Interview mit Marie Sann

Ich hatte die wunderbare Chance, die liebe Marie Sann, Zeichnerin hinter dem Kinky Karrot Projekt kennenzulernen und auch noch interviewen zu dürfen. Genau das möchte ich heute mit euch teilen. Sie ist eine junge Zeichnerin und vereint Erotik und Kunst. Ihr persönlicher Stil ist atemberaubend und verleiht ihren Bildern, das gewisse etwas.

Was bedeutet Kunst für dich?
Da kommt gleich die schwierigste Frage zuerst. Für mich ist Kunst nicht klar definierbar. Jeder definiert für sich und es gibt keine Richtlinien die bestimmen, was richtig oder falsch ist. Ich selbst würde mich selbst nicht ‚Künstlerin‘ bezeichnen. Der deutsche Klang des Wortes gefällt mir nicht und wirkt etwas hochnäsig. Entsprechend bezeichne ich mich als Illustratorin.

Wann hast du mit dem Zeichnen angefangen?
Seit ich mich erinnern kann bzw. ein Stift halten kann habe ich angefangen zu zeichnen. Also sozusagen schon immer. Das Kinky Karrot Projekt ist nur eines von vielen. Dieses ist mit dem ersten Bild in 2015 gestartet. Ich hatte schon immer Spaß am Zeichnen und kann und möchte mir ein Leben ohne gar nicht vorstellbar.

Hast du dich in den Jahren von andern Künstlern beeinflussen lassen?
Ich habe mich zwar durch Künstler inspiriert, aber habe keinen direkten Stil übernommen. Ich habe mich viel ausprobiert und so aus vielen Einflüssen etwas Eigenes erschaffen. Der eigene Stil und auch der Inhalt eines Künstlers sind meinem Erachten nach immer im Fluss. Ich könnte mir jedenfalls nicht vorstellen, irgendwann mal bei nur einem Stil stehen zu bleiben. Dadurch, dass ich mich selbst im Laufe des Lebens stetig verändere und ich auch immer viel Neues, Künstlerisches ausprobieren werde, wird sich auch mein Stil immer weiterentwickeln.

Wie geht deine Familie, dein Freund mit deiner Kunst um?
Meine Familie ist dieser gegenüber sehr offen und unterstützend. Mein Freund ist ab und zu etwas überfordert mit der Präsenz meiner Pin-Up‘s in unsere Wohnung. Da ich eine Wandkollage als Hintergrund für YouTube Videos gestaltet habe, steht diese des Öfteren bei uns auffällig herum. Aber dennoch ist er sehr lieb und hilft, wo er kann. Ich kann mich sehr glücklich schätzen, dass alle mir so herzlich zur Seite stehen.

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Wo kannst du am besten arbeiten?
Am liebsten arbeite ich von Zuhause. Was mir aber besonders gefällt, ist das man theoretisch überall zeichnen kann. Es ist total praktisch einfach Papier und Stifte einzupacken und sich hin setzen kann, wo man möchte. Daher möchte ich in Zukunft versuchen, das Zeichnen mehr mit Reisen zu verbinden. Das kann sicher auch sehr inspirierend sein.

Hast du beim Zeichnen schon ein klares Bild im Kopf oder zeichnest du darauf los?
Im Allgemeinen habe ich eigentlich immer eine Komposition und Idee im Kopf. Durch meine Skizzen probiere ich dann verschiedene Ideen aus, um zu gucken, wie die Umsetzung aussehen würde. Entsprechend verändert sich in dem Prozess oft einiges.

Wie lange dauert durchschnittlich eines deiner Bilder, die man auch bei dir im Online Shop kaufen kann?
Meistens brauche ich zwischen 3 und 4 Tagen. Der Stil von Kinky Karrot ist sehr detailliert und high polish; das hab ich mir so ausgesucht und damit muss ich nun klarkommen. 😉
Wenn das Bild besonders viele Elemente enthält, kann es auch mal 5 Tage dauern. Ein gutes Beispiel dafür ist mein Jessica Rabbit Bild.

 

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Über welche Plattform stehst du am meisten in Kontakt mit deinen Follower?
Den intensivsten Kontakt habe pflege ich über meinen Instagram Account. Dort lade ich auch täglich Inhalte hoch und ich versuche, auf jeden Kommentar zu reagieren.
Man findet mich mit Kinky Karrot aber auch auf Facebook, Pintrest, YouTube– und es gibt natürlich auch die offizielle Webseite Kinky Karrot

Was macht dich besonders glücklich?
Im Alltag machen mich so viele kleine Dinge glücklich. Das kann ein Lächeln eines geliebten Menschen sein oder ein Vogel, der auf einem Ast wippt und glücklich vor sich hin zwitschert. Ich denke, es ist wichtig, solche Dinge wahrzunehmen und deren Schönheit zu sehen.
Was mein Projekt betrifft, macht es mich natürlich besonders glücklich, zu sehen, dass meine Bilder Menschen etwas geben. Ich besuche unheimlich gern Events (zb. Comicmessen), bei denen ich in Kontakt mit meinen Followern komme, mit ihnen quatschen und direktes Feedback bekommen kann.

Was sind deine aktuellen Ziele?
Ich habe mir über die Zeit vieles aufgebaut und biete inzwischen auch unter anderem Kissen und Tassen auf meiner Seite an. Auf die Idee kam ich durch meine Käufer, da diese meinten, dass sie meine Bilder gerne kaufen, aber einfach der Platz ausgeht. Jetzt bin ich damit beschäftigt, bekannter zu werden und am eigenen Format zuarbeiten. Ich plane eine Reihe zum Thema Fetisch und bin aktuell auf der Suche nach informierten Leuten aus der Szene. Nicht zuletzt sind interaktive Produkte für Paare in Planung.

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Ich habe das Interview mit ihr sehr genossen und mich auch auf privater Ebene sehr gefreut eines meiner Idole kennenlernen zu dürfen. Wer noch mehr über Marie und ihr Kinky Karrot Projekt erfahren möchte, sollte auf jeden Fall ihre Seite besuchen. Zahlreiche Bilder, Poster, Kissen, Original Arts und vieles mehr erwarten euch. Alle hier verwendeten Bilder unterliegen dem Copyright der Webseite http://www.kinkykarrot.com

Eure Bluebird

Bondage Workshop

Hallo ihr Lieben. Am 22.02.18 war ich bei Fun Factory im Laden und habe den Bondage Workshop von der lieben Eru – Berlin Ropes besucht. Von diesem Event will ich euch heute mal ein bisschen erzählen. Beginnen wir beim Anfang und starten mit der allgemeinen Einleitung und Tipps.

Einleitung: Beim Bondage ist es wichtig, dass es einvernehmlich stattfindet und das man sich bei diesem Spiel an gewisse Regeln hält. Diese wurden uns im Laufe des Kurses erklärt und natürlich habe ich für euch mitgeschrieben. Beispielweise ist es professioneller, wenn der Fesselnde nicht um den passiven Partner herumläuft, sondern umarmend fesselt. Generell solltet ihr nicht nur gucken, sondern versuchen euch in den Partner herein zu fühlen, also auch fühlen und verstehen, wie der andere sich dabei fühlt. Achtet also auf eure Ellenbogen beim Fesseln. Außerdem, vergesst nicht die Reibung der Seile. Es kann bei starkem und zu schnellem Ziehen zu Verbrennungen kommen. Daher legt einfach eure Hand zwischen euren Partner und das Seil und zieht dann vorsichtig fest. Zur Sicherheit solltet ihr immer eine Schere oder ein Segelmesser in der Nähe liegen lassen. Es kann immer mal passieren, dass ihr aus unterschiedlich Gründen (Unwohlsein, etwas schläft ein usw.) Seile schnell öffnen müsst. Also solltet ihr immer etwas da haben, was schnell die Seile lösen bzw. öffnen kann. Lieber ein neues Seil kaufen, als einen neuen Partner.

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Eru stellt sogar selbst Seile her. Viele verschiedene Farben und gute Qualität

Materialien: Es gibt natürlich verschiedene Seile und auch Techniken. Aber nicht alles ist miteinander kompatibel. Die am meisten verwendeten Seile sind aus Baumwolle, Jute oder Hanf. Wir haben uns an diesem Abend hauptsächlich mit Baumwollseile beschäftigt, da wir uns mit Deko Bondage beschäftigt haben. Das praktische hierbei ist, dass man auch ganz ohne Knoten und nur mit Schlaufentechnik fesseln kann. Dazu sitzt alles, wo es soll, da es sich durch die eigene Reibung der überschneidenden Seile sich festzieht. Allerdings kann man Baumwollseile nicht für Suspension nutzen, also für Hängungen. Dafür eignen sich Jute- oder Hanfseile mehr, da diese robuster sind und sich nicht so stark durch Strapazieren fester ziehen und dadurch weniger einschneiden.

Anatomie: Ihr müsst ein paar Sachen an eurem Körper beachten und auch kennen. Besonders vorsichtig müsst ihr an allen Gelenken sein. Sobald ihr merkt, dass ein Körperteil einschläft, beispielsweise die Hand, bedeutet das, dass eine zu geringe Blutzufuhr stattfindet. Teilweise merkt man das auch etwas zu spät, was zu Schädigungen der Nerven führen kann. Daher seit bitte immer vorsichtig bei dem was ihr macht. Lockert die Seile oder beendet es an dieser Stelle. Es bieten sich Muskeln, fett oder Knochen an, um dort zu fesseln. Dort kann wenig passieren, aber achtet trotzdem immer auf das, was euer Partner sagt und in dem Moment verträgt oder möchte. Die Kommunikation ist immer das wichtigste, da man sich nicht immer nach demselben fühlt. Was uns unter anderem noch erzählt wurde, war dass man am Hals nicht würgen soll. Natürlich ist dies den meisten bewusst, aber genauer gemeint war, dass man das Seil über den Nacken legt und nicht vom Hals zum Rücken führt. Dabei kann es nämlich auch zu einem Blutstau führen der einen Überdruck zur Folge hat. Das kann das Gehirn schädigen und zu einem Carotes Sinusreflex führen. Umgangssprachlich; Ohnmacht.

Fazit: Der Workshop war sehr aufschlussreich, auch wenn wir keine Anfänger in diesem Gebiet sind. Wir hatten eine tolle Gruppe von insgesamt fünf Paaren. Es war zwanglos und jeder konnte individuell in seiner Geschwindigkeit arbeiten. Eru war eine sehr gute Lehrerin und hat auch viel geholfen. Fragen waren jederzeit erlaubt und wir waren nicht gezwungen, jede vorgemachte Fesselung nachzumachen. Alle konnten sich frei ausprobieren und es war einfach eine sehr angenehme Atmosphäre. Es waren insgesamt drei Stunden angesetzt und diese haben wir auch voll ausgeschöpft. Natürlich haben sich auch die Fun Factory Mitarbeiter wunderbar in ihrer Lokation um uns gekümmert. Es wurde für Alkoholische und nicht alkoholische Getränke und Snacks gesorgt. Ein rund um Wohlfühlpaket. Ich kann den Workshop jedem empfehlen. Egal ob man schon ein paar Basics kennt oder sich noch nie damit auseinandergesetzt hat. Man lernt vieles, kann sich etwas austesten und jedem ist es freigestellt, wer sich fesseln lässt oder ob ihr das im Verlauf des Workshops wechseln wollt.

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Wo lernt man sowas? Wer sich mit dem Thema gerne auseinandersetzten möchte, aber unter Anleitung und in einem sicheren Raum, kann bei der tollen Eru das lernen. Informieren könnt ihr euch auf ihrer Seite Berlin Ropes. Sie ist seit 2012 personal Trainerin für Bondage und weiß wirklich alles Wichtige über ihr Handwerk. Dort könnt ihr auf Kundenmeinungen zugreifen, euch über Bondage belesen und Termine bei ihr Buchen. Also ich möchte das sehr gerne irgendwann bei ihr machen, da sie auch Suspension also Hänge – Bondage anbietet, was wir bei uns zuhause leider nicht abgesichert gewährleisten können. Informiert euch und lebt das, was ihr liebt. Egal wie weit ihr mit dem Thema vertraut seid könnt ihr bei Eru nichts falsch machen. Sie passt sich eurem Tempo und Interessen an. Einzige Bedingung: 18+ 😛

Eure Bluebird

Dodil

Lass mich euch in ein Land entführen, wo es einen Dildo gibt, der eigentlich alle erdenklichen Formen annehmen kann… Immer und immer wieder. Unmöglich? Nicht mehr, denn der Dodil-Dildo von TheDodils ermöglicht genau dies.

Verpackung: Der Dodil-Dildo kam unauffällig in einem kleinen, weißen Päckchen bei mir an. In Folie umhüllt sieht man nach dem Öffnen eine wunderschöne türkisfarbene Thermodose. Das klingt erst mal merkwürdig, aber ich erkläre euch natürlich im Laufe des Berichts, was es mit besagter Thermodose auf sich hat. Öffnet man diese, befindet sich das Toy (in Luftpolsterfolie umwickelt) darin, ebenso eine orangefarbene Plastikschnur und die Anleitung. Die Anleitung gibt es in 9 Sprachen und das Heft an sich ist auch sehr übersichtlich gestaltet. Auf zwei Seiten befinden sich alle Informationen die ihr zur Vorbereitung, Benutzung und Instandhaltung eures Dodil-Dildos braucht. Was mir besonders gefällt, ist das man den Dodil-Dildo unauffällig sich also überall hinstellen kann. Einfach nach Anwendung und säubern wieder husch – in die Dose. Der Gesamteindruck ist sehr schön und auch qualitativ sehr hochwertig. Nirgends sind Spuren in der Verpackung (Thermodose), keine unangenehmen Nähte oder sonstige Auffälligkeiten.

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Geruchs- und Gefühlstest: Ich war am Anfang sehr überrascht. Der Dodil-Dildo fühlte sich ganz anders an, als die anderen Silikonspielzeuge, die ich bisher getestet habe. Er fühlte sich etwas klebrig an, aber ohne, dass an meinen Fingern irgendwelche Rückstände waren. Auch der Silikongeruch war sehr stark. Aber klar: Immer erst ein Mal waschen und schon sieht die Welt anders aus. Entsprechend wich der Silikongeruch gewohnter Neutralität und auch das leichte ‘klebrige‘ Gefühl war verschwunden. Was mich vermutlich anfangs so irritierte war folgendes: normalerweise sind die meisten Dildos oder Vibratoren ja am Stück gefertigt, also nicht aus mehreren verschiebbaren Schichten. Bei dem Dodil-Dildo ist das allerdings anders. Er ist in seinem Urzustand völlig fest, aber besteht aus einem inneren Kern, der durch starke Hitze weich wird und sich so Formen lässt. Zum anderen natürlich die beschriebene medizinisch geprüfte Silikonschicht außen, welche 100% sicher und dicht ist. Daher lässt sich das Silikon etwas bewegen, was für ein sehr ungewohntes Gefühl in der Hand sorgte.

Vorbereitung: Und hier wird es jetzt richtig spannend. Ich habe also direkt Wasser im Wasserkocher erhitzt und in besagte Thermodose gegossen. Ist das nicht super praktisch? In der Anleitung werden mehrere Möglichkeiten zum erhitzen genannt, aber da ich die schicke Thermodose gleich dabei hatte, wollte ich sie selbstverständlich auch ausprobieren. Nun gut, hier handelt es sich um keine ungewohnte Technik aber schick und sehr praktisch bleibt sie trotzdem! Bei der Variante musste ich meinen Dodil-Dildo ca. 25 Minuten im heißen Wasser baden lassen, um wirklich sicher zu gehen das er weich genug wird. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gespannt ich war. Entsprechend war er natürlich auch sehr stark erwärmt, sodass ich ihn (das markierte Ende des Produktes soll nicht unter Wasser sein) vorsichtig herausgenommen habe und kurz mit einem Handtuch abtrocknete, bevor ich ihn in die Hand genommen habe. Und dann ging der Spaß auch schon los. Ich habe ihn geformt und ein bisschen herum experimentiert. Man merkt, dass er mit der Zeit wieder fester wird, aber ihr müsst euch nicht hetzten. Dann könnt ihr ihn entweder zur Seite legen und ganz aushärten lassen oder aber einfach für eine Weile unter ganz kaltes Wasser halten. Fertig.

 

Anwendungsmöglichkeiten: Durch den nun verflüssigten Kern, kann man entweder den Dodil-Dildo mit den Händen Formen (trotzdem bitte die kurze Anleitung lesen, damit ihr wisst, was ihr vermeiden solltet!) oder die Schnur fest herum wickeln und knoten, sodass er sich dadurch verformt. Und ich sage euch, das ist echt lustig. Auch wenn es am Anfang etwas schwierig ist, hat man schnell den dreh raus und kann sich so den perfekten Dildo für jede erdenkbare Anwendung formen. Immer und immer wieder! Denn es gibt kein Risiko dabei, diesen Vorgang zu wiederholen. Ganz im Gegenteil; der Dodil-Dildo ist genau dafür ausgelegt. Ein Dodil-Dildo ergibt zahllose Dildos. An sich ist er zur vaginalen Stimulation gedacht, kann aber auch anal angewandt werden. Hier beachtet bitte: er hat keinen Stopper am Ende und die Firma sichert sich in ihrer Anleitung auch genau deshalb ab. Also, bei wem er stecken bleibt oder zu tief rein rutscht, ist selber schuld (was ich allerdings bei jedem Spielzeug so sehe) 😉

Einstellungen und Optionen: Wie ihr sicher herauskristallisiert habt, gibt es unendliche Möglichkeiten sich seinen Dodil-Dildo selbst zu formen. Es gibt zwar keine klassischen Einstellungen wie bei einem Vibrator oder Ähnlichem, aber das braucht er auch gar nicht. Was ihr nicht vergessen dürft: dieser Dildo ist Weltweit der einzige, der sich individuell durch seine Heat-Shape-Technology anpassen lässt und das wann immer man möchte. Und ich möchte hier noch kurz auf die Qualität des eigentlichen Dildos eingehen. Die einzige Naht, die man an ihm sieht kann man eigentlich kaum Spüren, wenn nur ganz leicht mit den Fingerspitzen aber gewiss nicht in der Anwendung 😛 Und auch sonst gibt er nach allen Seiten hin keinen Anlass zur Beunruhigung. Das Silikon hält den veränderten Formen stand und ist belastbar. Der integrierte Griff ist stabil und fest (auch nach dem Erhitzen), was für eine gute Handhabbarkeit sorgt. Also ist an alles gedacht worden und man kann ohne Sorge sich in das Vergnügen stürzten. Außerdem sterilisiert ihr ihn durch das abkochen auch jedes Mal! Besser geht es doch kaum, ein sich fast von selbst sterilisierender Dildo.

Weiterempfehlung und Preis: Wie ihr bereits sicher wisst, war ich zwar zugegeben noch nie ein großer Fan von Dildos, wegen dem fehlenden Etwas. Aber der Dodil-Dildo fasziniert mich, ehrlich! Er bietet einem genau dieses Etwas, was mir bei den meisten anderen fehlt. Er ist vielfältig, fühlt sich toll an, lässt sich auf jeden Menschen und somit auf jeden Körper anpassen und es macht einfach auch in der ‘Vorbereitung‘ schon Spaß. Egal ob man ihn sich selbst formt oder der Partner versucht ihn so hinzubiegen, damit er den G-Punkt für euch stimulieren kann. Dieser Dildo ist für jeden das richtige. Egal ob Single oder für Pärchen. So, bevor ihr euch vor Spannung noch die Fingernägel in die Hände bohrt, sage ich euch wie viel das schöne Teil kostet. Wenn ihr sagt, ihr könnt ihn auch in einem passenden Gefäß erhitzen und braucht die hübsche Thermodose nicht, kriegt ihr den Dodil klassisch schon für 59 €. Wie ich finde ein unschlagbarer Preis. Den danach müsst ihr euch garantiert nie wieder einen Dildo kaufen. Wozu auch? Ihr habt jetzt die Möglichkeit euch jeden beliebigen Dildo zu formen. Wer allerdings gerne auch die passende Thermodose haben will, muss für das Dodilset 79 € investieren. Auch bei dieser, mir besser gefallenden Variante, muss man sagen, dass es sich um einen fairen und guten Preis handelt. Also ich kann dem Dodil-Dildo nur ehrliche 10/10 Punkten geben. Ich kann mir Vorstellen, dass sich jeder über so ein tolles Spielzeug freuen würde. Überrascht euch doch selbst oder den Partner zum Valentinstag. Wobei denkt daran: egal für wen er gedacht ist, schenken kann man auch ohne vorgegebenen Konsumtag!

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Wichtiges zum Schluss: Wer ihn schon Zuhause hat oder in sehr naher Zukunft kaufen sollte noch folgendes noch kurz weiterlesen. Die anderen dürfen natürlich auch!  Jedenfalls wurden die Anleitungen in gewisser Zahl vorgedruckt, nur haben sich leider in der deutschen Version (die anderen Sprachen außer Englisch kann ich nicht lesen) ein paar viele Fehler eingeschlichen. Das ist überhaupt nicht schlimm und ich habe wirklich herzlich gelacht beim ersten lesen. Aber darum wurde sich bereits gekümmert. Ich habe mich mit der Firma kurzgeschlossen und eine neue Übersetzung geschrieben. Diese wird entsprechend bald übernommen, aber sicher gehen noch ein paar alte Versionen raus. Wer also damit nicht zurechtkommt, kann entweder auf die korrekte, englische Fassung vertrauen oder einfach natürlich bei mir oder der Firma The Dodils nachfragen. Hier kurz eines meiner Lieblingszitate aus der deutschen Anleitung: ‘Für beste, Pflege, NICHT: – Kratzer, Stöße oder Schläge auf harte Gegenstände/Oberflächen das Kernmaterial ganz oder mehrheitlich auf den Kern schieben. An einem Ende oder an derselben Stelle gesammelt‘ -> Klingt doch irgendwie nach dem guten Google-Übersetzter, findet ihr nicht?

Noch eine letzte Sache zum Schluss. Ich werde es bestimmt vor dem Valentinstag nicht schaffen noch ein Bericht hochzuladen. Daher möchte ich euch allen schon mal einen wunderbaren Valentinstag wünschen. Egal ob ihr ihn nicht feiert, nicht mögt, total durchdreht und ihn schon gefühlt Monate vorher plant (wie ich) oder einfach einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher oder so verbringt. Macht einfach das, wonach euch ist und gönnt euch eine feurige Nacht 😉

Eure Bluebird

Naughty Craft

Heute geht es um den Naughty Craft (Dark Pink) von NMC

Verpackung:  Das Produkt hat eine ansehnliche Verpackung, ein echter Hingucker. Die Sicherheitshinweise stehen in mehreren Sprachen drauf, was ein absoluter Pluspunkt ist. Eine kleine Anleitung über Benutzung und Inbetriebnahme lag dabei, welche zwar kurz, aber ausreichend war. Diese ist jedoch lediglich auf Englisch beigelegt. Aber allgemein gibt es hier nichts zu meckern.

Geruchs- und Gefühlstest:  Es gibt einen leichten Geruch beim direkten Geruchstest, direkt aus der Verpackung.  Nach dem man den Naughty Craft einmal gewaschen hat, verfliegt der Geruch. Der einführbare Teil des Vibrators ist aus einem festen, aber leicht flexiblen Silikon. Der Teil, an dem die Bedienelemente liegen besteht aus hartem, unflexiblem Plastik.

Anwendungsmöglichkeiten:  Wir haben den Vibrator als Massagemittel genutzt und ihn dann Vaginal weiterverwendet. Allerdings kann man ihn auch als Analspielzeug verwenden um seinen Partner oder seine Partnerin zu verwöhnen. ABER: Da er dafür keinen Stopper am Ende hat, solltet ihr bitte aufpassen und die Länge nicht unterschätzen!

Einstellungen und Optionen:  Der Vibrator bietet 10 gleichmäßige Vibrationsstufen, welche man über Druckknöpfe regeln kann (+/-) und ist Spritzwassergeschützt (damit meine ich, dass er sich problemlos unter der Dusche verwenden oder im Waschbecken abwaschen lässt). Die Verpackung weist praktischerweise darauf hin, dass er nicht zum Baden geeignet ist! Der Vibrator lässt sich über einen Power-Button ein- und ausstellen, was zum Glück das „durchklicken“ der Stufen bis zum Ausschalten verhindert.

Fazit: Der Vibrator hat eine sehr angenehme Form, die durch die unterschiedlichen Durchmesser beim Einführen bzw. Rein-Raus für Stimulation sorgt. Aufgrund der nach oben geneigten Spitze reizt er die obere Scheidewand, wo sich der G-Punkt befindet. Sehr angenehm ist auch, dass der Vibrator sich Temperaturen anpassen kann. Wir haben ihn leicht erwärmt (mit den Händen, auf Körpertemperatur), was ein angenehmes Gefühl auf der Haut verbreitet. Ebenso geht das natürlich durch ein Wärme- oder Kältebad. Hierbei solltet ihr jedoch beachten, dass nur der einführbare Teil eingetaucht wird und die Bedienfläche nicht in dem Wasser liegt.  Durch die 10 Vibrationsstufen ist sowohl eine starke, als auch leichte Vibration individuell nach Bedarf einstellbar. Jedoch ist dazuzusagen, dass der Übergang zum Griff/Bedienungsfeld kaum merklich ist. Entsprechend ist der Griff sehr rutschig, sobald die Finger feucht sind (egal ob durch Gleitmittel oder Vaginalsekret). Daher ist ein fester Halt ziemlich erschwert bei der Befriedigung.

Weiterempfehlung: Wir würden das Produkt an Paare weiterempfehlen, denn eine einzelne Person kann bei der Benutzung die Bedienelemente schnell nicht mehr auseinanderhalten, was entsprechend dazu führen kann, dass der Vibrator aus ist, anstatt die Vibration zu erhöhen/minimieren. Und glaubt mir, das ist frustrierend! Als Paar ist das wesentlich einfacher.

Modelle und Preis-Leistung: 

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Der Naughry Craft ist in drei Farben erschienen. Purple, Pink und Dark Pink. Des Witeren gibt es ihn in drei Formen, wie auf dem oberen Bild gezeigt. Hier könnt ihr euch also entscheiden, welche Schwingungen des Produktes euch am meisten Spaß bereitet. Der Preis liegt zwischen 13-20 € und ist für die vielfältige Anwendung und gut einstellbaren Vibrationsstufen recht erschwinglich. Da er allerdings doch ein bis zwei Eigenschaften hat, die wir nicht so gut fanden (Bedienfeld und leises Rasseln) bekommt er von uns trotz guter Leistung 7/10 Punkten.

Wichtiges zum Schluss: Wichtig zu erwähnen ist, dass im Laufe der ersten Anwendung ein Rasseln bei den Bedienelementen zu vernehmen ist, welches nichts mit der eigentlichen Vibration zu tun hat. Wir sind uns nicht sicher, ob wir nun einfach ein Montagsprodukt erwischt haben, oder ob es grundlegend in dieser Produktreihe dieses leise Rasseln gibt. Aber falls ihr den Vibrator interessant findet, solltet ihr euch davon nicht abschrecken lassen. Es ist leise und wenn man selbst dabei nicht stumm ist, auch kaum zu hören. Wir waren lediglich vor der Benutzung etwas irritiert.

Eure Bluebird