GVibe mini

Ich habe schon oft von den FTLondon Spielzeugen gehört, aber kam noch nie dazu etwas davon auszuprobieren. Das heißt zumindest bis vor kurzen, denn ich habe unter anderen den GVibe Mini von MEO geschickt bekommen. Ich war wirklich sehr gespannt, was dieser kleine Racker so alles machen kann.

Verpackung:g vibe
Der GVibe Mini kommt in einer sehr interessanten Verpackung, und zwar einem Hartkarton in Zylinder Form. Er hat eine kleine Schlaufe zum Tragen und einen Deckel, der sich nach Entfernen der Hygienesticker ganz leicht abnehmen lässt. Obwohl das Union-Jack-Design auf der Zylinderoberseite zu 100 % britisch bedeutet, werden die Spielzeuge selbst in China hergestellt, was aber nicht weiter verwunderlich ist. Ansonsten ist die Verpackung schön gestaltet, zeigt das Produkt und eine interessante Vase, aus der eine Blume wächst. An Stelle der Blume sieht man aber einen Kussmund. Ich mag das Design hier sehr. In dem Zylinder befindet sich (in Schaumstoff festgehalten) der GVibe Mini, ein magnetisches USB Ladekabel, eine kurze und übersichtliche Bedienungsanleitung und ein kleiner Beutel zur Aufbewahrung. Ich finde den Karton an sich eigentlich sehr schön, aber es lohnt sich mehr denn Beutel zum Verstauen zu nutzen. Zumindest, wenn man schon einige Spielsachen hat und etwas Platz sparen möchte. Natürlich war noch ein MEO Sticker auf der Verpackung, damit man auch weiß, von wem man seinen kleinen Liebling bekommen hat.

Geruchs- und Gefühlstest:
Ich finde den GVibe Mini einfach nur hinreißend und niedlich. Ich war mir gar nicht sicher wie man ihn genau testet da er ähnlich wie ein U geformt ist und oben in zwei Enden auseinander geht. Aber eines stand direkt fest: handlich, klein und süß ist er allemal. Das sogenannte Split-Tip-Design kannte ich zwar an sich von anderen Modellen, aber ich hatte bisher nie wirklich ein eigenen. Da ich ohnehin ungewöhnliche Spielzeuge liebe war ich schon gespannt, was dieses Toy für mich bereithielt. Das Silikon ist sehr samtig und fühlt sich weich und geschmeidig auf der Haut an. Um die Oberseite des GVibe Minis zu erkennen, besitzt er drei Knöpfe, die sich leicht bedienen lasse. Für den sicheren Griff besitzt er in der Mitte einen Metalleinsatz (kein ABS) und ganz unten kann man das Ladekabel durch den Magneten einfach anklicken. Was ich wie üblich ganz herrlich finde, so ist das Toy nämlich beriet mit in die Badewanne genommen zu werden. GVibe hat also nur gute Materialien verbaut und ist somit eher ein Luxusartikel. Außerdem riecht der GVibe Mini absolut nicht chemisch oder nach Silikon. Selbst vor dem ersten Waschen frisch aus der Verpackung war ich darüber sehr überrascht. Die Nähte, die er an den Seiten aufweist, sind nicht spürbar und sehr sauber verarbeitet. Hier liegt wirklich der Fokus im Detail. Bisher bin ich sehr begeistert.

Anwendungsmöglichkeiten:
Insgesamt ist der GVibe Mini nicht sehr groß (wie der Name schon verrät). Er ist gerade mal 10,5 x 2 cm groß und passt somit in jede Handtasche. Laut Hersteller soll er sogar 4 Stunden durchhalten können, wenn er erst mal ganz aufgeladen ist. Zugegeben habe ich weder die Zeit gestoppt, noch 4 Stunden am Stück herumprobiert. Aber er hält auf jeden Fall eine ganze Weile. Bisher hat er nämlich schon einige Testrunden hinter sich. Der GVibe Mini ist ein sehr interessanter Vibrator für Mann und Frau. Zum einen kann Sie außen damit wunderbar an der Klitoris, Vagina und After/Damm zeitgleich stimuliert werden. Durch die kurze Split-Tip kann Sie auch zeitgleich anal und vaginal stimuliert werden und den G-Punkt treffen oder auch beide Ärmchen vaginal einführen. Zum anderen kann Er sich auch an diesem Spielzeug erfreuen. So kann man den Penis zwischen die Arme legen und den Schaft entlang sich verwöhnen lassen oder (wenn er auf dem Bauch liegt) sich Hoden und After widmen. Ich finde die Optionen schon als Frau sehr interessant und heiße es gut, dass auch jedes Geschlecht hiermit auf seine Kosten kommen kann. Sowohl alleine, als auch zusammen.
g vibe 2

Im Test:
ich muss gestehen, dass der GVibe Mini für mich eigentlich ganz gut funktioniert. Ich habe viel Kritik gehört, dass die auseinandergehenden Spitzen mehr piksen, als verwöhnen. Da ich bei der G-Punkt Stimulation es aber eher grob mag, kann ich ihn dafür nur empfehlen. Wenn ihr allerdings sehr empfindlich seid, solltet ihr euch überlegen, ob ihr den GVibe Mini ausprobieren möchtet. Ich fand, es war eine interessante und noch sehr ungewohnte Erfahrung. Allerdings kann ich mir damit die doppelte Penetration noch nicht so ganz vorstellen und habe mich da auch noch nicht herangetraut. Für die vaginale Anwendung finde ich die gekrümmten spitzen klasse, bei analer Stimulation kann ich mir das in diesem Ausmaß nicht vorstellen, auch wenn sie natürlich biegsam sind. Aber wer weiß, vielleicht springe ich ja noch über meinen Schatten. Für einen Orgasmus hat es bei mir nicht gereicht, aber das ist ja leider nicht unüblich und ich denke nicht, dass es am GVibe Mini selbst lag. Extern macht er allerdings einiges her. Ich mag die kraftvolle Stimulation der Klitoris und man kann auch die Nippel damit wunderbar verwöhnen und sie einfach zwischen die Ärmchen legen. Der GVibe Mini bietet einfach zahlreiche Möglichkeiten, um den Alltag ein bisschen zu entfliehen. Egal wo ihr seid.

Einstellungen und Optionen:
Am Griffende gibt es drei Knöpfe die sich sehr intuitiv bedienen lassen. Die + Taste startet den Vibrator und schaltet die Intensität hoch, die – Taste verringert diese und kann bei längeren gedrückt halten den Vibrator wieder ausschalten. Und dazwischen befindet sich die Rhythmus-Taste. Hier könnt ihr entsprechend euch einen de 5 Muster aussuchen oder ihn weglassen für konstante Vibration. Am besten probiert ihr einfach alles aus, um die richtige Funktion für euch zu finden. Besonders gut fand ich die Option bei den beide Spitzten abwechseln vibrieren, den der GVibe Mini hat extra zwei Motoren eingebaut, einen für jeden Arm. Was auch sehr praktisch ist, da er mit hochfrequenter Vibration arbeitet. Ich mag beide Arten der Vibration, aber habe hohe Frequenzen bisher als eher schwächere Stimulation empfunden. Da es aber eine Mini Produktion ist, passt es sehr gut und auch das es zwei Motoren sind gleicht vieles wieder aus. Jedes Muster kann natürlich individuell in der Vibrationsintensität angepasst werden. Außerdem ist er sehr leicht zu reinigen, da er keine versteckte Winkel oder Einkerbungen hat.
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Bei MEO bekommt ihr den GVibe Mini in einem wunderschönen tiefen blau Ton, wobei das Metall einen Goldanstrich bekommen hat. Er sieht sehr edel aus und erinnert mich an die Luxusreihe von LELO. Der Vibrator selbst lässt sich gut verwenden und bedienen und eignet sich wie erwähnt für beide Geschlechter. Ich liebe es, dass er auch noch wasserdicht ist, dort kann man einfach sorgenfrei entspannen und gehen lassen. Anfangs fand ich die Knöpfe etwas schwierig zu drücken, aber das hatte sich mit der Zeit gelegt, als ich die richtige Haltung heraus hatte. Ihr könnt ihn bereits für 99,00 € erstatten. Mit diesem Preis macht man wenig falsch und hat einen kleinen handlichen Vibrator für alle Zwecke. Ich finde ihn auch nicht zu teuer, sofern man weiß, ob er etwas für einen ist oder nicht. Ich hatte jedenfalls eine Menge Spaß die Split-Tips auszuprobieren und mal ein neues Gefühl der Stimulation zu erleben.

Kurzübersicht:gvibe-mini-vibrator-ref-1494-00 (1)
– Split-Tip Vibrator
– Hochfrequente Vibration durch 2 Motoren
– insgesamt 6 Vibrationsmöglichkeiten
– edles Design
– Induktives Laden durch magnetisches USB-Kabel
– Lange Laufzeit: 4 Stunden
– für Sie, Ihn oder beide gemeinsam geeignet
– Externe und interne Stimulationsmöglichkeiten
– Preis: 99 €

Weiterempfehlung:
Es ist ganz interessant, dass der GVibe Mini auf der einen Seite so sanft Vibriert durch die hohe Frequenz in den Motoren. Auf der anderen Seite ist er durch seine Designwahl doch etwas gröber und das liegt nicht jedem. Wer weiß, dass er nur durch Länge/Größe/Breite zum Ziel kommt, wird mit ihm daher nichts anfangen können. Wer aber ein Toy sucht, das Flexibel einsetzbar ist und auch ein bisschen experimentierfreudig ist, sollte dem GVibe Mini auf jeden Fall eine Chance geben. Er ist auf jeden Fall ein hübscher Hingucker und bietet einiges an Anwendungsbereichen. Ich finde ihn sehr gut durchdacht. Um ihn etwas nüchterner zu betrachten und unter dem Wissen, dass er nicht wirklich etwas für jeden sein wird, gebe ich ihm 7 von 10 Punkten. Für mich lohnt er sich trotzdem und es wird sicher auch weiterhin Spaß machen alles Mögliche damit auszuprobieren (sofern ich dann bereit bin dafür).

Eure Lady Bluebird

Hugo – Prostata Stimulator

Letztens habe ich euch den Ora 2 von LELO vorstellen können. Heute geht es um den Hugo mit Fernbedienung. Ein Prostata Vibrator mit viel Leistung und wunderbarem Design. Vorweg gesagt: ihr könnt ihn sowohl als Mann oder auch als Frau nutzen, auch wenn er extra für die Prostata des Mannes ausgelegt ist. Durch die Stimulation des P-Punktes ist es nämlich möglich, ungeahnte Gefühle frei zusetzten. Daher bleibt gespannt was der Hugo alles für euch bereithält.

Verpackung:
Der Hugo liegt in einer sehr hochwertigen und eleganten Verpackung. Die geprägte Schlangenstruktur lässt in schwarzen Look wirkt sehr schick und ist mit einer goldenen Schrift verziert. Man kann von vorne direkt hineinschauen und man sieht den Hugo bereits darin schlummern. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass die LELO  Produkte wirklich in den schönsten Verpackungen ankommen von den Firmen die ich so bisher kennengelernt habe. Sie sind nicht nur gut durchdacht, sondern auch ganz besonders designet. Hier bekommt man auch schon einen genialen Eindruck, ohne dass man das Produkt alleine in der Hand hält. Im inneren befinden sich vom Hugo und seiner Fernbedienung abgesehen, noch ein Ladekabel mit USB-Anschluss, einer zwölfsprachigen Anleitung, eine Gleitgelprobe, zwei AAA Batterien, ein kleines Plättchen aus Plastik (zum Festziehen der Fernbedienung) und noch ein Chip mit der Nummer zum Registrieren eures Hugos auf der LELO  Webseite. Nicht zu vergessen das auch ein schwarzer Satinbeutel vorhanden ist, um euren Hugo sicher und vor fremden Blicken zu verstauen.
lelo hugo 1Geruchs- und Gefühlstest:
Der Hugo hat weder den klassischen Plug Look, noch sieht er auf den ersten Blick aus wie ein klassischer Anal Vibrator. Man muss sich schon erst mal ein bisschen mit dem Thema befasst haben, bevor man den Hugo sofort als solches erkennt. Er erinnert durch seine Form etwas an einen Joystick für Computer spiele. Er ist extra so geformt, damit er an den P-Punkt reicht und ihn gezielt stimulieren kann. Ich wollte extra mal etwas anderes als nur das schlichte schwarze Toy. Mein Hugo hat ein kräftiges Türkis und strahlt förmlich, was ihn noch verspielter aussehen lässt.  dennoch könnt ihr ihn auch in Schwarz oder Lila erhalten. Dazu gefällt mir gut, dass er nicht glänzt, sondern aus mattem Körper freundlichen Silikon besteht. Das Design steht wie üblich sehr im Vordergrund. Außerdem ist er ordentlich und sehr sauber verarbeitet. Die Fernbedienung ist auch gut verarbeitet und besteht von innen aus ABS und wurde teils mit dem Silikon überzogen und mit dem üblichen Goldton verziert. Er fühlt sich sehr samtig an und riecht anfangs nur ganz leicht nach Produktion. Dies verfliegt aber nach der ersten Reinigung.

FernbedienungAnwendungsmöglichkeiten:
Der Hugo ist sozusagen ein Zweiteiler in einem. Der kleinere Teil am unteren Ende wird auf dem Damm aufgelegt, während der größere Part in den Anus eingeführt wird und den P-Punkt stimuliert. Sowohl als Mann aber auch als Frau kann man mit dem Hugo sein Liebesleben wirklich bereichern. Er ist sehr edel und hat überzeugt Design technisch. Vor allem ist das Set farblich gut aufeinander abgestimmt. Der verchromte Goldeinsatz ist auf dem Hugo selbst und auf der Fernbedienung dezent und gut eingesetzt.
lelo hugo
Einstellungen und Optionen:
Ihr könnt euch aussuchen, ob ihr den Hugo mit oder ohne Fernbedienung nutzen möchtet. Denn er besitzt einen kleinen Druckknopf, welchen ihr mit einem langen Drücken an- und ausschalten könnt. Mit kurzem Drücken könnt ihr euch durch die 6 Vibrationsmuster navigieren. Allerdings ist das beim Tragen gar nicht so leicht bzw. praktisch den Knopf zu betätigen. Da setzt die Fernbedienung an.
Sie besitzt 3 Tasten. Durch den Plus- und Minusknopf könnt ihr die Intensität erhöhen bzw. verringern und durch den ( )-Knopf die Rhythmen bestimmen. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. In der Fernbedienung ist eine sogenannte Sensemotion eingearbeitet. Um in diesen zweiten Modus der Fernbedienung zu gelangen müsst ihr nur kurz die ( )-Taste drücken. Ich war wirklich überrascht, dass das auf Anhieb so schnell und gut geklappt hat. Was diesen Modus so besonders macht, ist das die Steuerung jetzt durch Neigen der Fernbedienung funktioniert. Das ist wirklich sehr innovativ und spart das stetige Knöpfe drücken. Umso schneller ihr die Fernbedienung bewegt, umso stärker wird die Intensität. Anfangs vibriert die Fernbedienung automatisch in derselben Intensität und Rhythmus wie der Hugo. Das kann man auch sehr gut für ein Vorspiel nutzen oder schon beim Akt selbst den Partner noch äußerlich stimulieren. Wer es aber lieber ruhiger angehen mag, kann den ( )-Knopf einfach 5 Sekunden gedrückt halten und schon hört die Vibration der Fernbedienung auf. Durch LED Lichter könnt ihr dann sehen, welchen Knopf ihr betätigt habt. Wirklich spannend ist hierbei, dass die Fernbedienung eine Memory-Funktion hat, welche feststellt, ob ihr sie mit oder ohne Vibration bevorzugt. Aber nichtsdestotrotz könnt ihr sie jederzeit durch längeres Gedrückt halten an- und ausschalten.
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Für wen das etwas verwirrend klingt, keine Sorge. LELO  beschreibt alles ganz simpel und zusammen-gefasst in der mitgelieferten Anleitung. Dort könnt ihr jederzeit nachlesen oder ggf. auch im Netz einsehen. Dafür könnt ihr einfach hier klicken: Betriebsanleitung

Preisleistung:
Wer das nötige Kleingeld hat und weiß, dass Prostata Stimulation gefällt (oder allgemein anal), sollte hier zugreifen. Der Hugo ist mit 199 € nicht günstig, aber umwirbt euch in voller Qualität in jeglicher Hinsicht. Von leichter Pflege, bis hin zu guter Bedienbarkeit, perfekter Handhabung und einem explosiven Orgasmus Erlebnis. Daher kann ich ihn euch ganz klar empfehlen. Von den Spielzeugen, die ich für anale Stimulation bisher kennenlernen durfte, ist der Hugo wirklich herausragend. Damit meine ich nicht, dass er übermäßig groß ist, sondern einfach ein ganz neues Gefühl der Befriedigung mit sich bringt. Da er anatomisch gebaut ist, lässt er sich mit Gleitgel auf Wasserbasis auch sehr leicht einführen. Durch die Zusatzstimulation am Damm weiß man anfangs gar nicht so recht, ob man wirklich eine Stufe höher schalten soll, weil man rundum schon verwöhnt wird. Hat man sich aber erst mal daran gewöhnt, macht es viel Spaß sich durch die Programme zu schalten und ein bisschen mit der Sensemotion herum experimentieren. Toll finde ich auch, dass man ihn in die Badewanne mitnehmen kann. Im warmen Wasser entspannt der Körper sich einfach noch ein bisschen mehr. Es ist einfach eine ganz einzigartige Erfahrung, die ich jedem von euch ans Herz legen kann.

Wer aber immer noch unsicher ist oder noch nicht weiß ob anal etwas für ich oder sie ist, sollte mal bei meinem Erfahrungsbericht vom Workshop anal für Anfänger hereinschauen. Dort findet ihr alles, was ihr zum Thema wissen müsst.
->Anal für Anfänger Teil 1


Weiterempfehlung:
Wie euch bestimmt aufgefallen ist, bietet der Hugo viele Möglichkeiten für den Extrakick, ist somit aber auch um einiges komplexer. Allerdings gewöhnt man sich an diese sehr schnell und Übung macht ja bekanntlich den Meister. Ich finde sowohl Design als auch seine Funktionalität wirklich gut durchdacht und finde ihn auch für Anfänger nicht zu groß. Wie üblich handelt es sich bei LELO  um keine Billigprodukte und sie begeistern immer wieder aufs Neue mit ihrer Leistung und Qualität. Wer sich noch nicht ganz sicher ist, ob P-Stimulation etwas für ihn ist, oder ob anal überhaupt zum Thema wird, sollte eventuell auf eine günstige Variante zurückgreifen und sich ausprobieren. Wenn es gefällt, kann ich den Hugo vom Komfort nur empfehlen. Denn seine Maße von 13,1 x 16,8 x 4,1 cm sind so angepasst, dass man sich auch als Neuling daran trauen kann. Außerdem hat er schöne Maße um ihn auch in den Urlaub zu entführen.
Nicht zuletzt ist er von den Abmessungen auch nicht sonderlich groß und dadurch ideal für Reisen geeignet. Damit auch du dir einen besseren Eindruck von den Dimensionen. Der Hugo bietet alles, um sich fürsorglich um die Prostata zu kümmern, sie zu verwöhnen und liebkost. Vom selbstständigen Produkt bis hin zur innovativen Fernbedienung mit Sensemotion und Memory-Funktion. Hier hat man nicht nur Technik verpackt, sondern eine Menge Spaß ist garantiert. Auch wenn er mit 199 € zu den teuren Spielzeugen gehört, finde ich, dass sein Können dies rechtfertigt. Hier muss man ein bisschen überlegen, ob man investieren machte, aber ich verspreche, dass es sich lohnt. Nicht zu vergessen, dass die P-Stimulation den Orgasmus des Mannes intensiviert. Wer sich selbst nach allen Möglichkeiten der Lust verwöhnen lassen will, macht hier nichts falsch. Egal in welcher Konstellation von Beziehung ihr seid oder auch als Single, der Hugo bereitet ein intensives Lustgefühl und bekommt von mir satte 10/10 Punkten.

Eure Lady Bluebird

Ora 2

Ende letzten Jahres hatte ich die große Freude, etwas von der lieben Svenja von LELO geschickt zu bekommen. Ich muss ja schon mal sagen, dass ich die Frau einfach nur klasse finde. Umso mehr habe ich mich gefreut gleich zwei Spielsachen und ein Zubehör im Paket zu finden. Nun soll es heute als Erstes um den Ora 2 gehen. Er sieht edel und auch irgendwie futuristisch aus. Also wenn ich ihn noch nie gesehen hätte, hätte ich niemals erraten, dass es sich um einen Vibrator handelt. Eher ein geheimnisvolles Parfum in einer brillanten Verpackung.

Verpackung:
Wie man es von LELO  gewöhnt ist, kommen ihre Spielzeuge in einem dünnen schwarzen Stoff, der leicht durchsichtig ist. Darunter kann man schon leicht den Ora 2 in seinem Schwarzen Karton erkennen. Der Karton sieht sehr prachtvoll aus. Er ist in Schwarz gehalten mit goldener Schrift verziert und ist geprägt, sodass es sich ein bisschen wie Leder anfühlt. Abgesehen vom Ora 2 selbst befinden sich noch eine 12-sprachige Anleitung, ein Ladekabel und ein kleiner Satinbeutel darin. So kann man sich aussuchen, ob man den Ora 2 praktisch im kleinen Beutel verstauen und mitnehmen möchte, oder doch in seinen Karton aufbewahren will. Ästhetisch ist er egal wie man ihn betrachtet.

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Geruchs- und Gefühlstest:
Das erste was auffällt, wenn man den Ora 2 in der Hand hält, ist sein Leichtgewicht in handlicher Form. Er ist dezent und passt parktisch in jede Handtasche hinein, ohne dass man erahnt um, was es sich handelt, da er gerade mal 8 x 8 x 4,3 cm misst. Er war sehr geruchsneutral beim ersten Auspacken und hatte auch keinerlei chemische Rückstände auf seiner Oberfläche. Er ist sehr sauber verarbeitet, weist keine Nähte auf und besticht mit seinem verführerischen Design. Seine Bestimmung: die Klitoris auf unsagbare Weise verwöhnen. Also wenn das keinen ausführlichen Test wert ist, was dann? Auf dem Körper fühlt sich das Hautfreundliche Silikon samtig weich und sehr glatt an. Der Part, welcher aus ABS besteht, wurde hübsch veredelt und erscheint in einem goldenen Glanz. Um ein noch besseres Gefühl zu erzeugen, solltet ihr etwas Gleitgel auf Wasserbasis verwenden. Wenn er nun gestartet wird, bewegt sich eine Art kleine ‘Zunge‘, welche die Orale Stimulation imitiert.

Anwendungsmöglichkeiten:
So klein und adelig er auch aussehen mag, der Ora 2 hat es faustdick hinter den Ohren. Wir reden hier über keinen herkömmlichen Vibrator, sondern wirklich über ein Produkt, was erstmalig die orale Stimulation nach armt. Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Bericht zum Sqweel 2, welcher auch Spaß bringt, aber weit entfernt von dem Gefühl oraler Befriedigung ist. LELO  ist dies aber sehr gut gelungen. Ihr müsst den Ora 2 lediglich auf die Klitoris oder Schamlippen legen, ganz wie es euch beliebt. Und dann könnt ihr auch schon loslegen. Ich habe ihn also angeschaltet und mich erst mal durch alle Programme durch probiert und festgestellt, das ist bisher wirklich die ähnlichste Stimulation, wenn man es mit Oral im allgemeinen vergleicht. Also Chapeau. Der Ora 2 ist sehr leicht zu bedienen und liegt auch wirklich gut in der Hand, wenn gleich die Haltung an sich leicht ungewöhnlich für mich war. Ihr greift einfach mit dem Daumen durch die Öffnung und umschließt ihn mit der restlichen Hand. So lässt er sich auch beim Spiel gut und leicht bedienen. Zum an- oder ausschalten könnt ihr sowohl den + Knopf, als auch den – Knopf länger gedrückt halten. Der ( ) Knopf in der Mitte stellt die verschiedenen Programme ein. So könnt ihr euch leicht durch alles navigieren, ausprobieren, experimentieren und das für euch genau richtige Programm finden. Schön ist auch, dass er wasserfest ist und jederzeit mit in die Badewanne oder unter die Dusche hüpfen kann. Was gibt es denn schöneres, als ein warmes Bad am Sonntag und sich dabei einfach mal ganz für sich alleine gehen zu lassen?

Einstellungen und Optionen:

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Hier kann man wunderbar die Zunge oben erkennen.

Gehen wir mal etwas genauer auf die Programme ein. Insgesamt bietet der Ora 2 ganze 10 Programme mit verschiedenen Mustern und Intensitäten. Wer sich gerne mit Cunnilingus befriedigen lässt, findet hier sicher auch das richtige. Es ist spannend herauszufinden, was welches Programm kann, wo welche Höhen und Tiefen der kleinen ‘Zunge‘ sich besonders gut anfühlen und einfach sich ein bisschen fallen zu lassen. Die Modi selbst lassen sich in der Intensität noch mit dem + und – Knopf einstellen. Für diejenigen, die es aber etwas sanfter mögen, keine Sorge. Mit sanften Wellenbewegungen auf Stufe 6 kann er euch auch ganz zärtlich liebkosen. Aber gut finde ich, dass sich wirklich jedes Programm auf die eigenen Bedürfnisse durch verstellbare Intensität anpassen lässt. Wobei ich sagen muss, dass mir bei dem Ora 2 genau die Abwechslung am meisten zusagt. Bei den meisten klassischen Vibratoren habe ich oft schnell eine Lieblingsstufe, aber hier gefällt es mir sehr, mich selbst überraschen zu lassen und nicht in einem Rhythmus festzustecken. Ihr braucht nur kurze zwei Stunden, um ihn voll aufzuladen, was wirklich keine lange Zeit ist. Wie bei fast allen Produkten, ist es auch beim Ora 2 so, dass er kürzer hält, als er laden muss, was mich persönlich aber nicht stört. Letztlich bin ich jemand, dem es (wenn es nicht im Liebesspiel eingebaut ist) um die Orgasmen selbst geht. Und ich würde mich ärgern, wenn ich über eine Stunde ackern müsste, um dort hinzukommen. Dazu ist es noch sehr angenehm, dass er nicht laut ist. Natürlich macht die Technik selbst ein paar Geräusche, dafür sind diese aber eher subtil und man fühlt sich nicht wie auf einer Fluglandebahn. Ein wirklich entscheidender Pluspunkt ist auch noch die exklusive SenseTouch™-Technologie von LELO. Dadurch vibriert Ora 2 immer stärker, je mehr Druck man ausübt. Sie passt sich also wirklich allem an, was ihr euch nur erträumen könnt.

Preisleistung:
Mit einem Preis von 169 € ist der Ora 2 sicher kein günstiger Vibrator (falls man ihn als solches betiteln kann). Aber er hält die Leistungen, die er verspricht und ist mit höchster Präzession gefertigt worden. Rein Qualitativ gesehen gibt es keine Mängel oder Defizite, welche ich beklagen könnte. Die kleine ‘Zunge‘ fühlt sich sehr angenehm an, er lässt sich gut und leicht bedienen und ist sehr stabil. Dafür könnt ihr euch sogar aus drei schönen Farben das Modell aussuchen. Es gibt den Ora 2 in Schwarz, einem wunderschönen Dunkelblau oder einem nicht zu kitschigen und schön dunklen Lila. So ist für jeden etwas dabei.

Weiterempfehlung:
Zusammengefasst muss ich einfach noch mal darauf hinweisen, dass die ‘Zunge‘ sowohl rotieren und sich bewegen kann, als auch vibrieren. Dass soll mir mein nächster Mann mal nachmachen! Der Ora 2 bietet viel Abwechslung und kann in zahlreichen Variationen eingesetzt werden. Er fühlt sich wirklich gut an und ist am nächsten an der oralen Befriedigung dran, als alle anderen Modelle (von verschieden Firmen) die ich bisher probiert habe. Natürlich ist er nicht günstig, aber hier handelt es sich auch um einen gewissen Markenwert. Das ist ähnlich wie bei Verlobungsringen. Ich kann mir auch tolle Ringe für wenig Geld und mit Kunststein kaufen, ohne das einem Leien, der Unterschied je auffallen wird. Wenn ich aber möchte, dass der Stein in seiner Fassung bleibt, ich Garantie habe und auch mich wohlfühlen möchte mit dem was ich mit oder meinem Partner geleistet habe, gehe ich eventuell zu Swarovski (nein hierbei handelt es sich nicht um bezahlte Werbung). Ebenso ist es mit dem Ora 2 von LELO  Er zeigt eine gewisse Klasse, ein Können und eine Brillanz, die sich auch bezahlen lassen möchte. Wer in dem Segment nichts sucht, sollte generell nicht bei LELO  gucken. Denn LELO  kann ich nur wärmstens empfehlen, wenn man bereit ist für sein Glück auch ein wenig zu investieren. Mal abgesehen davon, das LELO  auch oft Rabatt Aktionen macht. Daher lohnt es sich so schon immer mal vorbeizuschauen. Letztlich ist nicht zu vergessen, dass sie für den Ora 2 sogar mehrere Designpreise gewonnen haben. Wenn wir so kritisch sein wollen und für den Preis einen Punkt abziehen, hat der Ora 2 trotzdem mindestens 9 von 10 Punkten mehr als gerechtfertigt verdient. Liebt einander und teilt sie überall mit dem #PleasureSquad

Eure Lady Bluebird

Passion 2018 – Seite der Besucher

Wer sucht der findet und auf der Passion Messe gab es nicht nur einiges an Schätzen zu finden, sondern auch Horizont erweiterndes Material und Neues zu entdecken. Bei Kleidung für jeden Stil bei unglaublicher Materialvielfalt angefangen bis hin zu Toys und Zubehör für jeden Typ.

Über die Messe
Auf zwei Etagen aufgeteilt gab es laut Pressemappe über 112 Aussteller zu bewundern, Workshopkurse zu besuchen und auf 2 Bühnen extravagante Shows  aus Bondage, einer Menge Latexmode, Lust und Leidenschaft. Wer sich in der Szene auskennt hat sich hier mit Sicherheit sehr gut aufgehoben gefühlt und ist auf vielen Ebenen auf seine Kosten gekommen. Angefangen bei den 6 Spielzimmern von z.B. HBSM, BDSM-Lustrefugium und MTC Fetish Manufacture für kleine und große Keller bis hin zu Testvorführungen der verschiedenen Aussteller von Peitsche bis Rohrstock. Ich hatte die Möglichkeit mit vielen der Standbesitzer persönlich zu sprechen und genaueres über deren Angebote, Produkte und kreative Ideenwelt zu erfahren. Vertreten waren unter anderem Aussteller wie „Whips by Wolf“ oder „Fesselnde Wohnideen“. Sie haben mir mit Ihrer kompetenten Beratung, von soft bis hart, zur Seite gestanden und sich die individuelle Zeit genommen Ihre Produkte vorzustellen und sind auf Anwendungsmöglichkeiten und grundlegende Sicherheitshinweise zur Technik eingegangen.

Ein paar Aussteller im Überblick
Whips by Wolf beispielsweise haben einen breit gefächerten Pool an Peitschen in allen nur erdenklichen Farben und Ausführungen. Trotz allem muss nichts von der, wohl bemerkt handgefertigten, Stange gekauft werden, alle Produkte können auch individuell angefertigt werden und kaum ein Anliegen ist nicht umsetzbar. Mit ein wenig Wartezeit liefert die in Holland ansässige Firma Euren einzigartigen Leder-oder Metallwunsch nach Hause. Vor Ort hatten wir die Möglichkeit mit den Materialien auf Tuchfühlung zu gehen und für Neueinsteiger kann die Vielfalt der schon sehr überraschend sein. Jedes Produkt ist in seiner Verarbeitung so einzigartig, dass man sich im Klaren darüber sein sollte was genau man möchte. Vom leichten Reizen bis hin zu lustvollen Striemen. Auch die Anwendung will erprobt sein und einfach aus dem Handgelenk klingt tatsächlich simpler als es sein kann. Mit etwas Übung und Rhythmus wird Euch das jedoch bald gelingen.

Wer auf schweres Gerät mit einem kleinen Twist steht, sollte sich unbedingt einmal bei „Fesselnde Wohnideen“ umschauen. Besonders faszinierend war ein wundervoll gearbeiteter Garderobenständer, festmontiert an der Wand und aus edlem Holz. Ihr fragt Euch vielleicht, ob ich nicht doch auf der Baumarktmesse war? Nein, wir wurden selbst überrascht, mit ein paar Handgriffen wurde die geschmackvolle Wandgarderobe zu einem Andreaskreuz. Offen da und doch so gut unter aller Augen versteckt. Wer sich noch das nötige BDSM-Spielzeug besorgen wollte, wurde auch hier fündig.  handgearbeitete Bambusstäbe, Holzpeitschen mit dem gewissen Kick und das alles von bester Qualität. Ein flacher Bambusstab mit breiter Kante zog sofort unsere Aufmerksamkeit auf sich und da probieren über studieren geht musste einer meiner Pressekollegen bereitwillig seinen Arm zur Verfügung stellen. Dieser Stab gibt einem nicht nur eine Option, denn durch die breite Kante kann man hier den zu empfindenden Schmerz individuell festlegen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und individuelle Designanfragen werden gerne umgesetzt.
Meinem Kollegen ist im Übrigen nichts passiert. 😉

Workshops
Ein weiteres Highlight der Passion Messe war das Workshop-Programm, welches von erotischer Fotografie und Pain Play bis hin zu Tüddeln für „Anfänger – Seile am Körper“ reichte. Wobei ich noch anmerken möchte, dass viele Workshop-Veranstalter sich nicht zurückgemeldet haben. Man musste sich selbst via E-Mail für die Workshop anmelden (diese waren übrigens kostenpflichtig). Ich finde es ehrlich gesagt sehr unhöflich sich gar nicht zurückzumelden, selbst wenn es nur eine Absage sein sollte. Viele der Kurse waren nämlich sehr schnell schon voll belegt. Ich weiß, dass die Veranstalter der Passion Messe dafür nichts können, trotzdem war das eine teilweise sehr frustrierende Erfahrung. Trotz der nicht ausreichenden Beschilderung für die Workshops war es uns möglich am letzteren der aufgeführten Workshops teilzunehmen und während der zweistündigen Lehrstunde viele Basics von Andrea Schwark von „Dirty Crate“ zu erfahren.
Viele der Teilnehmer waren wirklich Anfänger und nach einer kleinen Vorlstellungsrunde ging es gleich an wichtige Basics, No-Go´s und Sicherheitshinweise.
Selbst wenn man sich nicht in der BDSM Szene bewegt und einfach nur für sich zuhause neue Dinge ausprobieren möchte, kann ein kleines Fesselspiel ob nun für Aktive oder Passive seinen Reiz haben. Für manche ist der Umgangen mit Seilen vielleicht eine ferne Welt, für andere die bereits damit in Berührung gekommen sind, wie zum Beispiel Andrea ein Leben voller Kunst und Leidenschaft. Mit einer Leidenschaft die so hart und gebieterisch sein kann und doch so hingebungsvoll. Hier gehört absolutes Vertrauen und eine direkte Kommunikation mit zum Spiel. Wie gehen die einfachsten Knoten und wie wende ich sie an?

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Quelle: http://www.datenschlag.org/howto/gebrauchsbondage/index2.html

Ein einfacher Knoten zum selbst-fesseln.

Achtet bei allen Fesselspielen immer darauf keine wichtigen Arterien, die Halsschlagader oder die Pulsadern abzuschnüren. Sollten eurem Partner Gliedmaßen einschlafen oder er sich unwohl fühlen haltet immer einen Seilschneider parat. Nur weil es ein simpler Knoten ist, heißt das noch nicht, dass ihr oder euer Partner euch daraus befreien könnt oder dieser Knoten sich nicht doch als sehr effektiv erweist. Manchmal nicht lange fackeln, sondern schneiden. Euer Partner oder auch ihr als passiver Part müsst nichts ertragen, was sich nicht gut anfühlt, schon gar nicht, wenn es um eure Gesundheit oder die eures Partners geht.

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Ein Seil-Cutter als Beispiel. Ich kann euch nur empfehlen euch einen zuzulegen!

Das richtige Seil
Während des Workshops haben Andrea und ihre Partnerin alle Materialien herum gehen lassen und so auch die verschiedenen Seile. Hier ist besonders entscheidend, was genau ihr mit eurem Seil machen möchtet; Jute, Hanfs, Baumwolle etc. Hier kommt es nicht nur auf das Aussehen an, Baumwollseile zum Beispiel werdet ihr in jeder erdenklichen Farbe finden, es ist jedoch auch die Funktionalität entscheidend. Wollt ihr Fesselspiele am Boden der der Luft?

Baumwollseile erhaltet ihr in zwei Varianten
Mit und ohne Seele. Was ganz schlicht bedeutet, ob das Seil einen Kern aus fest zusammen gewobener Wolle hat oder nicht. Hier obliegt es eurer persönlichen Präferenz, was fühlt sich für euch oder euren Partner besser an? Hier ein wichtiger Hinweis! Baumwollseile dürft ihr niemals für Spiele in der Luft verwenden, die Knoten können sich durch die Belastung schnell fest in das Material ziehen und nicht nur die Schlaufen drastisch verengen, sondern ihr habt keine Chance mehr diese Knoten zu lösen. Dies bedeutet wiederum schneiden! Selbst wenn euch das bei einem Spiel am Boden passieren sollte, probiert nicht lange herum befreit euren Partner zügig. Wie Andrea so treffend sagte: Ein Seil könnt ihr immer kaufen, aber keinen neuen Partner
Hinweis: Benutzt niemals Nylonseile. Nicht nur, dass die Knoten höchstwahrscheinlich nicht halten und man sich leicht an dem Material Verbrennungen zuziehen kann, es ist schlicht weg nicht für´s Bondage geeignet. Sollten eure Knoten halten, dann bekommt ihr sie nie wieder auf. Kauft alle Seile bitte direkt bei vernünftigen Seiten oder direkt bei Messen wie der Passion bei einem Aussteller. Der Bergsteigerladen ist hier nicht die richtige Adresse!

Kommunikation
Achtet auf euren Partner, hat er Durst oder muss er sich kurz ausruhen? Man möchte gar nicht glauben, was ein Körperbondage für eine lange Zeit in Anspruch nehmen kann. Liegen die Seile richtig oder wo platziert ihr eure Knoten. Nehmt euch immer genug Zeit und setzt euch niemals unter Druck zum Beispiel eine Zeitvorgabe zu erfüllen. Das Kaffeekränzchen mit der Freundin oder der Abend mit den Jungs sollte heute nicht mehr anstehen.
Zu viel möchte ich natürlich aber auch nicht vorne weg nehmen, denn ein Schnupperkurs bei Andrea lohnt sich für jeden, der sich mit diesem Thema anfängt zu beschäftigen oder einfach mal ein paar Basics wissen möchte. Ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen, denn für einen Einstieg war sie wirklich eine wundervolle Lehrmeisterin und eine tolle Begleitung durch den Kurs, in dem sie uns mit Witz und Ernsthaftigkeit ihre Liebe für Bondage näher gebracht hat.

Abschlussworte zur Messe selbst
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Passion definitiv einen Besuch wert ist. Ein paar Abstriche gibt es jedoch. Wer alles erleben und einen guten Rundumblick über die Aussteller, die Workshops und die Autogramm- und Interviewstunden gewinnen möchte sollte sich überlegen an mindestens zwei der drei Tage anwesend zu sein. Der Eintrittspreis lag an den beiden Haupttagen (Freitag und Samstag) bei jeweils 20€ und am letzten Tag (Sonntag – halber Tag) bei 15€. Die Messeveranstalter haben ein nicht sonderlich großzügiges Rabattpaket für alle drei Tage angeboten, welches bei 50€ lag. Nach unserer Erfahrung nach zweieinhalb Tagen auf der Passion war verwaltungstechnisch eher durchwachsen. Der auf der Internetseite verfügbare Lageplan (möglicherweise nicht aktualisiert) kam nicht ganz hin und wir haben teilweise die Veranstalter die eingezeichnet waren nicht gefunden, obwohl die Passion sich lediglich auf zwei Stockwerke einer Halle beschränkte. Es wirkte alles sehr gedrängt und manchmal war die Trennung der Aussteller nicht klar zu erkennen.

Gerne hätten wir euch auch über die Passion Night berichtet, jedoch waren bereits alle Karten ausverkauft und für uns kein Platz mehr. Um ehrlich zu sein, hatte ich den Veranstalter direkt angefragt, als ich akkreditiert wurde, ob wir die Passion Nightbesuchen dürfen. (Also mehr als rechtzeitig) Allerdings kam bei der Begrüßung die Ansage, er hätte mir keine E-Mail zukommen lassen können, weil es nicht funktioniert hat. Um hier kurz einzuhaken, ich hatte bereits von ihm eine Bestätigungsmail für den Messebesuch bekommen. Daher frage ich mich, wieso die andere nach ‚mehrmaligem‘  Senden nie ankam.
Hier möchte ich auch noch anmerken, dass die Party bereits um 19:00 Uhr am Samstagabend stattfand und somit direkt in die Ausstellungszeit gefallen ist. Organisatorisch bin ich davon nicht überzeugt und auch nach Rücksprache mit einigen der Aussteller mit denen ich bereits in Zusammenarbeit stehe war der Veranstaltungsaufbau, wie der gesamte Ablauf über die drei Tage hinweg ziemlich chaotisch. Vor der Kulisse jedoch bekommt man dies als reiner Besucher jedoch nicht wirklich mit.

Mit Sicherheit sind wir als Berliner durch unsere Messe und die vielen Optionen die sich in der Hauptstadt bieten etwas verwöhnt, jedoch haben wir etwas mehr von der Veranstaltungsplanung und deren Umsetzung erwartet die etwas unstrukturiert wirkte. Nicht zuletzt mussten wir feststellen, dass es vor Ort extra ein kleines Restaurant gab. Sie boten dort auch mehrere Gerichte an, was aber nicht unbedingt für den kleinen Geldbeutel gedacht war. Vielleicht liegt das an mir, da ich oft nicht einsehe viel für essen zu bezahlen, aber 3 Königsbergerklopse mit etwas Soße und Kartoffeln für etwas über 10 € finde ich sehr happig. Trotzdem war das essen genießbar und tat nach einem langen Tag auf der Messe mehr als gut. Aber genau da zeigte sich für uns Berliner das nächste Problem. Nur vier Gerichte zur Auswahl zu haben über den ganzen Tag hinweg plus das Problem, dass man eventuell nicht alles davon isst waren eher… schmälernd. Die Messe selbst lag nach unserem erachten absolut nicht Zentral, so dass wir in der Nähe auch nicht hätten kurz etwas essen gehen. Daher fanden wir es ein bisschen enttäuschend bzw. einfach schade. Ich weiß auch, dass nicht jeder in der Intention hingeht alles zu erkunden, Gespräche mit Ausstellern zu führen und eigentlich die Zeit immer zu knapp bemessen ist. Dennoch gibt es immer wieder Menschen und auch Leute von der Presse bei denen dies zutrifft. Dahingehend fanden wir die Lösung mit dem Essen etwas unzureichend.

Nun, das war erst mal der grobe Überblick von uns und ich hoffe ihr versteht, dass uns die Messe auch durchaus gefallen hat, aber leider gab es genau so organisatorische Mängel die leider stark auffielen. Ich möchte euch allerdings ermöglichen, noch die Seite der Aussteller zu betrachten. Denn diese Medaille hat wirklich viele Seiten. Auch wenn wir uns auf der Messe verpasst haben, hat Peter von Shibaku mir seine Erfahrungen schriftlich zukommen lassen:

Hier geht es weiter zur Seite de Aussteller

Athos

In dem Paket von Shots kam letzten nicht nur der Massage-Handschuh an, sondern auch noch ein hübscher Vibrator mit Klitorisaufsatz, zur extra Stimulation. Genau diesen schauen wir uns jetzt mal genauer an.

Verpackung:athos 1
Der Athos kommt in einer sehr schlichten, aber hübschen Verpackung an. Direkt vorne kann man groß das Produkt und seinen Namen erkennen. Auf den anderen Seiten findet ihr ein paar wichtige Erstinformationen über vorhandene Funktionen. Der Pappkarton eignet sich nicht für dauerhafte Aufbewahrungsecke, daher habe ich ihn kurz darauf vernichtet und den Athos einfach in einem Spielzeugbeutel verpackt. Dazu gibt es im inneren natürlich auch noch eine Bedienungsanleitung die euch sagt, wie ihr den Athos auf bekommt, denn er ist Batterie betrieben.

Geruchs- und Gefühlstest:
Der Athos von Shots kommt in einem sehr feschem Look. Er läuft oben in einer leicht gebogenen Spitze zusammen, kurz unter ihr sitzt der geschwungene Klitorisaufsatz. Er besteht aus hochwertigem Silikon bis auf sein Endstück. Dieses ist unten aus ABS gefertigt und lässt sich mit einer Drehbewegung abmontieren. Darunter verbirgt sich das Innenleben. Um seinen Motor in Fahrt zu bringen braucht ihr jetzt noch 2 AAA Batterien und schon kann es losgehen. Er ist leicht biegsam und hat eine sehr angenehme Form und liegt auch sehr gut in der Hand. Angenehm ist auch sein neutraler Geruch. Ohne ihn groß Waschen zu müssen, riecht er zum Glück nicht wie frisch aus der Produktion, sondern eben eher angenehm neutral. Das ist für mich ein großer Pluspunkt. Er hat nur eine Naht, welche man aber schon mit dem Finger kaum spüren kann. Rund um ist er sehr sauber verarbeitet und bietet sicheren Spaß während des Einsatzes. Die Qualität stimmt hier auf jeden Fall.

Anwendungsmöglichkeiten:
Der Athos ist für den vaginalen Gebrauch gebaut worden. Allerdings sitzt der Klitorisaufsatz sehr weit oben, so dass man ihn nur wenig einführen kann. Das ist an sich sehr schade, da er eigentlich eine schöne Gesamtlänge hat. Allerdings kann man ihn, wenn man abenteuerlustig ist, auch mit dem Klitorisaufsatz zusammen einführen. Anal würde ich ihn aber wirklich nicht empfehlen, wie gesagt wurde er dafür zum einen nicht entwickelt und zum anderen hat er dafür auch nicht die entsprechende Formgebung. Er fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an und lässt sich in Verbindung mit Gleitgel auf Wasserbasis auch leicht einführen. Durch seine glatte Oberfläche lässt er sich auch sehr leicht reinigen. Aber Achtung, er ist nur Spritzwasser geschützt. Daher ist Vorsicht beim unteren Bedienfeld geboten. Lasst dort bitte kein fließendes Wasser drüber laufen oder nutzt einfach einen Toycleaner.

athos.jpg

Einstellungen und Optionen:
Mal abgesehen davon, dass er einen Vaginal und Klitoral stimulieren kann, besitzt er auch noch einen 10 – Stufigen Einzelmotor der bis zu 7000 Umdrehungen pro Minute schafft. Das besondere daran ist seine Stille. Man hört ihn zwar arbeiten, aber mit unter 50 DB gehört er eindeutig zur ruhigen Sorte. Er überzeugt mit seiner Länge von 21,9 cm. Obwohl der Klitorisaufsatz einen wie erwähnt etwas einschränken kann. Dafür eignet er sich wunderbar für G-Punkt-Stimulation. Auch wenn viele es nicht wissen, befindet er sich sehr nahe des Vagina-Eingangs. Das heißt, ihr müsst nicht in der tiefe suchen, sondern nahe dem Eingang an der Bauchdecke. Nicht zu vergessen ist auch der angenehme Umfang von 3,9 cm. Durch das Spitze zusammenlaufen kann man gut damit variieren und ihn so einführen wie es einem selbst gerade am angenehmsten ist vom Umfang her. Die 10 Vibrationsstufen reichen völlig aus und bieten eine ausgewogene Auswahl der Stimulation. Optisch finde ich ihn einfach hübsch. Er erweckt einen edlen Eindruck mit seinem geschwungenem Design und dem Silbereinsatz im Übergang zum Bedienfeld. Dazu lässt er sich auch noch sehr leiht bedienen. Mit zwei Druckknöpfen weiß man intuitiv was man machen muss. Ein etwas Längeres gedrückt halten des Plus-Knopfes starten den Athos in der ersten Stufe. Durch Plus (oder Minus) lassen sich nun die weiteren Programme ausprobieren. Ich finde es wirklich gut, das man vor und zurück wechseln kann. So vermeidet man unnötiges Durchklicken, wenn man seine Lieblingsstufe mal verdrückt hat.

Preisleistung:
Den hübschen Vibrator könnt ihr in drei verschiedenen Farben erhalten. Nämlich in Schwarz, Rosa und Lila. Für 32,95 € könnt ihr in euch bei Shots kaufen. Damit gehört er eindeutig zu den günstigeren Modellen, was ich angesichts der Batterieladung auch angemessen finde. Ich finde es letztlich immer schade, wenn der Motor batteriebetrieben ist und auf einen Akku verzichtet. Das kostet auf Dauer letztlich auch immer wieder etwas Geld, zumal sich Batterie auch über Zeit von selbst entladen, wenn man sie in den Spielzeugen lässt. Und ich finde es doch sehr unerotisch vor dem Spaß dann erst mal noch Batterien jedes Mal einlegen zu müssen. Daher finde ich den Preis sehr gut und nicht zu überzogen.

AThos 3

Weiterempfehlung:
Der Athos fühlt sich während der Benutzung sehr gut an und hat auch eine ausgewogene Auswahl an Programmen. Seine gute Handhabbarkeit und intuitives Bedienungsdesign überzeugen schnell. Ich kann ihn daher nur empfehlen, auch wenn mich der Batteriebetrieb stört. Egal ob man gerade erst mit dem Gebrauch von Liebesspielzeugen anfängt, oder schon einige ausprobiert hat lohnt er sich. Durch seine Form lässt er sich gut den individuellen Bedürfnissen anpassen du vielfältig einsetzten. Nicht zu vergessen, dass er auch noch sehr Preiswert ist für seine Leistung. Ein solider Vibrator, der hält was er verspricht. Von mir gibt es daher 9/10 Punkten.

Eure Lady Bluebird