Zuimo E – Vibration oder Rotation?

Wusstet ihr eigentlich, dass Zumio Inc eine dritte Version herausgebracht hat? An mir ist es völlig vorbei gegangen. Aber dafür bin ich nun schlauer und habe sofort den neuen Zumio E erhalten und mich an diesen Bericht gesetzt. Im Übrigen startet auch nun ab heute auf Instagram ein Weihnachtsgewinnspiel, sodass ihr die Chance habt, auch einen euer Eigen zu nennen. Ich wünsche allen Interessierten ganz viel Glück!

Verpackung:
Auch wie seine Vorgänger kommt der Zumio E in einer wirklich hübschen Verpackung. Vorne befindet sich das Produkt auf dem Silber schimmernden Hintergrund und hypnotisiert mit seinen schillernden Regenbogenfarben. Auf den anderen Seiten sind teils auch bebildert die genaueren Features und Besonderheiten des Zumio E abgebildet. Zwar ist die Verpackung weitestgehend in Englisch bedruckt, jedoch ist alles sehr übersichtlich und soweit auch verständlich gestaltet. Ist die äußere Papphülle aber erstmal entfernt, kommt die hübsche und feste Box vom Zumio E zum Vorschein. Grundlegend ist sie in weiß gestaltet mit Lila Akzenten. Oben sind lediglich der Name und die Webseitenadresse des Herstellers abgedruckt, sodass sie auf ihre Art auch sehr dezent und unauffällig ist. So könnt ihr beispielsweise auch den Karton nutzen, um euren Zumio E aufzubewahren. Nehmt ihr hier nun den Deckel hoch, kommt euer Produkt zum Vorschein. Dort liegt er in einer festen Papierform, direkt in seiner mitgelieferten Ladestation. Denn wie zuvor wird der Zumio E induktiv geladen, was für mich ein absoluter Pluspunkt ist. Kein lästiges einstecken, keine Stelle, an der man Sorge hat, dass doch Wasser in das Produkt eindringen kann und so weiter. Natürlich wird aber die Ladestation selbst mit einem beigelieferten USB-Kabel vernetzt. Dieses befindet sich samt Anleitung unter dem Zwischenboden. Übrigens sehr schön, dass hier auf Plastik verzichtet wurde und stattdessen einfach ein dünner Karton genutzt wurde. Das ist schlichtweg nachhaltiger. Eure Spitze vom Zumio E wird übrigens auch bestens geschützt, da der Zumio E eine Schutzkappe besitzt. Dort müsst ihr nur den kleinen Kleber entfernen, um sie zu öffnen. Im Übrigen befindet sich diesmal kein weiterer Beutel, wie sonst, im inneren, sodass ich annehme, dass wirklich die Verpackung selbst als Aufbewahrungsort genutzt werden soll. Die Anleitung ist in 12 Sprachen ausgeführt und der beiliegende Quickguide nur in Englisch. Dafür ist letzterer hauptsächlich mit Bildern erklärt, sodass dies kein Problem darstellen sollte.

Geruchs- und Gefühlstest:
Tatsächlich war ich etwas irritiert, da der Zumio E einen sehr starken und tatsächlich leicht unangenehmen Eigengeruch anfangs hat. Dieser verfliegt auch nach der ersten Reinigung und Auslüften, jedoch kann ich mich nicht erinnern, dass die anderen Versionen so einen unangenehmen Geruch hatten. Nun ja, gut. Es kann nicht immer alles perfekt sein. Als ich die Schutzkappe abgenommen hatte, fiel mir jedoch gleich das nächste auf. In dem Silikon, was im Bereich des Bedienfelds genutzt wurde, befanden sich Rillen, die da eindeutig nicht hingehörten. Diese sind keineswegs ein Produktfehler. Bei genauer Betrachtung habe ich nämlich entdeckt, dass diese Gegenstücke der Rillen in der Kappe sitzen, damit diese nicht einfach nur „lose“ raufgesteckt wird und so etwas Griff hat. Da weiß ich ehrlich gesagt nicht ganz wie ich es finden soll. Ich finde es zwar gut, dass die Kappe nicht leicht abrutschen kann beim Transport oder wenn die Ladestation mal umkippt, jedoch ist es schade, dass es dadurch auf lange Sicht immer Abdrücke im Produkt geben wird. Dafür muss ich dem Zumio E zugutehalten, wie unglaublich angenehm sich das verwendete Silikon anfühlt. Es ist ganz zart und weich und ein schöner Kontrast zum sonst verwendetem Plastikkorpus und der Metallspitze. Grundliegend liegt er auch gut in der Hand und erinnert erneut etwas an eine elektrische Zahnbürste haha. Da er wasserdicht ist, lässt er sich auch ganz einfach reinigen. Dazu könnt ihr entsprechend Wasser und milde Seife nutzen, oder einfach einen ToyCleaner.

Einstellungen und Optionen:
Als aller erstes müsst ihr euren Zumio E aufladen. Und hier kommt leider noch ein kleines Manko meinerseits. So schön die Aufmachung auch ist, so ärgerlich ist die Ladezeit. Denn diese beträgt bis zu 16 Stunden… Euch wird durch ein blinkendes LED-Licht signalisiert, dass der Zumio E angeschlossen ist und auch lädt. Sobald dieses Licht konstant leuchtete ist er vollständig aufgeladen und glaubt mir, wenn ich euch sage, dass dies wirklich dauert. Zwar gibt der Hersteller selber an, dass er auch einfach teilgeladen werden kann und nicht immer voll sein muss pro Ladeeinheit und dennoch genutzt werden kann. Aber das verringert natürlich wiederum die Spielzeit und das erste Aufladen sollte dennoch komplett stattfinden. Mein weiteres Problem mit der Ladezeit ist nicht nur die Länge, sondern auch die unverhältnismäßige Spielzeit. Diese liegt nämlich in einem Bereich von bis zu 4 Stunden, bei niedrigem Verbrauch/Stufen. Also gerade Mal bei ¼ der Ladezeit. Ich erinnre mich, dass mir dies auch bei den anderen Modellen aufgestoßen ist, dennoch finde ich es schade, dass sich diesbezüglich noch nichts weiterentwickelt hat. Es wäre dann eventuell eine Überlegung wert, dass induktive Aufladen doch abzuändern. Auch wenn ich mich nicht mit der Technik dahinter auskenne und sie jedenfalls beeindrucken finde, ist es doch wirklich schade.

Aber genug Kritik. Kommen wir zu Bedingung, diese ist schnell und leicht erklärt. Es gibt ein Unendlichkeitszeichen, welche zwei Knöpfe (Plus und Minus) darstellen und darunter befindet sich noch ein kleiner alleinstehender Knopf. Ich bin der Meinung, dass die anderen Modelle keine Tastensperre hatten, aber nagelt mich bitte nicht darauf fest. Um diese aus oder anzuschalten müsst ihr lediglich den kleinen Knopf ganz unten, nennen wir ihn Powerknopf, für ca. 10 Sekunden gedrückt halten. Drückt ihr ihn nun kurz könnt ihr feststellen, ob er gesperrt ist oder nicht. Solle er entsperrt sein dient der Powerknopf durch kurzes Drücken zum an oder eben ausschalten des Zumio E. Jetzt braucht ihr eigentlich nur noch die anderen beiden Knöpfe. Der obere schalten die Intensität hoch und der untere schaltet diese wieder herunter. Insgesamt könnt ihr euch hier zwischen 8 verschiedenen Intensitäten, wohlbemerkt handelt es sich hierbei um keine Vibration im eigentlichen Sinne. Dazu kommt noch die neue Pressure Touch Funktion zum Einsatz. Das mechanische Design von Zumio E passt die Intensität basierend auf dem Druck an, den den ihr nutzt. Sanftes Drücken für eine schnelle Rotation, oder drücken etwas härter für eine langsamere, tiefere und intensivere Stimulation. Ich mochte ja bei Druckwellenvibratoren diese Funktion bisher gar nicht, aber bei dieser Art der gezielten Stimulation mag ich es dafür umso mehr. Der Zumio E ist wirklich leicht und intuitiv zu bedienen und liegt dabei auch gut in der Hand. Sowohl im Solospiel, als auch im gemeinsamen.

Preisleistung:
Tatsächlich war ich positiv als ich feststellte dass alle 3 bisherigen Modelle genau den gleichen Preis tragen von $115. Aktuell bekommt ihr sie im Angebot für $98. Das ist natürlich schon kein niedriger Preis, aber dafür bekommt ihr einen Luxus auflege Vibrator der explizit von Frauen für Frauen entwickelt wurde, um unsere Klitoris zu verwöhnen und natürlich auch weitere erogene Zonen. Der Zoom Jo lässt sich einfach in das Liebesspiel integrieren, so wie das Vorspiel oder auch solo Spiel. Ich finde es etwas ärgerlich in Anbetracht des Preises, dass sich die auflade Situation noch nicht verbessert hat. Dafür finde ich, dass das äußere Design stark zugelegt hat und die Handhabung sowie vorher einfach und intuitiv ist. Die Verarbeitung ist gut gelungen und Es gibt keine unangenehme Unebenheiten. Ich bin mir noch nicht sicher wie gut ich es finde, dass der obere Bereich aus steifen Metall besteht und lediglich schwingt und nicht ansatzweise flexibel ist. Allerdings ist das eher ein eigenes kleines Dilemma Stadt allgemeine Kritik. Die Einstellungen und Optionen sind durchaus ausreichend und reichen von sanft bis zur starken Rotation, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Ich finde auf jeden Fall, dass die 3 verschiedenen Modelle sich auch für individuelle Spiele eignen und sich definitiv weiterentwickelt haben im allgemeinen, wenn auch nicht in Bezug auf den Akku.

Kurzübersicht:
– Hersteller: Zumio Inc
– Name: Zumio E
– Art: Tip Vibrator
– Material: Körperfreundliches Silikon, ABS
– Größe: 17,7 cm lang und 3,2 cm maximal breit
– Farben: Schwarz
– Einstellungen: 8 Intensitäten
– Ladezeit: bis zu 16 Stunden
– Spielzeit: bei niedriger Stufe bis zu 4 Stunden
-wasserdicht bei bis zu 1 Meter tiefe
– Pressure touch Spitze, rotierend
– Gewicht: 74,4 Gramm
– Induktives Laden
– Preis: 115 $, im Angebot 98 $ (Stand Dez. 2020)

Weiterempfehlung:
Ich muss gestehen dass mir die Rotation sehr gut gefällt. Es ist in dem Sinne ja auch keine eigentlich Vibration da das kleine Köpfchen lediglich mitschwingt. Das sorgt einfach für eine neue und leicht ungewohnte Stimulation, die mir persönlich sehr gefällt. Wie zuvor erwähnt hätte ich mir zwar eine bessere Lösung für die Aufladezeit gewünscht jedoch ist der Zumio E ansonsten einsame Spitze. ich finde es klasse, dass die Verpackung viel nachhaltiger geworden ist, dass das Produkt wasserdicht ist, dass er sich leicht und intuitiv Steuern lässt und gut in der Hand liegt, vielseitig einsetzbar ist und dazu einfach eine neue schöne Farbe bekommen hat. Wer eine Art gezielten Vibrator sucht oder auch beispielsweise Klitoris Stimulation als unglaublich angenehm sieht hat hiermit die perfekte Lösung gefunden. Von sanften Wellen bis hin zu starken stürmen ist für jede Klitoris etwas dabei. Dennoch lässt sich das Spielzeug natürlich auch bei Männern einsetzen oder wie erwähnt zusammen. Tatsächlich gefällt mir dieses Modell von allen bisher getesteten am besten. Daher bekommt der Zumio E von Zumio Inc ganze 9 von 10 Punkten.

Eure Lady Bluebird

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