Shibaku 1 – Basis und Grundlagen

Warum Shibaku? Ein Perfektionist hinter einem Buch
Peter Wettstein hat sich etwas zum Ziel gesetzt, und zwar ein Buch zu schreiben, das genau das hergibt, was er damals nicht gefunden hat. Lange Zeit hat er sich über das Thema Bondage und die damit verbundene Kunst des japanischen Fesselns befasst. Doch musste er feststellen, dass es als Neuling schwierig ist, etwas zum Lernen und Verstehen zu finden. Die Informationen sind zahlreich und oft überfordernd. Egal ob verwirrende Anleitungen, Videos oder ähnliches. Wie soll man herausfinden was gut und vor allem sicher ist? Aus diesem Gedanken heraus kam es zu einer großen Zusammenballung von Informationen und dem Besuch erstes ersten Workshop. So entstand aus dem vielem Wissen Stück für Stück das jetzige Buch Shibaku.

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– Peter Wettstein

Als ich das erste Mal ein Stück Seil in den Händen hielt, wusste ich noch nicht, dass ich mich eines Tages mit dem Binden von Büchern befassen würde. Es dauerte über zwei Jahre, bis das erste Buch fertiggestellt war. In dieser Zeit habe ich mein Wissen über das Binden von Personen erweitert und vertieft. Es wurde viel gefesselt, dann das erlernte Wissen zusammengetragen, dann analysiert, dann aufgezeichnet, dann ein Buch gebunden und dann wieder gefesselt So entstand das erste, von Hand gebundene Buch über das Binden von Personen.

Übersicht und Kapitel
Bei Shibaku handelt es sich  theoretisch um ein sehr fein ausgearbeitete Fachbuch, aber es verzichtet auf das Gefühl von langen und unverständlichen Textpassagen. Es ist wirklich gut verständlich geschrieben. Der Leser bekommt, wie der Untertitel es auch verspricht, auch eine gute Grundlagenkenntnis über das Fesseln. Peter Wettstein erklärt in seinem Buch, wie der interessierte Beginer sich Stück für Stück mit dem Thema vertäut machen kann. Entsprechend sind auch die Kapitel  strukturiert. Es beginnt mit einer angenehmenen Einleitung zum Thema “was ist Shibaku überhaupt, wo kommt es her und wie kam es zu dem Buch und dessen Aufbau“. Ich war anfangs über die Kürze der einzelnen Kapitel irritiert. Aber Peter  hat wunderbar die wichtigsten Informationen auf den Punkt gebracht. Als Leser bekommt nicht das Gefühl, dass unwichtige Sachen übersprungen wurden, um alles kurzzuhalten. Hier weiß jemand wie mit Worten umgegangen wird und seine Informationen gut vermittelt. Wissensdurstige Beginner sind hier genau am rechten Fleck. Da sich die einzelnen Kapitel noch weiter unterteilen, wird das Gesuchte schnell gefunden.

Nach der Einleitung befasst sich das nächste große Kapitel mit dem Seil an sich, gefolgt von einer kleinen Knotenlehre und Sicherheitshinweisen. Ich hatte wirklich große Sorge, dass ich hier nur Bahnhof verstehe. Ich bin seit vielen Jahren passiv, also als Gefesselte. Zwar habe ich auch in der passiven Rolle einiges gelernt, allerdings habe ich oft mehr genossen als gelernt. Daher war das Gebiet für mich auch relativ neu. Ich habe schon öfters Menschen über Knoten reden hören aber kaum etwas davon verstanden.. Ein Halber Schlag hier, ein Überhandknoten da, eine einfach Schlinge zur Erweiterung oder auch ein Palstek wie bei den Bergsteigern. Nun Ich wusste wirklich nichts darüber. Aber lasst mich euch beruhigen. Durch die wunderbaren Bilder wird jede Anleitung Schritt für Schritt dargestellt. Und ohne Übung ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich habe mich also hingesetzt, mein Seil in der einen Hand, das Buch neben mir auf dem Boden und einfach vieles ausprobiert und nachgemacht. Ich war wirklich überrascht, wie leicht es mir fällt den Schritten zu folgen und sie zu verstehen. Und so steigert sich das Buch von Kapitel zu Kapitel.

Jetzt wo wir schon viele wichtige Grundlagen gelernt haben, müssen wir natürlich auch noch wissen, wie wir die verschiedene Techniken überhaupt einsetzten sollen. Denn Knotenbinden ist zwar schön und gut, aber wir müssen ja auch wissen, wie wir das zu unserem Vorteil nutzen und was wir alles mit dem Seil anstellen können. Anbinden an Gegenständen, Seilverlängerungen bis zu Verzierungselementen mit dem übrig gebliebenem Seil erklärt Peter alles, was wir wissen müssen, bis wir dann zu den angeleiteten Fesselungen kommen. Auch wenn ich es schon erwähnt habe, muss ich hier noch mal sagen, wie grandios die Bilderanleitungen sind. Egal um welche Fesselung und um welchen Körperbereich es sich handelt, jeder kann den dargestellten Schritten problemlos folgen.. Wirklich gut finde ich auch, dass vieles aus dem Buch auch alleine ausprobiert werden kann. Hierbei ist die Karada (ein sogenanntes Seilkleid, was man gut unter oder auch über der Kleidung tragen kann) nicht so einfach alleine umzusetzen, dennoch ist Vieles alleine möglich – Aber Vorsicht, es könnte niemand da sein der helfen könnte.

In den nächsten beiden Kapitel befasst sich das Buch nun explizit mit Ober- und Unterkörperfesselungen mit oder ohne körperliche Einschränkungen. Ein sehr spannendes Thema wie ich finde. Auch hier gibt es teilweise Fesselungen, die alleine ausprobiert und geübt werden können.

Das letzte Kapitel heißt ‘Fessel-Tipps – mit Seil gebunden was nun? ‘. Ich finde dieses Kapitel unglaublich anregend. Denn ich glaube wirklich, dass gerade viele Anfänger sich darüber keine Gedanken machen. Wieso Fesseln wir eigentlich, was wollen wir fesseln und wozu? Und was machen wir, wenn wir damit fertig sind? Und genau diese Fragen soll das letzte Kapitel abschließend beantworten.

Feedback
Ich bin wirklich angetan von dem Shibaku Buch. Es eignet sich wirklich gut für alle, die sich selbst noch erfinden möchten, sich neu in diese Umgebung wagen wollen oder ihr wissen vertiefen möchten. Vorrang hat hier die Sicherheit und das Lernen von der richtigen Anwendung, sodass eine tiefe Verbindung zwischen dem Fessler und seinem Modell überhaupt möglich wird. Wer schon etwas weiter ist, keine Sorge. Peter hat bereits ein zweites Buch geschrieben, für all diejenigen, die nicht mehr nur die Basics lernen müssen. Jedes Kapitel ist zwar untergliedert, allerdings bietet das Buch kein direktes Inhaltsverzeichnis. Das finde ich ein bisschen schade, aber es stört nicht wirklich, da auf jeder Seite oben steht, in welchem der Unterkapitel ich mich aktuell befinde. Mit ein bisschen Zeit wusste ich dann recht schnell, wo ich was finde.

Alles auf einen Blick
Wie bereits in dem Zitat von Peter erwähnt, befasst er sich nicht nur für Shibaku selbst mit Seilen. Er bietet seine Bücher auch in wunderschönen und selbst gebundenen Versionen an. Diese könnt ihr hier erhalten: www.Shibaku.ch

Shibaku 1 – Basis und Grundlagen
2. Auflage: 2017, von Peter Wettstein
Seitenanzahl: 176, über 500 Illustrationen und mehr als 100 Schritt für Schritt Anleitungen
In Deutsch und englisch erhältlich
ISBN (Deutsch) 978-3-9524407-2-8
ISBN (Englisch) 978-3-9524407-7-3
Taschenbuch Version Preis: 35 CHF, ca. 31 EUR
Gebundene Version Preis: 125 CHF, ca. 110, 50 EUR

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Shibaku 2 – Takate-Kote und Oberkörper
Dieses Buch habe ich bisher noch nicht gelesen, aber ich halte euch diesbezüglich gerne auf dem Laufendem. Dieses ist ebenfalls in Deutsch und Englisch erhältlich
Seitenanzahl: 176, über 500 Illustrationen und mehr als 100 Schritt für Schritt Anleitungen
ISBN (Deutsch) 978-3-9524407-3-5
ISBN (Englisch) 978-3-9524407-5-9
Ausgabe 2. Auflage
Taschenbuch Version Preis: 35 CHF, ca. 31 EUR
Gebundene Version Preis: 125 CHF, ca. 110, 50 EUR

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Bei Fragen wendet euch doch einfach direkt an Peter. Hier kommt ihr zu seinem Kontakt: Peter

Weiterempfehlung:
Mir gefällt der Stil in dem das Buch geschrieben wurde wirklich sehr. Es ist allgemein leicht verständlich und verzichtet auf unnötig komplizierte Fachsprache. Dennoch bekommt der Leser die Chance einiges zu lernen. Also rein verbal gesehen. Durch die vielen Anleitungen weiß sich jeder schnell selber zu helfen und wird von Kapitel zu Kapitel mehr in die Materie geleitet. Ich habe nun schon einiges selbst probiert und bin begeistert. Wie erwähnt eignet es sich auch wirklich für diejenigen, die sich mit dem Thema noch kein bisschen befasst haben, aber dies gerne in Angriff nehmen möchten. Was auch stark deutlich wird, ist der Unterschied zur allgemeinen BDSM Szene. Es erweckt auf keiner Seite den Eindruck, dass es sich um etwas aggressives, schädigendes oder ähnlich abstraktes handelt, Ich möchte die Szene selbst nicht schlecht reden, da ich mich als ein Teil dieser sehe, aber die Verbindung wird hier nicht hergestellt. Was ich als etwas wirklich Positives sehe. Es ist hier etwas Eigenständiges der eigenen Sexualität. Ein Nachschlagewerk, eine Fachliteratur zum Lernen und wachsen. Egal ob für sich selbst oder als Paar. Es wird im ersten Shibaku Teil auf viele verschiedene und auch sehr relevante Seiten des Stils eingegangen und wie man mit diesem im Allgemeinen umgehen kann. Der Leser merkt bei jeder Seite, dass dieses Buch mit Liebe, Hingabe und Respekt geschrieben wurde. Ich finde auch die Idee wirklich schön, dass Thema in der Herstellung mit einzubringen und die Bücher auch selbst gebunden angeboten werden. Dort merkt man natürlich noch mal mehr, wie viel Leidenschaft dahinter steckt. Es wird auch deutlich, wie viel Vertrauen es braucht um sich einander hinzugeben, sich zu kennen und Gefahren rechtzeitig zu deuten. Der Gesamteindruck ist einfach stimmig und beleuchtet alles Wichtige. Ich habe mich in das Buch verliebt und kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen. Daher kann ich es euch nur wärmstens empfehlen und kann nur 10/10 Punkten vergeben für dieses kleine Meisterwerk.

Eure Bluebird

Spreizstange mit verschließbaren Ledermanschetten

Heute habe ich mal wieder etwas ganz anderes für euch. Kein Vibrator, Dildo oder Ähnliches, sondern eine Spreizstange mit verschließbaren Ledermanschetten von MEO. Ich möchte euch ein bisschen über die Stange selbst erzählen, was man damit so anstellen kann und wie das Testen war. Bestimmt habt ihr schon mit bekommen, dass ich der BDSM Szene nicht abgeneigt bin, aber mich auch nicht zum Hardcore Kern dazu zähle. So habe ich euch beispielsweise schon etwas über einen Bondage Workshop berichtet oder ein Anfänger Fesselset und Bondage Gurte von Vunovu. Das was in meiner Sammlung jedoch lange gefehlt hat war eine Spreizstange. Das Wunderbare an der MEO Webseite ist, dass ein jedes Herz hier höher schlägt bei der großen Auswahl.

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Wofür eine Spreizstange überhaupt gut?
Wer sich in dem Bereich nicht auskennt oder vielleicht noch generell keine Vorstellung hat, was so eine Spreizstange ist, solle aufmerksam weiter lesen. Die Spreizstange hat ihren eigenen Namen zum Ziel, nämlich etwas zu spreizen. Aber nicht etwa hinsichtlich des Penis oder der Vagina. Dabei bezieht man sich vorwiegend auf Beine und Hände/Arme. Die meisten Spreizstangen bestehen aus Holt oder Metall und haben an den Enden Löcher, Ösen oder Manschetten um beispielsweise Handgelenke oder Fußgelenke zu fixieren. Oft gibt es noch weitere Schnallen, um weitere Fesselutensilien befestigen zu können (Bspw. Seile). Bei meiner Spreizstange von MEO handelt es sich um ein Modell aus Edelstahl mit jeweils einer Fußfessel aus Leder auf jeder Seite. Hierbei handelt es sich nicht um eine einstellbare Spreizstange, was sowohl Vorteile, als auch Nachteile hat. Der größte Nachteil ist wohl, dass man sie nicht im Spreizgrad anpassen kann. Ein großer Vorteil davon ist dafür, dass man ein massives Konstrukt hat und keine Sorge vor auseinanderbrechenden oder instabilen Einzelteilen haben muss. Dafür muss man dann einfach beim Kauf überlegen, welche der von MEO angebotenen vier Größen man haben möchte. Dabei solltet ihr vor allem darauf achten, für was ihr sie verwenden möchtet, denn nicht alle können einen Spagat.

Gefühlstest:
Wie zuvor erwähnt besteht die Spreizstange aus solidem Edelstahl und ist daher ein kühles Material, was hierbei nicht stört. Sie hält alles stabil und fest. Sie ist auch recht leicht, da sie innen hohl ist und auf unnötige Verzierungen oder Verschraubungen verzichtet wurde. Die Manschetten sitzen in ihrer Halterung an den Enden recht fest, was sie etwas unflexibler macht. Dennoch sind sie sehr gut und weich gepolstert, lassen sich individuell einstellen und haben eine große Besonderheit. Bei dem typischen Schnallenverschluss hat man die Möglichkeit, die Fesseln abzuschließen hierfür kann ein normales Vorhängeschloss genutzt werden oder das digitale Selfbondage Zeitschloss MEOBOND. Dieses dient dazu, sich erst nach einer bestimmten, vorher eingestellten Zeit, zu öffnen (maximal 1000 Stunden). Ein sehr interessantes Schloss, bei dem man aber sich selbst oder den Partner gut einschätzen sollte. Die Fesseln lassen sich gut justieren uns sitzen sowohl an Hand- und Fußgelenken sehr angenehm. Meine Spreizstange ist 75 cm lang und lässt sich für beide Fesselungen gut benutzen. Der Abstand ist recht angenehm. Bei den Armen lässt es sich gut tragen und bei den Beinen kann es je nach Benutzung sehr anstrengend werden, was ja aber auch nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss. MEO gibt zwar keine Belastungstoleranz an, was bei der Spreizstange aber keines Wegs nötig ist. Sie ist offensichtlich so designet, dass man sie nicht zum Aufhängen benutzen sollte. Die Qualität ist wirklich angemessen für das Produkt. Alle Nieten sind fest, es gibt keine Schweißnähte, die unter Belastung überstrapaziert werden könnten und die Schrauben lassen sich nicht ohne weiteres verstellen oder ähnliches. Allgemein gesagt ist die Spreizstange eine wirklich runde Sache, da nirgendwo eine Gefahr bzw. ein Verletzungsrisiko besteht. Was mir zusätzlich gut gefällt, ist das sie nicht lackiert ist. Man hat den normalen Metalllook, welcher nicht extra schwarz überzogen wurde. Es reicht aus, dass die fesseln aus schwarzem Leder bestehen. So kann nichts abplatzen, es entstehen nicht so schnell kleine Kratzer und ihr hübscher Anblick bleibt bewahrt, auch nach mehrfacher Benutzung. Zumal ich die Option schön finde, es nicht nur bei der Spreizstange zu belassen. Durch die kleinen Metallringe an den Fesseln kann man beispielsweise von unten nach oben noch mit Bondageseilen arbeiten und den Anblick des gefesselten Partners noch verfeinern. Die Manschetten selbst lassen sich bis zu ca. 14 cm verstellen, was meinem Erachten nach völlig ausreicht. So sind sie weder zu eng, noch zu locker und können sowohl an die Fuß- oder Hangelenke angepasst werden. Eine Befreiung, wenn man erst mal gefesselt ist, ist hierbei ohne Hilfe nicht so einfach möglich. Also erfüllt sie ihren Zweck vollkommen.

 

Links ->             Vorhängeschloss                                                            MEOBOND

Anwendungsmöglichkeiten:
Es gibt vielerlei Einsatzmöglichkeiten für Spreizstangen. Besonders häufig werden sie aber mit der BDSM-Szene in Verbindung gesetzt, was aber nicht zwangsweise zusammen gehören muss. Die Beine des Partners sollten fest fixiert werden, sodass sie sich nicht einfach wieder schließen lassen. Dabei kann der gefesselte liegen oder auch stehen, beides hat seine Reize. Besonders ansehnlich ist es, wenn die Spreizstange (nicht zwangsweise um das ganze Körpergewicht zu halten) noch nach oben hin fest gemacht wird. So kann der gefesselte Partner sich dabei mehr entspannen und der andere Partner hat einen wunderschönen freien Anblick vor sich. Also letztlich profitieren beide davon. Trotzdem ist eine Abwechslung auch schön, egal ob Beine, Arme, im Stehen oder im Liegen. Eurer Fantasie sind nur wenig Grenzen gesetzt und die Spielmöglichkeiten vielfältig. Umso breiter die Stange, umso breiter sind natürlich die Beine auch gespreizt. Damit geht auch der Handlungsspielraum einher. Je nach Bedarf bietet MEO vier Modelle mit jeweils 25 cm Sprüngen an. Von 75 cm, 100 cm, 125 cm und 150 cm. Je nachdem was ihr wollt und wie bewandert ihr sei, solltet ihr ein bisschen darauf achten, welchen Abstand ihr nehmt. Mir haben die 75 cm für den Anfang gut zugesagt und waren ein guter Start.
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Preisleistung und Weiterempfehlung:

Für eine ausgefeilte Bondagesession mit hängen ist die Spreizstange nicht geeignet und auch nicht gedacht. Aber für alles andere eignet sie sich wunderbar. Egal ob man sich im BDSM Bereich befindet, ihn erkunden will oder völlig losgelöst von der Szene Erfahrungen sammeln will, hier kann man alles ausprobieren. Die Manschetten zum Fesseln sind wunderbar verarbeitet und auch aus echtem Leder. Die Stange selbst lässt kaum einen Wunsch offen und das Gesamtpaket passt einfach perfekt. Handling und Verarbeitung stimmen einfach und der Preis ist dafür legitim. Die Spreizstange hat einen Preis von 119,00 € was zwar im höheren Preissegment liegt, aber hier hinsichtlich der Qualität gerechtfertigt ist. Es ist keine Kleinigkeit, sondern eher was Besonderes. Von daher gibt es hier die volle Bewertung mit 10/10 Punkten. Die meisten Fesselliebhaber werden wissen, dass vieles aus dem Bereich recht teuer ist. Trotzdem rentiert sich nicht immer alles, was viel kostet. Das ist meistens nicht nur ärgerlich, sondern kann bei schlechter Qualität auch gefährlich werden. Keiner möchte sich während einer Session verletzten. Egal ob durch scharfe Kanten am Metall oder ähnliches. Aber hier ist die Stange jeden Cent wert. Vor allem braucht man keine Vorkenntnisse um hiermit Spaß zu haben. Von daher lasst euch verwöhnen, egal ob mit einem schönen Anblick oder mit entspannten, aufgehängten Beinen.

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Eure Bluebird

Lederfessel Rot mit Grau sind erotisch

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Vor einer Weile kam bei mir ein recht großes Paket von guela an. Dort drin waren zwei schöne, schwarze, edel aussehende Schachteln mit Metallverschluss und zwei hübschen Produkten. Sogar niedliche Bonbons zum Essen in Herzform und Visitenkarten des Shops waren beigelegt. In einer der ersten Box befand sich unser heutiges Produkt; Lederfesseln a la guela.

Gefühlstest:
Das Leder fasst sich sehr angenehm an. Ich meine sehr angenehm. Normalerweise sind Toys aus Leder relativ hart und unnachgiebig und müssen erst „eingearbeitet“ werden. Nicht so diese Handgelenkfesseln, sie schmiegen sich wunderbar angenehm an die Haut an, sind weich und flexibel, ohne jedoch an Stabilität einzubüßen. Die Streifen, die genutzt werden um die Fessel festzubinden sind angenehm lang, wodurch man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, was das binden von Knoten, oder einbauen von Zierden, oder Schleifen angeht.Verspieltes_38_4

Maße und Material:
Die Fesseln sind aus sehr angenehmen Leder in zwei Farben (helles Bordeaux und braun). Das Leder hat eine Dicke von ca. 3 mm, hieraus sind zwei Lagen, eine rot, eine braun mit der Innenseite aufeinander genietet. Dies sind die breiten Teile der Handfesseln, die um die Handgelenke gelegt werden. An diesen sind an jeder Seite jeweils zwei schmale rote Lederstreifen eingearbeitet, die ca. 5 mm breit sind und ca. 40 cm lang. Diese werden genutzt um die Fesseln anzulegen und festzubinden.

Anwendung:
An beiden Handgelenkstücken sind außen jeweils ein messingfarbener Ring unter einem Stück rotem Leder angebracht. An diesen wird das Verbindungsstück befestigt, das das ganze erst zur Fessel macht. Das Verbindungsstück besteht aus einer üblichen Chromstahlkette, die in Rundringen endet, an welchen wiederum rote Lederstücke angebracht sind um die Kette mit den Karabinern zu verbinden. Mit diesen Karabinern wird das Verbindungsstück sehr einfach und intuitiv an den Handgelenkstücken angebracht. Die Kette macht einen stabilen Eindruck, sollte jedoch nicht allzu starken Belastungen ausgesetzt werden. Das Verbindungsstück wirkt etwas lang, ca. 50 cm. Man kann dies allerdings reduzieren, indem man die Kette mit dem Karabiner jeweils abwechselnd durch einen der Ringe an den Handgelenkstücken zieht. Man merkt also, es wird an jeden und jedes mögliche Spiel gedacht. Allgemein dienen die Fesseln, der Befestigung an den Handgelenken/Fußgelenken 😉 Wer gerne mehr über Fesselungen erfahren möchte, kann in meinem Bericht zum Bondage Kursnachlesen.

Qualität:
Die Verarbeitung der Fesseln ist insgesamt gut, jedoch teilweise etwas unsauber. Die breiten Stücke sind etwas schief aufeinander genietet und das Leder ist leicht fusselig, was jedoch dem Material geschuldet ist und dem gesamten Look kein Abbruch tut. In der Lederverarbeitung werden die Schnittkanten üblicherweise nachgemalt und abgerundet um dem ganzen Stück die „Kantigkeit“ zu nehmen. Die Kanten wirken hier leider nicht abgerundet, was jedoch nur auffällt, wenn man sich mit Lederverarbeitung auseinandergesetzt hat. Dies ist allerdings meckern auf hohem Niveau und wird nur bei sehr genauem Hinschauen deutlich. Als jemand, der sich extra für den Bericht einen Freund für ein erkennendes Auge gefragt hat muss ich ehrlich sagen, dass ich keine Makel oder Auffälligkeiten gesehen habe.
Abgesehen hiervon sehen die Fesseln mit dem dunkleren Braunton und zarten Rot in Kombination mit den anthrazit-, silber-, und messing-farbenen Nieten sehr geschmackvoll aus und sind, trotz der glänzenden Metallteile recht zurückhaltend.

Modelle:
Bei guela gibt es unter der Rubrik ‚Fesseln‘ zwei verschiedene Grundmodelle. Einmal eine, welche primär aus dünnen Lederschnüren und Metall besteht und jene, die ich euch heute vorstelle. Von den Lederfesseln gibt mehreren Variationen, sowohl hinsichtlich der Farben, als auch der Nietenanordnung, welche jede einen individuellen Namen tragen. So heißen meine erwählten mit vollem Namen des Models: Lederfessel rot mit grau sind erotisch. Ich finde die Idee der Namensgebung sehr niedlich. Zuerst die Beschreibung des Artikels (Lederfessel), dann dir Farbe (rot und grau) und der individuellen Kurzbeschreibung (sind erotisch). Meine haben dieselben Farben, nur umgekehrt. So ist die Namensgebung durch die ganze Seite gezogen. Sehr geschmackvoll wie ich finde. Aber zurück zum Thema. guela bietet eine große Auswahl in jeder Rubrik, so dass es für jeden das Besondere gibt.

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Weiterempfehlung:
Insgesamt mag ich die Handgelenkfessel sehr gerne. Das angenehme Leder in geschmackvollen Farben in Kombination mit der angenehm schweren und stabilen Kette machen diese Fessel zu einem in meinen Augen nicht nur Zierde, sondern auch strapazierfähiges Toy, was mir gerade im Bereich der Fesselungen sehr gut gefällt. Sie lassen sich wunderbar in ein Vorspiel oder das direkte Liebesspiel integrieren und fühlen sich wunderbar beim Tragen an. Die Lederfesseln kosten stolze 97 €, was aber mit etwas Hintergrundwissen mehr als gerechtfertigt ist. Denn alle guela Produkte sind in ihrer Qualität sehr überzeugend, sind 100% made in Östereich und jede Stück ist eine besondere Einzelanfertigung, daher hier nichts in großer Massenproduktion von Maschinen gefertigt wird. Ganz im Gegenteil. Hier weiß man wer dahinter steckt und mir gefallen nicht nur die fesseln. Wer etwas möchte, über dass er sich lange freuen kann und auch lange Spaß mit den Produkten haben möchte, sollte die Chance nicht verpassen. Den ‚Fesseln‘ war nur einer von acht spannenden Menüpunkten im Shop. Wer mehr erfahren möchte, sollte unbedingt vorbei schauen. Von mir gibt es eine Satte 10/10, den alle angemerkten Mini-Kritiken waren für mich nicht ersichtlich und da man eine 9.5 aufrundet bleibt es bei der 10.

Eure Bluebird

Einen besonderen Dank an L.T., welcher mir mit dem Review durch sein Hintergrundwissen geholfen hat.

Bondage-Set und Fesselgurte

Ich habe ein paar hübsche Sachen von Vunovu erhalten. Und genau diese möchte ich euch heute vorstellen. Zu einen handelt es sich um ein 7-teiliges lila Bondage-Setund zum anderen um Fesselgurte. Da beides thematisch so gut zusammen passt, kriegt ihr heute alles zusammen. Ich liste euch die Sachen im Einzelnen auf und erzähle euch alles Wissenswerte darüber. Fangen wir an.

Hand- und Fußfesseln
Material- und Gefühlstest: Die Hand- und Fußfesseln kommen in einem attraktiven Leder-Design und sind weich gefüttert. Durch eine Metallkette mit Karabinerhaken können sie voneinander gelöst werden und somit auch alternativ zur Fesselung genutzt werden. Die Manschetten selbst sind gut verarbeitet und weisen keine merkwürdigen oder losen Nähte auf und sitze durch die weiche Fütterung auch sehr angenehm. Es ist sehr praktisch, dass man sie in der Größe verstellen kann und sie so jedem passen sollte, egal ob derjenige es etwas enger oder lockerer mag. Ihr Design ist gut ausgearbeitet. Sie bestehen aus Metall (für die Ketten), Polyacryl und Polyurethan. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Flexibilität und Belastbarkeit. Ich hatte keine Sorge, dass irgendetwas reißt, kaputtgeht oder aufspringt. Nun gut, zum kompletten aufhängen würde ich sie persönlich nicht benutzen (da solltet ihr lieber richtige Bondage seile nutzen) aber für eine kleine Fesselung reichen sie bei weitem und sind auch noch ein echter Hingucker.
Anwendungsmöglichkeiten: Wie ihr bestimmt schon vermutet habt, lasen sich hiermit Hände und Füße fesseln. Allerdings sind eurer Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt. Egal ob ihr nur eine Hand fesselt und die andere Manschette zum Beispiel am Bettpfosten fest macht, beide verbindet und ein Handgelenk und ein Fußgelenk fesselt oder ganz klassisch beide Hände und beide Füße zusammen. Hier könnt ihr mit Absprache eures Partners (und festsetzten eurer Grenzen) alles ausprobieren, worauf ihr Lust habt.

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Fazit: Ich fand Fesselspiele schon immer spannend und finde, dass Manschetten eine schöne alternative zu Seilen sind. Egal ob man selbst dominieren möchte oder dominiert werden will, diese Hand- und Fußfesseln sind einfach wunderbar. Sie sind qualitativ sehr gut und schön verarbeitet. Da beide natürlich im gleichen Stil sind, schmücken sie den Partner und sind ein tolles Accessoire für euer Liebesspiel.

Gag/Mundknebel
Material- und Gefühlstest: Das nächste ist ein hübscher Gag, auch Mundknebel genannt. Dieser besteht aus Metall, Plastik und Polyurethan. Er hat eine Gesamtlänge von 650 mm und eine Breite von 45 mm. Das Halteband wird um den Kopf gelegt und ist Größenverstellbar durch mehrere Ösen und einer Metalllasche. Der Ball selbst ist ein einfacher Plastikball mit Löchern. Was ich für eine gute Entscheidung halte. Es gibt zwar mehrere Vollmassive Gagbälle, die den Zweck erfüllen, dass sich der angesammelte Speichel nicht im Ball wiederfindet, aber entsprechend auch nicht richtig ‘abfließen‘ kann. Daher mag ich diese Variante deutlich mehr, aber das muss jeder für ich herausfinden.

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Anwendungsmöglichkeiten: Ein Gag hat den einfachen Zweck, den Mund des Trägers, zu knebeln. Durch ihn sind nur noch geringfügig Laute möglich und es schmückt den Partner ungemein. Abgesehen vom Speichelfluss ermöglichen die Löcher das Atmen durch den Mund, achtet aber trotzdem bei solchen Abenteuer immer auf euren Partner. Am besten vereinbart ihr sicherheitshalber ein Code Wort/Zeichen oder Laut.
Fazit: Ich fand den Gag sehr schön, auch wenn das Plastik nicht so hochwertig ist, wie manch andere Materialien. Es reicht jedoch für den Zweck völlig aus. Mit so einer sicheren Variante kann sich jeder an ein Knebelspiel heranwagen, ohne Sorgen haben zu müssen. Erträgt sich recht angenehm, da er weder zu groß, noch zu klein ist.

Halsleine
Material- und Gefühlstest: Die ein Meter lange Leine hat am Ende einen Karabinerhaken aus Metall und kann mit dem dazugehörigen Halsband verbunden werden. Dieses besteht, wie die Fesseln, aus Metall, Polyacryl, Polyurethan und ist innen weich gefüttert. Dadurch bietet es einen angenehmen Tragekomfort. Das matte Leder Design ist farblich auf das Set abgestimmt und passt entsprechend gut zu den fesseln und dem Gag. Man kann also bisher sagen, dass es sich um ein sehr stimmiges und ausgereiftes Set handelt. Das Halsband ist ebenfalls Größenverstellbar und lässt dem Träger keine Wünsche offen. Jenes ist, als auch die Leine, sehr strapazierbar und für ein interessantes Rollenspiel und jegliche Fantasien genau das richtige.
Anwendungsmöglichkeiten: Das Halsband lässt sich leicht befestigen und erlaubt euch, eure Fantasien auszuleben. Egal ob in den eigenen vier Wänden, im Club oder im Park, damit zeigt ihr ganz klar euren Stil. Ihr könnt damit letzten Endes machen was ihr wollt. Zusätzlich als Fessel benutzen, als Accessoire auch ohne die Leine oder als Puppy Play. Die einzigen Grenzen, die es gibt, sind wie immer eure eigenen, denn alles kann und nichts muss.SW10180_600x600

Fazit: Das Halsband macht sich wunderbar in der Kombination mit den Fesseln und gefällt mir ausgesprochen. Ich finde die Leine auch von der Verarbeitung gut, meins ist es jedoch nicht. Für mich reicht ein Halsband und es sagt mehr als tausend Worte. Trotzdem ist es wunderbar, dass sie dabei ist. Denn nicht jeder Denkt wie ich und da ist ein komplettes Paket einfach das Beste!

Augenmaske
Material- und Gefühlstest: Die Augenbinde aus Polyester, Polyurethan ist mal etwas ganz anderes als die üblichen 0800 Augenbinde. Sie ist, im Gegensatz zu fast allen anderen, stabil und dunkelt auch wirklich ab. Man kann sie einfach über den Kopfstreichen und es ist wirklich dunkel. Die Innenseite besteht aus Nylon, daher ist der Tragekomfort wirklich sehr angenehm. Von außen besteht sie allerdings aus Kunstleder. Sie rutscht also im Vergleich zu den üblichen nicht schnell weg, ist nicht lichtdurchlässig und sieht nicht wie ein getragener Slip aus, wenn sie mal zur Seite gelegt wird. Wie ihr merkt, hatte ich mit so einigen anderen Augenbinden meine Probleme. Mit dieser aber endlich mal nicht.
Anwendungsmöglichkeiten und Fazit: Das Schöne an einer Augenbinde ist die Hilflosigkeit und das Gefühl sich seinem Partner völlig hinzugeben. Man sieht nichts und muss sich auf seine anderen Sinne verlassen, was den Moment besonders reizvoll macht. Das ist nicht für jeden etwas, da es viele Menschen gibt, die gerne stets die volle Kontrolle haben möchten. Falls ihr aber nicht dazu gehört oder es einfach mal probieren möchtet, kann ich es nur empfehlen. Die Augenbinde ist praktisch ein Teil der Grundausstattung, wenn man sich in den Bereich von zarten Bondage Spielen bis hin zu heißen SM-Sex begibt. Daher kann ich dieses werte Stück euch nur ans Herz legen. Ich fallen lassen und darauf warten was als nächstes passiert ist ein aufregendes und lustvolles Gefühl. So viel verspreche ich euch.

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Bondageseil
Material- und Gefühlstest: Das Bondageseil ist vier Meter lang und besteht aus Polyester. Hierbei fällt mir eine eindeutige Bewertung etwas schwieriger. Es ist für Dekofesselungen gut geeignet, aber ich persönlich bevorzuge andere Seilarten. Ich versuche mich davon aber nicht allzu sehr beeinflussen zu lassen. Allgemein ist es ein gutes und sehr weiches seil und letzten Endes ist derjenige der Fesselt in der Verantwortung, sich mit seinem seil auszukennen. Wenn ihr vorsichtig seid, dann ist das Polyester auch kein Problem.

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Anwendungsmöglichkeiten: Da es aber aus diesem Material besteht, gibt es ein paar wenige Einschränkungen. Ihr müsst beim Festziehen vorsichtig sein, damit euer Partner keine Verbrennungen bekommt. Durch die Beschaffenheit ist es auch nicht für Hängebondage geeignet. Wer etwas mehr zum Thema Bondage lesen möchte (um sich zu informieren) kann sich gerne meinen Artikel zum BONDAGE WORKSHOP durchlesen. Durch die Länge des Seils lässt sich auch vieles umsetzten und ihr könnt einfach ausprobieren und darauf los fesseln. Aber auch hier gilt besonders: achtet auf euren Partner und dessen Grenzen. Bevor man mit einem Seil arbeitet, solltet ihr wenigstens euch die Basics durchlesen das ist wirklich enorm wichtig. Glaubt mir.
Fazit: Ich finde das Seil schön und man kann gut mit ihm arbeiten. Es rundet das Bondage Set in seiner Fülle ab. Trotz allem tendiere ich im persönlichen Gebrauch zu anderen Arten, wie Hanf oder Jute. Das liegt aber auch daran, dass ich mich etwas intensiver mit dem Thema Bondage (Bezüglich der Seile) beschäftige und befasse. Für das erste Mal probieren und auch für viele Techniken an sich ist das Seil mehr als ausreichen und bietet eine gute Länge.

Peitsche

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Material- und Gefühlstest: Diese Kunstleder Peitsche hat eine Gesamtlänge von 500 mm, besteht aus Holz, Metall und Polyurethan, was sie besonders robust macht. Sie fühlt sich sehr angenehm in der Hand an und ist gut ausbalanciert. Ein gutes Handling ist bei Peitschen und Gerten besonders wichtig, damit man genaue Kontrolle darüber hat und merkt, was man tut. Das Design ist sehr ansehnlich. Der Holzgriff ist mit einem Kunstleder umwickelt und lässt sie sich dadurch sehr gut halten. Sie bietet am Ende sogar eine Schlaufe, damit nichts passiert, falls man mal abrutschen sollte. Man kann sie ganz zart über den Körper streichen oder auch für leichte bis härtere Schläge verwenden.
Anwendungsmöglichkeiten und Fazit:

Peitschen zählen mit zu den begehrtesten Fetisch-Toys und sollten in keinem Sadomaso-Arsenal fehlen.

Dem stimme ich voll und ganz zu. Sie eignet sich gut als Ergänzung für das Vorspiel, Bestrafungen und allgemeine Bondage oder SM-Session. Mit dieser schönen Peitsche könnt ihr gemeinsam entscheiden, in welche Richtung der Abend gehen soll und euch neu erfinden.

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Weiterempfehlung: So meine Lieben, das war das ganze Set. Sehr spannend, nicht wahr? In meiner Weiterempfehlung beziehe ich mich entsprechend auch auf das Gesamtpaket. Dieses erhalte ihr für 39,90 €, was ich persönlich für ein so ausführliches, 7-teiliges Set wirklich in Ordnung finde. Wie bereits erwähnt war meins in Lila, allerdings könnt ihr es auch in Schwarz, Rot oder Pink kaufen. Aktuell sind lila und rot im Angebot für nur 23,99 €. Wenn das mal kein Schnäppchen ist. Ich kann euch nur raten, das auszunutzen. Egal ob als Ostergeschenk, Überraschung oder Interesse an etwas Neuem. Dieses Bondage-Set stattet euch komplett aus mit allem, was man erst mal gebrauchen kann. Es ist wirklich sehr hochwertig verarbeitet im Vergleich zu vielen anderen Produkten, die man draußen kaufen kann. Hierbei wird man allerdings nicht enttäuscht. Die Produkte sehen aus wie auf den Bildern und fühlen sich besser an, als man es erwartet. Hiermit könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen und alles probieren und kombinieren was euer Herz begehrt. Wagt euch doch den Schritt ins Unbekannte oder erweitert eure Sammlung mit einem einheitlichen Set. Von uns bekommt es auf jeden Fall die gerechtfertigte Bewertung von 9.5/10. Der halbe Punkt wird abgezogen, da ich noch nicht ganz über das Polyesterseil hinwegkomme und mit beim Gag etwas mehr gewünscht hätte als das einfache Plastik. Aber das ist wirklich meckern auf höchstem Niveau.

Fesselgurte

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Zu guter Letzt will ich noch einen zusammenfassenden Kurztext über die Fesselgurte schreiben, da sich hier ein alleinstehendes Review nicht lohnen würde.
Das Set besteht aus sieben individuellen Gurten, welche aus Nylon bestehen und jeweils einen ABS Kunststoff Klickverschluss besitzen. Hier könnt ihr euch wild austoben und erstmals mit einem Gurt anfangen und sehen, was ihr wo und wie fesseln wollt. Auf jeden Fall ist hier das Entkommen unmöglich. Es hat einen ganz anderen, mir zuvor unbekannten Charme mit Gurten statt Seilen oder fesseln untätig gemacht zu werden. Durch sie alle Größenverstellbar sind, kann man sie eigentlich an jeglichem Körperteil benutzen und den Partner zu einem Paket zusammenschnüren. Denn es gibt extra drei längere Gurte für den Oberkörperbereich und vier kürzere für beispielsweise Beine, Knöchel oder Hände. Sehr lustig wie ich finde hehe. Hiermit habt ihr also eine All-Round Ausstattung. Wie ihr sie am Ende benutzt ist euch selbst überlassen. Je nach Vorliebe könnt ihr sie einstellen und in Menge und Option variierenden. Insgesamt kosten sie 23,90 €, was ich ein bisschen teuer finde. Allerdings werdet ihr im Baumarkt so viele Gurte wohl kaum günstiger bekommen 😛 Aber die Vielfalt des Bondage Sets hat mich eindeutig mehr überzeugt.

In diesem wünsche ich euch eine fesselnde Osterzeit und wunderbare Feiertage.
Eure Bluebird