Passion 2018 – Seite der Besucher

Wer sucht der findet und auf der Passion Messe gab es nicht nur einiges an Schätzen zu finden, sondern auch Horizont erweiterndes Material und Neues zu entdecken. Bei Kleidung für jeden Stil bei unglaublicher Materialvielfalt angefangen bis hin zu Toys und Zubehör für jeden Typ.

Über die Messe
Auf zwei Etagen aufgeteilt gab es laut Pressemappe über 112 Aussteller zu bewundern, Workshopkurse zu besuchen und auf 2 Bühnen extravagante Shows  aus Bondage, einer Menge Latexmode, Lust und Leidenschaft. Wer sich in der Szene auskennt hat sich hier mit Sicherheit sehr gut aufgehoben gefühlt und ist auf vielen Ebenen auf seine Kosten gekommen. Angefangen bei den 6 Spielzimmern von z.B. HBSM, BDSM-Lustrefugium und MTC Fetish Manufacture für kleine und große Keller bis hin zu Testvorführungen der verschiedenen Aussteller von Peitsche bis Rohrstock. Ich hatte die Möglichkeit mit vielen der Standbesitzer persönlich zu sprechen und genaueres über deren Angebote, Produkte und kreative Ideenwelt zu erfahren. Vertreten waren unter anderem Aussteller wie „Whips by Wolf“ oder „Fesselnde Wohnideen“. Sie haben mir mit Ihrer kompetenten Beratung, von soft bis hart, zur Seite gestanden und sich die individuelle Zeit genommen Ihre Produkte vorzustellen und sind auf Anwendungsmöglichkeiten und grundlegende Sicherheitshinweise zur Technik eingegangen.

Ein paar Aussteller im Überblick
Whips by Wolf beispielsweise haben einen breit gefächerten Pool an Peitschen in allen nur erdenklichen Farben und Ausführungen. Trotz allem muss nichts von der, wohl bemerkt handgefertigten, Stange gekauft werden, alle Produkte können auch individuell angefertigt werden und kaum ein Anliegen ist nicht umsetzbar. Mit ein wenig Wartezeit liefert die in Holland ansässige Firma Euren einzigartigen Leder-oder Metallwunsch nach Hause. Vor Ort hatten wir die Möglichkeit mit den Materialien auf Tuchfühlung zu gehen und für Neueinsteiger kann die Vielfalt der schon sehr überraschend sein. Jedes Produkt ist in seiner Verarbeitung so einzigartig, dass man sich im Klaren darüber sein sollte was genau man möchte. Vom leichten Reizen bis hin zu lustvollen Striemen. Auch die Anwendung will erprobt sein und einfach aus dem Handgelenk klingt tatsächlich simpler als es sein kann. Mit etwas Übung und Rhythmus wird Euch das jedoch bald gelingen.

Wer auf schweres Gerät mit einem kleinen Twist steht, sollte sich unbedingt einmal bei „Fesselnde Wohnideen“ umschauen. Besonders faszinierend war ein wundervoll gearbeiteter Garderobenständer, festmontiert an der Wand und aus edlem Holz. Ihr fragt Euch vielleicht, ob ich nicht doch auf der Baumarktmesse war? Nein, wir wurden selbst überrascht, mit ein paar Handgriffen wurde die geschmackvolle Wandgarderobe zu einem Andreaskreuz. Offen da und doch so gut unter aller Augen versteckt. Wer sich noch das nötige BDSM-Spielzeug besorgen wollte, wurde auch hier fündig.  handgearbeitete Bambusstäbe, Holzpeitschen mit dem gewissen Kick und das alles von bester Qualität. Ein flacher Bambusstab mit breiter Kante zog sofort unsere Aufmerksamkeit auf sich und da probieren über studieren geht musste einer meiner Pressekollegen bereitwillig seinen Arm zur Verfügung stellen. Dieser Stab gibt einem nicht nur eine Option, denn durch die breite Kante kann man hier den zu empfindenden Schmerz individuell festlegen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und individuelle Designanfragen werden gerne umgesetzt.
Meinem Kollegen ist im Übrigen nichts passiert. 😉

Workshops
Ein weiteres Highlight der Passion Messe war das Workshop-Programm, welches von erotischer Fotografie und Pain Play bis hin zu Tüddeln für „Anfänger – Seile am Körper“ reichte. Wobei ich noch anmerken möchte, dass viele Workshop-Veranstalter sich nicht zurückgemeldet haben. Man musste sich selbst via E-Mail für die Workshop anmelden (diese waren übrigens kostenpflichtig). Ich finde es ehrlich gesagt sehr unhöflich sich gar nicht zurückzumelden, selbst wenn es nur eine Absage sein sollte. Viele der Kurse waren nämlich sehr schnell schon voll belegt. Ich weiß, dass die Veranstalter der Passion Messe dafür nichts können, trotzdem war das eine teilweise sehr frustrierende Erfahrung. Trotz der nicht ausreichenden Beschilderung für die Workshops war es uns möglich am letzteren der aufgeführten Workshops teilzunehmen und während der zweistündigen Lehrstunde viele Basics von Andrea Schwark von „Dirty Crate“ zu erfahren.
Viele der Teilnehmer waren wirklich Anfänger und nach einer kleinen Vorlstellungsrunde ging es gleich an wichtige Basics, No-Go´s und Sicherheitshinweise.
Selbst wenn man sich nicht in der BDSM Szene bewegt und einfach nur für sich zuhause neue Dinge ausprobieren möchte, kann ein kleines Fesselspiel ob nun für Aktive oder Passive seinen Reiz haben. Für manche ist der Umgangen mit Seilen vielleicht eine ferne Welt, für andere die bereits damit in Berührung gekommen sind, wie zum Beispiel Andrea ein Leben voller Kunst und Leidenschaft. Mit einer Leidenschaft die so hart und gebieterisch sein kann und doch so hingebungsvoll. Hier gehört absolutes Vertrauen und eine direkte Kommunikation mit zum Spiel. Wie gehen die einfachsten Knoten und wie wende ich sie an?

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Quelle: http://www.datenschlag.org/howto/gebrauchsbondage/index2.html

Ein einfacher Knoten zum selbst-fesseln.

Achtet bei allen Fesselspielen immer darauf keine wichtigen Arterien, die Halsschlagader oder die Pulsadern abzuschnüren. Sollten eurem Partner Gliedmaßen einschlafen oder er sich unwohl fühlen haltet immer einen Seilschneider parat. Nur weil es ein simpler Knoten ist, heißt das noch nicht, dass ihr oder euer Partner euch daraus befreien könnt oder dieser Knoten sich nicht doch als sehr effektiv erweist. Manchmal nicht lange fackeln, sondern schneiden. Euer Partner oder auch ihr als passiver Part müsst nichts ertragen, was sich nicht gut anfühlt, schon gar nicht, wenn es um eure Gesundheit oder die eures Partners geht.

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Ein Seil-Cutter als Beispiel. Ich kann euch nur empfehlen euch einen zuzulegen!

Das richtige Seil
Während des Workshops haben Andrea und ihre Partnerin alle Materialien herum gehen lassen und so auch die verschiedenen Seile. Hier ist besonders entscheidend, was genau ihr mit eurem Seil machen möchtet; Jute, Hanfs, Baumwolle etc. Hier kommt es nicht nur auf das Aussehen an, Baumwollseile zum Beispiel werdet ihr in jeder erdenklichen Farbe finden, es ist jedoch auch die Funktionalität entscheidend. Wollt ihr Fesselspiele am Boden der der Luft?

Baumwollseile erhaltet ihr in zwei Varianten
Mit und ohne Seele. Was ganz schlicht bedeutet, ob das Seil einen Kern aus fest zusammen gewobener Wolle hat oder nicht. Hier obliegt es eurer persönlichen Präferenz, was fühlt sich für euch oder euren Partner besser an? Hier ein wichtiger Hinweis! Baumwollseile dürft ihr niemals für Spiele in der Luft verwenden, die Knoten können sich durch die Belastung schnell fest in das Material ziehen und nicht nur die Schlaufen drastisch verengen, sondern ihr habt keine Chance mehr diese Knoten zu lösen. Dies bedeutet wiederum schneiden! Selbst wenn euch das bei einem Spiel am Boden passieren sollte, probiert nicht lange herum befreit euren Partner zügig. Wie Andrea so treffend sagte: Ein Seil könnt ihr immer kaufen, aber keinen neuen Partner
Hinweis: Benutzt niemals Nylonseile. Nicht nur, dass die Knoten höchstwahrscheinlich nicht halten und man sich leicht an dem Material Verbrennungen zuziehen kann, es ist schlicht weg nicht für´s Bondage geeignet. Sollten eure Knoten halten, dann bekommt ihr sie nie wieder auf. Kauft alle Seile bitte direkt bei vernünftigen Seiten oder direkt bei Messen wie der Passion bei einem Aussteller. Der Bergsteigerladen ist hier nicht die richtige Adresse!

Kommunikation
Achtet auf euren Partner, hat er Durst oder muss er sich kurz ausruhen? Man möchte gar nicht glauben, was ein Körperbondage für eine lange Zeit in Anspruch nehmen kann. Liegen die Seile richtig oder wo platziert ihr eure Knoten. Nehmt euch immer genug Zeit und setzt euch niemals unter Druck zum Beispiel eine Zeitvorgabe zu erfüllen. Das Kaffeekränzchen mit der Freundin oder der Abend mit den Jungs sollte heute nicht mehr anstehen.
Zu viel möchte ich natürlich aber auch nicht vorne weg nehmen, denn ein Schnupperkurs bei Andrea lohnt sich für jeden, der sich mit diesem Thema anfängt zu beschäftigen oder einfach mal ein paar Basics wissen möchte. Ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen, denn für einen Einstieg war sie wirklich eine wundervolle Lehrmeisterin und eine tolle Begleitung durch den Kurs, in dem sie uns mit Witz und Ernsthaftigkeit ihre Liebe für Bondage näher gebracht hat.

Abschlussworte zur Messe selbst
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Passion definitiv einen Besuch wert ist. Ein paar Abstriche gibt es jedoch. Wer alles erleben und einen guten Rundumblick über die Aussteller, die Workshops und die Autogramm- und Interviewstunden gewinnen möchte sollte sich überlegen an mindestens zwei der drei Tage anwesend zu sein. Der Eintrittspreis lag an den beiden Haupttagen (Freitag und Samstag) bei jeweils 20€ und am letzten Tag (Sonntag – halber Tag) bei 15€. Die Messeveranstalter haben ein nicht sonderlich großzügiges Rabattpaket für alle drei Tage angeboten, welches bei 50€ lag. Nach unserer Erfahrung nach zweieinhalb Tagen auf der Passion war verwaltungstechnisch eher durchwachsen. Der auf der Internetseite verfügbare Lageplan (möglicherweise nicht aktualisiert) kam nicht ganz hin und wir haben teilweise die Veranstalter die eingezeichnet waren nicht gefunden, obwohl die Passion sich lediglich auf zwei Stockwerke einer Halle beschränkte. Es wirkte alles sehr gedrängt und manchmal war die Trennung der Aussteller nicht klar zu erkennen.

Gerne hätten wir euch auch über die Passion Night berichtet, jedoch waren bereits alle Karten ausverkauft und für uns kein Platz mehr. Um ehrlich zu sein, hatte ich den Veranstalter direkt angefragt, als ich akkreditiert wurde, ob wir die Passion Nightbesuchen dürfen. (Also mehr als rechtzeitig) Allerdings kam bei der Begrüßung die Ansage, er hätte mir keine E-Mail zukommen lassen können, weil es nicht funktioniert hat. Um hier kurz einzuhaken, ich hatte bereits von ihm eine Bestätigungsmail für den Messebesuch bekommen. Daher frage ich mich, wieso die andere nach ‚mehrmaligem‘  Senden nie ankam.
Hier möchte ich auch noch anmerken, dass die Party bereits um 19:00 Uhr am Samstagabend stattfand und somit direkt in die Ausstellungszeit gefallen ist. Organisatorisch bin ich davon nicht überzeugt und auch nach Rücksprache mit einigen der Aussteller mit denen ich bereits in Zusammenarbeit stehe war der Veranstaltungsaufbau, wie der gesamte Ablauf über die drei Tage hinweg ziemlich chaotisch. Vor der Kulisse jedoch bekommt man dies als reiner Besucher jedoch nicht wirklich mit.

Mit Sicherheit sind wir als Berliner durch unsere Messe und die vielen Optionen die sich in der Hauptstadt bieten etwas verwöhnt, jedoch haben wir etwas mehr von der Veranstaltungsplanung und deren Umsetzung erwartet die etwas unstrukturiert wirkte. Nicht zuletzt mussten wir feststellen, dass es vor Ort extra ein kleines Restaurant gab. Sie boten dort auch mehrere Gerichte an, was aber nicht unbedingt für den kleinen Geldbeutel gedacht war. Vielleicht liegt das an mir, da ich oft nicht einsehe viel für essen zu bezahlen, aber 3 Königsbergerklopse mit etwas Soße und Kartoffeln für etwas über 10 € finde ich sehr happig. Trotzdem war das essen genießbar und tat nach einem langen Tag auf der Messe mehr als gut. Aber genau da zeigte sich für uns Berliner das nächste Problem. Nur vier Gerichte zur Auswahl zu haben über den ganzen Tag hinweg plus das Problem, dass man eventuell nicht alles davon isst waren eher… schmälernd. Die Messe selbst lag nach unserem erachten absolut nicht Zentral, so dass wir in der Nähe auch nicht hätten kurz etwas essen gehen. Daher fanden wir es ein bisschen enttäuschend bzw. einfach schade. Ich weiß auch, dass nicht jeder in der Intention hingeht alles zu erkunden, Gespräche mit Ausstellern zu führen und eigentlich die Zeit immer zu knapp bemessen ist. Dennoch gibt es immer wieder Menschen und auch Leute von der Presse bei denen dies zutrifft. Dahingehend fanden wir die Lösung mit dem Essen etwas unzureichend.

Nun, das war erst mal der grobe Überblick von uns und ich hoffe ihr versteht, dass uns die Messe auch durchaus gefallen hat, aber leider gab es genau so organisatorische Mängel die leider stark auffielen. Ich möchte euch allerdings ermöglichen, noch die Seite der Aussteller zu betrachten. Denn diese Medaille hat wirklich viele Seiten. Auch wenn wir uns auf der Messe verpasst haben, hat Peter von Shibaku mir seine Erfahrungen schriftlich zukommen lassen:

Hier geht es weiter zur Seite de Aussteller

Passion 2018 – Seite der Aussteller

Sicht der Aussteller
Ich habe zurzeit sehr eng mit Peter Wettstein, dem Autor der Shibaku Bücher, gearbeitet. Sowohl vor, währen und auch nach der Messe standen wir im stetigem Austausch zueinander. Daher möchte ich trotz all meiner eignen und von ihm unabhängigen Erfahrungen auch gerne die andere Seite präsentieren. Ich war selber sehr gespannt. Wer weiß, vielleicht stehe ich irgendwann auf der anderen Seite und warte bei meinem Stand auf euch. Daher fand ich es sehr interessant, mir anzuhören, wie es von den Ausstellern empfunden wird. Deswegen gebe ich nun Peter die Bühne und bedanke mich herzlichst für die Möglichkeit, seine Meinung hier mitteilen zu dürfen.           

Der Einstieg in das Messegeschäft          
Es gibt Shibaku ja noch nicht so lange. Das bedeutet, dass man uns noch nicht wirklich kennt und wir uns bemühen und beweisen müssen. Das ist für mich zwar mühsam aber doch verständlich. Etwas schwierig finde ich, dass die, „die schon länger hier sind“ das Gefühl haben, wir wollen ihnen etwas wegnehmen. (Klar wollte ich in der Fessel-Szene Fuß fassen, aber niemandem etwas wegnehmen und Heute habe ich meine eigene, am Fesseln neu interessierte Fangemeinde:) Das habe ich in der Schweizer Fessel-Szene so empfunden und an den Messen erlebt. So war es für uns nicht möglich, an der BoundCon auch nur ein Bild an einer Wand aufzuhängen… Ein Glück war es, dass Matthias Grimme meine Bücher super fand und mir bei Nicole von Eufory die Möglichkeit gab, einen Podest mit meinen Büchern zu liefern. So kam ich 2015 zum ersten Mal an die BoundCon. Auch im nächsten Jahr hatte ich keine Chance auf einen Platz. Da hat Michael vom Baumwollseil (mein bester Wiederverkäufer) vier Quadratmeter für mich gemietet. So waren wir wieder dabei.
Den ersten eigenen Messe-Stand haben wir im selben Jahr (2016) an der BoFeWo gehabt und ab dem folgenden Jahr waren wir auch an der BoundCon als Shibaku fest vertreten.

Übergang zur Passion
Dieses Jahr wurden wir von verschiedenen Ausstellern auf die Passion in Hamburg aufmerksam gemacht. Es sei eine Ausstellung, welche großes Potential habe und die Veranstalter bemühen sich um einiges mehr als andere. Zudem findet die Masse kurz vor Weihnachten statt und ist auf die nördlichen Länder und den englischen Sprachraum ausgerichtet. Das klingt wirklich super. Denn für Weihnachten habe ich die aufwendig von Hand gebundene Ausgabe im Angebot und für den englisch sprechenden Kunden die englische Ausgabe meiner Bücher. Das waren für mich die beiden Gründe, als Aussteller zuzusagen. Denn der Preis für den Stand-Platz ist teurer und der Weg nach Hamburg über 950 Kilometer lang, was ziemlich unverhältnismäßig ist. Da muss schon einiges verkauft werden.

Einige meiner Erfahrungen mit dem Veranstalter
Vom Veranstalter würde uns gesagt, dass speziell der englisch sprechende Kunde erreicht werden soll und das Weihnachtsgeschäft für uns interessant sein könnte. Die Messe wird  auch zweisprachig geführt werden. Vom Veranstalter wurden wir gebeten, für die Passion auch Werbung zu machen. Das habe ich gemacht und nach einem etwas größeren Werbebanner für die Shibaku-Homepage gefragt. Diesen habe ich auch erhalten. Als ich den Veranstalter darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Passion-Homepage am Computer und auf Mobilgeräten absolut nicht funktioniert, wurde der Internetauftritt etwas optimiert.

Werbung und Abmachungen
Das vom Veranstalter gelieferte Werbematerial wurde zuerst an die falsche Adresse geliefert, worauf ich gesagt habe ich werde es dort abholen. Dann haben sie es mir noch einmal geliefert, was unnötig war. Zudem wurden die Poster mit Gummis so eng eingepackt, dass sie total zerknittert und unbrauchbar in der Kartonbox ankamen. Für die Facebook-Beiträge von der Passion wurden wir gebeten, Bilder und Texte zu senden. Das habe ich gemacht. Leider wurde von der Passion kein Beitrag über uns erstellt und Shibaku mit keinem Wort erwähnt. Als wir den Standplan erhielten, stand da geschrieben, dass es noch Änderungen geben kann. Da wir hauptsächlich von Kleider-Anbietern umgeben waren, habe ich nach der Möglichkeit einer Umplatzierung gefragt. Das war leider nicht möglich. Als ich dann an der Messe mit einigen Ausstellern gesprochen habe, wurde mir gesagt, dass teilweise größere Standplätze als bestellt vergeben wurden. Es hätte locker irgendwo ein anderer Platz gegeben. Auch die 400 Brötchen, die der Veranstalter für die Aussteller jeden Morgen “geschmiert“ hat, sahen genauso aus… Geschmiert und etwas unappetitlich. Oder die Party-Tickets, die für Aussteller noch an der Messe verfügbar sein sollten waren nur am ersten Tag noch vorhanden und danach ausverkauft.

Im Kontakt mit den Veranstaltern:         
Der Veranstalter hat sich während der Messe nie gezeigt und gefragt, ob alles in Ordnung sei. Bis am letzten Tag, als Sie mit dem neuen Anmeldeformular an unseren Stand kam und fragte, ob wir das nächste Mal wieder kommen wollen. Da habe ich Ihr gesagt, dass einiges nicht so war wie angekündigt. Das wollte Sie absolut nicht so sehen. Auf meine Kritik, es seien kaum englisch sprechende Besucher anwesend gewesen, sagte Sie mir, dass Sie sehr viel englisch sprechen musste, was Sie absolut nicht gerne macht. Es hatte Ihrer Ansicht nach sehr viele englisch sprechende Besucher – Die haben sich einfach nicht für unsere Produkte interessiert. Ich habe aber alle Taschenbücher in Deutsch verkauft und musste am letzten Tag noch Bestellungen aufschreiben. Auf die Frage nach dem Aussteller-Mix hat Sie mir gesagt, dass die ganze Ausstellung sehr abwechslungsreich angeordnet worden sei und dass einigen Ausstellern weniger Platz gegeben wurde um das abwechslungsreiche Konzept zu erhalten. Als ich Ihr gesagt habe, dass wir von Textilanbietern umgeben seien, hat Sie gesagt es sei die gesamte Ausstellung total abwechslungsreich und nicht so wie ich es sehe. Ich kann mit solchen Leuten nicht kommunizieren und habe dann das Gespräch abgebrochen.

Sicht von anderen Ausstellern
In Gesprächen mit einigen Ausstellern habe ich erfahren, dass es nicht so war wie vom Veranstalter behauptet wurde.
– Auch bei anderen Anbietern wurde kaum ein englisch sprechender Kunde bedient.
– Es waren zu viele Aussteller, die um die Kunden werben mussten.
– Die Ansage des Veranstalters, er hätte über 50% mehr Karten im Vorverkauf verkauft, hat einige Aussteller dazu veranlasst einen Mittarbeiter zusätzlich mitzunehmen was die Ausgaben erhöht hat aber nicht so war.
– Die Aktionsfläche im Untergeschoss mit den Domina-Interviews hat angeblich niemanden interessiert.
– Die Bühne im Obergeschoss war so platziert, dass bei einer Show die Leute kaum durchgehen konnten.
– … Es gibt noch einige weitere Aussagen von Ausstellern, die mit dem Ablauf nicht zufrieden waren.

Abschlussworte
Ich habe wie an jeder Messe auch an der Passion Bücher gebunden, wovon ich in Hamburg keines verkauft habe. In der Zwischenzeit habe ich online alle verkauft… Es liegt also nicht an meinen Produkten. Hamburg ist nicht München. So, nun habe ich genug gemeckert. Es kann auch für uns nicht immer alles nur positiv verlaufen. Das gehört zum Leben und das ist gut so.
Wirklich schade finde ich, dass diese Veranstalter so resistent auf Anregungen und Kritik sind. Das sagen viele Aussteller. Ich habe auch an Dietmar von der BoFeWo geschrieben und dann nichts mehr gehört… Die haben irgendwie das Gefühl, wir müssten dankbar sein das sie so eine Veranstaltung auf die Beine stellen. Aber wenn die Aussteller nicht mehr kommen, dann bleiben auch die Besucher aus und dann ist bald Schluss.

Meine Abschlussworte:
Nun meine Lieben, danke das ihr euch die Zeit genommen habt sowohl Peters, als auch meinen Bericht zur Passion Messe 2018 zu lesen. Ich bin wirklich traurig darüber, dass sie insgesamt so negativ ins Gewicht fällt… aber ihr wisst, wie wichtig mir eine ehrliche Meinung ist. Insgesamt möchte ich einfach glauben, dass die Kritiken irgendwo doch nachträglich gehört und angenommen wurden und es dieses Jahr eventuell angepasst wird. Falls ich die Passion hier nach noch mal besuchen darf, bin ich gespannt auf dieses Jahr und würde auch gerne wieder darüber berichten. Falls ich nicht hin darf, sagt das für mich einiges über die Messe aus. Aber bleiben wir gespannt und schauen was und das Jahr bringen mag. ich möchte den Veranstaltern dennoch für den Besuch im letzten Jahr danken. Es ist schon beeindruckend, was zwei Menschen für eine Community auf die Beine stellen können. Es fehlt einfach noch der Feinschliff.

Eure Lady Bluebird, Kollegen und Peter

Wer es verpasst hat, hier gelangt ihr zum ersten Teil: Passion 2018 – Seite der Besucher

Shibaku 1 – Basis und Grundlagen

Warum Shibaku? Ein Perfektionist hinter einem Buch
Peter Wettstein hat sich etwas zum Ziel gesetzt, und zwar ein Buch zu schreiben, das genau das hergibt, was er damals nicht gefunden hat. Lange Zeit hat er sich über das Thema Bondage und die damit verbundene Kunst des japanischen Fesselns befasst. Doch musste er feststellen, dass es als Neuling schwierig ist, etwas zum Lernen und Verstehen zu finden. Die Informationen sind zahlreich und oft überfordernd. Egal ob verwirrende Anleitungen, Videos oder ähnliches. Wie soll man herausfinden was gut und vor allem sicher ist? Aus diesem Gedanken heraus kam es zu einer großen Zusammenballung von Informationen und dem Besuch erstes ersten Workshop. So entstand aus dem vielem Wissen Stück für Stück das jetzige Buch Shibaku.

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– Peter Wettstein

Als ich das erste Mal ein Stück Seil in den Händen hielt, wusste ich noch nicht, dass ich mich eines Tages mit dem Binden von Büchern befassen würde. Es dauerte über zwei Jahre, bis das erste Buch fertiggestellt war. In dieser Zeit habe ich mein Wissen über das Binden von Personen erweitert und vertieft. Es wurde viel gefesselt, dann das erlernte Wissen zusammengetragen, dann analysiert, dann aufgezeichnet, dann ein Buch gebunden und dann wieder gefesselt So entstand das erste, von Hand gebundene Buch über das Binden von Personen.

Übersicht und Kapitel
Bei Shibaku handelt es sich  theoretisch um ein sehr fein ausgearbeitete Fachbuch, aber es verzichtet auf das Gefühl von langen und unverständlichen Textpassagen. Es ist wirklich gut verständlich geschrieben. Der Leser bekommt, wie der Untertitel es auch verspricht, auch eine gute Grundlagenkenntnis über das Fesseln. Peter Wettstein erklärt in seinem Buch, wie der interessierte Beginer sich Stück für Stück mit dem Thema vertäut machen kann. Entsprechend sind auch die Kapitel  strukturiert. Es beginnt mit einer angenehmenen Einleitung zum Thema “was ist Shibaku überhaupt, wo kommt es her und wie kam es zu dem Buch und dessen Aufbau“. Ich war anfangs über die Kürze der einzelnen Kapitel irritiert. Aber Peter  hat wunderbar die wichtigsten Informationen auf den Punkt gebracht. Als Leser bekommt nicht das Gefühl, dass unwichtige Sachen übersprungen wurden, um alles kurzzuhalten. Hier weiß jemand wie mit Worten umgegangen wird und seine Informationen gut vermittelt. Wissensdurstige Beginner sind hier genau am rechten Fleck. Da sich die einzelnen Kapitel noch weiter unterteilen, wird das Gesuchte schnell gefunden.

Nach der Einleitung befasst sich das nächste große Kapitel mit dem Seil an sich, gefolgt von einer kleinen Knotenlehre und Sicherheitshinweisen. Ich hatte wirklich große Sorge, dass ich hier nur Bahnhof verstehe. Ich bin seit vielen Jahren passiv, also als Gefesselte. Zwar habe ich auch in der passiven Rolle einiges gelernt, allerdings habe ich oft mehr genossen als gelernt. Daher war das Gebiet für mich auch relativ neu. Ich habe schon öfters Menschen über Knoten reden hören aber kaum etwas davon verstanden.. Ein Halber Schlag hier, ein Überhandknoten da, eine einfach Schlinge zur Erweiterung oder auch ein Palstek wie bei den Bergsteigern. Nun Ich wusste wirklich nichts darüber. Aber lasst mich euch beruhigen. Durch die wunderbaren Bilder wird jede Anleitung Schritt für Schritt dargestellt. Und ohne Übung ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich habe mich also hingesetzt, mein Seil in der einen Hand, das Buch neben mir auf dem Boden und einfach vieles ausprobiert und nachgemacht. Ich war wirklich überrascht, wie leicht es mir fällt den Schritten zu folgen und sie zu verstehen. Und so steigert sich das Buch von Kapitel zu Kapitel.

Jetzt wo wir schon viele wichtige Grundlagen gelernt haben, müssen wir natürlich auch noch wissen, wie wir die verschiedene Techniken überhaupt einsetzten sollen. Denn Knotenbinden ist zwar schön und gut, aber wir müssen ja auch wissen, wie wir das zu unserem Vorteil nutzen und was wir alles mit dem Seil anstellen können. Anbinden an Gegenständen, Seilverlängerungen bis zu Verzierungselementen mit dem übrig gebliebenem Seil erklärt Peter alles, was wir wissen müssen, bis wir dann zu den angeleiteten Fesselungen kommen. Auch wenn ich es schon erwähnt habe, muss ich hier noch mal sagen, wie grandios die Bilderanleitungen sind. Egal um welche Fesselung und um welchen Körperbereich es sich handelt, jeder kann den dargestellten Schritten problemlos folgen.. Wirklich gut finde ich auch, dass vieles aus dem Buch auch alleine ausprobiert werden kann. Hierbei ist die Karada (ein sogenanntes Seilkleid, was man gut unter oder auch über der Kleidung tragen kann) nicht so einfach alleine umzusetzen, dennoch ist Vieles alleine möglich – Aber Vorsicht, es könnte niemand da sein der helfen könnte.

In den nächsten beiden Kapitel befasst sich das Buch nun explizit mit Ober- und Unterkörperfesselungen mit oder ohne körperliche Einschränkungen. Ein sehr spannendes Thema wie ich finde. Auch hier gibt es teilweise Fesselungen, die alleine ausprobiert und geübt werden können.

Das letzte Kapitel heißt ‘Fessel-Tipps – mit Seil gebunden was nun? ‘. Ich finde dieses Kapitel unglaublich anregend. Denn ich glaube wirklich, dass gerade viele Anfänger sich darüber keine Gedanken machen. Wieso Fesseln wir eigentlich, was wollen wir fesseln und wozu? Und was machen wir, wenn wir damit fertig sind? Und genau diese Fragen soll das letzte Kapitel abschließend beantworten.

Feedback
Ich bin wirklich angetan von dem Shibaku Buch. Es eignet sich wirklich gut für alle, die sich selbst noch erfinden möchten, sich neu in diese Umgebung wagen wollen oder ihr wissen vertiefen möchten. Vorrang hat hier die Sicherheit und das Lernen von der richtigen Anwendung, sodass eine tiefe Verbindung zwischen dem Fessler und seinem Modell überhaupt möglich wird. Wer schon etwas weiter ist, keine Sorge. Peter hat bereits ein zweites Buch geschrieben, für all diejenigen, die nicht mehr nur die Basics lernen müssen. Jedes Kapitel ist zwar untergliedert, allerdings bietet das Buch kein direktes Inhaltsverzeichnis. Das finde ich ein bisschen schade, aber es stört nicht wirklich, da auf jeder Seite oben steht, in welchem der Unterkapitel ich mich aktuell befinde. Mit ein bisschen Zeit wusste ich dann recht schnell, wo ich was finde.

Alles auf einen Blick
Wie bereits in dem Zitat von Peter erwähnt, befasst er sich nicht nur für Shibaku selbst mit Seilen. Er bietet seine Bücher auch in wunderschönen und selbst gebundenen Versionen an. Diese könnt ihr hier erhalten: www.Shibaku.ch

Shibaku 1 – Basis und Grundlagen
2. Auflage: 2017, von Peter Wettstein
Seitenanzahl: 176, über 500 Illustrationen und mehr als 100 Schritt für Schritt Anleitungen
In Deutsch und englisch erhältlich
ISBN (Deutsch) 978-3-9524407-2-8
ISBN (Englisch) 978-3-9524407-7-3
Taschenbuch Version Preis: 35 CHF, ca. 31 EUR
Gebundene Version Preis: 125 CHF, ca. 110, 50 EUR

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Shibaku 2 – Takate-Kote und Oberkörper
Dieses Buch habe ich bisher noch nicht gelesen, aber ich halte euch diesbezüglich gerne auf dem Laufendem. Dieses ist ebenfalls in Deutsch und Englisch erhältlich
Seitenanzahl: 176, über 500 Illustrationen und mehr als 100 Schritt für Schritt Anleitungen
ISBN (Deutsch) 978-3-9524407-3-5
ISBN (Englisch) 978-3-9524407-5-9
Ausgabe 2. Auflage
Taschenbuch Version Preis: 35 CHF, ca. 31 EUR
Gebundene Version Preis: 125 CHF, ca. 110, 50 EUR

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Bei Fragen wendet euch doch einfach direkt an Peter. Hier kommt ihr zu seinem Kontakt: Peter

Weiterempfehlung:
Mir gefällt der Stil in dem das Buch geschrieben wurde wirklich sehr. Es ist allgemein leicht verständlich und verzichtet auf unnötig komplizierte Fachsprache. Dennoch bekommt der Leser die Chance einiges zu lernen. Also rein verbal gesehen. Durch die vielen Anleitungen weiß sich jeder schnell selber zu helfen und wird von Kapitel zu Kapitel mehr in die Materie geleitet. Ich habe nun schon einiges selbst probiert und bin begeistert. Wie erwähnt eignet es sich auch wirklich für diejenigen, die sich mit dem Thema noch kein bisschen befasst haben, aber dies gerne in Angriff nehmen möchten. Was auch stark deutlich wird, ist der Unterschied zur allgemeinen BDSM Szene. Es erweckt auf keiner Seite den Eindruck, dass es sich um etwas aggressives, schädigendes oder ähnlich abstraktes handelt, Ich möchte die Szene selbst nicht schlecht reden, da ich mich als ein Teil dieser sehe, aber die Verbindung wird hier nicht hergestellt. Was ich als etwas wirklich Positives sehe. Es ist hier etwas Eigenständiges der eigenen Sexualität. Ein Nachschlagewerk, eine Fachliteratur zum Lernen und wachsen. Egal ob für sich selbst oder als Paar. Es wird im ersten Shibaku Teil auf viele verschiedene und auch sehr relevante Seiten des Stils eingegangen und wie man mit diesem im Allgemeinen umgehen kann. Der Leser merkt bei jeder Seite, dass dieses Buch mit Liebe, Hingabe und Respekt geschrieben wurde. Ich finde auch die Idee wirklich schön, dass Thema in der Herstellung mit einzubringen und die Bücher auch selbst gebunden angeboten werden. Dort merkt man natürlich noch mal mehr, wie viel Leidenschaft dahinter steckt. Es wird auch deutlich, wie viel Vertrauen es braucht um sich einander hinzugeben, sich zu kennen und Gefahren rechtzeitig zu deuten. Der Gesamteindruck ist einfach stimmig und beleuchtet alles Wichtige. Ich habe mich in das Buch verliebt und kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen. Daher kann ich es euch nur wärmstens empfehlen und kann nur 10/10 Punkten vergeben für dieses kleine Meisterwerk.

Eure Bluebird

Venus 2018

Heute gibt es einen Erfahrungsbericht vom lieben Krümel zu seiner aller ersten Venus Messe. Ich kann euch natürlich viel erzählen, aber dachte, es ist eher mal was anderes und spannend, zu erfahren wie es einem Neuling ergeht. denn in diese Situation kann ich mich als Jahre lange Venus-Besucherin nur schwer zurückversetzten. zumal ich ja auch aus ganz anderer Motivation damals hin ging. Daher lasst euch überraschen wie sein ersten mal dort war und vielleicht inspiriert es ja auch ebenfalls dort nächstes Jahr vorbei zu schauen. Los geht’s:

Meine Vorerfahrung
Die Venusmesse 2018 ist vorüber und mir als ein wahrhaftes Spektakel in Erinnerung geblieben. Die Gespräche Firmen und neuen Partnern haben Spaß gemacht, neue Kontakte konnten geknüpft und sogar die ein oder andere nette Bekanntschaft gemacht werden. Ein voller Erfolg also.
Doch zu sagen, dass ich wusste was mich erwartet, wäre glatt gelogen. Denn als Neuling in der Welt der Erotik sind mir solche geballten Zusammenkünfte all ihrer Facetten bisher nur durch Informationsmedien in Erscheinung getreten. Und sind wir mal ehrlich, wenn man sich durch das Fernsehen versucht, über die Venus als Unerfahrener Mensch eine Meinung zu bilden, bleibt vor allem eines hängen: Striptease, nackte Haut und Männer, die den Frauen der Life Shows zujubeln.
Doch das die Venus aus dem richtigen Blickwinkel noch so viel mehr zu bieten hat, geht dabei leider sehr schnell unter. Denn so wie andere Messen ist auch die Venus zu einem großen Teil dazu da, Platz für Produkthersteller zu bieten, welche die neuesten Innovationen unter die Leute bringen wollen. Und genau das war das Kind, das ich mit Bluebird am Schopf packen wollte und so habe ich mich völlig unvoreingenommen gemeinsam mit Ihr direkt ins Getümmel gestürzt.

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Hier ein paar unserer Lieblingsbilder der Venus 2018


Die Messe

Das Gelände der Messe war in drei Bereiche eingeteilt. Vom Eingang aus auf der rechten Seite war der Hauptausstellungsraum für Produktneuheiten aus der großen Welt der Toys. Nach vorne ging es zum Fetischbereich und links entlang kam man zu den Life Shows, den Ständen mit den 3D-Brillen u.ä. sowie zur großen Bühne.
Den größten Teil der Zeit haben wir uns natürlich bei den Toys aufgehalten. Auch wenn es laut einigen Erfahrungsberichten hier diesmal etwas kleiner ausgefallen sein soll, als in den vergangenen Jahren, so gab es hier trotzdem eine Menge zu entdecken. Neben den üblichen Verbesserungen von bereits vorhandenen Ideen und Modellen, stachen hier vor allem die beiden Stände von LELO und MYSTIM hervor und das nicht bloß, weil sie direkt im Eingangsbereich die extravaganteste Aufmachung hochgefahren haben. Gerade der „F1s“ von LELO ist mir besonders in Erinnerung geblieben und stellt den Prototypen eines neuen Masturbators für Männer dar, welcher ähnlich wie der „SONA“ mit Schallwellen arbeiten und mit etwas technischer Affinität sogar Spielereien wie das steuern eines Autos in einem Rennspiel per „Joystick“ zulassen soll ;). Hier bin ich definitiv noch gespannt, wie das am Ende funktionieren wird!

Zum Toy-Bericht des Sonas kommt ihr hier -> Sona Cruise von Lelo
Zum Bericht über die schönsten Fesseln der Welt kommt ihr so: Fesselutensilien von Black Swan Designz

Außerdem waren die Hersteller für Lebensechte Sexpuppen dieses Jahr sehr präsent. Gleich mehrere europäische und auch asiatische Hersteller haben sich diesmal auf die Venus gesellt und ihre schönsten Exemplare aufgereiht.
Wir wuselten uns also von Stand zu Stand durch den Raum und konnten neben sehr erfolgreichen Gesprächen mit den Vertretern der Firmen und viele gute Gespräche führen. So war die Venus nicht bloß für Bluebird ein voller Erfolg sondern konnte auch mich auf persönlicher Ebene sehr bereichern.
Der Fetischbereich war eine ganze Ecke kleiner und mit einer kleineren Bühne als die im Showbereich ausgestattet. Die Firmen boten hier viele Handgemachte qualitativ hochwertige Waren an. Lack, Leder, Gerte, Halsbänder, Masken – hier fand man wirklich alles um glücklich zu werden, wenn man darauf steht. Mein persönlicher Fall war das meiste jedoch noch nie und großartig neues war nicht zu finden, weswegen ich mich hier auch nur sehr kurz aufgehalten habe. Trotzdem war es nicht uninteressant, hier mal etwas herum zu schlendern. Die Designs sind nämlich wie immer sehr eindrucks- und liebevoll gestaltet. Wirklich ein Hingucker!
Bereich mit der Nummer 3 war für Liveshows vorgesehen, man hierdurch zur großen Live-Bühne. Nachdem ich hier in Cowboy-Manier einen gekonnten Ritt auf dem großen Rodeo-Phallus vollführen durfte (welcher mich am Ende trotzdem in das Luftkissen geschleudert hat), sind wir auch hier mal durch die Reihen gelaufen, hatten nach dem langen Aufenthalt jedoch nicht mehr viel Muße um auch bei den Interaktiven Ständen mitzuwirken.

Fazit:
Ich war sehr überrascht, wie gut man hier doch auf eine witzige und ungezwungene Art und Weise seine Zeit verbringen konnte. Die Menschen waren offen und fröhlich und es gab für mich als Laien viel zu entdecken. Das Spektakel hat im Endeffekt sogar so viel Spaß gemacht, dass ich mich jetzt schon auf das nächste Jahr freue.
Außerdem kann ich den Toy-Bereich definitiv auch jedem Pärchen mal ans Herz legen, das vielleicht mal etwas neues in ihrem Schlafzimmer haben wollen. Die Auswahl ist groß und es ist wirklich für jeden Bedarf etwas dabei – und wo kann man sich besser einen Überblick verschaffen, als hier auf der Venus?

Euer Krümel

Fesselset, Collier und Oberschenkelfesseln von Black Swan Designz

Fesseln ist schick. Das macht Black Swan Designz mit ihrer neuen Fessel-Kollektion sehr deutlich. Die in weißem Echt-Leder gehaltenen Fesseln für alle Körperbereiche, nämlich Hand- und Fußgelenke, sowie Oberschenkel und Hals, überzeugen durch Passgenauigkeit und geschmackvollen Stil. Ich durfte sie und ihr Konzept auf der Venus 2018 kennenlernen. Bald könnt ihr unter meinen Partner mehr über ihren Werdegang erfahren. Zunächst möchte ich aber über die allgemeinen Beschaffenheit der Produkte reden und anschließend mich mit ihnen einzeln Befassen.

Verpackung:
Egal was ich von Black Swan Designz kauft, kommt in einer wunderschönen Verpackung an. Jede Verpackung kommt in einem sanften Cremeweiß an und hat an den Seiten die Farbe des inneren Bezugs der Fesseln. Oben ist das Logo imprägniert und rundet den schlichten aber doch sehr edlen Look ab. In dem schönen Karton befinden sich dann die Produkte in passgenauem Schaumstoffbett, sodass man sie dort immer wieder verstauen kann. Es ist also nicht nur schöne Ware, die ankommt, sondern auch gleich noch eine hübsche Aufbewahrungsmöglichkeit.

BSD Fessel verpackung

Black Swan DesignZ hat sich zum Ziel gesetzt, das „fesselnde“ Liebesspiel aus dem Verborgenen zu holen. Wir sind der Überzeugung, dass Accessoires für ein abwechslungsreiches, sinnliches, aufregendes Erleben auch einen Anspruch an Qualität und Design formulieren – als Fashionelement und als „Schmuckstück“.

Geruchs- und Gefühlstest:
Das Leder ist nach dem Auspacken noch recht steif, wie üblich für neues Leder. Das legt sich allerdings mit wiederholter Benutzung. Das ist wie Schuhe eintragen. Insgesamt fasst sich das Leder weich und geschmeidig an. Es ist nicht durch gefärbt, jedoch ist dies meckern auf hohem Niveau. Es macht für die Benutzung keinen Unterschied. Sie riechen auch angenehm nach Leder, was wie ich finde, nicht fehlen darf. Aber auch das verflüchtigt sich, umso länger sie an der Luft bleiben. Auf der Innenseite der Fesseln ist eine Lage aus „Funktionstextil“, also ein Stoff mit daruntergelegter, angenehm fester Polsterung. Hierbei handelt es sich vermutlich um einen Schaumstoff. Hierdurch sind die Fesseln sehr angenehm. Denn sie sind nicht zu weich, nicht zu fest und rutschen nicht. Weiterhin ist das Textil atmungsaktiv und wasserabweisend, was das Leder vor dem feucht werden schützen soll. Da es sich hier um echtes Leder handelt, ist es feuchtigkeitsempfindlich und würde sich unter dem Einfluss der diversen Körperflüssigkeiten, mit denen es beim Spielen in Verbindung kommt, auf Dauer stärker verformen und unangenehm werden. Da gerade bei intensivem Liebesspiel häufig geschwitzt wird, ist diese Idee sehr innovativ und angebracht. Zumindest kann ich aus Erfahrung sagen, dass vollgeschwitztes Leder sehr unangenehm auf Dauer riecht und vor allem kriegt man den Geruch nicht ohne weiteres wieder weg.

Qualität:
Befassen wir uns noch ein bisschen mehr mit der allgemeinen Qualität der Produkte. Jede fessel, egal welcher Art kommt immer mit einem Zusätzlichem Karabinerring (also zwei Handfesseln besitzen Beispielsweise zwei Karabinerringe). Die mitgelieferten Karabiner passen durch ihre runde Form sehr gut ins Konzept und nehmen diesem sonst sehr gewöhnlichen, fast derben Part von Fesseln ein wenig die Stillosigkeit, indem sie eine sehr übliche Form ersetzen. Problematisch ist hierbei leider, dass sie durch ihre kreisrunde Form nun nicht mehr so stabil auf Zugbelastungen sind wie normale Karabinerhaken. Hier ist also Vorsicht geboten, wenn mit viel Kraft an den Fesseln gezogen wird. Allerdings ist dies nur vorübergehend so. Black Swan Designz ist dies bereits aufgefallen und sie arbeiten gerade an einer Lösung dafür. Der Stil soll sich selbst treu bleiben, aber zukünftig wie die Schnalle aus eigener Feder stammen. Dafür können die anderen Metallteile bereits völlig überzeugen. Schnallen, D-Ringe und Nieten sind aus einem reißfesten und weniger spröden Material als sonst bei Fesseln dieser Art und Preiskategorie üblich. So wurden, wie eben angedeutet, die Schnallen Beispielweise eigens für diese Kollektion angefertigt. Dazu machen die Metallstücke, auch durch den Mattlack, einen sehr hochwertigen Eindruck. Da es sich hierbei nicht um das übliche Weißmetall handelt, sondern um Stahl, haben die Fesseln auch ein angenehmes Gewicht und sind nicht zu leicht. Hierbei handelt es sich um eine nickelfreie Legierung, das heißt auch Allergiker können beruhigt fesseln. Allgemein lassen sich die fesseln leicht ‚bedienen‘, nichts wackelt zu sehr, alles sitzt, wo es hingehört und auch die schnallen sind nicht versteift und lassen sich gut bewegen und befestigen.

Kollektionsübersicht
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Hand- und Fußfessel Set

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Anwendungsbereich und Inhalt: Wie vermutet dient dieses Fesselset der Fixierung von Hand- und Fußgelenken und daher für beides zwei Fesseln. Das Set beinhaltet des Weiteren noch vier Karabiner. So kann man beispielsweise beide Füße oder Hände aneinander befestigen oder auch noch Seile hinzunehmen und am D-Ring verschnüren. Egal ob man das nur als weiteren Befestigungsansatz nutzen möchte oder eventuell noch Bondage als schönes Accessoire anfügen möchte.
Farbe(n): Das Leder gibt es in zwei Farben, Cremeweiß (die Hauptfarbe) oder auch in Schwarz. Zusätzlich bieten sie noch verschiedene Innenfarben an für den besonderen Geschmack. Daher hab ihr hier folgende Auswahl; Cremeweiß-Schwarz, Cremeweiß-Nude, Cremeweiß-Rot, Schwarz-Lila, Schwarz-Rot und eine Spezial Edition in Cremeweiß-Blau
Größe und Gewicht: Medium. An der Hand beträgt der ideale Tragekomfort einen Umfang zwischen 17 und 19 cm. Am Fuß liegt der ideale Tragekomfort zwischen 21 und 23 cm. Insgesamt wiegt jede fessel ca. 60 g.
Preis: 159 € für die normalen Sets, dass Spezialset in Cremeweiß-Blau kostet 179 €.

Fazit: Dieses Fesselset ist wunderbar verarbeitet und sitzt wunderbar am Hand- bzw. Fußgelenken. Es ist sehr angenehm beim Tragen, hat ein gutes Gewicht und ist sehr stabil. Egal wie man sie einsetzten möchte, sie machen einiges her. Alleine der Look ist sehr edel. Dazu ist die Einstellung wirklich sehr angenehm. Man kann sie auch bei sehr dünnen Handgelenken fest justieren, ohne dass sie zu locker sitzen. Auch an etwas breiteren Gelenken sitzen sie gut (als Test musste ein Freund herhalten und ja sie passen auch unseren lieben Männern). Hier kann man wirklich nichts falsch machen. Übrigens müsst ihr euch nicht für ein Set entscheiden! Wenn ihr nur Handfesseln oder nur Fußfesseln erst mal braucht oder wollt, könnt ihr sie auch einzeln bestellen. Dafür müsst ihr nur dem Link folgen.
-> Fußfesseln in Schwarz-Rot oder Schwarz-Lila für je 98,90 €
-> Handfesseln in Schwarz-RotSchwarz-Rot oder Schwarz-Lila für je 89,90 €

Collier 

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Art und Anwendungsbereich: Dieses hübsche Collier kann den Hals von Frauen und Männern zieren. Mit seinem Aussehen stelle ich es mir allerdings bei Frauen etwas vornehmer vor. Zum einen hat es vorne einen alles sagenden O-Ring. Zum anderen gibt es extra noch an der Seite einen D-Ring. SO hat man die Option, wo man möchte, noch ein Seil, eine Leine, Kette oder sonstiges zu befestigen und das Spiel in die Tiefe gehen zu lassen.
Farbe(n): Das Leder gibt es in zwei Farben, Cremeweiß (die Hauptfarbe) oder auch in Schwarz. Zusätzlich bieten sie noch verschiedene Innenfarben an für den besonderen Geschmack. Daher hab ihr hier folgende Auswahl; Cremeweiß-SchwarzCremeweiß-Nude, Cremeweiß-Rot, Schwarz-Lila, Schwarz-Rot und eine Spezial Edition in Cremeweiß-Blau.
Größe: Ganz perfekt sitzt das Collier im Bereich von ca. 31 bis 33 cm. Ich würde sagen, dass ich einen recht schmalen Hals habe, denn meistens trage ich bei Halsbändern die Größe S. Aber auch dieses hier passt wie angegossen und bietet noch genügend Spielraum, um für jeden die angemessene Größe einstellen zu können. Durch das Echtleder ist es sehr strapazierfähig.
Preis: Die Colliers liegen bei 79 €, die Special Edition in Cremeweiß-Blau kostet 86,00 €.

Fazit: Das Collier sitzt sehr angenehm auf der Haut. Durch seinen dünne, aber angenehme Polsterung drückt nichts an den falschen stellen. Die Schnalle lässt sich leicht betätigen, sodass man auch ohne etwas sehen zu können, das Collier selber anlegen kann. Der Stoff fühlt sich angenehm samtig an und ist natürlich auch hier atmungsaktiv, sowie Wasser/Schweiß abweisend. Man kann es voller Stolz und selbstbewusst tragen. Ein wunderbares Accessoire, egal ob ihr ein Club Freunde seid, Swinger Fans oder zu Hause zu zweit seid.

Oberschenkelfessel

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Art und Anwendungsbereich: Kommen wir zu meinem absoluten Liebling der bisherigen Kollektion. Die lieblichen Oberschenkelfesseln, welche genau für das gemacht sind – den Oberschenkel zu fesseln. Wer sich jetzt fragt, was das soll, sollte unbedingt dran bleiben. Denn auch diese fessel hat ein unglaublich gutes Design. Denn manche von euch kennen es sicher: Man hat im Liegen den Partner gefesselt, dann will man einen Positionswechsel machen und alles ist locker und all die Arbeit umsonst. Oder man macht es extra fest und eigentlich ist es genauso doof, es ist so fest, der Gefesselte kann sich nun gar nicht mehr bewegen und man muss es lockern und irgendwie wieder von vorne anfangen. Hier nicht. Zum einen sorgen kleine Silikonnoppen dafür, dass sie Fessel nicht rutscht. Zum anderen ist sie extra konisch (also trichterartig) geformt und passt sich so dem Oberschenkel perfekt an. Kein verrutschen, kein abschnüren und kein von vorne anfangen mehr. Egal wie ihr euren Partner haben wollt: die Fessel bleibt. Natürlich sind hier auch wieder zwei Karabinerringe dabei und an jeder Fessel ein D-Ring um den Spaß bei Bedarf noch erweitern zu können.
Farbe(n): Bisher gibt es die Oberschenkelfesseln in vier Farbvarianten. Cremeweiß-Rot, Cremeweiß-Schwarz, Schwarz-Rot und Schwarz-Lila (wobei sich wie bisher die erste Farbe auf das äußere Leder bezieht).
Größe und Gewicht: Wirklich gut sitzt die Fessel bei einem Umfang von 53 bis 56 cm. Aber keine Sorge meine Lieben, meine Oberschenkel sind leider nicht die dünnsten und trotzdem passen sie. Zumal ihr nicht vergessen dürft, das der Oberschenkel recht lang ist. Ihr könnt in der Höhe variieren und so die Fessel perfekt anpassen. Hier sind die Fesseln mit 130 g die schwersten, was aber mich persönlich gar nicht stört. Im Gegenteil, ich finde es recht angenehm.
Preis: Die Oberschenkelfesseln (zwei im Set) erhaltet ihr für 149,00 €.

Fazit: Ein Traum wird wahr. Nun habe ich als gefesselter Part schon so einiges erlebt. Von abrutschenden Fesseln, zu engen Fesseln bis hin zu ‚oh nein schnell die Fessel muss ab, weil …‘. Aber diese Probleme werden alle hierbei wunderbar umgangen. Zumal sie wie bereits erwähnt auch eine wunderbare Ergänzung bieten. Eine wunderschöne Kombination von Oberschenkelfessel befestigt an Handgelenkfesseln macht ganz schön was her. Von daher könnt ihr euch hiermit einfach austoben ohne Einschränkungen.

Weiterempfehlung:
Ich bin mir sicher, ihr habt es bemerkt, aber ich habe mich verliebt. Ich könnte noch Stunden lang schwärmen, aber kommen wir zum Punkt. Mit den Fesselutensilien von Black Swan Designz schafft man sich keine billigen Alltagssachen an. Hier wurde geplant, geprüft und reichlich überlegt. Es geht nicht nur um Konkurrenz auf dem Markt, sondern um eine (R)evolution! Black Swan Designz bietet alles, was man braucht. Es ist kein arroganter Luxus, es wird auch klassisches Schwarz mit hell polierten Silber Nieten verzichtet. Es findet keine der klassischen Assoziationen zur ‚Dunklen‘ oder BDSM Szene statt. Sie bewahren Stil und Klasse. Dass sie so anders, hell und irgendwie auch farbenfroh designet sind, ist hier der absolute Gewinn. Dazu der atmungsaktive und wasser-/schweißabweisende Stoff und alles weitere was ihr schon wisst. Die einzige und winzige Kritik waren die Karabiner, aber das macht nun wirklich den Brei nicht heiß. Zumal eine neue Option schon in Arbeit ist und ich ohnehin ein Fan von Seilen bin. Was ich mir vielleicht für die Zukunft gewünscht hätte, wäre eine Reihe einer L Kollektion. Aus meiner Erfahrung hergibt es einige, sagen wir etwas füllige Menschen die diese Produkte lieben würden, aber sie zum Teil (hauptsächlich auf die Oberschenkelfesseln bezogen) nicht tragen könnten. Auch dafür ist kein langes Warten mehr nötig. Bereits gegen Anfang Dezember soll der Collier in einer zweiten Größe erscheinen (M-L) und auch die anderen Fesseln sollen noch in Größenvariationen erscheinen. Meines Erachtens sind die preis sehr gerechtfertigt. Hier weiß man wirklich für was mein sein Geld ausgegeben hat und ärgert sich nicht am Ende, wenn dann das Produkt ankommt. Hier ist langer Fesselspaß garantiert im edelsten Design. Wer hier nicht zugreift verpasst wirklich etwas ganz großes. Da wie gesagt die einzige Kritik wirklich eine Kleinigkeit (für mich war) gibt es von meiner Seite aus insgesamt für alle Produkte 10/10 Punkten. Wie bereits zu Anfang gesagt: fesseln ist schick.

Eure Bluebird