Passion 2018 – Seite der Besucher

Wer sucht der findet und auf der Passion Messe gab es nicht nur einiges an Schätzen zu finden, sondern auch Horizont erweiterndes Material und Neues zu entdecken. Bei Kleidung für jeden Stil bei unglaublicher Materialvielfalt angefangen bis hin zu Toys und Zubehör für jeden Typ.

Über die Messe
Auf zwei Etagen aufgeteilt gab es laut Pressemappe über 112 Aussteller zu bewundern, Workshopkurse zu besuchen und auf 2 Bühnen extravagante Shows  aus Bondage, einer Menge Latexmode, Lust und Leidenschaft. Wer sich in der Szene auskennt hat sich hier mit Sicherheit sehr gut aufgehoben gefühlt und ist auf vielen Ebenen auf seine Kosten gekommen. Angefangen bei den 6 Spielzimmern von z.B. HBSM, BDSM-Lustrefugium und MTC Fetish Manufacture für kleine und große Keller bis hin zu Testvorführungen der verschiedenen Aussteller von Peitsche bis Rohrstock. Ich hatte die Möglichkeit mit vielen der Standbesitzer persönlich zu sprechen und genaueres über deren Angebote, Produkte und kreative Ideenwelt zu erfahren. Vertreten waren unter anderem Aussteller wie „Whips by Wolf“ oder „Fesselnde Wohnideen“. Sie haben mir mit Ihrer kompetenten Beratung, von soft bis hart, zur Seite gestanden und sich die individuelle Zeit genommen Ihre Produkte vorzustellen und sind auf Anwendungsmöglichkeiten und grundlegende Sicherheitshinweise zur Technik eingegangen.

Ein paar Aussteller im Überblick
Whips by Wolf beispielsweise haben einen breit gefächerten Pool an Peitschen in allen nur erdenklichen Farben und Ausführungen. Trotz allem muss nichts von der, wohl bemerkt handgefertigten, Stange gekauft werden, alle Produkte können auch individuell angefertigt werden und kaum ein Anliegen ist nicht umsetzbar. Mit ein wenig Wartezeit liefert die in Holland ansässige Firma Euren einzigartigen Leder-oder Metallwunsch nach Hause. Vor Ort hatten wir die Möglichkeit mit den Materialien auf Tuchfühlung zu gehen und für Neueinsteiger kann die Vielfalt der schon sehr überraschend sein. Jedes Produkt ist in seiner Verarbeitung so einzigartig, dass man sich im Klaren darüber sein sollte was genau man möchte. Vom leichten Reizen bis hin zu lustvollen Striemen. Auch die Anwendung will erprobt sein und einfach aus dem Handgelenk klingt tatsächlich simpler als es sein kann. Mit etwas Übung und Rhythmus wird Euch das jedoch bald gelingen.

Wer auf schweres Gerät mit einem kleinen Twist steht, sollte sich unbedingt einmal bei „Fesselnde Wohnideen“ umschauen. Besonders faszinierend war ein wundervoll gearbeiteter Garderobenständer, festmontiert an der Wand und aus edlem Holz. Ihr fragt Euch vielleicht, ob ich nicht doch auf der Baumarktmesse war? Nein, wir wurden selbst überrascht, mit ein paar Handgriffen wurde die geschmackvolle Wandgarderobe zu einem Andreaskreuz. Offen da und doch so gut unter aller Augen versteckt. Wer sich noch das nötige BDSM-Spielzeug besorgen wollte, wurde auch hier fündig.  handgearbeitete Bambusstäbe, Holzpeitschen mit dem gewissen Kick und das alles von bester Qualität. Ein flacher Bambusstab mit breiter Kante zog sofort unsere Aufmerksamkeit auf sich und da probieren über studieren geht musste einer meiner Pressekollegen bereitwillig seinen Arm zur Verfügung stellen. Dieser Stab gibt einem nicht nur eine Option, denn durch die breite Kante kann man hier den zu empfindenden Schmerz individuell festlegen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und individuelle Designanfragen werden gerne umgesetzt.
Meinem Kollegen ist im Übrigen nichts passiert. 😉

Workshops
Ein weiteres Highlight der Passion Messe war das Workshop-Programm, welches von erotischer Fotografie und Pain Play bis hin zu Tüddeln für „Anfänger – Seile am Körper“ reichte. Wobei ich noch anmerken möchte, dass viele Workshop-Veranstalter sich nicht zurückgemeldet haben. Man musste sich selbst via E-Mail für die Workshop anmelden (diese waren übrigens kostenpflichtig). Ich finde es ehrlich gesagt sehr unhöflich sich gar nicht zurückzumelden, selbst wenn es nur eine Absage sein sollte. Viele der Kurse waren nämlich sehr schnell schon voll belegt. Ich weiß, dass die Veranstalter der Passion Messe dafür nichts können, trotzdem war das eine teilweise sehr frustrierende Erfahrung. Trotz der nicht ausreichenden Beschilderung für die Workshops war es uns möglich am letzteren der aufgeführten Workshops teilzunehmen und während der zweistündigen Lehrstunde viele Basics von Andrea Schwark von „Dirty Crate“ zu erfahren.
Viele der Teilnehmer waren wirklich Anfänger und nach einer kleinen Vorlstellungsrunde ging es gleich an wichtige Basics, No-Go´s und Sicherheitshinweise.
Selbst wenn man sich nicht in der BDSM Szene bewegt und einfach nur für sich zuhause neue Dinge ausprobieren möchte, kann ein kleines Fesselspiel ob nun für Aktive oder Passive seinen Reiz haben. Für manche ist der Umgangen mit Seilen vielleicht eine ferne Welt, für andere die bereits damit in Berührung gekommen sind, wie zum Beispiel Andrea ein Leben voller Kunst und Leidenschaft. Mit einer Leidenschaft die so hart und gebieterisch sein kann und doch so hingebungsvoll. Hier gehört absolutes Vertrauen und eine direkte Kommunikation mit zum Spiel. Wie gehen die einfachsten Knoten und wie wende ich sie an?

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Quelle: http://www.datenschlag.org/howto/gebrauchsbondage/index2.html

Ein einfacher Knoten zum selbst-fesseln.

Achtet bei allen Fesselspielen immer darauf keine wichtigen Arterien, die Halsschlagader oder die Pulsadern abzuschnüren. Sollten eurem Partner Gliedmaßen einschlafen oder er sich unwohl fühlen haltet immer einen Seilschneider parat. Nur weil es ein simpler Knoten ist, heißt das noch nicht, dass ihr oder euer Partner euch daraus befreien könnt oder dieser Knoten sich nicht doch als sehr effektiv erweist. Manchmal nicht lange fackeln, sondern schneiden. Euer Partner oder auch ihr als passiver Part müsst nichts ertragen, was sich nicht gut anfühlt, schon gar nicht, wenn es um eure Gesundheit oder die eures Partners geht.

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Ein Seil-Cutter als Beispiel. Ich kann euch nur empfehlen euch einen zuzulegen!

Das richtige Seil
Während des Workshops haben Andrea und ihre Partnerin alle Materialien herum gehen lassen und so auch die verschiedenen Seile. Hier ist besonders entscheidend, was genau ihr mit eurem Seil machen möchtet; Jute, Hanfs, Baumwolle etc. Hier kommt es nicht nur auf das Aussehen an, Baumwollseile zum Beispiel werdet ihr in jeder erdenklichen Farbe finden, es ist jedoch auch die Funktionalität entscheidend. Wollt ihr Fesselspiele am Boden der der Luft?

Baumwollseile erhaltet ihr in zwei Varianten
Mit und ohne Seele. Was ganz schlicht bedeutet, ob das Seil einen Kern aus fest zusammen gewobener Wolle hat oder nicht. Hier obliegt es eurer persönlichen Präferenz, was fühlt sich für euch oder euren Partner besser an? Hier ein wichtiger Hinweis! Baumwollseile dürft ihr niemals für Spiele in der Luft verwenden, die Knoten können sich durch die Belastung schnell fest in das Material ziehen und nicht nur die Schlaufen drastisch verengen, sondern ihr habt keine Chance mehr diese Knoten zu lösen. Dies bedeutet wiederum schneiden! Selbst wenn euch das bei einem Spiel am Boden passieren sollte, probiert nicht lange herum befreit euren Partner zügig. Wie Andrea so treffend sagte: Ein Seil könnt ihr immer kaufen, aber keinen neuen Partner
Hinweis: Benutzt niemals Nylonseile. Nicht nur, dass die Knoten höchstwahrscheinlich nicht halten und man sich leicht an dem Material Verbrennungen zuziehen kann, es ist schlicht weg nicht für´s Bondage geeignet. Sollten eure Knoten halten, dann bekommt ihr sie nie wieder auf. Kauft alle Seile bitte direkt bei vernünftigen Seiten oder direkt bei Messen wie der Passion bei einem Aussteller. Der Bergsteigerladen ist hier nicht die richtige Adresse!

Kommunikation
Achtet auf euren Partner, hat er Durst oder muss er sich kurz ausruhen? Man möchte gar nicht glauben, was ein Körperbondage für eine lange Zeit in Anspruch nehmen kann. Liegen die Seile richtig oder wo platziert ihr eure Knoten. Nehmt euch immer genug Zeit und setzt euch niemals unter Druck zum Beispiel eine Zeitvorgabe zu erfüllen. Das Kaffeekränzchen mit der Freundin oder der Abend mit den Jungs sollte heute nicht mehr anstehen.
Zu viel möchte ich natürlich aber auch nicht vorne weg nehmen, denn ein Schnupperkurs bei Andrea lohnt sich für jeden, der sich mit diesem Thema anfängt zu beschäftigen oder einfach mal ein paar Basics wissen möchte. Ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen, denn für einen Einstieg war sie wirklich eine wundervolle Lehrmeisterin und eine tolle Begleitung durch den Kurs, in dem sie uns mit Witz und Ernsthaftigkeit ihre Liebe für Bondage näher gebracht hat.

Abschlussworte zur Messe selbst
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Passion definitiv einen Besuch wert ist. Ein paar Abstriche gibt es jedoch. Wer alles erleben und einen guten Rundumblick über die Aussteller, die Workshops und die Autogramm- und Interviewstunden gewinnen möchte sollte sich überlegen an mindestens zwei der drei Tage anwesend zu sein. Der Eintrittspreis lag an den beiden Haupttagen (Freitag und Samstag) bei jeweils 20€ und am letzten Tag (Sonntag – halber Tag) bei 15€. Die Messeveranstalter haben ein nicht sonderlich großzügiges Rabattpaket für alle drei Tage angeboten, welches bei 50€ lag. Nach unserer Erfahrung nach zweieinhalb Tagen auf der Passion war verwaltungstechnisch eher durchwachsen. Der auf der Internetseite verfügbare Lageplan (möglicherweise nicht aktualisiert) kam nicht ganz hin und wir haben teilweise die Veranstalter die eingezeichnet waren nicht gefunden, obwohl die Passion sich lediglich auf zwei Stockwerke einer Halle beschränkte. Es wirkte alles sehr gedrängt und manchmal war die Trennung der Aussteller nicht klar zu erkennen.

Gerne hätten wir euch auch über die Passion Night berichtet, jedoch waren bereits alle Karten ausverkauft und für uns kein Platz mehr. Um ehrlich zu sein, hatte ich den Veranstalter direkt angefragt, als ich akkreditiert wurde, ob wir die Passion Nightbesuchen dürfen. (Also mehr als rechtzeitig) Allerdings kam bei der Begrüßung die Ansage, er hätte mir keine E-Mail zukommen lassen können, weil es nicht funktioniert hat. Um hier kurz einzuhaken, ich hatte bereits von ihm eine Bestätigungsmail für den Messebesuch bekommen. Daher frage ich mich, wieso die andere nach ‚mehrmaligem‘  Senden nie ankam.
Hier möchte ich auch noch anmerken, dass die Party bereits um 19:00 Uhr am Samstagabend stattfand und somit direkt in die Ausstellungszeit gefallen ist. Organisatorisch bin ich davon nicht überzeugt und auch nach Rücksprache mit einigen der Aussteller mit denen ich bereits in Zusammenarbeit stehe war der Veranstaltungsaufbau, wie der gesamte Ablauf über die drei Tage hinweg ziemlich chaotisch. Vor der Kulisse jedoch bekommt man dies als reiner Besucher jedoch nicht wirklich mit.

Mit Sicherheit sind wir als Berliner durch unsere Messe und die vielen Optionen die sich in der Hauptstadt bieten etwas verwöhnt, jedoch haben wir etwas mehr von der Veranstaltungsplanung und deren Umsetzung erwartet die etwas unstrukturiert wirkte. Nicht zuletzt mussten wir feststellen, dass es vor Ort extra ein kleines Restaurant gab. Sie boten dort auch mehrere Gerichte an, was aber nicht unbedingt für den kleinen Geldbeutel gedacht war. Vielleicht liegt das an mir, da ich oft nicht einsehe viel für essen zu bezahlen, aber 3 Königsbergerklopse mit etwas Soße und Kartoffeln für etwas über 10 € finde ich sehr happig. Trotzdem war das essen genießbar und tat nach einem langen Tag auf der Messe mehr als gut. Aber genau da zeigte sich für uns Berliner das nächste Problem. Nur vier Gerichte zur Auswahl zu haben über den ganzen Tag hinweg plus das Problem, dass man eventuell nicht alles davon isst waren eher… schmälernd. Die Messe selbst lag nach unserem erachten absolut nicht Zentral, so dass wir in der Nähe auch nicht hätten kurz etwas essen gehen. Daher fanden wir es ein bisschen enttäuschend bzw. einfach schade. Ich weiß auch, dass nicht jeder in der Intention hingeht alles zu erkunden, Gespräche mit Ausstellern zu führen und eigentlich die Zeit immer zu knapp bemessen ist. Dennoch gibt es immer wieder Menschen und auch Leute von der Presse bei denen dies zutrifft. Dahingehend fanden wir die Lösung mit dem Essen etwas unzureichend.

Nun, das war erst mal der grobe Überblick von uns und ich hoffe ihr versteht, dass uns die Messe auch durchaus gefallen hat, aber leider gab es genau so organisatorische Mängel die leider stark auffielen. Ich möchte euch allerdings ermöglichen, noch die Seite der Aussteller zu betrachten. Denn diese Medaille hat wirklich viele Seiten. Auch wenn wir uns auf der Messe verpasst haben, hat Peter von Shibaku mir seine Erfahrungen schriftlich zukommen lassen:

Hier geht es weiter zur Seite de Aussteller

Sexschaukel

Ich durfte nicht nur letzten die niedliche und praktische Liebespuppe Michelle von Amorjoya testen, sondern habe noch gleich zwei Sexschaukeln zugeschickt bekommen. Ich hatte schon Jahre zuvor eine (leider recht günstige) Sexschaukel gehabt, mich aber nie wirklich getraut sie zu montieren geschweige denn zu nutzen. Es ist zwar reizvoll, aber auch ein bisschen gruselig am seidenen Faden zu hängen, falls ihr versteht was ich meine. Daher habe ich mich jetzt mit der neuen und stabilen Version mit Metallrahmen vertraut gemacht und sie für euch getestet.

Amorjoya bietet diverse Bilder an, damit man sich einen ersten Eindruck schaffen kann und vor allem eine Vorstellung dafür bekommt, was es bedeutet eine Sexschaukel zu benutzen. Hier ein Beispiel:

Also hieß es für mich ohne langes herum Drucksen: ab in den Warenkorb und warten bis sie endlich ankommt. Ich war selten so aufgeregt vor einem Produkttest. Denn es kommt nicht oft vor, dass ich etwas teste, was ich nicht eventuell schon in anderer Variante ausprobiert habe, aber wie es so schön heißt: ‚es gibt immer für alles ein erstes Mal‘.
Schon sehr bald am dann das erste Paket an. Michelle und die erste Liebesschaukel. Sie unterscheidet sich kaum, von der zweiten. Den die zweite Sexschaukel hat als Zusatz (selber Preis) noch eine Augenbinde. Bleibt aufmerksam, diese wird es im Frühjahr auf meinem Instagramprofil zu gewinnen sein. Die Schaukel war in einem kleinerem Karton verpackt und beinhaltet einen Beutel, in dem alles Notwendige verpackt war. Es war ein Beutelchen mit Zugband und dem Logo in Rot, schlicht schick und praktisch. Dort befand sich natürlich die Schaukel selbst drin, mehrere Karabinerhaken, eine Kette und alles weitere für die Montage, als auch ein kleines Heft zur Inspiration. Dort sind nämlich 10 Stellungen als kleine Bilder abgedruckt, falls ihr euch neue Ideen aneignen möchtet und auch noch ein Bild, wie die fertige Montage aussehen sollte.

Nun, die Schaukel ist für den Einbau in einer Betondecke gedacht. Da ich damit nicht dienen konnte, habe ich mir kurzerhand noch schnell einen gut belastbaren Deckenhaken für Holzbalken im Internet bestellt. Ab hier ging dann alles sehr schnell. Ein paar schrauben versenken, die Springfeder befestigen, den Rahmen aufhängen und mit den Karabinerhaken die Schlaufen an den richtigen Stellen fest machen. Ich dachte zuerst, es wäre recht kompliziert, aber wenn man sich von oben, nach unten arbeitet, geht es recht intuitiv. Und schon hin meine eigene Sexschaukel in meinem Zimmer.

Die Schaukel ist ausgewiesen, bis zu 150 KG Traglast heben zu können. Rein aus Sicherheitsgründen und auch aus mehreren Bondage-Workshops habe ich gelernt, dass es immer gut ist, wenn die Traglast ca. das Doppelte des eigenen Gewichts tragen kann. Das ist absolut kein Muss, aber beruhigt mich dennoch sehr. Und 150 KG reichen hier, also völlig aus. Auch der dazugekaufte Deckenhacken muss natürlich die gleiche Belastbarkeit tragen können. Solltet ihr also noch was zur Befestigung kaufen, achtet darauf. Das ist wirklich wichtig. Am liebsten hätte ich sie über meinem Bett befestigt, aber so konnte ich Löcher in der Decke umgehen (sie hängt bei mir an Holzbalken, die ich selber mal eingebaut habe, für meine Poledance Stange) und dazu wäre ein Hochbett dafür erdenklich unpraktisch.
Schaukel

Die Schaukel hängt, alles ist fest, fehlt also nur noch ich darin. Los geht’s. In Anziehsachen ab in die Sexschaukel. Ich hatte wirklich Sorge, ob mich das Konstrukt halten würde oder ob ich nicht doch zu schwer bin oder was man noch so in solchen Momenten denkt. Alles zischte mit durch den Kopf und ehe ich mich versah, saß ich auch schon drin. Komisch, so viel Nervosität und plötzlich ist alles okay. Die Feder macht ein paar Geräusche, wenn sie sich spannt, was mich doch ein – zweimal zusammen zucken lassen hat, aber ansonsten kann ich jetzt jeder Zeit einfach die Seele baumeln lassen. Das muss wirklich etwas lustig ausgesehen haben von draußen. Denn sie hängt sozusagen direkt vor meinem Fenster. Wie ich da so in voller Bekleidung in meiner Sexschaukel hin und mich ein bisschen hin und her bewegte und drehte.

Das schöne ist ja auch, dass man sie mit der Feder zusammen und allem was so noch dazu gehört jeder Zeit abmachen kann. Ich finde, es wirkt sehr diskret, wenn man nur einen Haken an der Decke sieht. Da könnte ja schließlich alles Mögliche hängen. Aber da ich sie recht hübsch finde und meine Poledance Stange aktuell noch nicht wieder befestigt ist, lasse ich sie da erst mal ein bisschen hängen.

Kommen wir zum Material. Der Rahmen besteht, wie erwähnt, aus Metall, welches schwarz lackiert wurde. So passt er nämlich farblich wunderbar zur restlichen Schaukel. Auch die D-Ringe zum einhacken in die Karabiner wirken sehr stabil und strapazierfähig. Zumindest bin ich bisher noch nicht auf dem Boden gelandet. Die Schlaufen bestehen aus einem festen Stoff, welche ausgepolstert sind. Hier wurde in den Körperstützendschlaufen jeweils gepolsterter mit einem Polyester – Stoff. Das macht das Sitzen viel angenehmer und man vermeidet mögliche, unangenehme Abdrücke oder Schürfwunden. Denn nur auf dem Zug der Bänder zu sitzen wäre sicher bei etwas Schwung und Reibung sehr unangenehm. Die zwei Fußschlaufen, als auch die Po – und Rückenstütze (auch als Kopfstütze praktisch) lassen sich durch Plastikstopper auf die richtige Höhe einstellen. Schade aber, dass sie aus Plastik bestehen.

Ein paar Tipps möchte ich euch noch zur Bequemlichkeit auf den Weg geben. Wenn ihr nur aufrecht sitzt, wie auf einer normalen Schaukel, ist es bei weitem nicht so bequem. Traut euch etwas mehr, legt euch rein, verteilt euer Gewicht oder nutzt auch die Fußschlaufen, das macht alles viel angenehmer. Und genau dafür ist sie ja letztlich auch gedacht. So oder so braucht ihr etwas Übung, um geschickt in die Schaukel einsteigen zu können, aber Übung macht den Meister. Auch euer Partner kann euch ja zur Hand gehen und euch helfen. Gemeinsam Erfahrungen sammeln ist immer das schönste.

Besondere schön finde ich die Vielfalt der Schlaufen. Man kann so viele Positionen probieren und wechseln, sodass man den Kopf nicht hoch halten muss, die Beine entspannen kann und sich einfach liebe voll nun lasst es mich konkret sagen einfach mal nehmen lassen kann. Man lässt sich immer mehr fallen und die Sorge, dass einem die Decke samt Schaukel auf den Kopf fällt, vergeht nach und nach immer mehr.
Schaukel 3

Wer sein Liebesspiel erweitern möchte, liegt hiermit genau richtig. Die Sexschaukel bleibt ihrem Namen treu und sorgt für frischen Schwung (haha)! Es ist ein ganz neues Erlebnis begleitet von viel Spaß und Humor. Ich finde es wirklich schade, dass ich das nicht schon früher ausprobiert habe. Und mit einem Preis von 89,95 € kann man sich das auch mal leisten. Es ist bei weitem nicht die günstigste und Amorjoya bietet bei sich auf der Webseite, als auch über Amazon noch andere und günstigere Modelle an. Auch auf billigen Internetseiten (dessen Name ich hier nicht erwähnen möchte) kann man noch viel gütigere finden. Aber glaubt mir bitte, wenn ich euch sage, dass es sich nicht rentiert. Viele achten nicht auf die Traglast, auf die Montage, verwenden billige Materialien oder haben offensichtlich nicht das Konzept durchdacht. Nicht ohne Grund habe ich eine noch verpackte Liebesschaukel seit mehreren Jahren in meiner Couch deponiert.

Wer Qualität sucht wird hier fündig. Man bekommt durch die Liebesschaukel die Chance, seinem Lustgefühl einen neuen Kick zu verabreichen. Es ist ein ungewohntes, aber aufregend neues Gefühl, man kann so viele Positionen ausprobieren und nicht nur die 10, welche in dem Begleitheft vorgestellt werden. Kurzum kann man seiner Lust freien Lauf lassen und gemeinsam mit Spaß kreativ werden. Der Preis ist hinsichtlich des Designs, dem mitgelieferten Montagematerial und der Belastbarkeit wirklich in Ordnung. Da Lohnt es sich im Vergleich zu billigen Produkten mal etwas zu investieren. Jetzt wo ich die Schaukel getestet habe und weiß wie schön und bequem es im Hängen sein kann, möchte ich sie auch nicht mehr missen. Es war gerade die ersten Male ein spannendes und interessantes unterfangen. Also für alle, die gerne etwas Neues ausprobieren möchten, ist das genau das richtige, denn beide Partner kommen ganz auf ihre Kosten. Da sie sich individuell auf die Größe einstellen lässt, muss man sich also keinerlei Sorgen machen, dass man zu hoch, oder niedrig hängt. Rundum passt es einfach sehr gut und es gibt keine Mängel und wenn, kann man es nur Meckern auf hohem Niveau nennen. Daher vergebe ich 9/10 Punkten.

Eure Bluebird

Athos

In dem Paket von Shots kam letzten nicht nur der Massage-Handschuh an, sondern auch noch ein hübscher Vibrator mit Klitorisaufsatz, zur extra Stimulation. Genau diesen schauen wir uns jetzt mal genauer an.

Verpackung:athos 1
Der Athos kommt in einer sehr schlichten, aber hübschen Verpackung an. Direkt vorne kann man groß das Produkt und seinen Namen erkennen. Auf den anderen Seiten findet ihr ein paar wichtige Erstinformationen über vorhandene Funktionen. Der Pappkarton eignet sich nicht für dauerhafte Aufbewahrungsecke, daher habe ich ihn kurz darauf vernichtet und den Athos einfach in einem Spielzeugbeutel verpackt. Dazu gibt es im inneren natürlich auch noch eine Bedienungsanleitung die euch sagt, wie ihr den Athos auf bekommt, denn er ist Batterie betrieben.

Geruchs- und Gefühlstest:
Der Athos von Shots kommt in einem sehr feschem Look. Er läuft oben in einer leicht gebogenen Spitze zusammen, kurz unter ihr sitzt der geschwungene Klitorisaufsatz. Er besteht aus hochwertigem Silikon bis auf sein Endstück. Dieses ist unten aus ABS gefertigt und lässt sich mit einer Drehbewegung abmontieren. Darunter verbirgt sich das Innenleben. Um seinen Motor in Fahrt zu bringen braucht ihr jetzt noch 2 AAA Batterien und schon kann es losgehen. Er ist leicht biegsam und hat eine sehr angenehme Form und liegt auch sehr gut in der Hand. Angenehm ist auch sein neutraler Geruch. Ohne ihn groß Waschen zu müssen, riecht er zum Glück nicht wie frisch aus der Produktion, sondern eben eher angenehm neutral. Das ist für mich ein großer Pluspunkt. Er hat nur eine Naht, welche man aber schon mit dem Finger kaum spüren kann. Rund um ist er sehr sauber verarbeitet und bietet sicheren Spaß während des Einsatzes. Die Qualität stimmt hier auf jeden Fall.

Anwendungsmöglichkeiten:
Der Athos ist für den vaginalen Gebrauch gebaut worden. Allerdings sitzt der Klitorisaufsatz sehr weit oben, so dass man ihn nur wenig einführen kann. Das ist an sich sehr schade, da er eigentlich eine schöne Gesamtlänge hat. Allerdings kann man ihn, wenn man abenteuerlustig ist, auch mit dem Klitorisaufsatz zusammen einführen. Anal würde ich ihn aber wirklich nicht empfehlen, wie gesagt wurde er dafür zum einen nicht entwickelt und zum anderen hat er dafür auch nicht die entsprechende Formgebung. Er fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an und lässt sich in Verbindung mit Gleitgel auf Wasserbasis auch leicht einführen. Durch seine glatte Oberfläche lässt er sich auch sehr leicht reinigen. Aber Achtung, er ist nur Spritzwasser geschützt. Daher ist Vorsicht beim unteren Bedienfeld geboten. Lasst dort bitte kein fließendes Wasser drüber laufen oder nutzt einfach einen Toycleaner.

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Einstellungen und Optionen:
Mal abgesehen davon, dass er einen Vaginal und Klitoral stimulieren kann, besitzt er auch noch einen 10 – Stufigen Einzelmotor der bis zu 7000 Umdrehungen pro Minute schafft. Das besondere daran ist seine Stille. Man hört ihn zwar arbeiten, aber mit unter 50 DB gehört er eindeutig zur ruhigen Sorte. Er überzeugt mit seiner Länge von 21,9 cm. Obwohl der Klitorisaufsatz einen wie erwähnt etwas einschränken kann. Dafür eignet er sich wunderbar für G-Punkt-Stimulation. Auch wenn viele es nicht wissen, befindet er sich sehr nahe des Vagina-Eingangs. Das heißt, ihr müsst nicht in der tiefe suchen, sondern nahe dem Eingang an der Bauchdecke. Nicht zu vergessen ist auch der angenehme Umfang von 3,9 cm. Durch das Spitze zusammenlaufen kann man gut damit variieren und ihn so einführen wie es einem selbst gerade am angenehmsten ist vom Umfang her. Die 10 Vibrationsstufen reichen völlig aus und bieten eine ausgewogene Auswahl der Stimulation. Optisch finde ich ihn einfach hübsch. Er erweckt einen edlen Eindruck mit seinem geschwungenem Design und dem Silbereinsatz im Übergang zum Bedienfeld. Dazu lässt er sich auch noch sehr leiht bedienen. Mit zwei Druckknöpfen weiß man intuitiv was man machen muss. Ein etwas Längeres gedrückt halten des Plus-Knopfes starten den Athos in der ersten Stufe. Durch Plus (oder Minus) lassen sich nun die weiteren Programme ausprobieren. Ich finde es wirklich gut, das man vor und zurück wechseln kann. So vermeidet man unnötiges Durchklicken, wenn man seine Lieblingsstufe mal verdrückt hat.

Preisleistung:
Den hübschen Vibrator könnt ihr in drei verschiedenen Farben erhalten. Nämlich in Schwarz, Rosa und Lila. Für 32,95 € könnt ihr in euch bei Shots kaufen. Damit gehört er eindeutig zu den günstigeren Modellen, was ich angesichts der Batterieladung auch angemessen finde. Ich finde es letztlich immer schade, wenn der Motor batteriebetrieben ist und auf einen Akku verzichtet. Das kostet auf Dauer letztlich auch immer wieder etwas Geld, zumal sich Batterie auch über Zeit von selbst entladen, wenn man sie in den Spielzeugen lässt. Und ich finde es doch sehr unerotisch vor dem Spaß dann erst mal noch Batterien jedes Mal einlegen zu müssen. Daher finde ich den Preis sehr gut und nicht zu überzogen.

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Weiterempfehlung:
Der Athos fühlt sich während der Benutzung sehr gut an und hat auch eine ausgewogene Auswahl an Programmen. Seine gute Handhabbarkeit und intuitives Bedienungsdesign überzeugen schnell. Ich kann ihn daher nur empfehlen, auch wenn mich der Batteriebetrieb stört. Egal ob man gerade erst mit dem Gebrauch von Liebesspielzeugen anfängt, oder schon einige ausprobiert hat lohnt er sich. Durch seine Form lässt er sich gut den individuellen Bedürfnissen anpassen du vielfältig einsetzten. Nicht zu vergessen, dass er auch noch sehr Preiswert ist für seine Leistung. Ein solider Vibrator, der hält was er verspricht. Von mir gibt es daher 9/10 Punkten.

Eure Lady Bluebird

Michelle – Die halbe Liebespuppe

Sexpuppen gibt es mittlerweile in allen Größen, Formen und Farben. Als männliche oder weibliche Puppe, Ganzkörper-Nachbildungen, oder auch nur Teile davon. Sie gehören mittlerweile zum Jargon der Sexspielzeuge und dienen der Selbstbefriedigung und weiteren kreativen Ideen, zum integrieren in das Liebesspiel. Ich durfte diese Erfahrungen mit Michelle einer Mini-Liebespuppe ohne Gliedmaßen machen. Das klingt erst mal komisch, aber lasst mich davon berichten. Gestellt wurde sie mir von Amorjoya.

Verpackung:
Unsere Liebespuppe Michelle kommt in einem Schwarzen Karton mit roten Unterlegungen mit weißer Schrift daher. Vorne und hinten steht in roter großer Schrift der Name geschrieben mit einer dunkelblau-schwarzen Blume im Hintergrund. Ansonsten stehen noch ein paar grundlegende Informationen darauf, welche nicht ganz unwichtig sind. Z. B. ist Michelle völlig Phthalat frei, 3-D designet mit Vagina und Anus, sowie natürlich geformt und aus hoch elastischem Material. Im inneren liegt eine Plastikverpackung mit Deckel, in Form der Puppe. Dort liegt sie in ihrer Einlassung und ist geschützt. So vom ersten Eindruck macht sie schon einiges her, auch wenn es merkwürdig ist nur einen Torso anzuschauen. Mich stört das Fehlen der Arme und Beine eher weniger. Abstrakter finde ich, dass man kein Gesicht hat, in das man guckt. Aber ich denke, das ist wohl ein Gewöhnungsprozess. Als Vorwarnung, das Kautschuk hat einen sehr starken Eigengeruch! Das sind Rückstände aus der Produktion, also keine Sorge. Zum Teil können diese sich auch leicht fettig oder klebrig anfühlen. In der beiliegenden Anleitung werdet ihr auch darauf hingewiesen, dass ihr Michelle ohnehin erst mal vorsichtig waschen müsst, sodass Geruch und das klebrige/fettige Gefühl dann verschwinden. Bitte lest euch diesen schritt sorgfältig durch. Er ist besonders wichtig um eurer Michelle ein langes Leben und viel Spaß zu bescheren.
Michelle 1

Aussehen:
Michelle besteht aus einem Naturfarbenden Torsos, sprich Oberkörper mit Brüsten bis hin zum Unterkörper mit Vaginal- und Analeingang. Auf dem Originalbild sind die Nippel leicht rosa gefärbt, was bei dem eigentlichen Produkt nicht so ist. Hier besteht alles aus einem sauber verarbeiteten Guss, mit entsprechender durchgehender Farbe. Die Puppe hat sehr sauber gearbeitete Schnittkanten. Bis auf an einer Stelle sind die Übergänge der Körperteile sehr fließend. Allgemein ist die Form sehr weiblich betont und sieht wirklich schön aus. Schlanker Bauch, eine wohlgeformte Vulva, große Brüste, einen knackigen Po und eine schöne Taille. Also egal in welcher Position man sie liebkost, es gibt immer einen schönen Anblick. Wie bereits erwähnt handelt es sich um eine Miniaturfigur und kein 1:1 Modell. Insgesamt ist sie ca. 22 cm hoch, 9,0 cm bis 15,5 cm breit (breiteste Stelle: Oberschenkel bis Oberschenkel, dünnste Stelle: Taille) und 6,0 cm bis 9,0 cm tief (breiteste Stelle: Rücken bis Nippel, dünnste Stelle: unterer Rücken bis Bauch). Somit ist sie leicht wieder in ihrem Karton oder an einem anderen Sonnengeschützen Platz. Tipps bei Haustieren: so schön die kleine Michelle auch aussehen mag, legt sie Tier sicher zur Seite. Unsere Lieblinge erkennen den Unterschied zum Spielzeug nicht und riechen lediglich den thermoplastischen Kautschuk, auf dem sie gerne herum beißen würden. Das ist nicht nur ungesund für das Tier, wenn etwas verschluckt wird, sondern auch noch sehr ärgerlich, wen überall etwas von der Puppe fehlt. Der Einfachheit halber habe ich mich dazu entschlossen, sie in ihrem Karton mit Plastikalterung aufzubewahren.
Kommen wir zum delikaten Teil des Aussehens. Glücklicherweise musste ich Michelle nicht aufschneiden, um mir ihre inneren Strukturen anzuschauen. Hot Dreams hat bereits ein Bild veröffentlicht, wo man all diese erkennen kann. Diese kann man auch gut ertasten und beim Strecken der Öffnungen auch gut erkennen. Michelle ist bei beiden Öffnungen, ohne sie zu Dehnen, gut 12 cm tief. Wer jetzt sagt, dass er oder sie was Tieferes will, sollte kurz innehalten. Die Durchschnittliche Tiefer einer Menschlichen Vagina liegt auch gerade mal bei 11–12 cm. Den sowohl unser Körper, als auch der Kautschukkörper von Michelle lassen sich noch etwas dehnen. Also bietet sie alles, was man für ein bisschen Spaß braucht.
Michelle

Gefühlstest
Alls aller erstes muss ich sagen, ich werde immer eine Frau sein und genieße meine Weiblichkeit in vollen Zügen. Daher kann ich Michelle schon mal ein Lob geben. Teilweise fühlt sie sich im Inneren wirklich sehr ähnlich an. Ich finde es gut, dass sich jemand bei der Produktion Gedanken gemacht hat und nicht einfach nur Rillen im selben Abstand geformt hat. Es ist schwierig zu beurteilen, ob Sex mit einer Sexpuppe gut ist oder nicht. Denn egal was ich empfinde, wisst ihr danach noch nicht, wie es für euch ist. Daher empfehle ich: wenn ihr begeistert seit probiert es einfach aus. Wenn ihr davon allgemein interessiert seid, aber es euch nicht vorstellen könnt, probiert es aus. Dafür ist dieses kleine und dezente Modell einfach perfekt geeignet. Man muss ja nicht gleich für mehrere Tausend Euro eine lebensechte Puppe kaufen. Ich fand es am Anfang erst mal spannend ihren ‘Körper‘ zu erkunden. Ich habe meine Finger erst mal alles ertasten lassen, was Michelle hergibt. Nun, jetzt wurde es spannend. Ich finde den Gedanken jemanden zu nehmen an sich sehr anreizend. Als Frau müssen wir natürlich nicht passiv sein und können auch beim Sex selbst sehr dominant auftreten, trotzdem empfinde ich den Akt des genommen werden sehr passiv im Allgemeinen. Daher hat es mich schon länger interessiert, wie es ist, der penetrierende Part zu sein. Wer sagt letztlich, dass nur Männer mit weiblichen Liebespuppen Spaß haben können? Als bisexuelle Frau fand ich es noch mal umso spannender. Wer diese Gedanken teilt (und sich zu den Frauen zählt, rein körperlich gesprochen) kann sich mit einem Strap-On nachhelfen und den Fantasien freien Lauf lassen. So oder so fühlt sich Michelle wirklich sehr angenehm an, auch wenn ihr euch den Anblick wirklich sehr lustig vorstellen müsst. Man muss schon in der Lage sein, seinen Kopf abzuschalten. Wie gesagt ist sie klein und besitzt auch keinen Kopf, was das Gesamtbild ein klein wenig schmälert.

Pflege:
Zwar stehen alle notwendigen Pflegehinweise in der Anleitung, aber ich finde, es ist trotzdem wichtig zu erwähnen, wie man sich um seine Michelle kümmert und das eventuell auch schon vor dem Kauf. Sie lässt sich leicht unter Wasser mit milder Seife reinigen. Das solltet ihr vor der ersten Benutzung machen, als auch logischerweise nach jeder weiteren. Es sollen ja keine Rückstände bleiben, weder außen, noch innen. Wichtig hierbei ist das ihr keine Spülmittel mit fett-lösenden Eigenschaften nutzt oder Silikonhaltiges. Das Gilt selbst verständlich auch für Gleitmittel. Wenn ihr Michelle besonders gut Pflegen wollt, könnt ihr Gleitmittel auf Pflanzenölbasis nutzen, da diese das Material pflegen und geschmeidig halten. Ansonsten geht auch ein übliches Gleitmittel auf Wasserbasis. Wenn ihr Michelle nun abgewaschen und gesäubert habt, könnt ihr sie vorsichtig abtupfen. Bitte rubbelt sie nicht trocken. Bei uns kann dabei die Haut beschädigt werden und bei Michelle das Kautschuk. Wer möchte, kann sie anschließend noch leicht Pudern, da dies ebenfalls sehr gut für das Material ist, aber es ist nicht zwingend notwendig. Jetzt solltet ihr alles Wichtige wissen um lange Spaß mit Michelle haben zu können.
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Der Kostenpunkt:
Die anfänglichen Sexpuppen waren eher Karikaturen, als Körper-getreu. Der wohl größte Unterschied war aber die Materialauswahl. So musste man sie früher aufblasen. Ein langer Prozess um letztlich Spaß mit einem quatschenden Luftballon zu haben. Günstig aber auch nicht das wahre. Eventuell lustig für ein Geburtstagsgeschenk oder auch einen Junggesellinnen-Abschied. Aber ansonsten sehr unbrauchbar. Wie erwähnt sind Ganzkörper-Sexpuppen leider fast unbezahlbar für den Durchschnitt und Sonderanfertigungen sind sowieso noch höher angesetzt. Treffen wir uns also mit Michelle in der Mitte. Für nur 44,95 € könnt ihr sie über Amorjoyas Amazon oder Onlineshop kaufen. Hier sieht man und weiß man spätestens jetzt, was man bekommt. Viele der modernen Sextoys sind bei weiten teurer. Auch viele Flashlight sind im ähnlichen Preissegment und bieten weniger Qualität als Michelle. Ich finde, sie liegt mit ihrem Preis genau richtig. Zumal ihr bei Amazon auch noch eine kostenlose und entsprechend diskrete Lieferung bekommt.

Weiterempfehlung:
Ich muss nicht einsam sein, in einer kaputten Beziehung oder dem Drang nach Polygamie unterliegen, um einfach meinen sexuellen Horizont zu erweitern. Es war eine spannende Erfahrung, die ich jedem interessierten ans Herz legen kann. Egal um als Paar zu erfahren, wie es eventuell mit einer weiteren Person wäre, um als Mann sich ein paar schöne Momente auch ohne Partnerin zu nehmen, wer sich als Frau neu erfinden will oder aus welchen der tausenden anderen Gründe auch immer. Michelle liegt in einem angemessenen Preissegment und bietet eine wunderbare Qualität, ohne Fehler oder Makel. Ich finde es einfach klasse, dass es etwas relativ günstiges gibt, um sich einen guten und vor allem positiven ersten Eindruck über das Thema der Sexpuppen zu bilden. Dennoch finde ich eine kopflose Puppe sehr abstrakt. Ich muss öfters mal schmunzeln und stelle mir einen Mann vor, der auf den Rücken liegt und mit ihr (sozusagen in Reiter-Stellung) masturbiert. Als Voyeur in der Szene muss ich wirklich lachen. Aber das macht ja nichts, Sex muss und soll nicht ernst sein und genauso wenig muss man darüber schwiegen. Ich finde Michelle niedlich und sehr praktisch aus vielerlei Hinsicht. Zumal sie auch wirklich sehr strapazierfähig und leicht zu pflegen ist. Von mir bekommt sie daher eine gute Bewertung: 9/10 Punkte.

Eure Bluebird

Venus 2018

Heute gibt es einen Erfahrungsbericht vom lieben Krümel zu seiner aller ersten Venus Messe. Ich kann euch natürlich viel erzählen, aber dachte, es ist eher mal was anderes und spannend, zu erfahren wie es einem Neuling ergeht. denn in diese Situation kann ich mich als Jahre lange Venus-Besucherin nur schwer zurückversetzten. zumal ich ja auch aus ganz anderer Motivation damals hin ging. Daher lasst euch überraschen wie sein ersten mal dort war und vielleicht inspiriert es ja auch ebenfalls dort nächstes Jahr vorbei zu schauen. Los geht’s:

Meine Vorerfahrung
Die Venusmesse 2018 ist vorüber und mir als ein wahrhaftes Spektakel in Erinnerung geblieben. Die Gespräche Firmen und neuen Partnern haben Spaß gemacht, neue Kontakte konnten geknüpft und sogar die ein oder andere nette Bekanntschaft gemacht werden. Ein voller Erfolg also.
Doch zu sagen, dass ich wusste was mich erwartet, wäre glatt gelogen. Denn als Neuling in der Welt der Erotik sind mir solche geballten Zusammenkünfte all ihrer Facetten bisher nur durch Informationsmedien in Erscheinung getreten. Und sind wir mal ehrlich, wenn man sich durch das Fernsehen versucht, über die Venus als Unerfahrener Mensch eine Meinung zu bilden, bleibt vor allem eines hängen: Striptease, nackte Haut und Männer, die den Frauen der Life Shows zujubeln.
Doch das die Venus aus dem richtigen Blickwinkel noch so viel mehr zu bieten hat, geht dabei leider sehr schnell unter. Denn so wie andere Messen ist auch die Venus zu einem großen Teil dazu da, Platz für Produkthersteller zu bieten, welche die neuesten Innovationen unter die Leute bringen wollen. Und genau das war das Kind, das ich mit Bluebird am Schopf packen wollte und so habe ich mich völlig unvoreingenommen gemeinsam mit Ihr direkt ins Getümmel gestürzt.

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Hier ein paar unserer Lieblingsbilder der Venus 2018


Die Messe

Das Gelände der Messe war in drei Bereiche eingeteilt. Vom Eingang aus auf der rechten Seite war der Hauptausstellungsraum für Produktneuheiten aus der großen Welt der Toys. Nach vorne ging es zum Fetischbereich und links entlang kam man zu den Life Shows, den Ständen mit den 3D-Brillen u.ä. sowie zur großen Bühne.
Den größten Teil der Zeit haben wir uns natürlich bei den Toys aufgehalten. Auch wenn es laut einigen Erfahrungsberichten hier diesmal etwas kleiner ausgefallen sein soll, als in den vergangenen Jahren, so gab es hier trotzdem eine Menge zu entdecken. Neben den üblichen Verbesserungen von bereits vorhandenen Ideen und Modellen, stachen hier vor allem die beiden Stände von LELO und MYSTIM hervor und das nicht bloß, weil sie direkt im Eingangsbereich die extravaganteste Aufmachung hochgefahren haben. Gerade der „F1s“ von LELO ist mir besonders in Erinnerung geblieben und stellt den Prototypen eines neuen Masturbators für Männer dar, welcher ähnlich wie der „SONA“ mit Schallwellen arbeiten und mit etwas technischer Affinität sogar Spielereien wie das steuern eines Autos in einem Rennspiel per „Joystick“ zulassen soll ;). Hier bin ich definitiv noch gespannt, wie das am Ende funktionieren wird!

Zum Toy-Bericht des Sonas kommt ihr hier -> Sona Cruise von Lelo
Zum Bericht über die schönsten Fesseln der Welt kommt ihr so: Fesselutensilien von Black Swan Designz

Außerdem waren die Hersteller für Lebensechte Sexpuppen dieses Jahr sehr präsent. Gleich mehrere europäische und auch asiatische Hersteller haben sich diesmal auf die Venus gesellt und ihre schönsten Exemplare aufgereiht.
Wir wuselten uns also von Stand zu Stand durch den Raum und konnten neben sehr erfolgreichen Gesprächen mit den Vertretern der Firmen und viele gute Gespräche führen. So war die Venus nicht bloß für Bluebird ein voller Erfolg sondern konnte auch mich auf persönlicher Ebene sehr bereichern.
Der Fetischbereich war eine ganze Ecke kleiner und mit einer kleineren Bühne als die im Showbereich ausgestattet. Die Firmen boten hier viele Handgemachte qualitativ hochwertige Waren an. Lack, Leder, Gerte, Halsbänder, Masken – hier fand man wirklich alles um glücklich zu werden, wenn man darauf steht. Mein persönlicher Fall war das meiste jedoch noch nie und großartig neues war nicht zu finden, weswegen ich mich hier auch nur sehr kurz aufgehalten habe. Trotzdem war es nicht uninteressant, hier mal etwas herum zu schlendern. Die Designs sind nämlich wie immer sehr eindrucks- und liebevoll gestaltet. Wirklich ein Hingucker!
Bereich mit der Nummer 3 war für Liveshows vorgesehen, man hierdurch zur großen Live-Bühne. Nachdem ich hier in Cowboy-Manier einen gekonnten Ritt auf dem großen Rodeo-Phallus vollführen durfte (welcher mich am Ende trotzdem in das Luftkissen geschleudert hat), sind wir auch hier mal durch die Reihen gelaufen, hatten nach dem langen Aufenthalt jedoch nicht mehr viel Muße um auch bei den Interaktiven Ständen mitzuwirken.

Fazit:
Ich war sehr überrascht, wie gut man hier doch auf eine witzige und ungezwungene Art und Weise seine Zeit verbringen konnte. Die Menschen waren offen und fröhlich und es gab für mich als Laien viel zu entdecken. Das Spektakel hat im Endeffekt sogar so viel Spaß gemacht, dass ich mich jetzt schon auf das nächste Jahr freue.
Außerdem kann ich den Toy-Bereich definitiv auch jedem Pärchen mal ans Herz legen, das vielleicht mal etwas neues in ihrem Schlafzimmer haben wollen. Die Auswahl ist groß und es ist wirklich für jeden Bedarf etwas dabei – und wo kann man sich besser einen Überblick verschaffen, als hier auf der Venus?

Euer Krümel