Die Swingerbibel

Heute möchte ich euch mit etwas ganz neuem überraschen, und zwar dem Thema buchdeckel.JPGSwingen. Natürlich meine ich nicht das tanzen, sondern bezüglich von Swingerclubs. Ich selber überlege schon eine ganze Weile für mich in meiner Fantasie, ob das nicht aufregend sein könnte oder ob ich das am Ende nur bereuen würde. Nichts ist besser, als jemanden zurate ziehen zu können, der sich damit schon auskennt. Genau das habe ich gemacht. Die lieb Lotta Frei hat nämlich ein Buch geschrieben ’Die Swinger.Bibel‘. Also habe ich mich mit ihr in Verbindungen gesetzt und schon kam ein Exemplar mit der post. Von diesem schönen Buch möchte ich euch nun erzählen.

Bestimmt hattet ihr auch schon mal den Gedanken, wie es in so einem Club sein mag und ich habe mich immer wieder dabei ertappt, dass ich die Vorstellung schön fand und sobald es ein ernster Gedanke mit meinem Partner wurde, bin ich doch zusammen geschreckt wobei mich das ein oder andere Klischee übermannt hat und wir den Gedanken doch vertagt haben. Aber woher kommt das eigentlich? Wieso folgen wir unserer Neugier so selten? Für mich war es ziemlich eindeutig: Angst. Denn es kann ja nicht so sein, wie man es sich vorstellt, oder? Auch wenn das in gewissen Grenzen meist so ist, haben wir es doch oft selbst in der Hand was wir aus unseren Gelegenheiten machen, egal ob mit oder ohne Partner.

Die Swinger-Bibel hilft dir Klarheit zu erlangen, ob du reif bist für den Swingerclub. Sie beantwortet die wichtigsten Fragen, die man sonst niemandem stellen kann: warum gehen Leute in Swingerclubs? – wie verhalte ich mich dort? – was ziehe ich an? – wo finde ich einen guten Club? – wer geht mit mir (ins Bett)? – wann ist unsere Beziehung bereit dafür?

Und genau da macht das Buch. In den mehrfach unterhalten Kapiteln widmet sich Lotta allen möglichen Gedanken und erklärt aus ihren Erfahrungen worauf man achten sollte, worüber man sich informieren sollte und alles rund herum vom Gedankenspiel und dem Gefühl nach dem Besuch. Ich war und bin wirklich sehr angetan von dem Buch, weil es mir zum einen eine neue Welt offen gelegt hat und zum anderen auf informative Art und viel ehrlichen Humor meine Ängste nehmen konnte.
Beispielsweise war mir gar nicht bewusst, wie viele verschiedene Events es gibt. Swingen war in meinen Gedanken immer nur swingen. Egal ob als paar oder alleine, man geht dort hin, um mit fremden Sex zu haben. Was absolut nicht die Realität sein muss. Es gibt z. B. Auch FetischabendeHerren-Überschuss-Parties und vieles mehr. Wenn man sich erst mal traut, sich damit auseinander zusetzten, werdet auch ihr merken, was alles hinter dieser verschlossenen Tür auf euch wartet.

Die Swingerbibel entführt uns in ein Wunderland, wo sich alles um Lust und Reiz handelt. Auch wenn es dort ab und zu schmutzig werden kann ist das absolut positiv gemeint. Was nämlich sehr deutlich im Buch wird, sind die Regeln der Community. Nein heißt nein und das wird akzeptiert. Beim Lesen hat es sich nie so angefühlt, als würde ich einen 0800 Ratgeber lesen, sondern als würde eine gute Freundin mir von all ihren pikanten Swinger Erlebnissen berichten und mich mit in ihre Welt entführen. Und das, obwohl Lotta direkt klarstellt, dass es absolut in Ordnung ist, wenn man sich (mit oder auch ohne das Buch gelesen zu haben) gegen das Swingen entscheidet.

Ihre persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen mit ihrem unwiderstehlichen Charm machen das Buch zu etwas ganz besonderem. Selten habe ich so vielen Leuten freudig über eine neue Interesse von mir erzählt, wie von der Idee zu swingen bzw. das Buch direkt in den Warenkorb gelegt und gesagt, dass sie es kaufen müssen.
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Lotta hat meine Meinung an sich nicht geändert, den mein Interesse war schon vorher da. Nur hat sie das, was in der Fantasie schön war auch zu einer möglichen Realität gemacht und mir für viele Sichtweisen die Augen geöffnet. Denn für mich steht fest, dass ich z.b. nicht einfach mit jemand fremden Sex haben möchte oder meinem Partner dabei zuschauen will. Mich reizt der Gedanke, dass uns jemand zuschaut, denn auch das lässt sich dort umsetzten. Meine Ideen und Sichtweisen haben sich beeinflussen lassen und das auf eine sehr positive Art. Natürlich weiß man vorher nie, wie und ob einem die Eifersucht erwischt, daher sollte man ggf. mit dem Partner offen und ehrlich über Ideen und wünsche reden. Aber auch hierzu hat Lotta einen schönen Abschnitt geschrieben.

Letztlich lässt sich nur eines sagen, auch wenn ihr noch nie einen Gang zu einem Swingerclub in Betracht gezogen habt, diese Lesewerk empfiehlt sich blenden. Grade wer sich schon interessiert, aber noch einige Fragen hat, sollte sich die Swingerbibel zulegen. Egal ob ihr Einblicke, Empfehlungen oder Tipps such, hier findet ihr von allem etwas. Vom richtigen Outfit bis zum Thema Swingen in der Partnerschaft wird hier auf viele Fragen eingegangen. Lotta schreibt in einem sehr angenehmen und leicht verständlichem Stil, sodass jeder sich damit zurechtfinden kann. Es besteht nicht die Notwendigkeit von Anfang an bis zum Ende zu lesen. Also man kann auch mal zum Kapitel Vorbereitung spingen, statt als Erstes die Einführung zu lesen. Es sind in den jeweiligen Kapiteln auch öfters verweise, dass man in einem anderen Kapitel noch mehr zum Thema erfährt. Also keine Sorge. Dazu liest es sich auch sehr schnell durch, was für mich absolut kein negativer Faktor ist. Ich war so begeistert und interessiert, dass ich mich einen Abend ran gesetzt habe und auch soweit durchgelesen hab. Also ich sage mal, auch für die, die nicht gerne lesen, ist das hier gute Lektüre die kurz und bündig vieles erklärt, ohne zu klingen, als würde man in einer Unilesung sitzen.

Daher kann ich das Buch nur empfehlen und mit 10/10 Punkten bewerten. Ebenfalls sehr schön ist das kleine Geld was dafür verlangt wird. Mit 9,99€ als Taschenbuch oder als Kindle-Version für 6,99€ ist das Buch euer eigenes auf Amazon. Wer aber nach dem Buch noch nicht genug hat, sollte unbedingt auf Lottas Blog Frei Vögeln vorbei schauen. Dort findet ihr noch mehr Beiträge und spannende Themen.

Eure Bluebird

Teufelszunge

Was Mann/Frau nicht alles mit der Zunge kann. Nun dieses Design der Teufelszunge von der Firma Glassvibrations verspricht unvergessliche Lust.  Das wollen wir uns heute mal etwas näher anschauen.

Verpackung: Die Teufelszuge, ein wunderschön anzusehender Dildo aus Glas, kommt in einem hübschen Originalkarton aus stabiler, weißer Pappe, wo vorne ein großes Sichtfenster platziert ist. Darunter liegt unser Schneewittchen und Warten nur auf Erlösung und den Kuss sanfter Lippen 😉 Der Glasdildo liegt in weißen Satin und wirkt zwar schlicht aber auch ein bisschen edel. Ich persönlich fand den Lagerplatz für danach immer sehr praktisch und habe den Karton bestimmt auch 2 Jahre aufgehoben. Aber was soll man machen, wenn der Platz schwindet und die Sammlung wächst. Jedenfalls hat sich hier jemand Gedanken darüber gemacht, wie man das Sexspielzeug überzeugend dem potentiellen Käufer anbieten kann.

Material- und Gefühlstest: Wie erwartet war ich nach dem Auspacken sehr erleichtert, dass keine Art eines Geruches mir in die Nase stieg. Ich erinnere mich sogar noch sehr gut daran, da ich wirklich lange darauf gewartet hatte (bestimmt zwei ganze Wochen!!) bis ich mir die Teufelszunge endlich kaufen konnte. Voller Vorfreude habe ich sie aus ihrer Verpackung befreit und sehr genau studiert. Ich fand das Design wirklich schön und konnte wirklich nicht meckern. Dass sie am Ende zu einer kleinen Spirale geschwungen ist, ist nicht nur ein ansehnlicher Abschluss, sondern auch noch ein praktischer Griff. Da das andere Ende leicht nach oben neigt, ist auch eine Stimulation des G-Punkts möglich (insofern man weiß wie dieser zu finden und stimulieren ist). Das sehr stabile Glas ist glatt und eben, weist keine Poren auf und lässt kein festsetzten von Bakterien und Keimen zu. Für die ganz Unsicheren: sie ist sogar Spülmaschinen fest! Also ein all around hygienisches und hypoallergenes Sextoy. Trotzdem solltet ihr es nicht unbedingt auf den Boden schmeißen und falls es doch mal fällt, sucht bitte erst nach Schäden bei der nächsten Benutzung. Es ist schließlich immer noch Glas. Wer immer noch Sorge hat oder sich mit dem Gedanken von Glasspielzeugen nicht anfreunden kann, sollte unbedingt weiter lesen. Jedes Toy der Marke ist handgefertigt und ein Unikat. Glassvibrations verwendet ausschließlich Qualitätshartglas vom Typ Borosilikatglas, welches besonders robust und langlebig ist. Es wird zum Beispiel auch für Laborgeräte, Kochgeschirr und Spiegel verwendet.

Anwendungsmöglichkeiten: Wir waren hier noch recht zurückhalten und haben ihn nur zur vaginalen Stimulation genutzt. Was mir besonders gefallen hat, ist die anpassbare Temperatur. Durch ein kaltes oder warmes Wasserbad lässt sich das Glas an die gewünschte Temperatur anpassen. Es ist ein tolles Spielzeug zum Experimentieren und ich bin sicher, dass man die Teufelszunge auch teilweise anal nutzen könnte. Hierbei darf man nur nicht den größer werdenden Umfang vergessen. Wir hatten wirklich viel Spaß damit und ich war überrascht, dass man die Rillen wirklich spüren konnte. Anfangs dachte ich, es sei sicherlich nur ein Designaspekt, aber dem war nicht so. Es ist eine angenehme Stimulation und auch der G-Punkt lässt sich sehr gut erreichen.

Modelle und Preis-Leistung: Die klassische Teufelszunge kommt in einem Rotbraun und schimmert je nach Lichteinfall etwas anders. Wie ich finde ein sehr hübscher Effekt. Zumal man sie einfach auch als Dekoelement platzieren kann, ohne dass jeder sofort weiß, worum es sich dabei handelt (hierfür aber bitte sauber machen vorher). Etwas später hat die Firma noch eine Africa Line Collection herausgebracht. Dort gibt es einen den Glasdildo im schwarz-weiß Look, welcher allerdings etwas teurer ist. Zuletzt kam dann die Teufelzunge in einem Goldton auf den Markt. Zwar nicht mein Geschmack, aber immerhin eine Variation für die, die es mögen. Dieses kleine Designmeisterwerk lässt sich direkt bei Glassvibrations kaufen oder bei weiteren Sexshops. Die meisten führen allerdings zurzeit die neueren Modelle direkt im Laden. Der Preis beträgt zwischen ca. 40-50 €, je nachdem wo man kauft. Wer jedoch ein bisschen weniger ausgeben möchte, kann das No-Name-Modell kaufen, dieses lässt sich bei einer Internetsuche unter Glasdildo oder Teufelszunge ganz leicht finden. Ich persönliche konnte natürlich nicht widerstehen und habe damals beide gekauft. Ich finde auch beide gut, da sie ein bisschen unterschiedlich im  Durchmesser sind. Aber ich präferiere von der Form und Design her Tatsache die Teufelszunge.

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Weiterempfehlung: Uns gefällt die Teufelszunge wirklich gut. Auch wenn es bereits ein paar Nachahmer gab, finde ich das Original noch immer am angenehmsten und am besten verarbeitet. Ich mag es am liebsten, wenn das Toy so gut wie alles kann… Da es sich aber nun mal um einen Dildo handelt, gibt es von mir nur 7/10 Punkten. An sich überzeugt die Teufelszunge in jeder Hinsicht und ist meiner Meinung nach auch zu empfehlen, aber eben für diejenigen, die nicht zwangsweise Vibration, einen Aufsatz oder irgendetwas anderes wie Stoßen, Rotieren oder sonstiges benötigen. Daher ist es eine schöne Anschaffung und auch ein Spielzeug was viel Freude bringt, nur achtet vorher auf eure Vorlieben. Wenn es euch egal ist und ihr so oder so gerne mal etwas aus Glas probieren möchtet, ist die Teufelszunge nur zu empfehlen. Liebt euch gegenseitig und auch euch selbst. Mit der Teufelszunge ist das garantiert kein Problem.

Eure Bluebird

Electric Eric Black Edition

Heute geht es um ein ganz besonderes Stück! Den Electric Eric von Mystim in de Black Edition

Verpackung: Der Electric Eric hat eine recht schlichte, aber schöne, schwarze Verpackung. Hier finden sich bereits die ersten Hinweise darauf, was der Vibrator kann, woraus er besteht und das in verschiedenen Sprachen. Beim Auspacken war ich nicht sehr überrascht, dass der Vibrator mit einem schön verarbeitetem Hardcase zur Aufbewahrung geliefert wurde, da dies bei Mystim zum Standard gehört. Dies ist hochwertig verarbeitet und bietet ohne Probleme Platz für den E-Stim Vibe und das Ladegerät. Auch bietet es Platz für einen Cleaner oder Gleitgel, da ein kleines Netz wie in einem Koffer mit eingearbeitet ist. Somit eignet es sich gut als Transporttasche für Reisen. Dennoch war ich positiv angetan von dieser Zugabe. In der Regel erhält man zu seinem Vibrator ja maximal ein kleiner Aufbewahrungsbeutel. Beim Öffnen zeigte sich, dass sogar noch ein kleines Gleit- und Leitmittel beigelegt wurde. Warum Leitmittel? Das erzähle ich euch später 😉

Geruchs- und Gefühlstest: Wir waren sehr erstaunt, wie gut und gründlich der Vibrator verarbeitet ist. Die eine Naht ist sehr weich und kaum spürbar. Der Übergang zum Bedienfeld ist makellos und auch sonst gibt es keinerlei negative Auffälligkeiten. Das Silikon ist sehr angenehm auf der Haut und auch in Benutzung gab es keine Stellen, die unangenehm auffielen. Bei dem Geruchstest viel auf, dass (wie meistens) ein leichter Silikon- und Verpackungsgeruch dabei war, aber dieser ist so verschwindend gering und auch normal! Als wem das auffällt… der hat eine sehr gute Nase oder den hübschen Eric noch nicht gereinigt vor der ersten Anwendung.

Elektrostimulation? Jetzt wird es spannend. Denn Mystim ist sich ganz klar bewusst, was sie hier besonderes für unsere Betten zaubern… Strom für unseren Intimbereich!? Als aller erstes haben wir natürlich alle Funktionen in der Hand ausprobiert. Die Vibrationsstufen und Intensität und auch die der Elektrostimulation. Sicher ist sicher. Ich bin ganz schön zusammengezuckt, obwohl ich wusste, was da kommt. Es war aufregend und ganz schön neu aber so richtig sicher war ich mir noch nicht. Und glaubt mir, dass passiert mir wirklich selten in Sachen Sex! Aber die Hand war ja nun auch nicht meine Vagina und schon gar nicht so schön stimulierbar wie diese. Vor allem muss keiner Angst haben, da die Produkte von Mystim absolut sicher und ungefährlich sind.

Also ging es endlich los. Ich habe ihn eingeführt und ganz vorsichtig die Elektrostimulation angeschaltet. Und der Effekt? Während man den Stromeffekt schon bei Stufe 2 in den Fingern merkt, benötigt man im Intimbereich eine höhere Stufe für eine vergleichbare Intensität und das finde ich auch super! Völlig umsonst war ich so nervös. Und der Effekt ist deutlich angenehmer, da natürlich der Stromfluss ganz anders ist, sobald der Electric Eric komplett umschlossen wird. Ich habe mich nur bis Stufe 5 vorgewagt, was gerade mal die Hälfte der möglichen Intensität ist. Allerdings finde ich es gut, dass es so viele Stufen gibt. So kann jeder ausprobieren, wie stark er/sie es denn haben möchte. Ungewohnt war und ist es bisher aber trotzdem. Zurück zu dem Leitmittel; das sorgt dafür (wie der Name verrät), dass der Strom besser weitergeleitet wird und für eine intensivere oder eher gesagt besser verteilte Strom zufuhr sorgt. Das fand ich ziemlich spannend und auch toll, das eine kleine Probe davon dabei lag.

Hier geht es zum Leitmittel und zum Gleitmittel

Alleine die Namen ‚The Goldfather und ‚Bonny and Glide‘ sind es wert sie sich ein mal anzuschauen. Zudem sind sie mit allen E-Stim Vibratoren kompatibel, da sie auf Wasserbasis hergestellt wurden. Funfact: in dem Leitmittel befinden sich sogar 24 Karat Goldpartikel!

Einstellungen und Optionen: Es gibt 5 Elektroprogramme in jeweils 10 Intensitäten. Für die Vibration stehen 8 Programme zur Verfügung mit jeweils 5 Intensitätsstärken. Das macht über zahlreiche, verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Dazu kommt natürlich noch die Möglichkeit, die Elektrofunktion oder die Vibrationsfunktion jeweils einzeln zu benutzen. UND wir haben auch noch ein Beckenbodentrainingsprogramm mit dabei. Auf jeden Fall sollte einem da nicht langweilig werden! Wie so viele Vibratoren heutzutage wird auch der Electric Eric über ein USB-Kabel aufgeladen. Dieses wird ganz einfach über das kleine das Logo von Mystim (eine Krone) magnetisch an den Vibrator angeschlossen, die auch mit einem Magnetic Charger geladen werden. Ich mag dieses Prinzip, da es unschöne Plastik- oder Gummiabdeckungen von Ladeanschlüssen vermeidet und so zur Gesamtoptik des Produkts beiträgt. Zwar besitzt das Bedienelement ganze 6 Tasten, was deutlich mehr als der Durchschnitt ist, aber völlig zurecht dort sind. Man darf schließlich nicht vergesse, dass es sozusagen ein 2-in-1-Gerät ist. Da liegt es ja auf der Hand, dass ein paar mehr Tasten zur Steuerung benötigt werden. Die Bedienung ist absolut simpel, weshalb man mit den Tasten auch nicht durcheinander kommt. Die Tasten dienen zum Anschalten der Vibrationsfunktion (das ist der Kreis) und/oder der Elektrofunktion (die zackige Linie). Hält man sie länger gedrückt, kann man die jeweilige Funktion wieder deaktivieren. Durch kurzes Drücken schaltet man durch die Programme durch. Und die jeweils zugehörigen Plus- und Minustasten sind entsprechend zum Erhöhen/Verringern der Intensität.

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Ohne Stecker einfach und schnell aufgeladen

Weiterempfehlung und Preis-Leistung: Passend zu den Maßen der Tasche kommt auch der Electric Eric in einer imposanten Größe daher. Er ist 25 cm lang, wobei etwa 14 cm davon einführbar sind. Der Rest geht in das umfassende Bedienfeld über. Der Durchmesser beträgt ca. 3 bis 4 cm, womit ich den Electric Eric durchaus zu den größeren Vibratoren zählen würde. Trotz allem liegt er gut in der Hand und das Gewicht verteilt sich über den gesamten Vibrator. Nicht zu vergessen sind die zwei Motoren in diesem kleinen Monster. Insgesamt ist er knapp 120 € schwer. Da musste ich zwar auch erst mal schwer schlucken, aber wenn man nun die Leistung und Qualität betrachtet, muss ich ehrlich sagen, dass ich den Preis gut nachvollziehen kann. Also schnell: wer noch keine Weihnachtsgeschenke hat 😛 Allgemein würden wir dem Electric Eric ganze 9/10 Punkten geben. Wer sich noch mehr für das neue und aufregende Gefühl des Electro Sex begeistern kann vergibt hier sicher auch die volle Punktzahl! Daher kann ich ihn euch wirklich nur empfehlen. Sucht euch was Neues, was Aufregendes oder einfach etwas, was ihr noch nicht habt, So schnell gelangt ihr auch schon hier her!

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Hier ist der Bruder, der Ticklig Truman zu sehen. Die Black Edition ist komplett schwarz (Titelbild)

Wichtiges zum Schluss: Bei diesem ganz besonderen Gefährten bitte ich euch allerdings die Gebrauchsanweisung vorher genau durchzulesen. Ich weiß das macht keiner wirklich gern und meistens erklärt sich auch alles von selbst, allerdings stehen dort ein paar wichtige Warnhinweise in Bezug auf die E-Stimfunktionen.

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Ich hoffe sehr, euch hat der etwas verspätete Testbericht gefallen. Durch einen Grippevirus konnte ich mich leider nicht eher um den tollen Electric Eric kümmern.

Eure Bluebird

Fifty Shades Freed -Awash with Sensation

Heute gibt es mal etwas ganz besonderes: den Awash with Sensation aus der neuen Fifty Shades Freed Pleasure Collection

Verpackung:  Die Verpackung ist sehr anregend gestaltet. Vorne zeigt sie das Produkt, was hier schon einen guten Eindruck schafft. An der einen Seite befindet sich eine kleine Beschreibung des Produkts und auf der anderen eine kleine Übersicht über die Funktionen und ähnlichem. Zwar ist dies hauptsächlich auf Englisch gehalten, aber durch die Symbole kann man es auch ohne Englischkenntnisse verstehen. In der Verpackung selbst befindet sich des weiteren eine schwarze Plastikverpackung, in der ein kleiner Satinbeutel liegt, der für den Magic Wand gedacht ist und eine Bedienungsanleitung. Diese ist ausführlich und in zahlreichen Sprachen übersetzt.

Geruchs- und Gefühlstest: Erst ein Mal muss ich sagen, dass wir von dem Awash with sensation sehr begeistert waren. Die Aufmachung, das Design und auch die Verarbeitung gefällt uns sehr gut. Aber das ist nicht alles. Auch wenn ein ganz leichter Silikongeruch beim ersten Öffnen dabei ist, das Gefühl beim Anfassen seiner Oberfläche ist unglaublich angenehm. Die Nähte sind wunderbar verarbeitet, er lässt sich am Kopf leicht verbiegen und ein kleines bisschen eindrücken (allerdings braucht man hierfür viel Kraft).

Anwendungsmöglichkeiten:  An sich ist der Magic Wand, wie jeder seiner Vorgänger, ein Massagegerät. Egal ob am Rücken, Arme, Beine, Oberschenkel… oder auch in Richtung des Intimbereichs 😉 Aber bitte vergesst an dieser Stelle nicht, dass das Produkt nicht zum Einführen gedacht ist. Zumal der Massagekopf ohnehin sehr groß ist. Aber wir empfehlen euch trotzdem ein Gleitgel auf Wasserbasis oder ein Öl, das sich mit dem Silikon verträgt. Das macht jede Art von Massage einfach angenehmer.

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Video Erklärung

Einstellungen und Optionen:  Dieser schöne Magic wand der Fifty Shades Freed Reihe besitzt ganze 10 Vibrationsstärken. Vielleicht mag das nicht viel Klingen, aber dieses Kerlchen hat es faustdick hinter den Ohren! Alleine die erste Stufe ist schon zu vergleichen mit einem durchschnittlichen Vibrator, welcher ganz aufgedreht ist. Wir waren ziemlich begeistert und haben ihn erst mal nur in den Händen ausprobiert. Auf Stufe 10 fiel es uns schon schwer den Massagekopf noch festzuhalten! Die Vibration war so stark, dass man das Gefühl völlig verloren hat. Regeln lassen sich die Stufen über zwei der drei angebrachten Druckknöpfe. Plus für mehr und Minus für weniger. In der Mitte davon befindet sich der dritte Knopf, welcher die Rhythmen einstellt. Davon gibt es sogar ganze 20 Stück. Zwar ist der Awash with sensation ein kabelgebundenes Gerät, allerdings bietet er genügend Kabellänge für jedes Schlafzimmer (oder wohin auch immer ihr ihn entführt). Mit ca. 2,50 m Länge und einem EU-Stecker findet ihr sicher den passenden Ort.

Modelle und Preis-Leistung: Es gibt nur diese eine Variation des Magic Wand von Fifty Shades Freed. Soweit ich weiß wird auch in naher Zukunft keine weitere Version auf den Markt kommen. Die Kollektion ist recht neu und trägt für seine Leistung und seinen Namen auch einen stolzen Preis. Dieser befindet sich in dem 120 Euro Segment. Ich musste auch gut schlucken bei dem Preis und etwas schockierend finde ich ihn immer noch. Aber das Produkt selbst hat mich, trotz anfänglicher Zweifel, überzeugt.

Weiterempfehlung: Hier ziehe ich heute mal eine direkte Überleitung; Ich finde den Preis trotzdem sehr hoch. Und empfehlen tu ich das Produkt vom Herzen, aber an die Leute, die es sich leisten können, etwas Besonderes haben wollen oder vielleicht zu einem besonderen Anlass sich oder den/die Liebste/n überraschen möchten. Er bietet wirklich guten Komfort, auch wenn ich anfangs dachte, dass das Kabel stören würde. Dem ist bei der Umsetzung eigentlich nicht so. Es schwirrt zwar irgendwo herum, aber das bekommt man im Rausch der Lust oder auch der Entspannung nicht wirklich mit. Das einzige Negative ist: Viel Leistung macht auch viel Lärm. Das gute Stück ist leider schon auffällig und wird entsprechend lauter um so mehr Leistung es bringen soll. Ich persönlich störe mich nicht an einem Vibrationsgeräusch und finde es auch nachvollziehbar, dass man es entsprechend hören kann. Aber dennoch wollte ich euch das nicht vorenthalten! Wer sich also etwas Schönes zum Ansehen, etwas Gutes zum Fühlen und sich einfach mal verwöhnen (lassen) will, sollte hier vielleicht ein bisschen Sparen, aber sich dieses kleine Kunstwerk kaufen. Also unsere Bewertung liegt bei 9/10, da es leider einen Punktabzug wegen des Preises gab.

Wichtiges zum Schluss: Heute möchte ich mich ganz herzlich bei jemandem bedanken. Frau Coxwell hat diesen Bericht von heute möglich gemacht und ich musste ihn euch bisher vorenthalten, da genau heute die Pomotionaktion zu dieser interessanten und verführerischen Reihe der Fifty Shades Freed Pleasure Collection startet! Schaut einmal auf LoveHoney vorbei und lasst eure Begierde sprechen. Ihr werden staunen, was es noch alles in dieser wunderschönen Reihe gibt.  Daher an dieser Stelle herzlichen Dank für die Zusammenarbeit und auf weitere gemeinsame Berichte.

An euch meine Lieben möchte ich auch meinen Dank richten. Ich beobachte fleißig wie ab und zu sich ein neuer Follower zu mir verirrt und wie meine Berichte so anzukommen scheinen. Ich hoffe, ihr habt weiterhin Freude an meinem Blog und äußert Wünsche für Berichte, teilt mir eure Interessen und Ideen mit und helft mir, eine stabile Community aufzubauen, damit auch die Events starten können. In diesem Sinne noch einen wunderbaren Tag.

Eure Bluebird

Fetischismus und Fetisch

Jeder hat schon mal etwas darüber gehört und ist dem Thema meist abgeneigt, da viele oft direkt an harten BDSM denken oder Natursekt. Aber was ist ein Fetisch? Welche gibt es und woher weiß ich, ob ich einen habe? Darüber möchte ich heute mal ein bisschen reden.

Besonders wichtig für mich:
Die Beschreibungen und Definitionen zu dem Thema sind wirklich sehr komplex und werden meist aus medizinischer Sicht betrachtet, dort gelten sie oft als Störung. Mir liegt es besonders am Herzen, dass ihr das anders auffasst. Jeder Mensch sollte privat das ausleben können was er möchte (Extremfälle wie Pädophile beispielsweise natürlich ausgenommen). Entsprechend werde ich euch im Folgenden das Thema aus einer etwas anderen Perspektive beleuchten :)

Als allererstes sollte klargestellt werden, dass nicht jeder Fetisch einen sexuellen Ansporn haben muss. Daher wird unterschieden zwischen dem allgemeinen Fetischismus und dem sexuellen Fetischismus. Ich beziehe mich hier nur auf den zweiten. Dabei dient der Fetisch nämlich als Stimulus der sexuellen Erregung und kann befriedigend wirken. Das Fetischverhalten ist bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt und kann sich auf die unterschiedlichsten Dinge beziehen, was ich persönlich sehr spannend finde. Es fällt den meisten Menschen schwer etwas nachzuvollziehen, was sie selbst ablehnen. Daher solltet ihr versuchen offen zu sein. Keiner verlangt, dass ihr jedes Interesse blind verfolgt. Aber manchmal ist es ratsam, dem Partner, der neuen Bekanntschaft oder auch mal Freunden zuzuhören. Wer will sich schließlich nicht gerne etwas austauschen oder etwas von sich preisgeben, wenn er es lange verheimlicht hat?

Was gibt es für Fetische?

Die Liste ist sehr lang und allgemein solltet ihr immer im Hinterkopf haben: es gibt nichts, was es nicht gibt. Trotzdem habe ich mal eine kleine Liste heraus gesucht und zeige euch einen kleinen Auszug der riesigen Fetischwelt.

  1. Autonepiophilie: Erwachsene begeben sich in die Rolle eines Babys. Jeder hat bestimmt schon einmal davon gehört, dass es Menschen gibt, die darauf stehen, sich wie ein Baby zu verhalten. Dabei solltet ihr nicht vergessen, dass es dazu auch oft einen gegensätzlichen Partner gibt, der gerne den Vater/die Mutter spielt.
  2. Axilismus: Hierbei handelt es sich um die Vorliebe für Achselhöhlen. Zugegeben sind die Pheromone des Partners sehr anziehend, welche im Schweiß mit bei sind. Aber ich persönlich kenne keinen, der so sehr auf Achselhöhlen steht.
  3. Bondage: Ein sehr bekannter Fetisch, bei welchem die Menschen auf Fesselspiele stehen. Allerdings wird dieser Fetisch oft mit BD/SM verbunden, da das nunmal auch häufig der Fall ist 😉
  4. Chrematistophilie: Dieser Begriff meint das Rollenspiel, in welchem sich eine Person in der Rolle einer Prostituierten befindet. Habt ihr das schon ausprobiert?
  5. Cisvestismus: Die Lust am Verkleiden. Zwar verkleidet sich jeder gern, aber hier wird wieder unterschieden: mögen ist nicht lieben und vor allem nicht der Auslöser für sexuelle Erregung!
  6. Dippoldismus: Hierbei handelt es sich um das Beobachten eines SM-Pärchens beim Sex. Davon habe ich bis heute auch noch nichts gehört, man lernt nie aus 😉
  7. Erotophonie: Beschreibt die Lust an Telefonsex mit einer fremden Person.
  8. Formicophilie: Die Lust, kleine Insekten oder Käfer über sich kriechen zu lassen und gebissen zu werden.
  9. Forniphilia: Die Person „verwandelt“ sich in ein Möbelstück. Die bekannteste Form ist der Tisch, eine Person ist nackt, auf ihrem Körper werden Lebensmittel platziert. Auch dieser Fetisch findet sich oft im BD/SM-Bereich wieder. Männer oder Frauen die dominiert werden wollen, können solche Erfahrungen beispielsweise in einem Dominastudio bekommen.
  10. Gymnophilie: Auch dieser Fetisch ist sehr bekannt, es handelt sich um die Lust am nackt sein, auch kurz FKK genannt. Es gibt schließlich nichts, was keinen Fachnamen besitzt!
  11. Iantronudie: Dieser Fetisch beschreibt die sexuelle Lust am Ausziehen vor einem Arzt.
  12. Laktation: Das Trinken von Milch an der Brust einer Frau. Happa, happa..
  13. engl. Mechanophilia: Die sexuelle Anziehung wird durch Maschinen und Motoren erzeugt.

Das sind natürlich nur ein paar wenige und auch spezielle Fetische die ich euch anlässlich von Halloween herausgesucht habe. Wenn ihr etwas genauer wissen wollt, oder einen Fetisch kennt/von ihm gehört habt, aber nicht wirklich wisst was er bedeutet, kommentiert einfach oder meldet euch via E-Mail.

Ich wünsche euch allen einen schönen, gruseligen Halloween Abend.

Eure Bluebird