einfach toll. Also habe ich beschlossen den auch glich mal draußen anzuziehen mit einer weißen Bluse dazu. So hatte ich auch gar nicht das Gefühl zu extrem auszusehen oder zu anstößig.

Der Rock war nicht zu kurz und nicht zu lang. Kurz über den knien hört er auf. Also hätte ich nicht gedacht, dass er groß Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich bin in der Stadt unterwegs gewesen, aber habe doch ein paar Blicke gemerkt und auch gesehen. Aber sich mal adrett und hübsch fühlen ist auch ganz angenehm. Keiner kam mir doof, aber ich habe mich ein bisschen bewundert gefühlt. Als hätte ich eine kleine Grenze überschritten. Das war so aufregend. Ich habe mich kein bisschen fehl am Platz gefühlt oder eingeschränkt. Genau so erging es mir auf mit dem T-Shirt. Das war unterwegs ja ohnehin unter meinem Mantel versteckt, da es langsam ja doch wirklich kalt draußen wird.

Ich war wirklich positiv von der stille überrascht, denn eigentlich ging ich davon aus, dass jeder Schritt von einem Quietschen begleitet werden würde. Aber Fehlalarm. Nichts dergleichen. Werder beim Rock noch beim T-Shirt.

Was mir noch durch den Kopf geisterte: Schauen jetzt alle in meine Seele und wissen, dass ich BDSM’lerin bin, nur weil ich Latex trage? Aber nichts, egal ob ich mit Bekannten (die davon nichts wissen) geredet habe oder einfach unterwegs Gespräche zustande kamen. Keiner kam auf die Idee mich blöd zu fragen, was ich den im Bett treibe, wo man mich sonst noch treffen kann oder wo ich den feiern gehe.

Die paar tage und Stunden in den Latex-Anziehsachen haben mir eine kleine, aber feine Welt eröffnet. Ich fühle mich darin wirklich wohl und es gibt noch so viel mehr, was ich anprobieren möchte. Vor allem hat es mir aber gezeigt (je nach Outfit versteht sich) kann man Latex auch Alltags tauglich machen, ohne sich gleich in einer Szene zu befinden oder um diese vielleicht auch ganz subtil ein bisschen ausleben zu können. Ich habe mich bestärkt gefühlt und bin mit einem ganz anderem Gefühl für mich selbst durch den Tag gegangen. Mit diesen beiden Produkten steche ich nur ein bisschen heraus, aber es reicht, um mich sexy zu fühlen. Genau so ist es natürlich möglich mit anderen Teilen der Rubber Girl Kollektion ein radikaleres Bild zu setzen, was sich eher für Clubs eignet. Hier mal ein paar Beispiele:

Schauen wir uns noch die Produkte und ihre wichtigsten Punkte an.

Latex T-Shirt

Dieses Latex-Top ist der Tankini der Latex-Welt. Es betont Ihr Dekolleté und schmeichelt Ihren Kurven, während es gleichzeitig Ihren Bauch bedeckt. Tragen Sie dazu einen Latex-Rock oder nur ein Höschen, um das einzigartige Gefühl zu genießen.
Preis: 39,95
Größen: S bis XL

Latex Rock


Fantastischer, sexy Minirock aus Latex. Schlängeln Sie sich in diesen Rock und verwandeln Sie sich in eine unwiderstehliche Verführerin! Aus dickem, dehnbaren Latex gefertigt, für einen hautengen Look.
Preis: 29,95
Größen: S bis XL

Abschließend kann ich nur sagen, dass man sich, egal wie man orientiert ist, jederzeit mit Latex auch ganz subtil auseinandersetzen kann. Am meisten freut es mich, dass ich Latex jetzt auch in meinen normalen Tagesablauf einbringen kann, ohne mich falsch gekleidet zu fühlen. Es gibt so unsagbar viele Produkte aus Latex und die Rubber Girl Kollektion von Lovehoney gehört für mich zu den wenigen, die man sich gut leisten können und trotzdem in ihrer Qualität überzeugen. Sie lassen sich angenehm tragen, die Pflegehinweise werden mitgeliefert und sie sind trotzdem strapazierfähig und liegen gut an. Für mich steht daher fest, dass ich 10/10 Punkten einfach geben muss. Ich freue mich sehr, dass Latex nun eine neuen teil in meinem Leben einnehmen wird und es hoffentlich nicht nur bei diesen beiden Kleidungsstücken bleibt.

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Frohe Weihnachten und ein besinnlichen Fest mit euren Liebsten!
Eure Lady Bluebird

Sexschaukel

Ich durfte nicht nur letzten die niedliche und praktische Liebespuppe Michelle von Amorjoya testen, sondern habe noch gleich zwei Sexschaukeln zugeschickt bekommen. Ich hatte schon Jahre zuvor eine (leider recht günstige) Sexschaukel gehabt, mich aber nie wirklich getraut sie zu montieren geschweige denn zu nutzen. Es ist zwar reizvoll, aber auch ein bisschen gruselig am seidenen Faden zu hängen, falls ihr versteht was ich meine. Daher habe ich mich jetzt mit der neuen und stabilen Version mit Metallrahmen vertraut gemacht und sie für euch getestet.

Amorjoya bietet diverse Bilder an, damit man sich einen ersten Eindruck schaffen kann und vor allem eine Vorstellung dafür bekommt, was es bedeutet eine Sexschaukel zu benutzen. Hier ein Beispiel:

Also hieß es für mich ohne langes herum Drucksen: ab in den Warenkorb und warten bis sie endlich ankommt. Ich war selten so aufgeregt vor einem Produkttest. Denn es kommt nicht oft vor, dass ich etwas teste, was ich nicht eventuell schon in anderer Variante ausprobiert habe, aber wie es so schön heißt: ‚es gibt immer für alles ein erstes Mal‘.
Schon sehr bald am dann das erste Paket an. Michelle und die erste Liebesschaukel. Sie unterscheidet sich kaum, von der zweiten. Den die zweite Sexschaukel hat als Zusatz (selber Preis) noch eine Augenbinde. Bleibt aufmerksam, diese wird es im Frühjahr auf meinem Instagramprofil zu gewinnen sein. Die Schaukel war in einem kleinerem Karton verpackt und beinhaltet einen Beutel, in dem alles Notwendige verpackt war. Es war ein Beutelchen mit Zugband und dem Logo in Rot, schlicht schick und praktisch. Dort befand sich natürlich die Schaukel selbst drin, mehrere Karabinerhaken, eine Kette und alles weitere für die Montage, als auch ein kleines Heft zur Inspiration. Dort sind nämlich 10 Stellungen als kleine Bilder abgedruckt, falls ihr euch neue Ideen aneignen möchtet und auch noch ein Bild, wie die fertige Montage aussehen sollte.

Nun, die Schaukel ist für den Einbau in einer Betondecke gedacht. Da ich damit nicht dienen konnte, habe ich mir kurzerhand noch schnell einen gut belastbaren Deckenhaken für Holzbalken im Internet bestellt. Ab hier ging dann alles sehr schnell. Ein paar schrauben versenken, die Springfeder befestigen, den Rahmen aufhängen und mit den Karabinerhaken die Schlaufen an den richtigen Stellen fest machen. Ich dachte zuerst, es wäre recht kompliziert, aber wenn man sich von oben, nach unten arbeitet, geht es recht intuitiv. Und schon hin meine eigene Sexschaukel in meinem Zimmer.

Die Schaukel ist ausgewiesen, bis zu 150 KG Traglast heben zu können. Rein aus Sicherheitsgründen und auch aus mehreren Bondage-Workshops habe ich gelernt, dass es immer gut ist, wenn die Traglast ca. das Doppelte des eigenen Gewichts tragen kann. Das ist absolut kein Muss, aber beruhigt mich dennoch sehr. Und 150 KG reichen hier, also völlig aus. Auch der dazugekaufte Deckenhacken muss natürlich die gleiche Belastbarkeit tragen können. Solltet ihr also noch was zur Befestigung kaufen, achtet darauf. Das ist wirklich wichtig. Am liebsten hätte ich sie über meinem Bett befestigt, aber so konnte ich Löcher in der Decke umgehen (sie hängt bei mir an Holzbalken, die ich selber mal eingebaut habe, für meine Poledance Stange) und dazu wäre ein Hochbett dafür erdenklich unpraktisch.
Schaukel

Die Schaukel hängt, alles ist fest, fehlt also nur noch ich darin. Los geht’s. In Anziehsachen ab in die Sexschaukel. Ich hatte wirklich Sorge, ob mich das Konstrukt halten würde oder ob ich nicht doch zu schwer bin oder was man noch so in solchen Momenten denkt. Alles zischte mit durch den Kopf und ehe ich mich versah, saß ich auch schon drin. Komisch, so viel Nervosität und plötzlich ist alles okay. Die Feder macht ein paar Geräusche, wenn sie sich spannt, was mich doch ein – zweimal zusammen zucken lassen hat, aber ansonsten kann ich jetzt jeder Zeit einfach die Seele baumeln lassen. Das muss wirklich etwas lustig ausgesehen haben von draußen. Denn sie hängt sozusagen direkt vor meinem Fenster. Wie ich da so in voller Bekleidung in meiner Sexschaukel hin und mich ein bisschen hin und her bewegte und drehte.

Das schöne ist ja auch, dass man sie mit der Feder zusammen und allem was so noch dazu gehört jeder Zeit abmachen kann. Ich finde, es wirkt sehr diskret, wenn man nur einen Haken an der Decke sieht. Da könnte ja schließlich alles Mögliche hängen. Aber da ich sie recht hübsch finde und meine Poledance Stange aktuell noch nicht wieder befestigt ist, lasse ich sie da erst mal ein bisschen hängen.

Kommen wir zum Material. Der Rahmen besteht, wie erwähnt, aus Metall, welches schwarz lackiert wurde. So passt er nämlich farblich wunderbar zur restlichen Schaukel. Auch die D-Ringe zum einhacken in die Karabiner wirken sehr stabil und strapazierfähig. Zumindest bin ich bisher noch nicht auf dem Boden gelandet. Die Schlaufen bestehen aus einem festen Stoff, welche ausgepolstert sind. Hier wurde in den Körperstützendschlaufen jeweils gepolsterter mit einem Polyester – Stoff. Das macht das Sitzen viel angenehmer und man vermeidet mögliche, unangenehme Abdrücke oder Schürfwunden. Denn nur auf dem Zug der Bänder zu sitzen wäre sicher bei etwas Schwung und Reibung sehr unangenehm. Die zwei Fußschlaufen, als auch die Po – und Rückenstütze (auch als Kopfstütze praktisch) lassen sich durch Plastikstopper auf die richtige Höhe einstellen. Schade aber, dass sie aus Plastik bestehen.

Ein paar Tipps möchte ich euch noch zur Bequemlichkeit auf den Weg geben. Wenn ihr nur aufrecht sitzt, wie auf einer normalen Schaukel, ist es bei weitem nicht so bequem. Traut euch etwas mehr, legt euch rein, verteilt euer Gewicht oder nutzt auch die Fußschlaufen, das macht alles viel angenehmer. Und genau dafür ist sie ja letztlich auch gedacht. So oder so braucht ihr etwas Übung, um geschickt in die Schaukel einsteigen zu können, aber Übung macht den Meister. Auch euer Partner kann euch ja zur Hand gehen und euch helfen. Gemeinsam Erfahrungen sammeln ist immer das schönste.

Besondere schön finde ich die Vielfalt der Schlaufen. Man kann so viele Positionen probieren und wechseln, sodass man den Kopf nicht hoch halten muss, die Beine entspannen kann und sich einfach liebe voll nun lasst es mich konkret sagen einfach mal nehmen lassen kann. Man lässt sich immer mehr fallen und die Sorge, dass einem die Decke samt Schaukel auf den Kopf fällt, vergeht nach und nach immer mehr.
Schaukel 3

Wer sein Liebesspiel erweitern möchte, liegt hiermit genau richtig. Die Sexschaukel bleibt ihrem Namen treu und sorgt für frischen Schwung (haha)! Es ist ein ganz neues Erlebnis begleitet von viel Spaß und Humor. Ich finde es wirklich schade, dass ich das nicht schon früher ausprobiert habe. Und mit einem Preis von 89,95 € kann man sich das auch mal leisten. Es ist bei weitem nicht die günstigste und Amorjoya bietet bei sich auf der Webseite, als auch über Amazon noch andere und günstigere Modelle an. Auch auf billigen Internetseiten (dessen Name ich hier nicht erwähnen möchte) kann man noch viel gütigere finden. Aber glaubt mir bitte, wenn ich euch sage, dass es sich nicht rentiert. Viele achten nicht auf die Traglast, auf die Montage, verwenden billige Materialien oder haben offensichtlich nicht das Konzept durchdacht. Nicht ohne Grund habe ich eine noch verpackte Liebesschaukel seit mehreren Jahren in meiner Couch deponiert.

Wer Qualität sucht wird hier fündig. Man bekommt durch die Liebesschaukel die Chance, seinem Lustgefühl einen neuen Kick zu verabreichen. Es ist ein ungewohntes, aber aufregend neues Gefühl, man kann so viele Positionen ausprobieren und nicht nur die 10, welche in dem Begleitheft vorgestellt werden. Kurzum kann man seiner Lust freien Lauf lassen und gemeinsam mit Spaß kreativ werden. Der Preis ist hinsichtlich des Designs, dem mitgelieferten Montagematerial und der Belastbarkeit wirklich in Ordnung. Da Lohnt es sich im Vergleich zu billigen Produkten mal etwas zu investieren. Jetzt wo ich die Schaukel getestet habe und weiß wie schön und bequem es im Hängen sein kann, möchte ich sie auch nicht mehr missen. Es war gerade die ersten Male ein spannendes und interessantes unterfangen. Also für alle, die gerne etwas Neues ausprobieren möchten, ist das genau das richtige, denn beide Partner kommen ganz auf ihre Kosten. Da sie sich individuell auf die Größe einstellen lässt, muss man sich also keinerlei Sorgen machen, dass man zu hoch, oder niedrig hängt. Rundum passt es einfach sehr gut und es gibt keine Mängel und wenn, kann man es nur Meckern auf hohem Niveau nennen. Daher vergebe ich 9/10 Punkten.

Eure Bluebird

Teufelszunge

Was Mann/Frau nicht alles mit der Zunge kann. Nun dieses Design der Teufelszunge von der Firma Glassvibrations verspricht unvergessliche Lust.  Das wollen wir uns heute mal etwas näher anschauen.

Verpackung: Die Teufelszuge, ein wunderschön anzusehender Dildo aus Glas, kommt in einem hübschen Originalkarton aus stabiler, weißer Pappe, wo vorne ein großes Sichtfenster platziert ist. Darunter liegt unser Schneewittchen und Warten nur auf Erlösung und den Kuss sanfter Lippen 😉 Der Glasdildo liegt in weißen Satin und wirkt zwar schlicht aber auch ein bisschen edel. Ich persönlich fand den Lagerplatz für danach immer sehr praktisch und habe den Karton bestimmt auch 2 Jahre aufgehoben. Aber was soll man machen, wenn der Platz schwindet und die Sammlung wächst. Jedenfalls hat sich hier jemand Gedanken darüber gemacht, wie man das Sexspielzeug überzeugend dem potentiellen Käufer anbieten kann.

Material- und Gefühlstest: Wie erwartet war ich nach dem Auspacken sehr erleichtert, dass keine Art eines Geruches mir in die Nase stieg. Ich erinnere mich sogar noch sehr gut daran, da ich wirklich lange darauf gewartet hatte (bestimmt zwei ganze Wochen!!) bis ich mir die Teufelszunge endlich kaufen konnte. Voller Vorfreude habe ich sie aus ihrer Verpackung befreit und sehr genau studiert. Ich fand das Design wirklich schön und konnte wirklich nicht meckern. Dass sie am Ende zu einer kleinen Spirale geschwungen ist, ist nicht nur ein ansehnlicher Abschluss, sondern auch noch ein praktischer Griff. Da das andere Ende leicht nach oben neigt, ist auch eine Stimulation des G-Punkts möglich (insofern man weiß wie dieser zu finden und stimulieren ist). Das sehr stabile Glas ist glatt und eben, weist keine Poren auf und lässt kein festsetzten von Bakterien und Keimen zu. Für die ganz Unsicheren: sie ist sogar Spülmaschinen fest! Also ein all around hygienisches und hypoallergenes Sextoy. Trotzdem solltet ihr es nicht unbedingt auf den Boden schmeißen und falls es doch mal fällt, sucht bitte erst nach Schäden bei der nächsten Benutzung. Es ist schließlich immer noch Glas. Wer immer noch Sorge hat oder sich mit dem Gedanken von Glasspielzeugen nicht anfreunden kann, sollte unbedingt weiter lesen. Jedes Toy der Marke ist handgefertigt und ein Unikat. Glassvibrations verwendet ausschließlich Qualitätshartglas vom Typ Borosilikatglas, welches besonders robust und langlebig ist. Es wird zum Beispiel auch für Laborgeräte, Kochgeschirr und Spiegel verwendet.

Anwendungsmöglichkeiten: Wir waren hier noch recht zurückhalten und haben ihn nur zur vaginalen Stimulation genutzt. Was mir besonders gefallen hat, ist die anpassbare Temperatur. Durch ein kaltes oder warmes Wasserbad lässt sich das Glas an die gewünschte Temperatur anpassen. Es ist ein tolles Spielzeug zum Experimentieren und ich bin sicher, dass man die Teufelszunge auch teilweise anal nutzen könnte. Hierbei darf man nur nicht den größer werdenden Umfang vergessen. Wir hatten wirklich viel Spaß damit und ich war überrascht, dass man die Rillen wirklich spüren konnte. Anfangs dachte ich, es sei sicherlich nur ein Designaspekt, aber dem war nicht so. Es ist eine angenehme Stimulation und auch der G-Punkt lässt sich sehr gut erreichen.

Modelle und Preis-Leistung: Die klassische Teufelszunge kommt in einem Rotbraun und schimmert je nach Lichteinfall etwas anders. Wie ich finde ein sehr hübscher Effekt. Zumal man sie einfach auch als Dekoelement platzieren kann, ohne dass jeder sofort weiß, worum es sich dabei handelt (hierfür aber bitte sauber machen vorher). Etwas später hat die Firma noch eine Africa Line Collection herausgebracht. Dort gibt es einen den Glasdildo im schwarz-weiß Look, welcher allerdings etwas teurer ist. Zuletzt kam dann die Teufelzunge in einem Goldton auf den Markt. Zwar nicht mein Geschmack, aber immerhin eine Variation für die, die es mögen. Dieses kleine Designmeisterwerk lässt sich direkt bei Glassvibrations kaufen oder bei weiteren Sexshops. Die meisten führen allerdings zurzeit die neueren Modelle direkt im Laden. Der Preis beträgt zwischen ca. 40-50 €, je nachdem wo man kauft. Wer jedoch ein bisschen weniger ausgeben möchte, kann das No-Name-Modell kaufen, dieses lässt sich bei einer Internetsuche unter Glasdildo oder Teufelszunge ganz leicht finden. Ich persönliche konnte natürlich nicht widerstehen und habe damals beide gekauft. Ich finde auch beide gut, da sie ein bisschen unterschiedlich im  Durchmesser sind. Aber ich präferiere von der Form und Design her Tatsache die Teufelszunge.

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Weiterempfehlung: Uns gefällt die Teufelszunge wirklich gut. Auch wenn es bereits ein paar Nachahmer gab, finde ich das Original noch immer am angenehmsten und am besten verarbeitet. Ich mag es am liebsten, wenn das Toy so gut wie alles kann… Da es sich aber nun mal um einen Dildo handelt, gibt es von mir nur 7/10 Punkten. An sich überzeugt die Teufelszunge in jeder Hinsicht und ist meiner Meinung nach auch zu empfehlen, aber eben für diejenigen, die nicht zwangsweise Vibration, einen Aufsatz oder irgendetwas anderes wie Stoßen, Rotieren oder sonstiges benötigen. Daher ist es eine schöne Anschaffung und auch ein Spielzeug was viel Freude bringt, nur achtet vorher auf eure Vorlieben. Wenn es euch egal ist und ihr so oder so gerne mal etwas aus Glas probieren möchtet, ist die Teufelszunge nur zu empfehlen. Liebt euch gegenseitig und auch euch selbst. Mit der Teufelszunge ist das garantiert kein Problem.

Eure Bluebird