Latex Rock und T-Shirt

Es ist wirklich interessant, wie oft man Modells, Influencer oder wie sie sich alle schimpfen in Latex Outfits draußen auf der Straße sieht. Da gibt es wirklich alles an Kleidung, von Kleidern, über Hosen oder auch Shirts und alles dazwischen. Aber wie ihr wahrscheinlich wisst, ist Latex oftmals gar nicht so günstig, braucht Pflege und die Frage ist doch, ist es wirklich so Alltags tauglich? Handelt es sich wirklich um reine Fetisch-Kleidung? Auf diese und weitere Aspekte möchte ich heute eingehen. Denn ich habe von Lovehoney sowohl einen Latex Rock, als auch ein wunderschönes Oberteil aus Latex bekommen und mal ausprobiert (in verschiedenen Kombinationen), wie sich das im Alltag macht.

Ich wollte mich dem Thema Latex schon eine geraume zeit widmen, aber habe mich nie so ganz getraut. Es sieht dann doch immer sehr anreizend aus. Da habe ich mir Sorgen gemacht, ob ich so was außerhalb von einem Club überhaupt tragen kann oder sollte. Nun gut, dass ich auf Arbeit darauf achte, was ich trage, ist wieder was anderes. Als Babysitterin kann ich nun nicht ganz so frivol voll ausgehen. Aber sonst bin ich auch eher der bequeme Mensch. Ich ziehe zu Hause gerne meine bequeme Jogginghose an, auch wenn das jetzt einige schockieren mag. Immer gemacht bin ich nun wirklich nicht.

Also wurde es nun ernst. Meine zwei ersten Latex-Kleidungsstücke trafen ein und ich wollte sie sofort anziehen. Dass aller erste was ich bemerkte, war die zwar an sich bekannte, aber neue Textur. Ich wusste zwar, dass man oft sagt, es ist, wie eine zweite haut, aber ich dachte, dass das Material trotzdem etwas dicker sein würde. Ich hatte total Panik, dass ich es einfach mit meinen Fingernägeln kaputt reißen würde beim Anziehen. Aber keineswegs. Das Latex ist unsagbar strapazierfähig und war noch frisch eingepudert. Also musste ich es erst ein mal schön polieren, damit es glänzt. Es gibt verschiedene Produkte womit man das machen kann. Aber Lovehoney hat mir berichtet, dass man dafür auch ihr schönes Gleitgel auf Silikonbasis nehmen kann und mir prompt noch eine Packung davon mitgeliefert. Ansonsten könnt ihr das Gleitgel auch schon für 8,95 € bei Lovehoney erstatten. Also … Ab ans polieren. Für mich war es tatsächlich einfacher, dass erst im getragenem zustand zu machen, aber da kann ja jeder das Handhaben, wie es ihm leichter fällt.

Der Tragekomfort war im ersten Moment gar nicht zu beschreiben. Eng, aber nicht zu eng und kurz darauf hat man das Material kaum noch gemerkt. Es hat sich perfekt der Körpertemperatur angepasst und plötzlich verstand ich, wieso alle immer dazu ‚‘zweite Haut‘ sagen. Ich liebe Röcke und dieser hat sich wunderbar angeschmiegt und betont richtig schön meine kurven und Beine. Das T-Shirt saß etwas lockerer, da habe ich mich wohl ein bisschen für die falsche Größe entschieden. Die Brüste sitzen darin ganz gut und auch ohne BH. Nach unten hin fällt es aber doch etwas breiter aus, als ich bin. Aber das macht ja nichts. Zusammen sah das schon wirklich schick aus, aber ich habe auch probiert andere Kleidungsstücke dazu anzuziehen. Besonders den Rock fand ich einfach toll. Also habe ich beschlossen den auch glich mal draußen anzuziehen mit einer weißen Bluse dazu. So hatte ich auch gar nicht das Gefühl zu extrem auszusehen oder zu anstößig.

Der Rock war nicht zu kurz und nicht zu lang. Kurz über den knien hört er auf. Also hätte ich nicht gedacht, dass er groß Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich bin in der Stadt unterwegs gewesen, aber habe doch ein paar Blicke gemerkt und auch gesehen. Aber sich mal adrett und hübsch fühlen ist auch ganz angenehm. Keiner kam mir doof, aber ich habe mich ein bisschen bewundert gefühlt. Als hätte ich eine kleine Grenze überschritten. Das war so aufregend. Ich habe mich kein bisschen fehl am Platz gefühlt oder eingeschränkt. Genau so erging es mir auf mit dem T-Shirt. Das war unterwegs ja ohnehin unter meinem Mantel versteckt, da es langsam ja doch wirklich kalt draußen wird.

Ich war wirklich positiv von der stille überrascht, denn eigentlich ging ich davon aus, dass jeder Schritt von einem Quietschen begleitet werden würde. Aber Fehlalarm. Nichts dergleichen. Werder beim Rock noch beim T-Shirt.

Was mir noch durch den Kopf geisterte: Schauen jetzt alle in meine Seele und wissen, dass ich BDSM’lerin bin, nur weil ich Latex trage? Aber nichts, egal ob ich mit Bekannten (die davon nichts wissen) geredet habe oder einfach unterwegs Gespräche zustande kamen. Keiner kam auf die Idee mich blöd zu fragen, was ich den im Bett treibe, wo man mich sonst noch treffen kann oder wo ich den feiern gehe.

Die paar tage und Stunden in den Latex-Anziehsachen haben mir eine kleine, aber feine Welt eröffnet. Ich fühle mich darin wirklich wohl und es gibt noch so viel mehr, was ich anprobieren möchte. Vor allem hat es mir aber gezeigt (je nach Outfit versteht sich) kann man Latex auch Alltags tauglich machen, ohne sich gleich in einer Szene zu befinden oder um diese vielleicht auch ganz subtil ein bisschen ausleben zu können. Ich habe mich bestärkt gefühlt und bin mit einem ganz anderem Gefühl für mich selbst durch den Tag gegangen. Mit diesen beiden Produkten steche ich nur ein bisschen heraus, aber es reicht, um mich sexy zu fühlen. Genau so ist es natürlich möglich mit anderen Teilen der Rubber Girl Kollektion ein radikaleres Bild zu setzen, was sich eher für Clubs eignet. Hier mal ein paar Beispiele:

Schauen wir uns noch die Produkte und ihre wichtigsten Punkte an.

Latex T-Shirt

Dieses Latex-Top ist der Tankini der Latex-Welt. Es betont Ihr Dekolleté und schmeichelt Ihren Kurven, während es gleichzeitig Ihren Bauch bedeckt. Tragen Sie dazu einen Latex-Rock oder nur ein Höschen, um das einzigartige Gefühl zu genießen.
Preis: 39,95
Größen: S bis XL

Latex Rock 


Fantastischer, sexy Minirock aus Latex. Schlängeln Sie sich in diesen Rock und verwandeln Sie sich in eine unwiderstehliche Verführerin! Aus dickem, dehnbaren Latex gefertigt, für einen hautengen Look.
Preis: 29,95
Größen: S bis XL

Abschließend kann ich nur sagen, dass man sich, egal wie man orientiert ist, jederzeit mit Latex auch ganz subtil auseinandersetzen kann. Am meisten freut es mich, dass ich Latex jetzt auch in meinen normalen Tagesablauf einbringen kann, ohne mich falsch gekleidet zu fühlen. Es gibt so unsagbar viele Produkte aus Latex und die Rubber Girl Kollektion von Lovehoney gehört für mich zu den wenigen, die man sich gut leisten können und trotzdem in ihrer Qualität überzeugen. Sie lassen sich angenehm tragen, die Pflegehinweise werden mitgeliefert und sie sind trotzdem strapazierfähig und liegen gut an. Für mich steht daher fest, dass ich 10/10 Punkten einfach geben muss. Ich freue mich sehr, dass Latex nun eine neuen teil in meinem Leben einnehmen wird und es hoffentlich nicht nur bei diesen beiden Kleidungsstücken bleibt.

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Frohe Weihnachten und ein besinnlichen Fest mit euren Liebsten!
Eure Lady Bluebird

Mr. Perfect intense

Befassen wir uns mal wieder mit einem klassischen Vibrator aus der Reihe Joystick. Und zwar dem Mr. Perfect intense von JOYDivision. Dieser Bursche wurde nämlich neu aufgesetzt und hat nun deutlich mehr Leistung als zu vor. Somit haben wir dann den vorläufig letzten Bericht von JOYDivision und allen Produkten aus dem tollen und vor allem vollen Paket.

Verpackung:Mr per
Der hübsche Mr. Perfect intense kommt in einer schlichten Verpackung an und erinnert an die, der Joyballs Secret, von denen ich euch letzten erst berichtet habe. Vorne ist er direkt darauf abgebildet, sodass man sehen kann, was man da gekauft hat bzw. Kaufen möchte. Ansonsten stehen noch übersichtlich ein paar Informationen über die Funktionen und das Produkt selbst drauf. Die Farben sind wieder dem Produkt angepasst und haben einen hübschen Lila-Weißen Farbton. In der Karton Verpackung befindet sich dann noch mal ein weißer, stabiler Klappkarton, wo ihr euer Produkt auch zur Aufbewahrung immer wieder hineinlegen könnt. Zusätzlich befinden sich noch zwei kleine Gleitgelproben von AQUAglide in der Verpackung, eine detaillierte Anleitung und ein passender Aufbewahrungsbeutel. Falls man also gerade kein Gleitgel da hat, kann man dennoch direkt loslegen und Spaß haben. Und in einem Bett aus Schaumstoff warten dann euer Mr. Perfect intense auf euch.

Über den Vibrator:
Der hübsche Mr. Perfect intense kommt in einem verwegenem lila daher und ist 16 cm lang und hat einen Durchmesser von ca. 3,2 cm. Somit liegt er im guten Normalmaß. Er tanzt nicht wirklich aus der Reihe, weder nach oben oder unten was seine Maße angehen. Im Vergleich zu den restlichen Vibratoren der Joystick – Reihe ist er jedoch der zierlichste. Er hat eine Penis ähnliche Form, bzw. erinnert stark daran. Die Spitze ist oben sehr ähnlich einer Eichel nachempfunden. Der restliche Schaft ist hingegen Wellen-artig geformt, welche sich nach unten hin ziehen. Diese Spürt man auch gut während der Penetration und sorgen für ein angenehmes Gefühl der Lust. Er besteht aus allseits bekanntem und 100 % medizinischem Silikon ohne Weichmacher. Dazu kommt noch, dass er sich gut für Allergiker eignet, da er hypoallergen hergestellt wurde. Es ist kein sehr hartes oder zu weiches Silikon verwendet worden. Man kann ihn noch biegen, ohne das er zu sehr nachgibt oder man viel kraft aufwenden müsste. So schmiegt er sich der eigenen Form recht gut an. Glücklicherweise ist er auch noch sehr geruchsneutral.

Anwendungsmöglichkeiten:
Die Bedienung des Mr. Perfect intense ist wirklich simpel. Hier wurde auf ein kompaktes Design zurückgegriffen. Es gibt nämlich nur einen einzigen Druckknopf, welcher sich am Ende des Vibrators befindet. Das Endstück besteht aus ABS, welches man abschrauben kann, um das Batteriefach zu öffnen und Batterien einzulegen. Bitte beachtet, dass diese nicht mitgeliefert sind und ihr 2 AAA Batterien braucht. Ihr müsst zum an- und ausschalten den Knopf ca. 3 Sekunden lang gedrückt halten. Wenn er an ist, könnt ihr durch kurzes drücken nun durch 10 möglichen Modi/Intensitätsstufen hüpfen. Der abschraubbare Bereich ist durch einen Silikonring abgedichtet und vom Hersteller als wasserdicht abgesichert, sodass ihr ihn mit in die Badewanne nehmen könnt. Ich muss allerdings gestehen, dass es mir mit Batterien betriebenen Modellen etwas unheimlich ist in die Badewanne zu gehen. Ich tendiere da gerne zu fortgeschrittener Modellen, welche induktiv laden und man weder Batterien noch Kabel direkt anschließen muss. Das kommt mir einfach sicherer vor. Aber vielleicht traut ihr euch ja mehr als ich! Da der Mr. Perfect intense keinen Stopper am Ende besitzt, ist die Benutzung für den anal Gebrauch auf eigene Gefahr. Aber keine Panik natürlich könnt ihr ihn ganz normal vaginal einführen. In seiner Lautstärke ist er sehr diskret, was bedeutet, dass ihr ihn praktisch überall ungestört benutzen könnt. Dabei dürft ihr aber nicht vergessen: umso stärker die Vibration, um so lauter das Geräusch. Falls ihr also volle Power benötigt, würde ich ihn nicht für einen Quickie unterwegs empfehlen.
MR perf
Einstellungen und Optionen:
Wie erwähnt verwöhnt euch der Mr. Perfect intense nun mit ganzen 10 statt wie zu vor nur 4 Einstellungsmöglichkeiten. Von schwacher bis starker Vibration und Rhythmen ist alles dabei. Hier hat er sich doch stark weiter entwickelt. Den bei seinem Vorgänger gab es keine Vibrationsmuster, sondern nur 4 Vibrationsstärken an sich. Der Motor ist recht stark und hat einiges an Wumps hinter. Ein bisschen nach dem Motto: klein aber oho. Damit gleicht er ein bisschen seine schmale Statur wieder aus. Der Vibrator startet automatisch auf der ersten Stufe. Nach mehrmaliger Benutzung wisst ihr dann sicherlich genauso schnell wie ich, was eure Lieblingsstufe oder –Modi ist. Andererseits macht es genau so Spaß sich durch die einzelnen Optionen durchzuprobieren. Auch wenn ich es ein bisschen schade finde, dass man nicht zurückschalten kann. Das heißt bei einer verpassten oder versehentlich zu weit geschalteten Stufe: wieder von vorne anfangen. Unter Umständen kann sich dadurch auch mal ein Orgasmus unangenehm nach hinten verschieben.

Pflegehinweise
Unser Mr. Perfect intense ist sehr leicht zu pflegen. Ihr könnt wie üblich lauwarmes Wasser und eine milde Seife benutzen oder einen handelsüblichen Toycleaner. Seine glatte Oberfläche lässt sich leicht reinigen und bietet auch nicht viel Angriffsfläche für Bakterien, um sich fest zusetzten. Achtet einfach darauf, das ihr euch die leichten Furchen der Rillen gut säubert.

(Modelle) Preisleistung:
Die Joystick-Reihe von JOYDivision hat mehrere Modelle die auch in die intense Reihe aufgenommen wurde. Es wäre leider etwas zu viel, alle hier vorzustellen. Aber ihr könnt euch alle unter JOYDivision  anschauen.
Der Mr. Perfect intense ist in seiner altern Version (Mr. Perfect, mit vier Vibrationsstufen) erhältlich oder in der Version, die ich euch heute präsentiert habe mit ganzen 10 Modi. Der Vibrator kann eines nämlich viel besser. Er lässt sich super flexibel und spontan einsetzen und bringt durch seine Vibration auch ordentlich Power. Auch anal bietet er großen Spaß, da er eine angenehme Größe besitzt, auch wenn hierbei etwas Vorsicht geboten ist. Ihr bekommt diesen Liebling für ca. 18,59 €  was sehr günstig ist. Damit kann man also wirklich nichts falsch machen.

Weiterempfehlung:
Der Mr. Perfect intense ist ein gutes und flexibles Spielzeug für zwischendurch. Er ist leicht überall hin mitzunehmen, sorgt für Spaß und ausreichend Auswahl und Power. Nur schade finde ich, dass er mit Batterien betrieben wird. Das ist auf Dauer (zumindest bei meiner Gebrauchsweise) recht teuer. Trotzdem muss man ihn lassen, dass er eine gute Form besitzt und auch ein wirklich günstiges Modell ist. Man kann ihn sich problemlos leisten und muss nicht auf große Feiertage warten. Wobei er sich sicherlich als ein schönes Weihnachtsgeschenk eignen würde. Ich gebe ihm liebevoll gemeinte 7/10 Punkten.

Eure Bluebird

Massage-Handschuh

Bei mir kam vor einer Weile wieder ein Paket von der Firma Shots an! Ein Überraschungspaket mit gleich zwei Produkten und eines davon möchte ich euch heute vorstellen. Es geht um ein kleines Zubehör. Einen Massage-Handschuh. Denn wer lässt sich nicht gerne verwöhnen? Aber schauen wir erst mal wie sich das Produkt im Test schlägt.
Shots glove 1
Verpackung:
Die Verpackung des Massage-Handschuhs ist ganz hübsch aufgemacht. Vorne kann man das Produkt durch einen durchsichtigen Plastikeinlass sehen. Der restliche Karton drum herum ist in schlichtem Weiß gehalten mit schwarzem Aufdruck. Die Schrift ist sehr verschnörkelt und macht dadurch einen leicht edlen Eindruck. Allerdings sieht der Handschuh selbst auf den ersten Blick (im Karton) etwas unheimlich aus, aber dazu später mehr. Allgemein ist die Verpackung auch nicht zu groß geraten. Mit 17,10 x 16 x 5,10 cm passt der Massage-Handschuh gut rein, aber es wird nicht unnötig viel, bzw. mehr Platz gegeben als gebraucht wird. Ansonsten befinden sich wie immer noch ein paar Informationen zum Produkt selbst auf der Verpackung wieder. Rundum ist es eher schlicht gehalten. Aber das macht ja nichts, denn letztlich geht es ja um den Inhalt.

Gefühlstest:
Kommen wir nun zum Handschuh selbst. Mit dem Massage-Handschuh soll natürlich massiert werden, um z. B. Die Muskeln zu entspannen. Das Modell selbst besteht aus Hartplastik und Metall. Er besitzt 9 Kugeln, welche auf der Handinnenfläche verteilt sind. Diese können sich in ihrer Halterung um 360 Grad drehen, damit man in der Bewegung nicht eingeschränkt ist. Die andere Seite ist mit einer sogenannten ‚Anti-Rutschschicht‘ ausgestattet, damit man beim Tragen einen besseren halt hat. Das äußert sich durch viele kleine und kurze Stifte, welche vom Handschuh abstehen. Natürlich erfüllen sie ihre Aufgabe, aber wirklich komfortabel ist es nicht. Beim Drücken merkt man natürlich die ganzen kleinen, nennen wir sie mal Spitzen (auch wenn sie natürlich stumpf und abgerundet sind). So wirklich schön lässt sich das nicht tragen und auf Dauer kann es auch etwas unangenehm werden. Dafür bietet der Massage-Handschuh eine Schlaufe zum Einstellen der Größe. Irgendwie soll er ja an der Hand halte ohne, dass man ihn die ganze Zeit festhalten muss. Durch die Größeneinstellung lässt er sich gut an kleine oder größere Hände anpassen. Trotzdem handelt es sich noch um nicht allzu strapazierfähiges Hartplastik. Es lässt sich durchaus biegen, aber man bekommt das Gefühl etwas vorsichtiger sein zu müssen, damit nichts bricht.

Anwendung:Shots glove
Beim massiert werden fällt als aller erstes auf, wie kalt Metall werden kann. Da zuckt man erst mal gut zusammen und man fühlt sich nicht sonderlich entspannt. Egal ob am Rücken, den Oberschenkeln oder sonst wo. Daher nehmt euch meinen Tipp zu Herzen: Wärmt die Kugeln vorher an. Zum Beispiel durch eigene Körperwärme. Dabei würde ich das als aktiver Partner übernehmen oder zwangsweise man selbst, falls man sich alleine verwöhnen möchte. Oder haltet die Kugeln kurz in warmes Wasser. Das Plastik sollte das an sich aushalten, aber ich bin bei so etwas immer lieber etwas vorsichtiger.
Jetzt wo die Kugeln warm sind, kann es ja losgehen. Über den Tragekomfort hatten wir ja bereits gesprochen, reden wir also nun über die andere Seite. An sich macht der Handschuh schon etwas her. Es ist ein ganz anderes Gefühl, als mit der Hand. Durch die Kugeln wird die Haut wirklich angenehm durchgeknetet. Wäre der Abstand zwischen den Kugeln etwas kleiner, wäre es nochmal angenehmer. Aber auch so ist es schon ein schönes Gefühl. Gut finde ich auch, dass man nur die Kugeln spürt. Es gibt keine Kanten, keine rauen Oberflächen die einen streifen. An sich kann man dabei recht gut abschalten. Allerdings muss ich gestehen, dass ich totaler Fan von Gleitgelen bzw. hier Massageölen bin. Meine Sorge war nun aber das Reinigen danach da sich die Kugeln drehen, hatte ich die Befürchtung, dass sich das Massageöl in ihrer Halterung ansammelt und dort nicht wegzuwaschen geht. Im schlimmsten Fall würde es dableiben. Hart und eklig oder auch ranzig werden und das wäre nicht nur unschön, sondern auch unhygienisch. Zumal ich mir vorstellen kann, dass das Plastik das auf Dauer auch nicht gut vertragen würde. Allerdings lässt sich der Handschuh gut abwaschen. Am besten mit lauwarmen Wasser. Wenn ihr unter dem laufenden Wasser oder gleich beim Spielen in der Badewanne die Kugel ein bisschen dreht, sollte sich alles auswaschen lassen.

Preisleistung:
Den Massage-Handschuh gibt es in zwei Farben: Schwarz/Grau oder Lila für jeweils 14,95 €. Ich finde ihn zum Teil zwar sehr angenehm in der Verwendung, aber wirklich hübsch sieht er nicht aus. Ich weiß ja auch, dass es nicht nur ums Aussehen geht, aber der erste Eindruck spielt nun mal auch eine Rolle. Es sah erst so ein bisschen klinisch oder maschinell aus in seiner Verpackung. Eventuell macht das lilane Modell einen anderen ersten Eindruck, aber so erging es mit dem Schwarzen/Grauen Modell. An sich finde ich knapp 15 € nicht sehr teuer für ein Massageutensil. Wenn ich so überlege kosten oft schon kleine vibrierende Massagegeräte oft knapp da doppelte. Und hierbei finde ich den Unterschied mal angenehm. Nicht immer muss alles vibrieren.

Weiterempfehlung:
Uff~. Ich glaube, ich hatte noch nie so sehr Probleme bei einer Bewertung. Irgendwo finde ich, dass die Massage die der Handschuh leistet wirklich angenehm. Aber auf der anderen Seite wirkt er leider etwas billig, da er ‘nur‘ aus Hartplastik gefertigt ist, sich nicht sonderlich gut trägt und mich ästhetisch einfach nicht wirklich ansprechen will. Daher bin ich auch etwas hin- und hergerissen, ob ich den Preis gut finde. Aber wenn ich überlege, was ich für angemessen halten würde (ich denke mal 10 Euro), liegt das auch nicht sehr fern von dem, was er nun kostet. Zusammenfassend kann man also sagen, dass es sich für den Part, der sich massieren lässt schon angenehm anfühlt und auch einen Unterschied zum normalen Massieren bietet. Dazu lässt er sich noch leicht reinigen, was mir hierbei wirklich wichtig war. Zur alleinigen Benutzung würde ich ihn nicht unbedingt empfehlen, da man dann sowohl das angenehme, als auch unangenehme gleichzeitig hat. Denn wie bereits erwähnt hat der Massage-Handschuh leider ein paar Schwächen, die sich nicht ausbügeln lassen. Daher würde ich ihm gut gemeinte 5/10 Punkten geben. So ist er im Mittelfeld ganz gut platziert. Weder ist er Atemberauben und umwerfend, noch völlig danebengegriffen oder sein Geld absolut nicht wert. Ich würde sagen für ein Vorspiel, einen entspannten Abend nach der Arbeit und als Kleinigkeit für Zwischendurch eignet er sich schon.

Eure Bluebird

Naughty Craft

Heute geht es um den Naughty Craft (Dark Pink) von NMC

Verpackung:  Das Produkt hat eine ansehnliche Verpackung, ein echter Hingucker. Die Sicherheitshinweise stehen in mehreren Sprachen drauf, was ein absoluter Pluspunkt ist. Eine kleine Anleitung über Benutzung und Inbetriebnahme lag dabei, welche zwar kurz, aber ausreichend war. Diese ist jedoch lediglich auf Englisch beigelegt. Aber allgemein gibt es hier nichts zu meckern.

Geruchs- und Gefühlstest:  Es gibt einen leichten Geruch beim direkten Geruchstest, direkt aus der Verpackung.  Nach dem man den Naughty Craft einmal gewaschen hat, verfliegt der Geruch. Der einführbare Teil des Vibrators ist aus einem festen, aber leicht flexiblen Silikon. Der Teil, an dem die Bedienelemente liegen besteht aus hartem, unflexiblem Plastik.

Anwendungsmöglichkeiten:  Wir haben den Vibrator als Massagemittel genutzt und ihn dann Vaginal weiterverwendet. Allerdings kann man ihn auch als Analspielzeug verwenden um seinen Partner oder seine Partnerin zu verwöhnen. ABER: Da er dafür keinen Stopper am Ende hat, solltet ihr bitte aufpassen und die Länge nicht unterschätzen!

Einstellungen und Optionen:  Der Vibrator bietet 10 gleichmäßige Vibrationsstufen, welche man über Druckknöpfe regeln kann (+/-) und ist Spritzwassergeschützt (damit meine ich, dass er sich problemlos unter der Dusche verwenden oder im Waschbecken abwaschen lässt). Die Verpackung weist praktischerweise darauf hin, dass er nicht zum Baden geeignet ist! Der Vibrator lässt sich über einen Power-Button ein- und ausstellen, was zum Glück das „durchklicken“ der Stufen bis zum Ausschalten verhindert.

Fazit: Der Vibrator hat eine sehr angenehme Form, die durch die unterschiedlichen Durchmesser beim Einführen bzw. Rein-Raus für Stimulation sorgt. Aufgrund der nach oben geneigten Spitze reizt er die obere Scheidewand, wo sich der G-Punkt befindet. Sehr angenehm ist auch, dass der Vibrator sich Temperaturen anpassen kann. Wir haben ihn leicht erwärmt (mit den Händen, auf Körpertemperatur), was ein angenehmes Gefühl auf der Haut verbreitet. Ebenso geht das natürlich durch ein Wärme- oder Kältebad. Hierbei solltet ihr jedoch beachten, dass nur der einführbare Teil eingetaucht wird und die Bedienfläche nicht in dem Wasser liegt.  Durch die 10 Vibrationsstufen ist sowohl eine starke, als auch leichte Vibration individuell nach Bedarf einstellbar. Jedoch ist dazuzusagen, dass der Übergang zum Griff/Bedienungsfeld kaum merklich ist. Entsprechend ist der Griff sehr rutschig, sobald die Finger feucht sind (egal ob durch Gleitmittel oder Vaginalsekret). Daher ist ein fester Halt ziemlich erschwert bei der Befriedigung.

Weiterempfehlung: Wir würden das Produkt an Paare weiterempfehlen, denn eine einzelne Person kann bei der Benutzung die Bedienelemente schnell nicht mehr auseinanderhalten, was entsprechend dazu führen kann, dass der Vibrator aus ist, anstatt die Vibration zu erhöhen/minimieren. Und glaubt mir, das ist frustrierend! Als Paar ist das wesentlich einfacher.

Modelle und Preis-Leistung: 

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Der Naughry Craft ist in drei Farben erschienen. Purple, Pink und Dark Pink. Des Witeren gibt es ihn in drei Formen, wie auf dem oberen Bild gezeigt. Hier könnt ihr euch also entscheiden, welche Schwingungen des Produktes euch am meisten Spaß bereitet. Der Preis liegt zwischen 13-20 € und ist für die vielfältige Anwendung und gut einstellbaren Vibrationsstufen recht erschwinglich. Da er allerdings doch ein bis zwei Eigenschaften hat, die wir nicht so gut fanden (Bedienfeld und leises Rasseln) bekommt er von uns trotz guter Leistung 7/10 Punkten.

Wichtiges zum Schluss: Wichtig zu erwähnen ist, dass im Laufe der ersten Anwendung ein Rasseln bei den Bedienelementen zu vernehmen ist, welches nichts mit der eigentlichen Vibration zu tun hat. Wir sind uns nicht sicher, ob wir nun einfach ein Montagsprodukt erwischt haben, oder ob es grundlegend in dieser Produktreihe dieses leise Rasseln gibt. Aber falls ihr den Vibrator interessant findet, solltet ihr euch davon nicht abschrecken lassen. Es ist leise und wenn man selbst dabei nicht stumm ist, auch kaum zu hören. Wir waren lediglich vor der Benutzung etwas irritiert.

Eure Bluebird

Bootie

Modell und Aufbau: Wir haben den Analplug ‚Bootie‘ von Fun Factory in der Farbe Bordeaux getestet. Dieses ist die Mittlere der drei Größen mit einer Gesamtlänge von 10 cm und einem Durchmesser von ca. 1,7-3,5 cm. Er ist hergestellt aus 100% medizinischem Silikon und ist strapazierfähig, sowie Wasser fest.

Verpackung: Die Verpackung hat eine sehr schöne Aufmachung. Sie ist schlicht, einfach zu öffnen und sieht schlichtweg gut aus. In der Schachtel liegt auch eine kleine Gebrauchsanweisung bei in der auch Empfehlungen stehen, mit welchen weiteren Produkten man sein Spielzeug gut pflegen kann.

Geruchs- und Gefühlstest: Der Plug riecht ganz leicht beim herausnehmen nach Silikon, was jedoch nach dem ersten abwaschen verfliegt. Die Oberfläche fühlt sich angenehm weich an und man merkt, dass der Plug sich beim Eindrücken leicht anpasst. Er ist am Stiel biegsam und somit für jeden Körperbau geeignet. Es gibt nur eine Naht, jedoch sieht man sie nur kaum und man spurt sie nicht, außer man streicht direkt mit dem Finger stärker drüber.

Anwendungsmöglichkeiten: Da es bei einem Plug am angenehmsten ist ihn Anal zu verwenden haben auch wir das getan. Er hat eine angenehme ergonomische Form und ist daher mit Gleitgel gut einzuführen. Er wird damit beworben, dass er eine punktgenaue Prostatastimulation hervorruft, dieses können wir jedoch weder verneinen noch bejagen, da wir ihn nur an einem weiblichen Körper getestet haben. Was auch sehr angenehm ist, ist ihn anal bei der Frau einzuführen und dann vaginalen Geschlechtsverkehr dabei zu haben. Die Frau hat also eine zweifache Penetration und ist dadurch verengt, was für zusätzliche Stimmulation für den Mann sorgt.

Optionen und Einstellungen: Wie bereits erwähnt dient er der Prostatastimulation bzw. der analen Befriedigung sowohl für Mann als auch Frau. Jedoch verfügt er über keine weiteren Optionen wie beispielsweise Vibration oder Stoßeffekte. Dafür ist er jedoch komplett wasserdicht.

Weiterempfehlung: Der Plug hat keinen sehr großen Durchmesser und könnte daher auch von Anfänger in diesem Themengebiet genutzt werden. Allerdings ist auch hier zu beachten, dass man eine gewisse Vorbereitung dafür benötigt. Da er sich sehr gut Tragen lässt und das auch unauffällig unter der Kleidung, ist er wirklich sehr empfehlenswert. Gerade für jemanden der sich neu ausprobieren möchte, ist dieser recht simple Plug in einer Preisklasse, bei der es sich wirklich lohnt zuzuschlagen. Er bringt beiden Partnern Spaß und ist auch natürlich auch ohne Partner ein gutes Spielzeug.

Modelle und Preisleistung:

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Der Bootie erscheint wie gesagt in drei verschiedenen Größen, so hat jeder die Möglichkeit, den richtigen Plug für sich zu finden. Fun Factory bietet auch drei Farben an: klassisch – Schwarz, ein hübsches Bordeaux und ein verspieltes Lila. Was die Preisklasse betrifft, schwankt sie zwischen 20-30 €, je nachdem, für welche Größe man sich entscheidet. Wir finden, dass der Preis sehr angebracht und auch nicht zu hoch ist für das Produkt. Egal ob auf der Suche nach einem Einsteigermodell oder ob man auf der Suche nach etwas mehr Herausforderung ist, der Bootie ist ein schönes und sehr angenehmes Sexspielzeug und bietet eine angenehme Stimulation. Wir würden ihm 8/10 Sternchen geben. Das einzige was wir schade finden, ist, dass er nicht vibrieren kann. Allerdings macht das Preis- Leistungsverhältnis das wieder wett.

Eure Bluebird