Sqweel 2

Schon lange ist der Sqweel 2 auf dem Markt und schon immer wollte ich ihn mal für euch testen. Denn irgendwie finde ich die Idee genial, aber konnte mir die Umsetzung nie so richtig vorstellen. Aber Lovehoney hat mir einen zukommen lassen und nun kann ich, nach langem herumprobieren, einen Bericht für euch verfassen.

sqweeelVerpackung:
Der Sqweel 2 hat eine recht schlichte, aber alles sagende Verpackung. Man kann das Produkt, durch das durchsichtiges Plastik direkt sehen und man kann erahnen, was auf einen zukommt. Der gesamte Look ist in Weiß und Pink/Rosa gehalten. Auf der Rückseite findet man in Englisch eine Übersicht der Funktionen und eine Kurzbeschreibung des Spielzeugs. In der Verpackung selbst befindet sich noch eine mehrsprachige Anleitung, begleitet von dem Sqweel 2 selbst.

Geruchs- und Gefühlstest:
Der Sqweel 2 besteht aus einem schwarzen (wahlweise auch weißem) Kunststoffgehäuse, in welchem ein Silikonrad eingebaut ist. Dieses hat zehn weiche und biegsame Rädchen, welche letztlich zur Klitorisstimulation gedacht sind. Das Aussehen erinnert mich immer ein bisschen an eine kleine Schnecke mit Schneckenhäuschen, einfach niedlich. Der Geruch war recht neutral und das Silikon selbst fühlt sich auch sehr angenehm an. Was hier auffällt, sind die Nähte auf den einzelnen Lamellen. Beim darüber streichen merkt man sie, aber sie stören keineswegs bei der Anwendung. Das Gehäuse ist recht klein und handlich mit 11 x 5 cm. Damit das Spielzeug hygienisch geschützt ist, besitzt es einen durchsichtigen Deckel aus Kunststoff. Ich konnte mir ehrlich gesagt absolut nicht vorstellen, wie sich diese Stimulation anfühlen sollte. Behauptet wurde ja, dass es vergleichbar ist mit der oralen Stimulation, wie auf der Verpackung zu sehen ist.

Anwendungsmöglichkeiten:
Ich denke, die Anwendung selbst könnt ihr euch vorstelle. Durch einen Motor wird der Sqweel 2 in Bewegung gesetzt und unser Rädchen fängt an sich zu drehen. Dabei gibt es drei Schnelligkeitsstufen zwischen denen man wechseln kann und sogar der Möglichkeit, zwischen einer Linksherum oder rechtsherum Bewegung. Damit habe ich gar nicht gerechnet und mich im ersten Moment fast erschrocken. Es fühlt sich wirklich ungewohnt, aber nicht schlecht an. Zwar reicht mir persönlich die rechtsherum Bewegung, aber es ist ein nettes Add-On zum Ausprobieren. Allerdings fühlt es sich nicht wie orale Stimulation an. Nun gut, nun stelle man sich das mal bitte bildlich vor; der man zwischen den Beinen der Frau und eine Zunge die immer wieder die gleiche Bewegung ausübt. Natürlich kann man (meiner Meinung nach) direkten Sex nicht mit einem Toy vergleichen, aber trotzdem ist das angepriesene Gefühl stark anders. Was ich aber allgemein nicht schlimm finde. Es macht trotzdem Spaß und ich erfreut über eine unerwartete und vor allem neue Stimulation war. Was mir allerdings etwas negativ aufgefallen ist, war das laute Motorgeräusch. Das Toy stammt nicht aus den neusten Generationen und ist schon seit einigen Jahren auf dem Markt, daher kann ich verstehen, dass es über drei AAA-Batterien läuft. Aber der Lautstärkepegel im Betrieb ist sehr extrem. Sich alleine dabei zu entspannen ist etwas schwieriger als erwartet. Zumal sollte man bei der Benutzung darauf achten, die Lamellen nicht zu stark auf den Körper zu drücken, um den Motor auf Dauer nicht zu beschädigen. Denn er versucht natürlich auch bei Widerstand weiter zu laufen. Aber nun gut, das ist nicht mein erstes Spielzeug, was laut brummt, auffällig ist die Geräuschkulisse aber dennoch.

Sqweel Verpackung

Einstellungen und Optionen:
Dafür war ich von der Pflege ganz positiv überrascht. Meine Sorge war, dass man sich nun die Mühe macht das Rädchen Stück für Stück herumzudrehen und jede einzelne stelle nach einander saubergemacht werden müsste. Fehlalarm. Mit einem Schiebeknopf können wir das Gehäuse entriegeln und einen Teil davon abnehmen. Dadurch kann nun das Rad entnommen werden und leicht gereinigt werden. Egal ob (nur das Rad!) unter Wasser oder mit einem Toycleaner. Auch das Gehäuse kann nun von innen vorsichtig und nicht unter laufendem Wasser sauber gemacht werden. Dort liegt der Motor und dieser Teil ist nicht Wasser dicht, also bitte seid vorsichtig. Da es sich dabei aber um eine glatte Oberfläche handelt, ist die Pflege wirklich sehr leicht zu bewerkstelligen. Natürlich ist hier jedem freie Hand gelassen, wie er den Sqweel 2 einsetzt. Zusätzlich kann natürlich auch an anderen erogenen stellen das Toy angesetzt werden. Denn viele vergessen bei der Klitoris Stimulation, dass es nicht nur das Köpfchen gibt und dass auch die Vagina selbst bzw. die Schamlippen sich über Stimulation freuen. Zusammengefasst muss man anmerken, dass der Sqweel 2 einfach eine besondere und interessante Form besitzt und sich intuitiv bedienen lässt. Durch nur zwei Knöpfe (und dem Schiebeknopf zum Gehäuse öffnen) wird schnell klar, was gewollt ist, ganze ohne Studieren der Anleitung. Der Play-Knopf startet den Sqweel und schaltet durch die 3 Schnelligkeitsstufen. Der Rotations-Knopf wechselt beim ersten Mal drücken die Richtung und lässt ihn nun rechtsherum laufen. Beim erneuten drücken kommt es zu einem Wechsel beider Richtungen im regelmäßigen Intervall. Natürlich kann auch hierbei die Schnelligkeit über den Play-Knopf reguliert werden. Eines stört mich aber leider sehr, und zwar das man den Sqweel 2 nicht hinstellen kann. Es wäre (in meiner Vorstellung) das leichteste gewesen, ihm einfach unten zwei kleine Standfüßchen zu geben oder eine gerade, glatte Fläche. Den es sieht wirklich so aus als könnte er hingestellt werden, aber es klappt nicht. Natürlich ist das nicht direkt relevant für das Toy und seine Leistung an sich, aber mich stört es irgendwie. Da es kein mitgeliefertes Säckchen gibt, ist der nächste logische Schritt, ihn irgendwo hinzustellen. Aber da dies nicht klappt, muss er nun hingelegt werde. Ich finde das irgendwie unpraktisch und etwas schade.

Modelle:
Den Sqweel 2 gibt es in zwei Farbvarianten; Rosa-Weiß oder Rosa-Schwarz. Dazu hat er noch einen kleinen Bruder, den Sqweel Go in gleich drei Farbvarianten. Dieser hat ebenfalls ein Rad mit 10 Silikonzungen und gleich 6 verschiedenen Geschwindigkeiten und Bewegungsmuster. Dazu ist er sehr klein und immer bereit zur Mitnahme, egal wohin. Beide Modelle erhaltet ihr schon ab 49,95 €.

 

Weiterempfehlung:
Der Sqweel 2 bietet ein neues Gefühl, ist handlich, leicht bedienbar und hat ein süßes Design. Mit 3 Geschwindigkeitsstufen hat er eine solide Auswahl an Optionen, aber leidet an einem doch sehr lautem Motor und ist Batteriebetrieben. Trotzdem sorgt er für eine spannende und intime Zeit alleine oder zu zweit. Mit seinem Preis liegt er im mittleren Segment, aber in einer angemessenen Preis-Leistungsspanne. Abgesehen davon, dass ich ihn auch unter Berücksichtigung seines Alters betrachte. Es ist offensichtlich, dass das Modell nicht den aktuellen Marktreitern nacheifern kann. Aber das muss es auch gar nicht. Denn etwas Neues probieren, heißt nicht, dass es das neuste sein muss. Was in diesem Fall definitiv zutrifft. Unter Begutachtung aller Punkt würde ich dem Sqweel 2 von Lovehoney mit 7/10 Punkten bewerten.

Eure Bluebird

Teufelszunge

Was Mann/Frau nicht alles mit der Zunge kann. Nun dieses Design der Teufelszunge von der Firma Glassvibrations verspricht unvergessliche Lust.  Das wollen wir uns heute mal etwas näher anschauen.

Verpackung: Die Teufelszuge, ein wunderschön anzusehender Dildo aus Glas, kommt in einem hübschen Originalkarton aus stabiler, weißer Pappe, wo vorne ein großes Sichtfenster platziert ist. Darunter liegt unser Schneewittchen und Warten nur auf Erlösung und den Kuss sanfter Lippen 😉 Der Glasdildo liegt in weißen Satin und wirkt zwar schlicht aber auch ein bisschen edel. Ich persönlich fand den Lagerplatz für danach immer sehr praktisch und habe den Karton bestimmt auch 2 Jahre aufgehoben. Aber was soll man machen, wenn der Platz schwindet und die Sammlung wächst. Jedenfalls hat sich hier jemand Gedanken darüber gemacht, wie man das Sexspielzeug überzeugend dem potentiellen Käufer anbieten kann.

Material- und Gefühlstest: Wie erwartet war ich nach dem Auspacken sehr erleichtert, dass keine Art eines Geruches mir in die Nase stieg. Ich erinnere mich sogar noch sehr gut daran, da ich wirklich lange darauf gewartet hatte (bestimmt zwei ganze Wochen!!) bis ich mir die Teufelszunge endlich kaufen konnte. Voller Vorfreude habe ich sie aus ihrer Verpackung befreit und sehr genau studiert. Ich fand das Design wirklich schön und konnte wirklich nicht meckern. Dass sie am Ende zu einer kleinen Spirale geschwungen ist, ist nicht nur ein ansehnlicher Abschluss, sondern auch noch ein praktischer Griff. Da das andere Ende leicht nach oben neigt, ist auch eine Stimulation des G-Punkts möglich (insofern man weiß wie dieser zu finden und stimulieren ist). Das sehr stabile Glas ist glatt und eben, weist keine Poren auf und lässt kein festsetzten von Bakterien und Keimen zu. Für die ganz Unsicheren: sie ist sogar Spülmaschinen fest! Also ein all around hygienisches und hypoallergenes Sextoy. Trotzdem solltet ihr es nicht unbedingt auf den Boden schmeißen und falls es doch mal fällt, sucht bitte erst nach Schäden bei der nächsten Benutzung. Es ist schließlich immer noch Glas. Wer immer noch Sorge hat oder sich mit dem Gedanken von Glasspielzeugen nicht anfreunden kann, sollte unbedingt weiter lesen. Jedes Toy der Marke ist handgefertigt und ein Unikat. Glassvibrations verwendet ausschließlich Qualitätshartglas vom Typ Borosilikatglas, welches besonders robust und langlebig ist. Es wird zum Beispiel auch für Laborgeräte, Kochgeschirr und Spiegel verwendet.

Anwendungsmöglichkeiten: Wir waren hier noch recht zurückhalten und haben ihn nur zur vaginalen Stimulation genutzt. Was mir besonders gefallen hat, ist die anpassbare Temperatur. Durch ein kaltes oder warmes Wasserbad lässt sich das Glas an die gewünschte Temperatur anpassen. Es ist ein tolles Spielzeug zum Experimentieren und ich bin sicher, dass man die Teufelszunge auch teilweise anal nutzen könnte. Hierbei darf man nur nicht den größer werdenden Umfang vergessen. Wir hatten wirklich viel Spaß damit und ich war überrascht, dass man die Rillen wirklich spüren konnte. Anfangs dachte ich, es sei sicherlich nur ein Designaspekt, aber dem war nicht so. Es ist eine angenehme Stimulation und auch der G-Punkt lässt sich sehr gut erreichen.

Modelle und Preis-Leistung: Die klassische Teufelszunge kommt in einem Rotbraun und schimmert je nach Lichteinfall etwas anders. Wie ich finde ein sehr hübscher Effekt. Zumal man sie einfach auch als Dekoelement platzieren kann, ohne dass jeder sofort weiß, worum es sich dabei handelt (hierfür aber bitte sauber machen vorher). Etwas später hat die Firma noch eine Africa Line Collection herausgebracht. Dort gibt es einen den Glasdildo im schwarz-weiß Look, welcher allerdings etwas teurer ist. Zuletzt kam dann die Teufelzunge in einem Goldton auf den Markt. Zwar nicht mein Geschmack, aber immerhin eine Variation für die, die es mögen. Dieses kleine Designmeisterwerk lässt sich direkt bei Glassvibrations kaufen oder bei weiteren Sexshops. Die meisten führen allerdings zurzeit die neueren Modelle direkt im Laden. Der Preis beträgt zwischen ca. 40-50 €, je nachdem wo man kauft. Wer jedoch ein bisschen weniger ausgeben möchte, kann das No-Name-Modell kaufen, dieses lässt sich bei einer Internetsuche unter Glasdildo oder Teufelszunge ganz leicht finden. Ich persönliche konnte natürlich nicht widerstehen und habe damals beide gekauft. Ich finde auch beide gut, da sie ein bisschen unterschiedlich im  Durchmesser sind. Aber ich präferiere von der Form und Design her Tatsache die Teufelszunge.

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Weiterempfehlung: Uns gefällt die Teufelszunge wirklich gut. Auch wenn es bereits ein paar Nachahmer gab, finde ich das Original noch immer am angenehmsten und am besten verarbeitet. Ich mag es am liebsten, wenn das Toy so gut wie alles kann… Da es sich aber nun mal um einen Dildo handelt, gibt es von mir nur 7/10 Punkten. An sich überzeugt die Teufelszunge in jeder Hinsicht und ist meiner Meinung nach auch zu empfehlen, aber eben für diejenigen, die nicht zwangsweise Vibration, einen Aufsatz oder irgendetwas anderes wie Stoßen, Rotieren oder sonstiges benötigen. Daher ist es eine schöne Anschaffung und auch ein Spielzeug was viel Freude bringt, nur achtet vorher auf eure Vorlieben. Wenn es euch egal ist und ihr so oder so gerne mal etwas aus Glas probieren möchtet, ist die Teufelszunge nur zu empfehlen. Liebt euch gegenseitig und auch euch selbst. Mit der Teufelszunge ist das garantiert kein Problem.

Eure Bluebird

Naughty Craft

Heute geht es um den Naughty Craft (Dark Pink) von NMC

Verpackung:  Das Produkt hat eine ansehnliche Verpackung, ein echter Hingucker. Die Sicherheitshinweise stehen in mehreren Sprachen drauf, was ein absoluter Pluspunkt ist. Eine kleine Anleitung über Benutzung und Inbetriebnahme lag dabei, welche zwar kurz, aber ausreichend war. Diese ist jedoch lediglich auf Englisch beigelegt. Aber allgemein gibt es hier nichts zu meckern.

Geruchs- und Gefühlstest:  Es gibt einen leichten Geruch beim direkten Geruchstest, direkt aus der Verpackung.  Nach dem man den Naughty Craft einmal gewaschen hat, verfliegt der Geruch. Der einführbare Teil des Vibrators ist aus einem festen, aber leicht flexiblen Silikon. Der Teil, an dem die Bedienelemente liegen besteht aus hartem, unflexiblem Plastik.

Anwendungsmöglichkeiten:  Wir haben den Vibrator als Massagemittel genutzt und ihn dann Vaginal weiterverwendet. Allerdings kann man ihn auch als Analspielzeug verwenden um seinen Partner oder seine Partnerin zu verwöhnen. ABER: Da er dafür keinen Stopper am Ende hat, solltet ihr bitte aufpassen und die Länge nicht unterschätzen!

Einstellungen und Optionen:  Der Vibrator bietet 10 gleichmäßige Vibrationsstufen, welche man über Druckknöpfe regeln kann (+/-) und ist Spritzwassergeschützt (damit meine ich, dass er sich problemlos unter der Dusche verwenden oder im Waschbecken abwaschen lässt). Die Verpackung weist praktischerweise darauf hin, dass er nicht zum Baden geeignet ist! Der Vibrator lässt sich über einen Power-Button ein- und ausstellen, was zum Glück das „durchklicken“ der Stufen bis zum Ausschalten verhindert.

Fazit: Der Vibrator hat eine sehr angenehme Form, die durch die unterschiedlichen Durchmesser beim Einführen bzw. Rein-Raus für Stimulation sorgt. Aufgrund der nach oben geneigten Spitze reizt er die obere Scheidewand, wo sich der G-Punkt befindet. Sehr angenehm ist auch, dass der Vibrator sich Temperaturen anpassen kann. Wir haben ihn leicht erwärmt (mit den Händen, auf Körpertemperatur), was ein angenehmes Gefühl auf der Haut verbreitet. Ebenso geht das natürlich durch ein Wärme- oder Kältebad. Hierbei solltet ihr jedoch beachten, dass nur der einführbare Teil eingetaucht wird und die Bedienfläche nicht in dem Wasser liegt.  Durch die 10 Vibrationsstufen ist sowohl eine starke, als auch leichte Vibration individuell nach Bedarf einstellbar. Jedoch ist dazuzusagen, dass der Übergang zum Griff/Bedienungsfeld kaum merklich ist. Entsprechend ist der Griff sehr rutschig, sobald die Finger feucht sind (egal ob durch Gleitmittel oder Vaginalsekret). Daher ist ein fester Halt ziemlich erschwert bei der Befriedigung.

Weiterempfehlung: Wir würden das Produkt an Paare weiterempfehlen, denn eine einzelne Person kann bei der Benutzung die Bedienelemente schnell nicht mehr auseinanderhalten, was entsprechend dazu führen kann, dass der Vibrator aus ist, anstatt die Vibration zu erhöhen/minimieren. Und glaubt mir, das ist frustrierend! Als Paar ist das wesentlich einfacher.

Modelle und Preis-Leistung: 

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Der Naughry Craft ist in drei Farben erschienen. Purple, Pink und Dark Pink. Des Witeren gibt es ihn in drei Formen, wie auf dem oberen Bild gezeigt. Hier könnt ihr euch also entscheiden, welche Schwingungen des Produktes euch am meisten Spaß bereitet. Der Preis liegt zwischen 13-20 € und ist für die vielfältige Anwendung und gut einstellbaren Vibrationsstufen recht erschwinglich. Da er allerdings doch ein bis zwei Eigenschaften hat, die wir nicht so gut fanden (Bedienfeld und leises Rasseln) bekommt er von uns trotz guter Leistung 7/10 Punkten.

Wichtiges zum Schluss: Wichtig zu erwähnen ist, dass im Laufe der ersten Anwendung ein Rasseln bei den Bedienelementen zu vernehmen ist, welches nichts mit der eigentlichen Vibration zu tun hat. Wir sind uns nicht sicher, ob wir nun einfach ein Montagsprodukt erwischt haben, oder ob es grundlegend in dieser Produktreihe dieses leise Rasseln gibt. Aber falls ihr den Vibrator interessant findet, solltet ihr euch davon nicht abschrecken lassen. Es ist leise und wenn man selbst dabei nicht stumm ist, auch kaum zu hören. Wir waren lediglich vor der Benutzung etwas irritiert.

Eure Bluebird

Silicone Classic

Heute geht es um den Silicone Classic (Schwarz) von Sevencreations

Verpackung: Die Verpackung war simpel gehalten, aus einfachem, durchsichtigem Plastik, was zwar das Produkt zeigte, aber kein wirklicher Hingucker ist. Es wurde kurz erläutert, dass der Vibrator mehrere Stufen hat, wasserdicht sein soll, aus Silikon besteht, und wie die Batterien einzusetzen sind. Was fehlte, war eine „Bedienungsanleitung“. Zwar ist nur ein Knopf auf der Unterseite des Vibrators, aber wie der Vibrator ausgeht, ist nicht direkt zu erkennen. Um die Vibration abzustellen, muss man besagten Knopf 2–3 Sekunden gedrückt halten. Zwar ist das bei vielen so, dennoch sollte so etwas meiner Meinung nach irgendwo stehen. Hätten wir dieses Prinzip nicht von einem anderen Vibrator gekannt, hätten wir vermutlich versucht, alle Stufen durchzutesten.

Geruchs- und Gefühlstest: Der Vibrator ist ziemlich geruchsneutral. Wenn man ihn direkt unter die Nase hält, riecht man zwar leicht das Silikon, aber das ist wirklich minimal. Durch das Material ist der Vibrator angenehm weich, er lässt sich sogar an einigen Stellen leicht zusammendrücken.

Anwendungsmöglichkeiten: Wir haben den Vibrator als Massagemittel genutzt und ihn dann vaginal weiter verwendet. Sicherlich lässt er sich auch Anal anwenden, hierfür würde ich jedoch erfahrene Sexperten aufrufen, da der Durchmesser nicht zu unterschätzen ist.

Einstellungen und Optionen: Der Silicone Classic bietet 7 Vibrationsvarianten. 3 Stufen, die durchgängig vibrieren, aber unterschiedlich stark sind, eine Stufe, die sich immer wieder steigert, und schließlich noch 3 weitere Stufen, welche verschiedene Vibrationsimpulse bieten. Der Vibrator ist außerdem durch eine Gummidichtung zumindest etwas Wasser geschützt, so lässt er sich leicht unter warmem Wasser abspülen, eventuell auch unter die Dusche mitnehmen, allerdings erweckt diese nicht den Eindruck, man könne damit Baden gehen. Also vorsichtig sein! Zu den Maßen: ca. 23 cm lang, davon bis ca. 19 cm einführbar – Durchmesser: bis ca. 45 mm!

Was wir damit gemacht haben: Zuerst haben wir den Vibrator über die Haut fahren lassen und da schon ein wenig mit der Vibration gespielt. Anschließend haben wir ihn für die vaginale Stimmstadion verwendet. Aufgrund des beachtlichen Durchmessers war es erstmal eine ungewohnte Stimulation. Angenehm, aber doch beinahe mit Lustschmerz verbunden. Dank der ebenfalls nicht zu verachtenden Länge des Stücks hat man auch bei der Penetration viel „Spielraum“. Jeder sollte natürlich für sich selbst bestimmen, bis wohin das Ganze als angenehm gilt und wo die eigene Grenze liegt. Die Unebenheiten in dem Produkt sind vielleicht nicht das hervorstechendste Merkmal, aber für die Frau doch merklich. Sie bieten einen angenehmen Nebeneffekt bei der Penetration. Die Meinung eigene Meinung; Ja, das Produkt macht mir Spaß, zwar ist der Durchmesser sehr ungewohnt, die Größe im ersten Moment vielleicht sogar erschreckend, aber dennoch hat es mir durchaus Spaß gemacht, etwas Neues zu wagen. Lasst euch nicht von Neuem abschrecken. Wer nicht probiert, weiß auch nicht, ob er es mag oder was er vielleicht schönes verpasst ;)

Weiterempfehlung: Das kommt ganz darauf an. Wenn wir von einem Pärchen wissen, dass sie sich von einem großen Durchmesser eher abschrecken lassen, dann würden wir ihnen dieses Produkt nicht unbedingt ans Herz legen. Es gibt genügend Leute, die sich nicht abschrecken lassen, sondern wirklich dabei Schmerzen haben. Denk an dieser Stelle an euch selbst. Wer keine Erfahrung mit Sex/Sextoys hat, muss aber hiervon nicht zwangsweise vielleicht fürs Erste die Finger lassen.

Andere wiederum wollen gerade das, dieses Gefühl des „ausgefüllt seins“. Aufgrund der Unebenheiten, der unterschiedlichen Durchmesser, die das Produkt bietet, und des großen Penetrationspotentials, ist der Silicone Classic aber durchaus eine Erfahrung wert.

Modelle und Preis-Leistung: Der Sillicone Classic erschien in 4 Farben. Schwarz, Rosa, Lila und Natur. Hier gibt es keine Unterschiede, abweichende Modelle oder ähnliches. Was den preis betrifft, liegt er durchschnittlich bei 20 € und lässt sich über verschiedene Internetportale kaufen. Wenn ihr Interesse habt, könnt ihr selber ihn suchen oder mich anschreiben. Ich helfe euch gerne weiter. Wir würden dem Toy eine Wertung von 7/10 geben. Gut, was Neues zum Erfahren aber auch nicht das Beste der Welt. Der Preis allerdings scheint uns ganz angemessen.

Wichtiges zum Schluss: Ein großes Manko ist allerdings, dass eine Batterie beim Herausnehmen klemmt. Sie lässt sich kaum aus ihrem Fach lösen und erst durch ein paar Mal auf die Hand schlagen ließ sie sich von dem Vibrator trennen. Ich glaube nicht, dass es nur an unserem Modell lag.

Eure Bluebird